"Wenn Eltern Feinde werden" – Ein Podcast über Eltern- Kind- Entfremdung
"Wenn Eltern Feinde werden": Ein Podcast über Entfremdung, Recht und die Liebe zu den Kindern Ein spektakulärer Fall macht das Thema Eltern-Kind-Entfremdung öffentlich. Doch was steckt wirklich hinter diesem komplexen Phänomen? In unserem neuen Podcast beleuchten wir, wie Trennungen Familien entzweien und Kinder in einen Loyalitätskonflikt stürzen können. Dieser Podcast ist keine Plattform für Schuldzuweisungen. Er soll Verständnis schaffen, Lösungsansätze aufzeigen und ein Umdenken anstoßen. Denn am Ende des Tages brauchen Kinder beide Elternteile. Andreas Wrede spricht mit Thomas Prantner, einem Hamburger Geschäftsmann, der seine Kinder seit Jahren nicht mehr sehen du...
Folge 59: „Das Kinderzimmer ist nicht mehr da, aber mein Sohn hat seinen Platz in meinem Herzen“
Vivien Wittgrefe weiß nicht einmal mit Sicherheit, ob ihr Sohn in Hamburg lebt. Sie hat weder seine Handynummer noch seine E-Mail-Adresse. Entwicklungsberichte, die der Vater ihr eigentlich quartalsweise schicken müsste, treffen nur sporadisch ein. Das Resultat: Seit über fünf Jahren hat sie ihren Sohn nicht mehr gesehen.
Nach der Trennung versuchte sie immer wieder, den Vater zu einer gemeinsamen Elternberatung zu bewegen. Ihr Ziel war es zu schauen, „wie wir als Eltern mit der Trennung gut für unseren Sohn klarkommen“. Der Vater blockte ab und schob die Verantwortung von sich: Die Mutter sei schuld an allem...
Folge 58: Verhandeln wir über ein Kind – oder ein Möbelstück?
Die Essener Familienrechtlerin Dr. Jennifer Nadolny hat bereits bundesweit in mehr als 3.500 Fällen Mütter und Väter vertreten. Ihr fundiertes Praxiswissen hat sie nun in einem neuen Buch gebündelt: „Familienrecht im Alltag – Eine Anwältin erklärt, was getrennte Eltern wirklich wissen müssen“. Darin widmet sie sich den drängenden Fragen, vor denen Eltern nach einer Trennung stehen – immer mit dem Blick auf das Kindeswohl.
„Was machen solche Gerichtsverfahren mit Kindern und welche Auffälligkeiten entwickeln sie?“, fragt sich die Anwältin regelmäßig. Ihre Erfahrung aus dem Gerichtssaal ist erschütternd: „Manche Kinder haben einen ganz lee...
Folge 57: Großeltern eine Stimme geben
Wenn Familien zerbrechen, leiden Großeltern oft im Stillen. So ging es auch Annemie Wittgen (78): Als die Ehe ihres Sohnes scheiterte, brach dessen Ex-Frau den Kontakt zu den beiden Enkelkindern von heute auf morgen ab. „Das war eine enorme Belastung für uns“, erzählt die Euskirchenerin im Podcast „Wenn Eltern Feinde werden“.
Halt fand die gelernte Krankenschwester bei der Bundesinitiative Großeltern. Der Besuch einer Regionalgruppe in Essen wurde zum Wendepunkt: „Der Austausch mit anderen Betroffenen hat uns gezeigt: Wir sind nicht allein.“
Mit langer Ausdauer schaffte Wittgen nach zwei Jahren das, was aussichtslos schien: Sie durf...
Folge 56: „Ich möchte meine Kinder sehen, möchte sie erziehen und ihnen meine Werte mitgeben“
Fast zwei Jahrzehnte verbrachte Daniela mit ihrem Partner in Hamburg, aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor. Doch als die Beziehung scheiterte, blieb der erhoffte friedliche Dialog aus: Danielas Ex-Mann blockt bis heute jegliches Gespräch ab. Die Folgen sind fatal – ihr älterer Sohn hat den Kontakt vor zwei Jahren komplett abgebrochen, den jüngeren durfte sie seit Monaten weder sehen noch sprechen. In dieser Folge erzählt Daniela offen von ihrem kräftezehrenden Kampf vor Gericht, den Erfahrungen mit Umgangspflegern und wie ihr soziales Umfeld ihr hilft, in dieser emotionalen Ausnahmesituation nicht den Halt zu verlieren.
