Mini Crisis Club
Große Krisen gibt es genug. Im MINI CRISIS CLUB kümmern sich Ben & Bent um die kleinen: soziale Unsicherheiten, unnötige Gedankenschleifen und all die Situationen, die eigentlich egal sein sollten.
Das Publikum
Bent geht im Urlaub ins Theater.
Klingt erst mal entspannt. Bis er merkt, dass das Publikum so klein ist, dass jede einzelne Reaktion auffällt. Was, wenn er an lustigen Stellen nicht lacht? Was, wenn er einfach nur dasitzt? Plötzlich fühlt sich Zuschauen nach Verantwortung an.
Ab wann sitzt man eigentlich nur noch da, um einen fremden Künstler nicht zu enttäuschen? Mini-Krise #39: „Das Publikum“.
Das Nein
Ben bekommt etwas angeboten. Eigentlich will er es.
Trotzdem sagt er erst mal Nein – aus Höflichkeit, Reflex oder irgendeinem anderen gesellschaftlichen Quatsch. Und dann beginnt das Warten auf die zweite Chance. Die macht es aber auch nicht besser, im Gegenteil. Mini-Krise #38: „Das Nein“.
Die Sprachbarriere
Bent wird fuchsteufelswild, wenn Sprache plötzlich Interpretationssache wird.
„Nächstes Wochenende“ ist für die einen das kommende. Für die anderen das danach. Eigentlich doch einfach, oder? Trotzdem muss die Bedeutung jedes Mal neu verhandelt werden. Mini-Krise #37: „Die Sprachbarriere“.
Der Musikgeschmack
Ben hört Musik, die in seinem Umfeld kaum jemand kennt. Eigentlich findet er es ganz gut, dass nicht alle dasselbe hören wie er. Ein paar Leute dürften trotzdem gern verstehen, warum er diese Musik so liebt.
Doch wenn dann nur fragende Gesichter zurückkommen, kann Ben selbst kaum erklären, was ihn daran eigentlich so begeistert.
Mini-Krise #36: „Der Musikgeschmack“.
Der Beruf
Bent wird gefragt, was er beruflich macht. Einmal erklärt er es gern.
Doch mit jeder Nachfrage wird klarer, dass seine Erklärung offenbar noch eine Erklärung braucht. Und plötzlich redet Bent viel länger über seinen Beruf, als irgendjemand vermutlich wissen wollte. Mini-Krise #35: „Der Beruf“.
Die Einladung
Ben bekommt eine Einladung.
Seit jeher bedeutet das für ihn: erst mal über alles nachdenken, was sich ohnehin nicht planen lässt. Wer kommt? Wie lange geht es? Wie und wann kommt er von dort heim?
Am Ende dieses Gedankenkreises sagt Ben oft ab. Trotzdem möchte er weiter eingeladen werden – allein für die Möglichkeit, irgendwann vielleicht doch zuzusagen.
Mini-Krise #34: „Die Einladung“.
Das Gewissen
Bent hat ein moralisches Problem. Also ein paar.
Was macht man, wenn einem ein kleiner Fehler erst später auffällt? Und wie weit darf man einen Vorteil ausnutzen, nur weil es theoretisch möglich ist?
Anstand und Gewissen urteilen heute über Recht und Unrecht.
Mini-Krise #33: „Das Gewissen“.
Das Hobby
Ben macht Musik.
Nur darüber zu sprechen, fühlt sich für ihn schnell nach Selbstdarstellung an. Noch schlimmer wird es, wenn dann wirklich eine Demo läuft und er sofort erklären will, was daran noch nicht fertig, noch schief oder eigentlich ganz anders gemeint ist.
Dabei müsste es ihm eigentlich egal sein, was andere denken. Ihm selbst muss es schließlich gefallen. Mini-Krise #32: „Das Hobby“.
Der Urlaub
Bent ist im Urlaub. Leider reisen die Mini-Krisen mit.
Von der Auswahl aus der Weinkarte bis zu deutschen Begegnungen im Ausland wird aus seiner dringend benötigten Erholung schnell eine kleine Sammlung unnötiger Unsicherheiten. Mini-Krise #31: „Der Urlaub“.
Die Krisenmeisterschaft
Die Sommerpause ist vorbei. Die Krisen sind zurück.
Ben und Bent lassen ihre bisherigen Mini-Krisen gegeneinander antreten. Runde für Runde wird entschieden, welche im Vergleich schlimmer ist.
Am Ende wartet der verdiente Titel, aber für welche Krise?
Mini-Krise #30: „Die Krisenmeisterschaft“.
Die Klingel
Es klingelt. Ben erwartet niemanden. Trotzdem steht jemand vor der Tür.
