Constantin Schreiber privat
Dies ist mein privater Account. Hier teile ich meine Gedanken, persönliche Gespräche und Berichte zu Migration, Islam, Wohlstand, Macht, Identität. Ich glaube, wir sind an einem historischen Punkt, an dem alte Gewissheiten nicht mehr gelten und sich alles neu sortiert. Werden wir Gewinner oder Verlierer sein? Wird die Welt ein besserer Ort? Und was kann ich tun, was können wir tun, um die Veränderungen zu bestehen? Ich suche nach Antworten. In Europa, im Nahen Osten, weltweit. Kommt gerne mit.
Das Drehbuch der LINKEN zur Macht?
In meinem Roman „Die Kandidatin“ beschreibe ich, wie linke Schlagwörter über Antirassismus, Diskriminierung und Identitätspolitik mit islamistischen Interessen verknüpft und politisch instrumentalisiert werden. Wenn ich heute auf Elif Eralp und Teile der Berliner Linken schaue, entdecke ich Motive wieder, die mich beim Schreiben beschäftigt haben – etwa Debatten über antimuslimischen Rassismus und Palästina-Solidarität sowie die Kontroversen um antisemitische oder extremistische Positionen im Umfeld einzelner Parteigliederungen. Beim Vergleich von Fiktion und politischer Realität drängt sich mir fasrt schon die Frage auf: Hat DIE LINKE „Die Kandidatin“ gelesen und gedacht – super Idee, das machen wir genau so?
Koalition der Untoten
Drei Landtagswahlen, drei heftige Warnsignale – doch im Berliner Regierungsviertel macht man weiter, als ließe sich die politische Realität einfach aussitzen. Union und SPD verlieren Vertrauen, die Umfragen sind miserabel, und mit jeder Niederlage wachsen Nervosität, Streit und hektischer Reformaktivismus. Eine Regierung, die ständig ihre Handlungsfähigkeit betonen muss, wirkt zunehmend wie eine Koalition, die politisch längst erschöpft ist, aber trotzdem weiterläuft. Denn das ist das Unheimliche an Untoten: Sie machen einfach weiter – bis man sie stoppt.
In Berlin regiert "politischer Wahnsinn!"
Der Wahlsieg der Linken in Berlin sorgt für heftige Debatten – nicht nur über die Partei selbst, sondern auch über innere Sicherheit, Extremismus und organisierte Kriminalität. Bundespolizist und Gewerkschafter Manuel Ostermann spricht von „politischem Wahnsinn“ und warnt vor einer Schwächung rechtsstaatlicher Strukturen. Zugleich geht es um die Frage, warum die Linke gerade bei jungen und migrantischen Wählern so erfolgreich ist und welche Rolle Bildung und gesellschaftlicher Wandel spielen.
"Demografie schafft Fakten!"
Berlins Bevölkerung verändert sich fundamental – und damit die politischen Kräfteverhältnisse. In vielen Kiezen prägen Herkunft, Zugehörigkeit und Religion das politische Wahlverhalten. Berlin bekommt eine Entwicklung zu spüren, die gerade erst beginnt: Das Demografie unsere Politik bestimmen wird.
R.I.P. FDP!
Die FDP verschwindet aus immer mehr Parlamenten – und nach den jüngsten Wahlergebnissen stellt sich die Frage, ob wir gerade den politischen Niedergang einer traditionsreichen Partei erleben. Für mich ist das keine Nachricht, über die ich mich freue, denn mit der Idee des Liberalismus kann ich mich durchaus identifizieren. Doch Liberalismus ist mehr als Steuersenkungen, Schuldenbremse und ein möglichst kleiner Staat – und genau hier hat die FDP aus meiner Sicht etwas Entscheidendes verloren. Warum Deutschland liberale Ideen weiterhin braucht, aber vielleicht eine völlig andere Vorstellung davon, was eine liberale Partei sein sollte.
"Wahl-Intifada!" Noch Fragen?
Noch am Wahltag hatte ein Politiker der LINKEN zur "Wahl-Intifada“ aufgerufen. Unfassbar. Der Text verbindet migrantische Mobilisierung mit Israel-Feindschaft, pauschalen Vorwürfen gegen deutsche Parteien und der Forderung nach der „Befreiung Palästinas“. Er teilt die Bürger Berlins ein in ein "uns" - die Migranten - und "die anderen" - die sogenanntn "Komplizen". Was sagt dieser Wahlaufruf über das politische Klima in Teilen der Linken aus?
