Der Geschichtspodcast
Geschichte ist lebendig und bleibt umstritten. Im Geschichtspodcast von Frankfurter Allgemeine Zeitung und Konrad-Adenauer-Stiftung treffen aktuelle gesellschaftliche Debatten auf historische Tiefenschärfe. Die Hosts beleuchten, wie Vergangenheit und Gegenwart sich verzahnen – und welchen Einfluss historische Konflikte und Deutungen auf unsere Zeit haben. Themen aus dem 19. und 20. Jahrhundert, anschaulich erzählt aus journalistischen und wissenschaftlichen Perspektiven, mit fundierten Analysen, lebendigem Storytelling und authentischen Stimmen. Neue Episoden erscheinen jeden Donnerstag – im Wechsel reguläre Folgen und Q&A-Episoden, in denen Fragen und Gedanken der Hörerinnen und Hörer aufgegriffen werden. Für alle, die verstehen wollen, wie Geschichte unsere Debatten und unser Denk...
Das Erbe der extremen Rechten: Völkischer Nationalismus von Weimar bis heute
Der Geschichtspodcast
Die Neue Rechte bezieht sich auf Autoren der sogenannten Konservativen Revolution aus der Weimarer Zeit. Wir fragen in dieser Folge: Wie wird ihr völkisch-nationales Denken von rechtsextremen Schlüsselfiguren wie Götz Kubitschek oder Björn Höcke weitergetragen?
Einer der führenden Theoretiker des völkischen Nationalismus in den frühen 1920er-Jahren war Arthur Moeller van den Bruck. Um ihn geht es in dieser Folge des Geschichtspodcasts von Frankfurter Allgemeiner Zeitung und Konrad-Adenauer Stiftung.
Moeller van den Bruck bekämpfte die parlamentarische Demokratie der Weimarer Republik und verachtete den Liberalismus. 1923 schrieb er sein b...
Rüdiger von Fritsch: Wie blickt man auf Geschichte, wenn die eigene Familie mittendrin ist?
Der Geschichtspodcast
In dieser Folge verlassen wir unser gewohntes Format und widmen uns ganz einem ausführlichen Gespräch. Zu Gast ist Rüdiger von Fritsch: Historiker, ehemaliger deutscher Botschafter in Polen und Russland und Autor des Buches „Die Geschichte in mir. Eine deutsche Familie im 20. Jahrhundert“. Wir sprechen über den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg, um Flucht und Vertreibung. Im Mittelpunkt unseres Gesprächs steht die Frage, wie sich der Blick auf Geschichte verändert, wenn die eigene Familie selbst Teil der historischen Ereignisse war.
Rüdiger von Fritsch erzählt von seinem Vater, der bis zu seinem To...
Hemingway, Orwell und der Kampf der totalitären Ideologien: Der Spanische Bürgerkrieg 1936 ‑ 1939
Der Geschichtspodcast
In Spanien wird sich die Zukunft des Kontinents entscheiden – davon waren zahlreiche Kommunisten, Intellektuelle und Autoren weltweit überzeugt und zogen deshalb in den Bürgerkrieg. Über diesen „großen Kampf der Literatur“ hat Paul Ingendaay sein Buch „Entscheidung in Spanien“ geschrieben.
In dieser Folge des Geschichtspodcasts von Konrad-Adenauer-Stiftung und Frankfurter Allgemeiner Zeitung sprechen wir mit Paul Ingendaay über Europas Radikalisierung, den sowjetischen, deutschen und italienischen Einfluss auf den Krieg und klären, warum der Spanische Bürgerkrieg ein Testfeld der Ideologien des Faschismus und des Kommunismus war.
Obwohl der Beginn des Krieges inzwischen 90 Jahre her ist, wi...
Q&A zu Andrew Jackson: Der erste Populist im Weißen Haus?
Der Geschichtspodcast
In unserer Q&A-Folge diskutieren wir Ihre Rückmeldungen zu unserer Folge: Wie normal ist das politische Chaos in den USA? War Andrew Jackson ein guter Präsident? Und taugen unsere heutigen ethischen Maßstäbe zur Beurteilung von Geschichte?