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Folge 55: Wenn wir verzeihen und vergeben, so mag schließlich die Versöhnung möglich sein
Kann man verzeihen, wenn die Wunden so tief sitzen? In dieser Folge von „Wenn Eltern Feinde werden“ dreht sich alles um die Themen Verzeihen, Vergeben – und die Chance auf Versöhnung. Zu Gast ist Pastor Martin Hofmann, für den die Übersetzung biblischer Texte in die heutige Zeit eine echte Herzensangelegenheit ist. Im Gespräch erklärt er, warum verfestigte Konflikte bei Eltern-Kind-Entfremdung das Verzeihen so schwer machen und weshalb Versöhnung dennoch möglich sein kann. Ein Plädoyer gegen Schwarz-Weiß-Denken und für eine differenzierte Wirklichkeit, die sich eben nicht in einem schnellen Instagram-Post zusammenfassen lässt.
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Folge 54: „Einmal wollte er mich mit dem Auto überfahren“ – Svenja Beck, vom Opfer zur Aktivistin
Drei überlebte Femizide – und der Mut zu einem Neuanfang. Mit 41 Jahren blickt Svenja Beck auf Jahre schwerster Gewalt zurück: Was als junge Mutterschaft begann, entwickelte sich zu einer extremen Gewaltspirale aus verbalen Attacken, körperlicher Misshandlung und Stalking. Fünf Jahre lang kämpfte sie ums nackte Überleben, bis ihr schließlich der Ausstieg gelang. Heute verwandelt Svenja ihr Trauma in eine Kraft für andere: Mit ihrem Verein t.o.b.e. e.V. unterstützt sie bereits über 11.000 Betroffene dabei, toxischen Beziehungen zu entkommen und ihr Leben neu aufzubauen
#HäuslicheGewalt #NeinZuGewaltAnFrauen #StoppFemizid #ToxischeBezie...
Folge 53: Bittere Realität: „Man ist ausradiert – außer mit dem Dauerauftrag
Ein abruptes Ausblenden ohne jede Begründung: Seit November 2024 hat Rolf-Josef keinerlei Kontakt mehr zu seinen beiden Söhnen. Dass sein jüngster Sohn inzwischen den Geburtsnamen der Mutter angenommen hat, erfuhr er erst bei der monatlichen Unterhaltsüberweisung. „Das hat mich aus heiterem Himmel getroffen“, erzählt der Vater spürbar bewegt im Podcast. Zusammen mit seiner Langzeitpartnerin Ursula blickt er auf einen schmerzhaften, jahrelangen Prozess der Eltern-Kind-Entfremdung – und auf ein System, in dem entfremdende Elternteile oft ihre eigenen Interessen über das Wohl der Kinder stellen.
#ElternKindEntfremdung #Entfremdung #Kontaktabbruch #Väterrechte #Trennungskinder #Kindeswohl #Scheidungskind #EntfremdeterVater #Familienrecht #Unterhalt#Wenn...
Folge 52: „Ich sende immer nur positive Gedanken an meine Tochter und meinen Sohn“
Sachliche Aufklärung, konkrete Hilfestellungen und vor allem eine Stimme für Betroffene: Das ist das Anliegen der Podcasts-Hosts, zu denen neben Thomas Prantner auch Christoph gehört. Seit nunmehr sieben Jahren hat Thomas seine Kinder weder gesehen noch gesprochen – abgeschnitten von ihrem Leben durch langwierige Behördenentscheidungen, die der Eltern-Kind-Entfremdung Vorschub leisten. Dennoch gibt er die Hoffnung nicht auf. Ein Lichtblick: Nach langer Zeit gab es ein herzliches Wiedersehen zwischen dem Großvater, den Kindern und der Mutter in Hamburg. Welche Schlüsselrolle Großeltern als Brückenbauer spielen können und warum Thomas trotz allem keinen Druck ausüben wil...
Folge 51: Manchmal wartet ein Alptraum, der Realität wird, vor der eigenen Haustür
„Wie aus dem Nichts standen zehn Personen vor der Tür und rissen meine Tochter fort.“ Als die Hamburger Zahnärztin Lena 2023 nach häuslicher Gewalt mit ihrer kleinen Tochter flieht, hofft sie auf Schutz und einen Neuanfang. Stattdessen folgt eine beispiellose Welle juristischer Verfahren durch den bereits verurteilten Vater – bis ein dramatischer Polizeieinsatz das Leben von Mutter und Kind schlagartig zerstört. Auf Basis unüberprüfter Vorwürfe verliert Lena das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Heute darf sie ihr Kind nur noch alle zwei Wochen unter Aufsicht sehen. In dieser Folge erzählt sie von einem albtraumhaften Fall über Macht, staatliche Fehl...