Wählt Berlin die Dystopie?
Berlin wählt – und ausgerechnet die Linke könnte am Ende ganz vorne stehen. Eine Partei, die Enteignungen vorantreibt, den Verfassungsschutz abschaffen will und zugleich mit heftigen innerparteilichen Konflikten über Israel und Antisemitismus konfrontiert ist, könnte künftig noch größeren Einfluss auf die Hauptstadt bekommen. Gleichzeitig warnen Wirtschaftsvertreter vor den Folgen der Vergesellschaftungsdebatte für Investitionen – während Berlin dringend Wohnungen, Kapital und Wachstum braucht. Deshalb frage ich mich an diesem Wahlsonntag: Wählt Berlin in die Dystopie?
SAGEN, WAS IST auch live:
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"Was ist mit Europa passiert?"
Als ich zwischen 2006 und 2009 in Dubai lebte, war Europa noch eine selbstverständliche Bezugsgröße – wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich. Heute erlebe ich eine Region, die selbstbewusst in die Zukunft blickt und auf Europa zunehmend wie auf einen faszinierenden, aber alternden Kontinent schaut. Unsere Geschichte wird bewundert, unsere Kultur geschätzt – doch sind wir für andere noch ein Modell für die Zukunft? Aus Dubai frage ich deshalb: Wird Europa gerade zum Museum?
"Wir haben eine Führungskrise!"
Was haben ein Rechtsextremer, ein Linksextremer und ein progressiver Aktivist nach Analyse von Ahmad Mansour gemeinsam? Dass sie, so der Psychologe, Opfer von Radikalisierung wurden. Ich spreche mit Mansour anlässlich seines Buches „Haltung ohne Hass“. Wir reden über gesellschaftliche Polarisierung, Extremismus und die Frage, wie man klare Grenzen zieht, ohne den Dialog aufzugeben. Ein Gespräch darüber, wie viel Streit eine Demokratie braucht – und wann aus Überzeugung Feindseligkeit wird.
Es hat gerade erst begonnen!
Europa war über Jahrhunderte das Zentrum einer Welt, die sich nach seinen Regeln richtete – vielleicht war genau das die historische Anomalie. Jetzt beginnt sich diese Ordnung aufzulösen: Kapital, Technologie und Einfluss wandern in neue Zentren, während unsere Selbstverständlichkeit schwindet. Noch leben wir von einem gewaltigen Erbe und glauben, dieser Zustand werde irgendwie fortbestehen – doch Geschichte schuldet Europa keine Fortsetzung. Wenn die Anomalie Europa gerade endet: Was wird aus uns?
SPITZENRUNDE VOR DER WAHL: Wie antisemitisch ist Berlin?
Vor der anstehenden Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus habe ich mit den Spitzenkandidaten von CDU, SPD, GRÜNE und LINKE in der jüdischen Gemeinde zu Berlin über Antisemitismus diskutiert. Die AfD wurde nicht eingeladen, da die Veranstalter mit denjenigen Politikern diskutieren wollten, die realistischerweise eine Chance haben, künftig den Posten des Regierenden Bürgermeisters zu besetzen. Es war eine kontroverse Diskussion, die vor allem das Spannungsfeld zu Islamismus, politischem Islam und zunehmende Grenzen der Politik bei der Bekänpfung von Antisemitismus deutlich machte. Hier auf vielfachen Wunsch die ganze Diskussion nach dem Eingangsstatement.
Merz ist durch, aber.....
Friedrich Merz ist politisch erledigt – und dennoch könnte er sich noch eine ganze Weile als Kanzler halten. Denn wer wollte das Amt in einer derart desolaten und brisanten Lage überhaupt übernehmen? Mit einem Wechsel an der Spitze wären die grundlegenden Probleme von CDU und Bundesregierung ja noch lange nicht gelöst. Für jeden, der Merz jetzt ablösen wollte, wäre das Job mit großer Sicherheit daher ein Himmelfahrtskommando.
Muss Freiheit dreckig sein?