Anlässlich des Jubiläums 250 Jahre USA schauen wir auch in dieser Folge des Geschichtspodcasts von Konrad-Adenauer-Stiftung und Frankfurter Allgemeiner Zeitung auf den siebten Präsidenten der Vereinigten Staaten, Andrew Jackson. Denn seine Regierungszeit (1829 – 1837) prägt die USA bis heute. Er war der erste US-Präsident der nicht zur alten Elite gehörte. Er hat die einfache...
Andrew Jackson: Der erste Populist im Weißen Haus?
Der Geschichtspodcast
Als Andrew Jackson 1829 Präsident wird, beginnt eine neue Ära: Zum ersten Mal richtet sich amerikanische Politik nicht nur an Eliten, sondern an die breite Masse.
Die Regierungszeit von Andrew Jackson verändern die USA nachhaltig. Sie bringt die Entstehung des modernen Zwei-Parteien-Systems mit sich und eine wachsende politische Beteiligung der amerikanischen Gesellschaft. Doch der daraus folgende Populismus hat dramatische Folgen für die indigene Bevölkerung.
Gemeinsam mit dem Historiker Michael Hochgeschwender klären wir in dieser Folge des Geschichtspodcasts von Konrad-Adenauer-Stiftung und Frankfurter Allgemeiner Zeitung, wie mehr Demokratie und ein Aufpeitschen des Vo...
Q&A zu Fußball-WM 1978: Wenn der Torjubel im Folterkeller zu hören ist
Der Geschichtspodcast
WM 1978 in Argentinien: Der Militärdiktatur diente das Turnier als Bühne. Doch wurden FIFA und DFB ihrer Verantwortung gerecht? Und wie agiert die FIFA bei der WM 2026? In der Q&A-Folge gehen wir wieder auf die Rückmeldungen der Hörer ein. Gemeinsam mit dem Historiker Stefan Rinke und dem Sportjournalisten Michael Horeni beantworten wir Hörerfragen zu Verantwortung und Wissen von Spielern, Funktionären und Bundesregierung. Was wussten Spieler wie Berti Vogts und was die Funktionäre? Hätte die Bundesregierung Elisabeth Käsemann retten können? Und wie nutzte die Militärjunta im Kalten Krieg den A...
Fußball-WM 1978: Wenn der Torjubel im Folterkeller zu hören ist
Der Geschichtspodcast
Der Geschichtspodcast von Frankfurter Allgemeine Zeitung und Konrad-Adenauer-Stiftung blickt in dieser Folge auf die Fußball-WM 1978 in Argentinien: auf den Jubel in den Stadien, während die Militärdiktatur Menschen verschwinden ließ, folterte und ermordete. Die Hosts erläutern die Hintergründe für den Militärputsch, wie die Junta mit den Fußballfunktionären zusammenarbeitete und wie die Nationalmannschaft mit den Vorwürfen gegenüber den Militärs umgingen. Der Historiker Stefan Rinke ordnet für die Folge die Geschichte Argentiniens in den Siebzigern ein; mit dem Sportjournalisten Michael Horeni sprechen wir über Fußball, Medien und politische V...
Q&A zu Unser Blick auf Putin: wie die Täuschung begann
Der Geschichtspodcast
In unserer Q&A-Folge diskutieren wir Ihre Rückmeldungen zu unserer Folge: Es geht um Russlands Imperialismus, Putins Rede im Deutschen Bundestag und die Frage, ob Putin hinter den Bomben auf russische Wohnhäuser steckt.
Zu unserer letzte Episode von Der Geschichtspodcast von F.A.Z. und Adenauer-Stiftung haben uns viele Hörerinnen und Hörer geschrieben, haben widersprochen, ergänzt oder nachgehakt. Genau daran knüpfen wir in dieser Folge an.