Aufmachen? Ignorieren? Erst durchs Fenster schauen? Und was, wenn man die Tür öffnet und die Person einfach nicht mehr loswird?
Mini-Krise #29: „Die Klingel“.
Die Kontrolle
Bent schließt die Wohnungstür ab.
Fünf Schritte später ist er sich nicht mehr sicher, ob er wirklich abgeschlossen hat.
Woher kommt dieser Zweifel? Ist es Kontrolle, Gewohnheit oder einfach das Misstrauen gegenüber der eigenen Erinnerung?
Mini-Krise #28: „Die Kontrolle“.
Der Arztbesuch
Ben beschreibt seine Beschwerden. Zumindest versucht er es.
Nicht zu harmlos. Nicht zu dramatisch. Doch jede Beschreibung fühlt sich entweder unter- oder übertrieben an.
Mini-Krise #27: „Der Arztbesuch“.
Das Aufräumen
Ein Handwerker kündigt sich an.
Für Bent ein Grund, die Wohnung in einen Zustand zu bringen, den sie sonst nur selten erreicht. Warum möchte man ausgerechnet Menschen beeindrucken, die nur den Sicherungskasten suchen?
Mini-Krise #26: "Das Aufräumen".
Der Anruf
Ben telefoniert nur, wenn es wirklich sein muss.
Vorher wird nach E-Mail-Adressen, Kontaktformularen und jeder anderen Möglichkeit gesucht. Doch irgendwann bleibt nur noch der Anruf als letzte Option.
Woher kommt das? Kann man sich das abtrainieren? Oder muss Ben akzeptieren, dass Telefonieren für ihn einfach nie leicht wird?
Mini-Krise #25: „Der Anruf“.
Das Geld
Bent bezahlt gern. Auch für andere.
Doch wer ist eigentlich beim nächsten Mal dran? Muss überhaupt jemand „dran“ sein? Wann wird aus einer netten Geste plötzlich eine offene Rechnung?
Bent führt keine Strichliste. Zumindest keine auf Papier.
Mini-Krise #24: „Das Geld“.
Die Planung
Ben liebt es zu planen. Nicht den Moment selbst.
Sondern alles, was davor, danach und dazwischen passieren könnte.
Je genauer der Plan, desto entspannter. Zumindest in der Theorie.
Mini-Krise #23: „Die Planung“.
Das Hilfsangebot
Bent will helfen. Aber wann und wem?
Wird seine Hilfe überhaupt gebraucht? Oder drängt er sich auf?
Bevor jemand ohne Wegbeschreibung, Einkaufstasche oder Antwort zurückbleibt, greift Bent ein. Oder nicht?
Mini-Krise #22: „Die Hilfestellung“.
Die Leine
Ben mag Hunde. Am liebsten an der Leine.
Vor allem dort, wo sie eigentlich an die Leine gehören.
Doch ausgerechnet da suchen freilaufende Hunde Kontakt und Ben lieber Abstand. Mini-Krise #21: „Die Leine“.
Das Spiel
Bent und Ben feiern die 20. Folge.
Sie spielen Stadt, Land, Fluss – Krisen-Edition.
Spontane Antworten. Fragwürdige Begründungen.
Außerdem wird ein Sieger ermittelt. Warum, weiß niemand.
Mini-Krise #20: „Das Spiel“.
Die Korrektur
Fehler sind menschlich.
Und eigentlich darf man sie ruhig korrigieren. Bent sagt trotzdem nichts.
Und denkt dafür tagelang darüber nach.
Mini-Krise #19: „Die Korrektur“.
Guten Durst: https://youtu.be/3ufY_1i8QP4?si=UqNpww_e_d5m7axa
Der Fremde
Ben sieht seine besten Freunde viel zu selten.
Endlich klappt ein Treffen.
Dann fragt ein Fremder freundlich, ob er sich dazusetzen kann. Und was dann passiert, ist ein Mini-Krisen-Klassiker.
Mini-Krise #18: „Der Fremde“.
Die Nachfrage
Wann ist ein „Wie geht’s?“ zu viel und wann zu wenig?
Geht es wirklich um Ehrlichkeit? Oder einfach nur darum, möglichst schnell ein „gut“ zu hören?
Bent kommt da nicht ganz mit.
Mini-Krise #17: „Die Nachfrage“.
Der Impuls
Ben will Dinge sofort. Die Vorfreude ist groß.
Der Moment des Bekommens noch größer.
Dann fällt das Glücksgefühl plötzlich ab.
Das Besitzen fühlt sich überraschend egal an.
Mini-Krise #16: „Der Impuls“.
Der Kuchen
Ein Stück Kuchen geht immer. Ein zweites vielleicht auch.