Warum wirken Städte wie Dubai sauber, sicher und geordnet, während ausgerechnet das freie, liberale Berlin vielerorts verwahrlost erscheint? Mich beschäftigt die Frage, warum wir uns daran gewöhnt haben, Schmutz, Chaos und kaputte Infrastruktur beinahe als Begleiterscheinungen von Freiheit hinzunehmen. Dabei ist eine offene Gesellschaft doch nicht automatisch eine ungepflegte Gesellschaft. Vielleicht sollten wir uns fragen, ob Freiheit wirklich dreckig sein muss – oder ob wir uns das nur viel zu lange eingeredet haben.
Warum ich so häufig die LINKE kritisiere
Warum kritisiere ich eigentlich so häufig die politische Linke? Weil ich den Eindruck habe, dass Medien rechts sehr genau hinschauen – während es auf der anderen Seite blinde Flecken gibt. Ich wünsche mir einen Journalismus, der Antisemitismus, radikale Forderungen und politische Ideologien in alle Richtungen mit demselben Maßstab prüft. Deshalb schaue ich bewusst auch dorthin, wo es im journalistischen Milieu häufig unbequem wird. Falls ihr euch fragt, wo ich gerade bin: Dubai.
LINKE: Elif Eralps schlimmster Auftritt
LINKE-Politikerin Elif Eralp führt in aktuellen Umfragen zur Landtagswahl in Berlin. Ihre Partei macht derweil immer wieder mit antisemitischen Skandalen und Positionen, die dem politischen Islam nahestehen, Schlagzeilen. Diese Woche ging es dann hoch her. Gemeinsam mit den anderen Spitzenkandidaten von CDU, SPD und Grünen wagte sie sich zu einer Diskussionsrunde in die jüdische Gemeinde Berlin, die ich moderieren durfte. Interessant: Ihre Teilnahme wurde von der LINKE in der Terminübersicht vorab verschwiegen - was extrem unüblich ist. Offenbar wollte die Partei nicht zu viel Aufmerksamkeit auf den Termin lenken. Als Elif Eralp - deutlich zu sp...
Leben wir wirklich immer länger?
Werden wir tatsächlich immer älter – oder täuschen uns die ständig steigenden Zahlen zur Lebenserwartung? Ein genauer Blick auf die Daten zeigt, dass hinter dieser scheinbar einfachen Aussage eine deutlich kompliziertere Geschichte steckt. Entscheidend ist nämlich, warum die durchschnittliche Lebenserwartung gestiegen ist – und ob sich auch unsere maximale Lebensspanne immer weiter verlängert. Ist die Vorstellung vom immer längeren Leben wissenschaftlich tatsächlich haltbar?
"Wann warnt das ZDF vor der LINKEN?"
Das ZDF lässt eine Holocaust-Überlebende ausdrücklich vor der AfD warnen – doch wann erleben wir Vergleichbares mit Blick auf die LINKE? Es geht nicht darum, diese Warnung zu kritisieren, sondern um die Frage, wohin der journalistische Scheinwerfer gerichtet wird. Auch Sozialismus und Kommunismus stehen historisch für Diktatur, Gulags, Überwachung, Armut und Unfreiheit. Wer glaubwürdigen Journalismus will, sollte deshalb einen einfachen Maßstab verlangen: kritische Distanz in alle politischen Richtungen.
"Wir brauchen eine politische Utopie!"
Politik ist heute oft nur noch Krisenmanagement: Rentenlücke, Migration, marode Infrastruktur, Energiepreise, Bürokratie – ein Problem nach dem anderen wird verwaltet. Doch die entscheidende Frage stellen wir viel zu selten: In welchem Deutschland wollen wir eigentlich 2040 leben? Wir brauchen wieder eine positive Vision von wirtschaftlicher Dynamik, technologischem Fortschritt, gesellschaftlichem Zusammenhalt, einem funktionierenden Staat und einem selbstbewussten Europa. Vielleicht fehlt uns weniger Geld oder Wissen als der Mut, uns wieder eine Zukunft vorzustellen, auf die wir uns freuen können.
BORIS PALMER:" Dieses Wahlergebnis ist ein Glücksfall!"
Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt wirft eine entscheidende Frage auf: Warum gelingt es den etablierten Parteien immer weniger, Wähler zurückzugewinnen, die sich von ihnen abgewandt haben? Im Gespräch mit dem Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer geht es um den Erfolg der AfD, die Fehler der politischen Konkurrenz und die Frage, ob die bisherigen Strategien im Umgang mit der Partei überhaupt noch funktionieren. Palmer erklärt, warum er das Ergebnis auch als Chance begreift und welche Veränderungen er von den etablierten Parteien erwartet.