Gemeinsam mit unseren Experten Katja Gloger und Robert Kindler greifen wir Ihre Anmerkungen noch einmal auf und schärfen zentrale Punkte nach: W...
Unser Blick auf Putin: Wie die Täuschung begann
Der Geschichtspodcast
Wladimir Putin steht seit mehr als zwei Jahrzehnten an der Spitze Russlands. Wir schauen auf die Anfangsjahre seiner Macht, in der Muster sichtbar werden, die auch später seinen Kurs bestimmen. Und wir fragen: Wie wurde darauf in Deutschland reagiert?
Mit dem Machtantritt Putins beginnt in Russland eine Phase der Stabilisierung, aber auch der schrittweisen Machtkonzentration. Der Krieg in Tschetschenien, die Reaktion auf die Geiselnahme von Beslan, die Einschränkung von Medien und Opposition und schließlich die Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 markieren zentrale Wegpunkte. Spätestens mit dem Krieg gegen Georgien 2008 wird sicht...
Q&A zu Päpste gegen Präsidenten: Von Kennedy bis Trump
Der Geschichtspodcast
In der Q&A-Folge des Geschichtspodcasts von F.A.Z. und Konrad-Adenauer-Stiftung greifen wir Ihre Fragen zur Episode über „Päpste gegen Präsidenten“ auf. Gemeinsam mit Historiker und Theologe Professor Michael Hochgeschwender erläutern wir die Hintergründe des Konflikts zwischen Präsident Donald Trump und Papst Leo XIV., historische Unterschiede zum Kulturkampf des 19. Jahrhunderts sowie die ambivalente Rolle von Religion: Ist sie Konfliktfaktor oder gesellschaftliche Ordnungskraft? Außerdem sprechen wir über die Trennung von Kirche und Staat in den USA und woher die besondere „Macht“ des Papstes kommt.
Hosts
Michael Götz (Frankfurter A...
Päpste gegen Präsidenten: Von Kennedy bis Trump
Der Geschichtspodcast
Katholisch, protestantisch, evangelikal, national, universal? Von John F. Kennedys Wahlkampf und der Kuba-Krise über Ronald Reagan und den Kalten Krieg bis zu jüngeren Konflikten erzählt diese Folge, wieso US-Präsidenten und Päpste mal gemeinsame Wege gehen und mal im Widerstreit liegen.
Als John F. Kennedy 1960 zum Präsidenten der USA gewählt wird, ist seine Religionszugehörigkeit mehr als Privatsache: Zum ersten Mal zieht ein Katholik ins Weiße Haus ein – begleitet von Misstrauen, Debatten über Loyalität und der berühmten Frage nach der Trennung von Kirche und Staat. Die Folge spannt von die...
Q&A zu Der Super-GAU von Tschernobyl und die deutsche Atomangst
Der Geschichtspodcast
In unserer Q&A-Folge diskutieren wir Ihre Rückmeldungen zur deutschen Reaktion auf die Reaktorunfälle in Tschernobyl und Fukushima, zum Ursprung der „German Angst“ und zur Sicherheit der Kernenergie.
Zu unserer letzten Folge vom Geschichtspodcast von Frankfurter Allgemeiner Zeitung und Konrad-Adenauer-Stiftung haben uns zahlreiche Rückmeldungen erreicht: persönliche Erinnerungen an den April 1986 ebenso wie fundierte Fragen zu aktuellen Entwicklungen in der Energiepolitik. In dieser Q&A‑Folge gehen wir diesen Impulsen nach: von den historischen Ursachen der deutschen Atomangst bis zu den aktuellen Debatten und Perspektiven der europäischen Energiepolitik.
Gast Christian H...
Der Super-GAU von Tschernobyl und die deutsche Atomangst
Der Geschichtspodcast
Der Reaktorunfall von Tschernobyl ist scheinbar weit weg passiert, aber durch den Wind kam die radioaktive Wolke auch zu uns. Wir besprechen, wie Deutschland reagierte, was das Besondere an der deutschen Atomangst ist und fragen, ob diese Angst etwas mit der deutschen Geschichte zu tun hat.
