Lagerfeuer-Gespräch von DARC Management
Das Lagerfeuer-Gespräch von DARC Management: der wöchentliche Podcast zu Führung, Verantwortung und KI für Vorstände, Geschäftsführung, Management und alle Interessierten. Frank Wichert und seine KI Tina ordnen jede Woche ein aktuelles Thema ein: mit Zahlen und Primärquelle, einem Praxisfall und drei konkreten Schritten für Ihre Organisation. Jeden Mittwoch um 11:07 Uhr, genau 11:07 Minuten auf den Punkt. KI-Transparenz: Beide Stimmen in diesem Podcast sind KI-generiert, auch Frank hören Sie als KI-Stimme. Die Gedanken und die Worte sind seine. Mehr dazu: https://darc-transform.de/podcast/
Spart KI dem Arzt 80 Prozent der Dokumentation? Die Praxis auf dem Prüfstand
Ein Anbieter verspricht bis zu 80 Prozent weniger Dokumentationszeit. Die unabhängige Messung an 8.581 Ärztinnen und Ärzten sagt 11,7 Prozent. Ein Anbieter verspricht, dass aus zweieinhalb Minuten Dokumentation dreißig Sekunden werden, eine Zeitersparnis von bis zu 80 Prozent. In Nachgemessen zitieren wir dieses Versprechen wörtlich und stellen ihm die größte unabhängige Messung gegenüber, die es dazu gibt: 8.581 Ärztinnen und Ärzte an fünf Universitätskliniken, gemessen nicht per Fragebogen, sondern aus den Protokolldaten des Aktensystems. Ergebnis: 11,7 Prozent. Die Folge trägt zwei Antworten, denn beim Blick in die Bilddiagnostik sieht die Sache völlig anders aus. Dazu ein öffentlich dokume...
Spart Copilot wirklich 26 Minuten am Tag? Ihr Wingman auf dem Prüfstand
Die Werbeminuten stammen aus Fragebögen, die einzige Beobachtung fand keinen Beleg. Premiere der Rubrik Nachgemessen. Verkauft wird ein Flügelmann: ein Copilot, der mitfliegt, den Rücken freihält und angeblich 26 Minuten am Tag spart. Diese Folge ist die Premiere unserer neuen Rubrik Nachgemessen: Wir zitieren die Werbeminuten wörtlich und schauen auf die Messung dahinter, von der Umfrage über die Telemetrie bis zur einzigen Auswertung, bei der jemand daneben saß und zugeschaut hat. Die ehrliche Antwort auf die Titelfrage lautet: unbelegt. Dazu ein anonymisierter Fall aus Franks Mandaten, drei Schritte für diese Woche und zum ersten Mal eine ter...
Lesen Sie das Handbuch, nicht die Ankündigung
Agentische KI: Tina verteidigt, Frank zählt nach Seit Mitte August wird ein Produkt beworben, das kein Werkzeug sein will, sondern ein Kollege: ein KI-Agent mit eigenem Computer in der Cloud, der sich in Ihre Programme einloggt und mehrstufige Aufträge zu Ende bringt. Diese Folge macht etwas Neues: Tina übernimmt die Verteidigung des Produkts und trägt die stärksten Argumente vor, die es dafür gibt. Frank hält nur eines dagegen, das öffentliche Handbuch des Herstellers, alle vierzehn Seiten, selbst gelesen und selbst ausgezählt. Am Ende gibt die Verteidigung das Mandat zurück, und zwei ihrer Argumente...
Warum niemand mehr führen will, und warum das nicht stimmt
Nur 14 Prozent wollen sofort führen, 40 Prozent unter Bedingungen: eine Absage ist die Antwort auf ein unvollständiges Angebot Vierzehn Prozent der Beschäftigten ohne Führungsverantwortung würden sofort eine Führungsposition übernehmen. Daraus wird gerade überall die Schlagzeile, dass niemand mehr führen will. Diese Folge beginnt damit, dass Frank Wichert den Titel seines eigenen Artikels zurücknimmt: Direkt neben den 14 Prozent stehen 40 Prozent, die unter bestimmten Bedingungen zusagen würden. Zusammen ist das mehr als die Hälfte. Es will also nicht niemand mehr führen, es will nur kaum jemand so führen, wie es angeboten wird. Danach d...
Schatten-KI: Wegsehen ist eine Entscheidung
Vorfälle mit ungenehmigter KI von 20 auf 43 Prozent verdoppelt, 29 Prozent schließen das für sich aus. Beginnt mit der Korrektur einer eigenen Zahl In Ihrem Unternehmen arbeitet vermutlich gerade eine künstliche Intelligenz, die niemand eingekauft hat. Niemand hat sie freigegeben, niemand hat sie geprüft, und in der Regel weiß auch niemand, welche Daten sie sieht. Diese Folge beginnt mit einer Korrektur in eigener Sache: Am Ende der letzten Folge haben wir Ihnen eine Zahl mitgegeben, die in zwei Punkten falsch war. Danach das Lagebild, zwei Zahlen, die man ausdrücklich nicht übereinanderlegen darf, und das Gespräch, das in de...
Die neue KI-Aufsicht und die entschärfte Kompetenzpflicht
Die Bundesnetzagentur nimmt Beschwerden an, ein Bußgeld für fehlende Schulung gab es nie: was Artikel 4 nach dem Digital-Omnibus noch verlangt Seit dem 29. Juli hat Deutschland eine KI-Aufsicht, seit dem 2. August nimmt sie Beschwerden entgegen: kostenlos, formlos, von jeder natürlichen und juristischen Person, ausschließlich über ein Onlineformular. Und fünf Tage vor dieser Folge hat der europäische Gesetzgeber ausgerechnet die Pflicht entschärft, die wir Ihnen für heute angekündigt hatten. Tina liefert das Lagebild samt einer Zahl, die derzeit überall falsch zitiert wird. Frank ordnet ein, warum eine weichere Vorschrift die Führungsaufgabe härter macht: S...
Transparenzpflichten ab dem 2. August
Wer mit KI spricht, muss es erfahren: warum der Bußgeldrahmen von 35 Millionen falsch ist und was das OLG Hamm zur Chatbot-Haftung entschied Am 2. August greifen die Transparenzpflichten der KI-Verordnung. Nicht die großen Hochrisiko-Pflichten, die sind verschoben, sondern die einfache Regel: Wer mit einer KI spricht, muss es erfahren, und was eine KI erzeugt hat, muss gekennzeichnet sein. Tina liefert das Lagebild samt einer Zahl, die derzeit überall falsch zitiert wird. Frank ordnet ein, warum das keine Formalie für die IT ist, sondern eine Führungsaufgabe: Wer offenlegen muss, wo die Maschine mitgeschrieben hat, muss vorher wissen, wer dafür...
KI im Mittelstand: Warum Abwarten teurer ist als Anfangen
Die Auftaktfolge: Lagebild mit den Destatis-Zahlen 2025, der Fall Replit, vier Fragen, ein Praxisfall und drei Schritte für diese Woche. Warum reden alle über KI im Mittelstand, und warum fangen trotzdem so wenige an? Zum Auftakt liefern Tina und Frank das Lagebild mit den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts, ordnen ein, warum KI kein Technik-, sondern ein Führungsthema ist, und erzählen einen Praxisfall vom Handwerksbetrieb, der aus einem halben Tag Wochenplanung zwanzig Minuten gemacht hat. Dazu: vier Fragen von der naheliegenden bis zur unbequemen und drei Schritte, die Sie diese Woche ohne Budget umsetzen können. Die Themen: - Lag...