WAHLAUSGANG: "Das ist Demokratie - auch, wenn es nicht allen gefällt"
Demokratie ist einfach, solange uns das Ergebnis gefällt. Schwieriger wird es, wenn die Wähler anders entscheiden, als Politik, Medien oder Teile der Gesellschaft es sich wünschen. Doch wer bestimmt eigentlich, wann die Bürger „falsch“ gewählt haben? So lange eine Partei nicht verboten ist, beweist sich eine Demokratie gerade dann, wenn wir ein Wahlergebnis akzeptieren müssen, das uns nicht gefällt.
Jetzt ist es passiert: Die AfD hat gewonnen
Die AfD hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewonnen – trotz Dauerwarnungen von Parteien, Experten und Medien. Doch statt sich jetzt wieder monatelang an der AfD abzuarbeiten, sollten ihre Konkurrenten eine unangenehmere Frage beantworten: Warum wollen so viele Menschen sie nicht mehr? Mit denselben Köpfen, denselben Floskeln und dem ewigen „Wir haben verstanden“ wird die politische Wende kaum gelingen. Für die anderen Parteien kann es nur eine Aufgabe geben: selbst besser werden.
WAHL IN SACHSEN-ANHALT: Auftakt zum Chaos
Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt könnte weit über die Grenzen des Bundeslandes hinaus politische Erschütterungen auslösen. Die Spitzenkandidaten kämpfen um Mehrheiten – doch das Ergebnis könnte die Kräfteverhältnisse grundlegend verschieben. Für die etablierten Parteien steht dabei mehr auf dem Spiel als nur der Einzug in die nächste Landesregierung. Wird Sachsen-Anhalt zum Auftakt eines politischen Chaos, das ganz Deutschland erfasst?
"Dann trete ich aus der AfD aus!"
Hannes Loth war der erste AfD-Bürgermeister Deutschlands. Bereits 2013 trat er in die Partei ein, aus Euro-kritischen Motiven, wie er sagt. Einen Tag vor der Wahl in Sachsen-Anhalt spricht er über die Zukunftsvision der AfD, Ost- / Westgegensätze und darüber, wann er aus der AfD austreten würde. Ich glaube, dass es unsere Aufgabe als Journalisten ist, mit Politikern gleich weder Partei in gleicher Weise umzugehen und die Bewertung den Wählern zu überlassen. Das habe ich versucht.
Steht Sahra Wagenknecht vor dem politischen Ende?
Das BSW steckt in seiner wohl schwersten Krise seit der Gründung. In Thüringen droht die Fraktion auseinanderzubrechen, bundesweit liegt die Partei in Umfragen deutlich unter fünf Prozent und selbst in Sachsen-Anhalt muss die Partei um den Einzug in den Landtag bangen. Ausgerechnet erfolgreiche Landespolitiker wenden sich inzwischen gegen die eigene Führung. Gleichzeitig bleibt Sahra Wagenknecht die alles überragende, aber zunehmend umstrittene Figur des Bündnisses. War das BSW am Ende zu sehr auf eine einzige Person zugeschnitten – und erleben wir gerade den Anfang seines politischen Endes?
DDR, AfD, Linke, Osten - "ich will nicht verrückt werden!"
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Wie sehr wirken DDR und Wiedervereinigung bis heute im Osten nach? Uwe Holz lebt seit mehr als 30 Jahren in Bitterfeld und hat den gewaltigen Umbruch der Region aus nächster Nähe erlebt. Im Gespräch geht es um Ost-West-Klischees, verklärte DDR-Erinnerungen, die Stärke der AfD – und um die Frage, warum sich so viele Menschen bis heute nicht gesehen fühlen. Ein persönliches Gespräch über ein Land, das zusammengewachsen ist und sich doch manchmal noch erstaunlich fremd bleibt.
Warum kämpfen Feministinnen für diese Mörderin?
Der Fall Lindsay Clancy erschüttert die USA: Eine Mutter tötet ihre drei kleinen Kinder – doch vor Gericht geht es jetzt um die Frage, ob sie für ihre Tat überhaupt strafrechtlich verantwortlich war. Die Verteidigung spricht von einer schweren postpartalen Psychose, die Anklage von einer bewusst geplanten Tat. Gleichzeitig sorgt eine Solidaritätsbewegung für Clancy für heftige Diskussionen. Ist sie eine Kindsmörderin – oder eine schwer kranke Frau, die zum Tatzeitpunkt nicht mehr zwischen Realität und Wahn unterscheiden konnte?