Am 26. April 1986 kommt es in Tschernobyl zur Katastrophe: Es ist das bisher schwerste Reaktorunglück überhaupt. In Deutschland erschüttert der GAU das Vertrauen in Technik und staatliche Krisenvorsorge. Ein Einschnitt, der die Debatten über Atomkraft über Jahrzehnte prägen wird. Gemeinsam mit den Historikern Frank Uekötter und Frank B...
Q&A zu Ölpreiskrise 1973: Am Tag, als es kein Benzin mehr gab
Der Geschichtspodcast
War der Verweis auf angeblich begrenzte Ölreserven damals gezielte Irreführung oder Ausdruck realer Unsicherheit? Warum geraten westliche Gesellschaften immer wieder in vergleichbare energiepolitische Abhängigkeiten? Und welche strukturellen Fehlentwicklungen lassen sich in der europäischen Energiepolitik seit den 1970er Jahren erkennen?
Hierzu haben uns viele Rückmeldungen erreicht. Neben persönlichen Erinnerungen auch kritische Fragen zur gegenwärtigen Energiepreiskrise. In dieser Q&A‑Episode gehen wir ihnen nach: Vom Sonntagsfahrverbot bis hin zur Kernfrage, ob und was wir aus früheren Krisen tatsächlich gelernt haben.
Gast
Werner Plumpe, Prof. em. für Wir...
Ölpreiskrise 1973: Am Tag, als es kein Benzin mehr gab
Der Geschichtspodcast
1973 steht die Bundesrepublik plötzlich still: leere Tankstellen, autofreie Sonntage, ein Land im Energieschock. Gemeinsam mit dem Wirtschaftshistoriker Werner Plumpe blicken wir auf einen Moment, der die deutsche Politik dauerhaft auf Energiesicherheit ausrichtet.
Als im Herbst die Ölversorgung ins Wanken gerät, wird schlagartig klar, wie abhängig und verletzlich das westdeutsche Wirtschaftsmodell ist und wie schnell Öl zum geopolitischen Druckmittel werden kann. Die Krise markiert eine echte Zäsur. Diese Folge von „Der Geschichtspodcast“ von F.A.Z. und Konrad-Adenauer-Stiftung erzählt, wie der erste Ölpreisschock Politik und Wirtschaft neu sortiert.
Von kurzfristige...
Q&A zu Demokratie in Iran? Mossadegh und die Operation „Ajax“
Der Geschichtspodcast
In unserer Q&A-Folge beantworten wir Ihre Fragen zu Iran und Mohammad Mossadegh – mit Hilfe des Islamwissenschaftlers Tim Epkenhans.
Wie demokratisch war der damalige Premierminister Mossadegh, wie autoritär war er? Muss man diese Frage im Kontext der damaligen Zeit beurteilen (1951-1953)? Darüber sprechen wir in dieser Folge des Geschichtspodcasts. Außerdem schauen wir auf die Geschichte und Rolle der Kurden in Iran, die Allianz von islamischen Geistlichen und Linken, den Namenswechsel von Persien zu Iran und auf die Frage: Welche Chancen hat eine demokratische Entwicklung in Iran heute?
Hosts: Stefan Stahlberg, Angel...
Demokratie in Iran? Mossadegh und die Operation „Ajax“
Der Geschichtspodcast
Oft gilt die Regierungszeit von Premierminister Mossadegh 1951-1953 als eine Zeit der demokratischen Blüte in Iran. Aber stimmt das? Und waren die CIA und der MI6 verantwortlich für seinen Sturz?
In dieser Folge des Geschichtspodcast von Frankfurter Allgemeiner Zeitung und Konrad-Adenauer-Stiftung geht es um Iran in den frühen 50er Jahren. Der Kalte Krieg und der Kampf um das Öl führen zu schweren Konflikten zwischen Iran und dem Westen. 1953 startet der amerikanische Geheimdienst CIA deshalb die Operation „Ajax“, um Mohammad Mossadegh zu stürzen. Auch der britische MI6 wird aktiv. Aber wie zentral wa...