Folge 50: „Wie schön wäre es, mal ein Wochenende mit meinem Sohn zu verbringen“
Iris Vobbe war alleinerziehende Mutter eines Sohnes und einer Tochter, jeweils von einem anderen Vater, die beide an ihren jeweiligen Kindern nicht sehr interessiert waren und sich dementsprechend kaum kümmerten. Iris Vobbe, 54, tätig in der Zoll-Verwaltung, hat „sehr, sehr schwierige Jahre“ als alleinerziehende Mutter hinter sich. Als ihr Sohn zehn Jahre ist, kam es häufiger zu Konflikten zwischen ihm und der Mutter, sie fühlte sich überfordert und bat darum, dass der Junge vorübergehend beim Vater und dessen späteren Ehefrau bleiben könnte. Die räumliche Trennung tat beiden gut, aber der Sohn wollte danach nicht...
Folge 49: „Die vier Kinder sind ein Herz und eine Seele, sie sind fantastisch miteinander“
Frank Otto (69) ist ein Pionier der deutschen Medienlandschaft: Als Mitgründer von Kulthandlern wie VIVA oder OK Radio und ehemaliger Herausgeber der Hamburger Morgenpost hat er die Medienwelt entscheidend geprägt. Ebenso leidenschaftlich engagiert er sich für soziale Projekte wie Viva con Agua oder Hamburg Leuchtfeuer. Doch auch abseits der Öffentlichkeit ist ihm ein Meisterstück gelungen: Nach drei Ehen und mit fünf Kindern (darunter vier leiblichen und einer Ziehtochter) halten alle zusammen. In dieser Folge erzählt der Medienunternehmer, wie er und die Mütter seiner Kinder nach den Trennungen stets ein Team blieben – und wie ein Famili...
Folge 48: Das biologische Bedürfnis nach gemeinsamer Eltern-Fürsorge
Was passiert mit einem Menschen, wenn die wichtigste Bindung seines Lebens gewaltsam gekappt wird? Dr. Jorge Guerra González – Jurist, Psychologe und Universitätsdozent – blickt durch seine multidisziplinäre Forschung tief in die Abgründe der Eltern-Kind-Entfremdung. Seine Studien zeigen: Wer von Entfremdung betroffen ist, erlebt einen dramatischen Einbruch der psychischen und physischen Gesundheit. Im Podcast räumt der Experte mit dem Irrglauben auf, Entfremdung sei harmlos, nur weil sie medizinisch nicht als eigenes Syndrom klassifiziert ist. Zudem beleuchtet er eine überraschende Erkenntnis: Warum verstoßene Eltern neurobiologisch oft noch massiver unter dem Verlust leiden als die Kinder selbst – und wie eine...
Folge 47: Christoph Letkowski: „Der Schmerz des zurückgelassenen Elternteils ist einfach immer da“
Man kennt ihn aus dem „Tatort“, „Feuchtgebiete“ oder der ZDF-Reihe „Die Bestatterin“: Christoph Letkowski ist ein erfolgreicher Schauspieler und Musiker. Doch abseits der Scheinwerfer führt er seit zehn Jahren einen zermürbenden Kampf um sein Kind. Nach der Trennung zog die Mutter von Berlin nach Lübeck – für den Vater begann eine Odyssee durch das deutsche Familiensystem, die ihn mittlerweile ins zehnte Gerichtsverfahren führte. „Es ist wie ein Spiel gegen unendlich“, beschreibt er die Hilflosigkeit, die ihn schließlich in eine schwere Depression und Panikattacken trieb. In dieser Folge von „Wenn Eltern Feinde werden“ spricht er offen über den Zusammenbruch...
Folge 46: Neuanfang: Neue Liebe, neue Kraft
Den Schritt zur Bundeswehr hat Gesina D. nie bereut: Sie schätzt den Zusammenhalt und das Gefühl, etwas für das Land tun zu können. Doch ihr beruflicher Neuanfang stellte ihr Familienleben auf eine harte Probe. Weil sie zu Beginn ihrer Ausbildung an wechselnden Standorten eingesetzt war, verweigerte der Vater ihres ältesten Sohnes jegliche Flexibilität. Die Folge unregelmäßiger Umgänge: „Mein Sohn erkannte mich quasi nicht mehr.“ Auch mit dem Vater ihres zweiten Sohnes machte Gesina D. ähnlich schmerzhafte Erfahrungen. In dieser Folge erzählt die Mutter von drei Kindern, wie sie diesen Hürden begegnet ist – u...