"Jedes Mal denke ich: Jetzt fahre ich über die Grenze!"
Mehr als 35 Jahre nach der Wiedervereinigung sind Ost und West noch immer nicht überall zusammengewachsen. Im Gespräch erzählt Götz Ulrich, Landrat des Burgenlandkreises, wie stark die Erfahrungen aus der DDR bis heute nachwirken. Wir sprechen über ostdeutsche Identität, politische Enttäuschungen und die Frage, warum die AfD gerade im Osten so erfolgreich ist. Ein Gespräch über alte Grenzen in den Köpfen – und darüber, was Politik tun kann, um sie zu überwinden.
Kollabiert unser Gesundheitssystem?
Deutschlands Gesundheitssystem gehört zu den teuersten der Welt – und trotzdem geraten Kliniken, Krankenkassen und medizinisches Personal immer stärker unter Druck. Hunderte Krankenhäuser kämpfen um ihre Existenz, während Kosten steigen, Fachkräfte fehlen und die Bevölkerung immer älter wird. Was läuft schief – und droht uns tatsächlich ein Kollaps? In diesem Video schauen wir auf die Zahlen, die Ursachen und die Frage, wie Deutschlands medizinische Versorgung noch zu retten ist.
PSYCHOLOGIE: Und da soll man nicht verzweifeln?
Krise, Krieg, Unsicherheit – wer täglich die Nachrichten verfolgt, könnte tatsächlich verzweifeln. Eine schlechte Meldung scheint die nächste zu jagen, und der Blick in die Zukunft fällt immer schwerer. Doch gerade in solchen Zeiten stellt sich die Frage: Woher nehmen wir Hoffnung und Zuversicht? Und was hilft uns, trotz allem nicht aufzugeben?
"Bei Vulva-Zeichnen geht der Puls hoch"
Pfarrer Justus Geilhufe aus Sachsen blickt mit ungewöhnlicher Offenheit auf den Osten – und sieht dort viel mehr Potenzial, als die politische Stimmung vermuten lässt. Er erzählt, warum Gemeinschaft, Heimat und Zusammenhalt für viele Ostdeutsche eine besondere Bedeutung haben und weshalb trotzdem so häufig der Blick zurückgeht. Gleichzeitig fordert er mehr Mut, die eigene Erfolgsgeschichte seit der Wiedervereinigung anzuerkennen und wieder stärker an die Zukunft zu glauben. Ein Gespräch über Ostdeutschland, Identität, AfD, die LINKE und die Frage: Warum sehen wir eigentlich so selten, was alles gelungen ist?
ANNALENA BAERBOCK: "Professorin Baerbock? Da setz` ich mich in die erste Reihe!"
Annalena Baerbock wird Professorin – und zwar für „Global Leadership“ an der Columbia University. Ausgerechnet eine Politikerin, deren Karriere von Lebenslaufdebatten, Plagiatsvorwürfen und diplomatischen Fehltritten begleitet wurde, soll künftig Führungskräfte unterrichten. Doch vielleicht ist genau das die spannendste Frage: Was kann man von Annalena Baerbock über Führung lernen – über Erfolge, Fehler und den erstaunlichen Weg von einem Spitzenposten zum nächsten?
BRITISCHE MEDIEN: "Deutschland fällt auseinander!"
Britische Medien schlagen Alarm: Der Spectator schreibt, Deutschland falle „still und leise auseinander“ – von maroder Infrastruktur bis zur Wirtschaftskrise. Doch ist das eine treffende Analyse oder eine bewusst zugespitzte Diagnose? Übertreiben britische Beobachter – oder sehen sie Entwicklungen, die hierzulande oft verdrängt werden? Diskutiert mit: Ist an dieser These etwas dran?
HEIDI REICHINNEK: Die gefährlichste Frau Deutschlands?
Eine provokante Frage – bewusst angelehnt an das viel diskutierte SPIEGEL-Cover über Ulrich Siegmund. Heidi Reichinnek versammelt in den sozialen Medien eine große Followerschaft, mobilisiert eine neue Generation von Wählern und ist zu einem der bekanntesten Gesichter der Linken geworden. Doch was steckt hinter ihrem Erfolg? Wofür steht sie politisch wirklich – und wie radikal sind ihre Forderungen? Ich schaue hinter die Inszenierung, analysiere ihre Positionen zu Sozialismus, Islamismus und Linksextremismus und frage: Wie viel Reichinnek verträgt Deutschland?