Q&A zu Kulturkampf (4/4): Abtreibung – Warum der Streit nie endet
Der Geschichtspodcast
Mit der Kultur- und Medizinhistorikerin Anna Bergmann beantworten wir in dieser Folge die Fragen unserer Hörerinnen und Hörer.
Wie verändert sich der Blick auf den § 218, wenn man ihn historisch betrachtet? Warum wurde der Lebensschutz so oft gegen die Selbstbestimmung der Frau ausgespielt? Und was hat Immanuel Kant – oder besser: was hat er nicht – zur Abtreibung gesagt?
Unsere Hörerinnen und Hörer haben uns nach der Folge „Kulturkampf; Abtreibung – Warum der Streit nie endet“ viele kluge, aber auch sehr persönliche Zuschriften geschickt. In dieser Q&A-Folge greifen wir sie auf – von der Fra...
Kulturkampf (4/4): Abtreibung – Warum der Streit nie endet
Der Geschichtspodcast
1971 erschüttert die Aktion „Wir haben abgetrieben.“ die Bundesrepublik. Im Gespräch mit der Initiatorin Alice Schwarzer blickt der Podcast auf fünf Jahrzehnte Debatte um den § 218 – und auf die Frage, was sich wirklich verändert hat.
Als im Magazin STERN 374 Frauen öffentlich bekennen „Wir haben abgetrieben“, bricht ein gesellschaftliches Tabu. Die Aktion, inspiriert vom französischen „Manifest der 343“, löst eine beispiellose politische und juristische Auseinandersetzung über den Umgang mit Schwangerschaftsabbrüchen aus. Sie markiert den Beginn einer neuen Frauenbewegung – und eines Konflikts, der bis heute anhält.
Diese Folge von „Der Geschichtspodcast“ von F.A.Z...
Q&A zu Kulturkampf (3/4): Was Cancel Culture mit der Französischen Revolution zu tun hat
Der Geschichtspodcast
Die Experten Susanne Schröter und Leonhard Horowski diskutieren mit den Hosts die Fragen der Hörer in "Der Geschichtspodcast" von Frankfurter Allgemeiner Zeitung und Konrad-Adenauer-Stiftung.
Wie reagiert man als Gesellschaft darauf, wenn Meinungen unterdrückt, also gecancelt werden? Wozu führt es, wenn man rechte Politiker isoliert? Und wäre Thomas Jefferson der bessere Ratgeber für die Französische Revolution gewesen als Rousseau? Solche und weitere Fragen haben uns Hörer zu unserer letzten Folge gemailt. Es war die dritte Folge in unserer vierteiligen Reihe zu Kulturkampfthemen.
Gäste Susanne Schröter, Ethno...
Kulturkampf (3/4): Was Cancel Culture mit der Französischen Revolution zu tun hat
Der Geschichtspodcast
Liegt die entscheidende Wurzel von dem, was wir heute Cancel Culture nennen, in der Schreckensherrschaft der Jakobiner und vor allem im Denken der Aufklärung? Dieser Frage gehen wir nach in dieser Folge von Der Geschichtspodcast von Frankfurter Allgemeiner Zeitung und Konrad-Adenauer-Stiftung.
Gemeinsam mit dem Historiker Leonhard Horowski und der Ethnologin Susanne Schröter diskutieren die Hosts, ob die Schreckensherrschaft der Jakobiner mit dem Boykottieren von Meinungen heute verglichen werden kann und ob Französische Revolution und Cancel Culture sogar zusammenhängen.
Q&A-Fragen Haben Sie Fragen an Susanne Schröter und Leonhard Horow...