Folge 45: Narzissmus: Love Bombing und die Beton-Wand
Den „typischen Narzissten“ gibt es gar nicht. In dieser Folge von „Wenn Eltern Feinde werden“ räumt Prof. Lammers mit weit verbreiteten Klischees auf und warnt vor schnellen Schuldzuweisungen: Narzisstische Züge stecken schließlich in jedem von uns. Doch wo genau verläuft die Grenze zur Persönlichkeitsstörung? Der Experte erklärt, warum das Leben betroffener Personen ein permanenter Seiltanz zwischen Selbstüberhöhung und tiefer Abhängigkeit von Bestätigung ist. Zudem beleuchtet er das oft übersehene Phänomen des vulnerablen Narzissmus – und warum Medikamente hier wirkungslos sind. Eine tiefgründige Folge über die Unfähigkeit, echte Nähe und Vertrauen z...
Folge 44: Kein Muss: Trennung als Chance zum Wachsen
Dorothea Behrmann erlebte die Trennung ihrer eigenen Eltern als traumatisch. Erst Jahrzehnte später – gestützt auf ihre Ausbildungen als Gestalttherapeutin und Heilpraktikerin für Psychotherapie – konnte sie diese Erfahrungen tiefgreifend reflektieren und verarbeiten. Heute begleitet sie Klientinnen und Klienten auf Augenhöhe durch alle Phasen der Trennung. Statt Paartherapie setzt sie bewusst auf Einzelberatung: „Paare verstricken sich oft in Vorwürfe und Aggressionen.“ In dieser Folge und ihrem Buch „Die 7 Phasen des Loslassens“ zeigt sie Wege auf, wie man nach einer Trennung mit Kränkung, Wut und Trauer umgeht. Zudem teilt sie ihre Überzeugung: Den Kindern ist nicht geholfen, wenn Elte...
Folge 43: Der Eltern-Kind-Entfremdung wird gewissermaßen die Tarnkappe entrissen
Wie zehntausend andere betroffene Elternteile in Deutschland fühlte sich Kent Bridgewater nach dem Kontaktabbruch zu seinem Kind machtlos und allein gelassen. Doch statt zu resignieren, wurde er aktiv: Mit der Plattform mein-einzelfall.de hat er bereits fast 200 Fälle dokumentiert – unterfüttert mit Fakten, Urteilen, Gesetzen und internationalen Studien. Im Podcast deckt er systematische Missstände im Familiensystem auf und erklärt, warum z. B. die Düsseldorfer Tabelle oft fälschlicherweise wie ein starres Gesetz angewendet wird. Dabei betont Kent Bridgewater: Seine Initiative ist strikt genderneutral – denn Kinder brauchen Mutter und Vater gleichermaßen.
www.mein-einzelf...
Folge 42: „Ich wusste schon sehr früh, dass ich später Kindern Gutes tun wollte“
Geboren vor 41 Jahren im sowjetisch besetzten Kabul, kam Sadaf Zahedi als Vierjährige mit ihrer Familie nach Bremen. Das Aufwachsen in einem strengreligiösen, von Gewalt geprägten Elternhaus führte mit 19 Jahren zum Bruch und zur Flucht. Doch der Weg in ein freies Leben blieb voller Hürden: Als junge Mutter musste sie später vor Gericht kämpfen, um ihren Sohn vor der Gewalt des Vaters zu retten. Heute ist Sadaf Zahedi Betriebswirtin, Autorin und engagierte Menschenrechtsaktivistin. In dieser Folge erzählt sie ihre bewegende Lebensgeschichte und spricht über ihre Initiative „Bildung ohne Bücher e.V.“, die Kindern in...
Folge 41: „Lassen wir den Kindern die Freiheit, beide Elternteile zu lieben“
Sollte das Wechselmodell nach einer Trennung gesetzlicher Standard werden? Zu Beginn der Episode wirft Co-Host Christoph genau diese Frage auf. Der Psychologe Dr. Stefan Rücker verweist auf internationale Studien, die belegen, dass das Wechselmodell Kinder meist weniger belastet. Dennoch plädiert er für individuelle Lösungen, denn: „Das Leben ist pluralistisch und bunt.“ Sein Rat: Eltern sollten sich frühzeitig „Trennungskompetenz“ aneignen – ein Feld, auf dem es in unserer Gesellschaft massiv an Aufklärung fehlt. Juristin Dr. Susanne Perker betont ergänzend, dass vor Gericht stets die Einigung der Eltern im Fokus stehen muss, um Entfremdung von Anfang an zu verh...
Folge 40: Das Mögliche erreichen, indem man immer wieder nach dem Unmöglichen greift
Ist das Wechselmodell die Rettung nach der Trennung – oder eine gefährliche Schablone?