"Berlin bald größte no-go-area Deutschlands!"
Manuel Ostermann, der Chef der Bundespolizeigewerkschaft, geht im Gespräch mit Constantin hart mit den aktuellen Forderungen der LINKEN "Defund the police" ins Gericht. Sollte die Partei in Berlin in Regierungsverantwortung kommen, drohten apokalyptische Zustände.
Stirbt gerade die Demokratie?
Der größte Gegner der Demokratie ist derzeit der schleichende Verlust des Glaubens an ihre Problemlösungsfähigkeit. Die kommenden Jahre könnten darüber entscheiden, ob die Demokratie ihre vielleicht größte Bewährungsprobe besteht – oder ob das 21. Jahrhundert zum Zeitalter neuer Autoritarismen wird.
Hast du genug Geld?
Der Staat wird künftig immer weniger finanzieren können. Damit wird finanzielle Eigenverantwortung wichtiger denn je. ETF, Gold, Immobilien, Einzelaktien oder doch lieber Cash: Wie baut man Vermögen auf – und womit verbrennt man es womöglich? Das wird künftig Basiswissen für jeden. Denn: Wer sich heute nicht um sein Vermögen kümmert, könnte morgen feststellen, dass der Staat diese Aufgabe ganz sicher nicht für ihn übernimmt. Zum Hintergrund: Was in kaum einer Biografie über mich steht: Nach dem Staatsexamen habe ich zuerst in einer Bank gearbeitet. Das macht mich natürlich nicht zum super-Finan...
Merz der unbeliebteste Kanzler aller Zeiten? Verdient!
Friedrich Merz erreicht einen historischen Tiefpunkt: Laut jüngstem RTL/ntv-Trendbarometer von Forsa sind 85 Prozent der Deutschen mit seiner Arbeit unzufrieden – so schlecht schnitt seit Beginn der Forsa-Messungen kein Bundeskanzler ab. Doch was steckt hinter diesem dramatischen Vertrauensverlust, und hat Merz ihn durch seine Politik und seinen Führungsstil selbst verursacht? Wir schauen auf die Zahlen, die Gründe und darauf, warum die Krise des Kanzlers längst auch zum Problem für die Union geworden ist. Ist Friedrich Merz tatsächlich auf dem Weg, als schlechtester Kanzler in die Geschichte einzugehen – und ist das Urteil der Deutschen verdient?
"Jesus war ein Talk-Host"
Mit Bestseller-Autor Hans Ulrich Gumbrecht spreche ich über die Kraft unserer Stimme. Was kann die Stimme? Sie kann quietschend, sexy, faszinierend oder langweilig sein und darüber entscheiden, ob man zuhört, weghört, erfolgreich ist oder total danebenliegt. Vor allem Politiker, Religionsführer und Diktatoren wussten, die Kraft ihrer Stimmen geschickt zu nutzen.
FLORIAN SCHRÖDER: "Dieses Mal stimmt es!"
Mit Florian Schroeder blicke ich auf einen politisch heißen Herbst. In dem Gespräch geht es um die bevorstehenden Landtagswahlen, den Aufstieg der AfD und die Frage, wie stabil unsere Demokratie tatsächlich noch ist. Schroeder spricht außerdem über das Personalproblem der Politik, fehlendes Charisma und darüber, warum viele Spitzenpolitiker kaum noch Begeisterung auslösen. Ein Gespräch über politische Unruhe, gesellschaftliche Gereiztheit und die Frage, was auf Deutschland in den kommenden Monaten zukommt.
KRIEG GEGEN RUSSLAND?
Ist Deutschland längst mehr als nur Unterstützer der Ukraine – und aus russischer Sicht bereits Kriegspartei? Deutsche Waffen, militärische Unterstützung und die wachsende Bedeutung von Drohnen und NATO-Infrastruktur lassen die Grenze zwischen Unterstützung und direkter Beteiligung zunehmend unscharf erscheinen. Ich schaue darauf, wie Moskau Deutschland wahrnimmt, unter welchen Umständen Russland tatsächlich NATO-Gebiet angreifen könnte und welche Szenarien dann denkbar wären. Und vor allem: Wie nah sind wir wirklich an einem Konflikt, den eigentlich niemand führen will?