Q&A zu Kulturkampf (2/4): Wie die DDR mit Migration umging und was die AfD daraus zieht
Der Geschichtspodcast
Hosts: Christine Brunzel, Michael Götz Gast: Jochen Oltmer (Historiker und Migrationshistoriker)
Warum ist „BRD“ für manche ein Kampfbegriff – und warum ist das mehr als Wortklauberei? Ab wann ist eine Gesellschaft „gespalten“ und nicht einfach nur zerstritten? Und warum hält unser Experte Jochen Oltmer den Begriff „Integration“ für so politisch aufgeladen, dass er lieber von Teilhabe spricht? Außerdem: Weshalb der Begriff „Gastarbeiter“ rückblickend in die Irre führen kann – und warum die Gegenfrage „temporärer Aufenthalt konsequent durchsetzen“ im Rechtsstaat schnell an Grenzen stößt.
Q&A zu Kulturkampf (1/4): War Hitler links?
Der Geschichtspodcast
Der NS-Forscher Götz Aly und die Host der Folge diskutieren die Rückmeldungen der Hörer.
Auf die erste Folge des neuen Geschichtspodcasts der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Konrad-Adenauer-Stiftung gab es zahlreiche Reaktionen. In diesen ging es unter anderem um die Frage, ob der Titel der Episode rechten Narrativen Vorschub leistet oder, ganz im Gegenteil, zur differenzierten Auseinandersetzung mit Hitlers taktisch eingesetzter Sozialpolitik beiträgt.
Diese Frage wird in der Q&A-Folge thematisiert ebenso wie weitere Rückmeldungen der Hörer, zum Beispiel zu möglichen anderen Unterscheidungsachsen, jenseits des Rechts-Links-Schemas, auf den...
Kulturkampf (2/4): Wie die DDR mit Migration umging und was die AfD daraus zieht
Der Geschichtspodcast
1964 feiert die Bundesrepublik den millionsten „Gastarbeiter“ – zur selben Zeit treffen in der DDR Vertragsarbeiter aus Vietnam und Mosambik ein. Zwei Systeme, zwei Versprechen: wirtschaftlicher Aufstieg hier, sozialistische Solidarität dort. Doch was blieb von diesen Modellen nach 1989 – und welche Spuren ziehen sie bis in die Gegenwart, in der Migration wieder zum politischen Streitpunkt wird?
Prägt der Umgang mit Migration in der DDR bis heute das Denken über Zugehörigkeit und Abwehr – oder ist das ein Mythos?
Q&A-Frage
Wie hätte sich Deutschland entwickelt, wenn Migration von Anfang an nicht als Ausnahme, s...
Kulturkampf (1/4): War Hitler links?
Der Geschichtspodcast
Der Geschichtspodcast von Frankfurter Allgemeine Zeitung und Konrad-Adenauer-Stiftung blickt in die Vergangenheit, um die Gegenwart besser zu verstehen. In der ersten Folge widmen wir uns einer Frage, die seit Jahrzehnten immer wieder auftaucht: Waren die Nationalsozialisten links?
Mit dem Historiker und NS-Forscher Götz Aly sprechen wir über mögliche Antworten auf diese Frage. Im Mittelpunkt steht dabei die taktisch eingesetzte Sozialpolitik der Nationalsozialisten. Außerdem klären wir, woher die Unterscheidung von links und rechts eigentlich kommt, und ob beide Begriffe sinnvolle Kategorien sind – oder doch nur Kampfbegriffe, die Populisten nach Belieben für die eige...
Der Geschichtspodcast - Trailer
Der Geschichtspodcast
Im neuen Geschichtspodcast von F.A.Z. und Konrad-Adenauer-Stiftung zeigen wir, wie wir durch die Vergangenheit anders auf die Gegenwart schauen – und warum das heute wichtiger ist denn je.
Geschichte liegt nicht still im Archiv – sie wirkt fort, ob wir es wollen oder nicht. Wer sie versteht, kann die Gegenwart besser lesen – und vielleicht klarer erkennen, wohin sie uns führt.
Veröffentlicht werden die ersten beiden Folgen am 29. Januar. Danach erscheint im Wochenrhythmus donnerstags eine neue Episode. Jede zweite Folge ist ein Q&A-Format, in dem Hörerinnen und Hörer ihre Fragen und G...