Co-Host Christoph stellt im Podcast eine der umstrittensten Fragen des Familienrechts. Während internationale Studien die Vorteile des Wechselmodells belegen, betont Psychologe Dr. Stefan Rücker: „Das Leben ist pluralistisch und bunt.“ Seine zentrale Forderung an Eltern: Mehr gesellschaftliche „Trennungskompetenz“.
Gemeinsam mit Juristin Dr. Susanne Perker deckt die Episode auf, warum Gerichte Entfremdung von Tag eins an stoppen müssen und weshalb Akteure im Familiensystem dringend ihre Hausaufgaben machen sollten.
#ElternKindEntfremdung #Familiengericht #Familienrecht #Kindswohl #Trennungskinder #Umgangsrecht #Sorgerecht #Justizreform #Rechtsstaat #PolitikBerlin...
Folge 39: „Der Bus ist voll“: Wichtige Verbände wie Papa Mama Auch werden nicht gefördert
Wenn Beziehungen scheitern, leiden oft die Kinder am meisten. Ulf Hofes (57), ehemaliges Vorstandsmitglied von Papa Mama Auch, setzt sich seit Jahren dafür ein, dass Kinder auch nach einer Trennung verlässlich beide Elternteile im Leben behalten. In dieser Episode spricht der erfahrene Streiter für Getrennterziehende über politische Aufklärungsarbeit gegen Eltern-Kind-Entfremdung, die Hürden des Familienrechts und Wege, wie eine glückliche Kindheit trotz Trennung gelingen kann.
#ElternKindEntfremdung #PapaMamaAuch #GemeinsameErziehung #Trennungsfamilien
#Familienpolitik #Kindeswohl #LobbyArbeit
–Weitere Podcasts unter: www.abendblatt.de/podcast
- Wir freuen uns auf Eure Bewertung...
Folge 38: Man sieht, es geht auch anders: „Setz‘ die Dinge um, von denen Du träumst“
Trennung ohne Rosenkrieg – geht das überhaupt?
Leonie Malinowski beweist: Ja, es geht! Gemeinsam mit ihrem Ex-Mann lebt die dreifache Mutter, Wirtschaftsinformatikerin und Unternehmerin ein harmonisches Wechselmodell – geräuschlos, respektvoll und auf Augenhöhe. Selbst Familienfeste feiern sie weiterhin gemeinsam.
Im Podcast teilt die Expertin für Familienaufstellungen ihr Erfolgsrezept für eine funktionierende Elternkommunikation nach dem Beziehungsende und richtet einen klaren Appell an alle Frauen: Nehmt euer Leben selbst in die Hand und verwirklicht eure eigenen Lebensvisionen!
#Unternehmerin #Selbstbestimmung #Vision #Unabhängigkeit #KarriereUndKind #Wechselmodell #CoParenting #FriedlicheTrennung #Kindeswohl #FamilieBleiben #Respektvoll #TrennungOhneKrieg #PatchworkGlück #Familienauf...
Folge 37: „Wie soll man mit der eigenen Identität klarkommen, wenn ein Elternteil abgelehnt wird?“
„Wenn du mich verlässt, wirst du mich kennenlernen.“
Eine Drohung nach 20 Jahren Beziehung, die bis heute spürbare Spuren hinterlässt. Während Cathrin zu ihrer älteren Tochter eine sehr liebevolle Beziehung pflegt, bricht der Kontakt zur jüngeren seit zweieinhalb Jahren immer wieder ab.
Als die jüngere Tochter während der Pandemie ihr Abitur macht, gerät sie zwischen die Fronten: Ein plötzliches Gesprächsangebot des Vaters nach jahrelanger Funkstille stürzt sie in einen zermürbenden Loyalitätskonflikt.
In dieser Episode blickt die Werbetexterin offen und selbstkritisch auf ihre Jahre als fak...
Folge 36: Ein Vater, der Vergebung und Verzeihen vorleben und verwirklichen will
Als Burkhard Röttger, 61, er lebt in Lübeck, kurz vor Weihnachten 2004 nach Hause kommt, sind seine kleine Tochter und seine mit dem zweiten Kind schwangere Frau nicht mehr da. „Beide Kinder waren gewollt von uns, aber wir Erwachsenen sind schon sehr unterschiedlich gewesen.“ Zunächst konnte er die Erstgeborene regelmäßig sehen, aber spätestens als er erst drei Tage nach der Geburt der zweiten Tochter von deren Zur Welt kommen erfährt, ahnt er, dass die Mutter aus unerfindlichen Gründen ihm die Kinder vorenthalten will und wird. Er verliert zwar nie das Sorgerecht, aber zu den Töchtern hat...