Aber ein drittes? Bent ist unsicher und fragt sich, wann es eins zu viel ist?
Doch die Antwort eskaliert. Und endet irgendwo zwischen Kuchenboden, Buffet und Frühstück.
Mini-Krise #15: „Der Kuchen.“
Das Schauspiel
Ben spielt Theater. Regie: er selbst.
In der Öffentlichkeit soll alles ganz natürlich wirken. Also werden Blicke ins Handy inszeniert und Wege choreografiert. Publikum: niemand. Und trotzdem läuft die Inszenierung.
Mini-Krise #14: „Das Schauspiel“.
Die Ankunft
Bent kommt an.
Alle anderen sind schon da. Und fremd.
Unauffällig dazusetzen? Oder die eigene Ankunft kommentieren?
Egal. Fühlt sich alles falsch an.
Mini-Krise #13: „Die Ankunft“.
Die Nachricht
Eine Nachricht kommt rein. Für Ben heißt das: reagieren.
Nicht später. Jetzt.
Hauptsache raus aus dem Kopf.
Mini-Krise #12: „Die Nachricht“.
Das Geschenk
Bent schenkt gerne.
Im Innersten seiner Geschenke aber: Unsicherheit.
Cheeseburger. Badezusatz. Gewehr-Feuerzeug. Was passt denn nun?
Mini-Krise #11: „Das Geschenk“.
Der Test
Ben und Bent machen ein Persönlichkeitstest.
Dauer: über eine Stunde. Ergebnis: eindeutig.
Spätestens jetzt wissen alle, wie kompliziert sie sind.
Mini-Krise #10: „Der Test“.
Die Höflichkeit
Ben meint es zu gut.
Türen aufhalten. Menschen an der Kasse vorlassen.
Doch wie oft ist höflich und ab wann wird es einfach seltsam?
Mini-Krise #09: "Die Höflichkeit".
Der Restaurantbesuch
Bent hat Hunger.
Doch allein im Restaurant zu sitzen kostet ihn Überwindung.
Buch oder iPad sind keine Option. Und überhaupt: was wohl die Leute denken?
Mini-Krise #08: „Der Restaurantbesuch“.
Die Autofahrt
Es soll aussehen, als hätte Ben alles unter Kontrolle: das Lenkrad wie sich selbst. Doch das Autofahren mit Begleitung wird ungewollt zur Prüfung.
Spätestens beim Einparken heißt es: bestanden oder durchgefallen? Mini-Krise #07: "Die Autofahrt".
Der Fitnesstrainer
Bent wollte einfach nur ein bisschen trainieren.
Das bleibt nicht unbemerkt.
Irgendwann geht es nicht mehr nur um Übungen und Bent fragt sich, wie er da wieder rauskommt.
Mini-Krise #06: „Der Fitnesstrainer“.
Die Zugfahrt
Die nächste Mini-Krise fährt Bahn:
Für Ben ist jede Zugfahrt ein kompletter Waggon voller Unsicherheiten und Regeln, die niemand ausgesprochen hat, aber alle kennen sollten. In Bens Augen. Mini-Krise #05: „Die Zugfahrt“.
Die Ruhestörung
Vorhang auf für die nächste Mini-Krise:
Bent leidet still. Neben ihm wird laut Popcorn gegessen, kommentiert, reagiert.
Und trotzdem stellt er sich nur eine Frage: Warum traue ich mich nicht, höflich um Ruhe zu bitten?
Mini-Krise #04: "Die Ruhestörung".
Der Einkauf
3. Folge, 3. Mini-Krise:
Der Moment an der Kasse. Ben ist überzeugt, sich vor allen erklären zu müssen: Warum kaufe ich das? Warum so viel davon? Und warum schauen mich alle an?
Mini-Krise #03: „Der Einkauf“.
Der Handschlag
Neue Folge, neue Mini-Krise: Handshakes, Umarmungen und alle anderen Arten von Begrüßungen. Was ist wann angemessen und warum eigentlich? Bent verzweifelt daran. Mini-Krise #02: „Der Handschlag”.
Der Nachbar
Ben & Bent haben 2026 einen Podcast gemacht. Ja, das ist so unangenehm, wie es klingt. Er heißt MINI CRISIS CLUB, weil bei all den Weltkrisen auch mal über die kleinsten Probleme gesprochen werden muss.
In Folge 1 geht es um den Nachbarn: Ben vermeidet seit einem Jahr jeglichen Kontakt. Müll rausbringen geht nur noch, wenn die Luft rein ist.
Warum? Kompliziert.
Lösung? Vielleicht.
Relevanz? Riesig. Zumindest für Ben.
Mini-Krise #01: „Der Nachbar“.
Willkommen im Club.