Folge 35: „Ich will nicht, dass das Böse gewinnt“
Manuela hatte sich von ihrem gewalttätigen Mann getrennt, zusammen haben sie vier Kinder, von denen eines verstarb. Zuvor war sie völlig erschöpft zweimal in eine psychosomatische Klinik gewesen, man riet ihr dort sich von ihrem gewalttätigen Mann zu trennen. Zumal ihr Mann keine Paartherapie machen wollte. Es kam zur Trennung: „Dann ist er weggefahren mit den Kindern im Auto und danach war mein Leben mit meinen Kindern vorbei, von da an.“ Es begann der jahrelange Kampf durch die Instanzen - Jugendamt, Anwälte, Gerichte. Doch an der Situation änderte sich kaum etwas, der Vater verhängte faktis...
Folge 34: „Ich trage in mir mein Glück, bleibe positiv und das lass‘ ich mir nicht nehmen“
Es war ein großer Schock für Nina Kirsch als ihr damaliger Freund sie sofort verließ als sie schwanger wurde. „Ich wollte immer Mutter werden, aber niemals alleinerziehend.“ Es folgten entbehrungsreiche Jahre, sie musste sich beruflich umorientieren, der Vater blieb inexistent, eine Wohnung in Berlin zu finden gestaltet sich als fast unmöglich und sie kämpfte mit Schamgefühlen, obwohl doch nicht sie für das unverantwortliche Verhalten des Mannes verantwortlich war. Im Laufe der Jahre hat sich Nina Kirsch aus ihrer betroffenen Situation heraus mit dem Familienrecht, mit Eltern-Kind-Entfremdung und nachehelicher Gewalt befasst und schließlich den Entschlu...
Folge33: „Für die Welt bist du irgendjemand, aber für irgendjemand bist du die Welt.“
Die angehende Psychologin hält es für sehr wichtig, das Feld Eltern-Kind-Entfremdung auf wissenschaftlicher Grundlage zu untersuchen, auch wenn es sich um hochemotionales Thema handelt, bei dem oft Ohnmacht, Wut und Trauer eine große Rolle spielen. Gleichwohl plädiert sie im Podcast dafür, mit Eltern-Kind-Entfremdung behutsam umzugehen. Wobei sie weiß: bei hochstrittigen Trennungen können bei den entfremdeten Elternteilen etwa Schlaflosigkeit, Depressionen oder Essstörungen auftreten. Sehr wichtig ist ihr auch über „Ambigues Loss“ zu sprechen, also über uneindeutigen Verlust. Wenn ein Elternteil überhaupt nicht weiß wie es einem Kind, zu dem bisweilen jahrelang kein Kontakt besteht, ist die...
Folge 32: „Getrennt, aber Freunde fürs Leben“
„Eine Trennung mit Kindern ist immer schmerzlich und kein Entschluss, den man leichtfertig fasst. Wenn man aber spürt, dass sie der nächste Schritt in die richtige Richtung ist, stellt man sich oft die Frage: Wie lässt sich diese Phase achtsam und kindgerecht gestalten?“ Diese wichtige Frage wirft die Autorin und Illustratorin Johanna Baumann in ihrem erfrischend positiv und Mut machenden Buch auf. Im Podcast unterstreicht sie, dass man „Trennung neu denken“ kann und dabei doch Familie bleibt. Johanna Baumann hat zwei Kinder, ist mittlerweile getrennt vom Vater, aber beide haben sich auf das Wechselmodell geeinigt und das funktio...
Folge31: „Das weiche Kissen auf das man sich zurücklehnen darf“
Seit sechs Jahren herrscht Stille zwischen Tina und ihrem Sohn. Ein unerträglicher Zustand, besonders weil er so nah ist: Seine Schule liegt nur 200 Meter von ihrer Wohnung entfernt. Über Behörden und Krankenkassen erfuhr sie Bruchstücke seines Lebens – dass er jahrelang therapeutische Hilfe und einen Erziehungshelfer brauchte, um sich in seiner neuen Familie zurechtzufinden.
Bis heute fassungslos blickt sie auf das Handeln ihres Ex-Mannes zurück, der die einst liebevolle Bindung systematisch zerstörte. „Wie soll mein Sohn jemals gesunde Beziehungen führen können, nachdem er das durchmachen musste?“, fragt sie sich. Doch Tina ist nicht mehr...
Folge 30: „Mutterschattenlicht“: Eine Mutter und ihre Mission über Manipulation aufzuklären
Sie hoffte nach der Trennung endlich frei zu sein, „doch was als Befreiung beginnt, wird schnell zum Albtraum.“ Der Vater versucht die beiden Töchter von der Mutter zu entfremden, setzt Tina massiv finanziell unter Druck, spricht vor den Kindern schlecht über die Mutter und macht den Kindern systematisch Angst. Tina weiß um die Loyalitätskonflikte der Töchter, die im vertrauten Haus beim Vater leben, sie zieht aus, dies wird ihr später vor Gericht negativ als „Verfehlung“ angekreidet. Dass sie sich friedlich, auch friedlich für die Kinder, trennen will, ist ihrem Mann egal - er will, dass sie „nie w...
Folge 29: Ich wusste nicht wie mir geschah und war wie im Schock
Ulrike (Name von der Redaktion geändert) lebt im süddeutschen Raum und trägt eine schwere Last: Seit drei Jahren hat sie ihre beiden Kinder weder gesehen noch gesprochen. In den juristischen Auseinandersetzungen um ihre Kinder vermisste sie vor allem eine differenzierte Betrachtung der Familiendynamik. Es fehlte ihr die nötige Tiefe bei der Frage, „welcher Elternteil tatsächlich kindwohl-sensitiv agiert“.
Der tägliche Schmerz über die Trennung ist für sie kaum in Worte zu fassen; es zerreißt ihr, wie sie sagt, jeden Tag das Herz, ihre Kinder nicht in ihrer Nähe zu wissen. Vor de...
Folge28: Wenn der Vater den Töchtern souffliert, was sie der Mutter zu sagen haben
Heute sind die Töchter von Felizitas Bauschen 25 und 28 Jahre alt, wo sie heute genau leben, was sie beruflich machen, wie es ihnen persönlich ergeht, sie weiß sehr wenig. Manchmal erfährt sie durch Bekannte etwas. Nach der Trennung von ihrem Mann übte der große materielle Druck aus - über die Kinder. Die wollten auf einmal, dass die Mutter ihnen ihren Anteil am gemeinsamen Haus überweisen sollte, sie habe kein Anrecht darauf. Oder der Mutter von einer Tochter Hausverbot erteilt, sie habe ihren „Wohnsitz“ jetzt woanders. Da realisierte sie: Aus der innigen Liebe der Töchter zur Mutter wurde...
Folge27: Geschwisterbeziehungen sollen auch nach langer Stille wieder möglich sein
„Ich erzähle meine Geschichte nicht, um jemanden öffentlich zu beschuldigen, sondern um zu zeigen, was passieren kann, wenn familiäre Konflikte dazu führen, dass Kinder den Kontakt zueinander verlieren,“ sagt Maja im Podcast „Wenn Eltern Feinde werden“. War die Situation zu Hause angespannt, zogen sich die Kinder oft in ihre Zimmer zurück oder blieben länger in der Schule. Oft sprachen nach einem Streit die Eltern wochen- oder gar monatelang nicht miteinander. Ihrem Vater ging Maja aus dem Weg, um Ruhe zu Hause herzustellen und Konflikten aus dem Weg zu gehen.
Erst später realisiert sie...
Folge26: „Statt Hauen und Stechen geht es um Zuhören und Nachdenken“
„Mich hat bei den Untersuchungen zum Wechselmodell hauptsächlich eine Frage geleitet: Was ist gut für die Kinder nach Trennung oder Scheidung der Eltern?“ Und dazu ergibt der Stand der internationalen psychologischen Forschung ganz eindeutig: Trennungskindern, die von beiden Eltern betreut und erzogen werden, geht es in vieler Hinsicht besser als Kindern, die von einem Elternteil betreut werden und den anderen nur besuchen oder gar nicht sehen. Überfällig ist für Professorin Sünderhauf eine Familienrechts-Reform. In Teilen der deutschen Gesellschaft und Politik herrsche ein völlig überholtes Mutter-Vater-Klischee. Vom Wechselmodel ist es kein weiter Weg zur Thematik Elt...
Folge 25: Eine Mutter in scheinbar auswegloser Lebenslage
Judith, 50, dachte, dass sie in einer glücklichen Ehe lebt. Die Wirtschaft Informatikerin hat zwei Töchter bekommen, ein Haus wurde gebaut, der Mann ist beruflich viel unterwegs. Sie arbeitet auch, kümmert sich hauptsächlich um die Kinder, ist die Hausfrau rund um die Uhr. Die Erschöpfung kommt schleichend, zumal ihr die weniger angenehmen Seiten der Töchter-Erziehung überlassen werden (Zimmer aufräumen oder Hausaufgaben), der Mann verwöhnt die Kinder mehr und mehr. Ihr wird das irgendwann alles zu viel, sie möchte mit ihrem Mann ein grundsätzliches Gespräch führen. Der wird gewalttätig und sie fl...
Folge 24: „Mich trägt das Prinzip Hoffnung und ich habe einen langen Atem“
Die Erfahrungen von Julia Leykauf sind oft nicht die besten: „Wenn wir Politikern oder Politikerinnen in Berlin schreiben, zum Thema Eltern-Kind-Entfremdung, bekommen wir oft gar keine Antwort oder es wird ausweichend argumentiert. Dieses Thema ist vielen in der Politik fremd und sie betrachten es als heißes Eisen.“
Sie selbst hat seit viereinhalb Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer Tochter und hat nur durch Umwege erfahren, dass die Tochter - nachdem sie zum Vater gezogen war – zwei Jahre lang nicht mehr zur Schule ging und für drei Monate in eine psychiatrische Kinderklinik eingewiesen wurde. Sie kam mit ihre...
Folge 23: Entfremdung und Alleinerziehung kosten uns jedes Jahr zweistellige Milliardenbeträge“
Trutz Rendtorff, 48, ist selbst entfremdeter Vater. In der aktuellen Folge des Podcast „Wenn Eltern Feinde werden“ geht es jedoch nicht um seine persönliche Geschichte, sondern um eine grundlegende gesellschaftliche Fehleinordnung. „Das Thema Entfremdung wird in Deutschland systematisch unterschätzt,“ sagt der Jurist, „wir sprechen nicht von Einzelfällen, sondern über ein strukturelles Problem mit langfristigen sozialen, gesundheitlichen und finanziellen Auswirkungen.
Er beziffert die gesamtwirtschaftlichen Folgekosten der Eltern-Kind-Entfremdung und des vorherrschenden Alleinerziehungsmodells auf jährlich 25 bis 35 Milliarden Euro. Grundlage seien bewusst konservativen Hochrechnungen aus Justiz,- Gesundheit,- Arbeitsmarkt- und Rentendaten. Er meint: „Eltern-Kind-Entfremdung ist kein privates Drama, sondern ei...
Folge22: Das kritische Einhorn
Nach der Trennung wollte Sascha (aus persönlichen Gründen und zum Schutz seiner Tochtermöchte er nur mit Vornamen genannt werden) alles tun, dass Mutter und Vater im Sinne der Tochter „nur gemeinsam nach vorn schauen“. Nun hat er seine Tochter schon im dreizehnten Jahr nicht mehr gesehen. Bereits im ersten Jahr nach der Trennung kam sich Sascha oft „wie ein Bittsteller“ vor, wenn erst eine Tochter sehen wollte. Schließlich ging er zu Gericht und geriet in die juristische Spirale, die für einen von beiden Elternteilen in der Regel schlecht ausgeht und mit Blick auf die Kinder viel z...
Folge21: „Immer positive Energie und viel Liebe für die Kinder"
Das Thema Selbsthilfe bespricht Andreas Wrede mit Timm Korth. Der Hamburger lebt inzwischen in Zürich. Er arbeitet als Patchwork-Coach im deutschsprachigen Raum und hält u.a. sehr viel von Selbsthilfegruppen. Betroffene Mütter oder Väter sind von Entfremdung oder Kontaktverlust zunächst einmal total überfordert und wähnen sich oftmals in einer singulären Lebenssituation. Um später zu realiseren, dass nicht nur sie sich damit auseinandersetzen müssen.
Christoph glaubt, dass er seinen beiden Töchtern in ruhigen Momenten spirituell „ganz viel positive Energie schicken und ihnen nur das Beste wünschen kann.“ Timm Korth finde...
Folge 20: An die Kinder: „Ihr habe keine Schuld an dieser vetrackten Lage“
Mit dieser Folge verabschiedet sich Thomas Prantner vom Mikrophon des Podcast „Wenn Eltern Feinde werden“ . Die Drei sprechen diesmal zu einem Herzens-Thema – nämlich die gesetztliche Einführung einer Verpflichtung für Eltern, dass diese sich immer zu einer Kooperation mit Blick auf gemeinsame Kinder bereit erklären sollten. Nicht zuletzt um den fast schon obligatorischen Gang zum Gericht nach Möglichkeit zu vermeiden. Denn dieser bedeutet meistens: Zuspitzung des Trennungs.Konfliktes, der stets zu Lasten der Kinder geht. Und Thomas Prantner gibt den Zuhörerinnen und Zuhörern noch Kluges mit auf den Lebensweg. An die Kinder gerichtet: „Ich habt überha...