Glücklich trotz Geld
Weshalb sind Finanzfragen für Dich so weit weg? Wie kannst Du Geld zu einem nützlichen Freund machen? Wie passiert es, dass Deine Entscheidungen eigentlich von Finanzberatern und trickreichen Verkäufern getroffen werden, die angeblich ‚Wege frei machen‘ oder ‚Finanzen optimieren‘? Warum sind Finanzdienstleistungen niemals -und wirklich absolut niemals- kostenlos? Diese und viele andere Fragen nimmt Mathias Böttcher aufs Korn. Mathias ist seit über 26 Jahren in der Finanzwelt tätig. Von Haus ist ist er Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler. Irgendwann hat er den dunklen Vertriebswegen den Rücken gekehrt und berät heute auf SEINE Art. In die Finanzindustrie hat er eigentlic...
Immer nur Ärger mit Versicherungen
Wenn du deine Versicherung brauchst, hast du den Ärger bereits. Was uns die kognitive Psychologie über Versicherungsentscheidungen verrät:Dass der Ärger vom Schaden kommt und nicht von der Versicherung.Warum auch eine Geldleistung nicht alles wieder gut macht.Verlustaversion, Wahrscheinlichkeitsverzerrung und Impact Bias.Die Faustregel für einen entspannten Umgang mit Versicherungen.
Der Gipfel der Selbstüberschätzung!
Warum fühlen wir uns bei neuen Themen oft sicherer, als wir sein sollten? In dieser Folge erklärst du dir den Dunning-Kruger-Effekt an einem Alltagsbeispiel und wendest ihn auf eine Entscheidung an, die 2027 viele betreffen wird: das neue Altersvorsorgedepot.Was der Dunning-Kruger-Effekt ist, kinderleicht erklärt.Warum Geldanlage ein besonders anfälliges Feld für Selbstüberschätzung ist.Das Altersvorsorgedepot in Kürze: Start geplant zum 1. Januar 2027.Drei Stolpersteine: Förderung ist kein Qualitätssiegel, ein Gesetz ist noch kein Produkt, und Verständnis muss man testen.Drei Fragen, die du vor jedem Abschluss beantworten solltest: Gesamtkosten, Anlage, AuszahlungH...
Bei allem - Bedenke das Ende
Einige Wege führen nach Rom. In diesem Fall das finanzwirtschaftliche Rom und nicht die ewige Stadt. Fast immer endet wer Verkauf geförderter Finanzprodukte beim Rentenbeginn. Die Zeit danach bliebt weitgehend verborgen. Du brauchst Zahlen und Fakten beider Lebensphasen - Sparen UND Auszahlen - jeweils nach Steuern und Förderung, um Optionen vergleichen zu können. Und welchen qualitativen Preis ist Dir ein Renditeplus von rund 0,X-Pozentpunkten wert?
(Diese Folge dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Steuerberatung dar. Eine Haftung für persönliche Finanzentscheidungen wird ausgeschlossen. Die Rechnung ist bewusst...
Staatlich gefördert, aber lohnt es sich?
Riester, betriebliche Altersvorsorge, Rürup-Rente und das kommende Altersvorsorgedepot werben mit Förderung. Aber ein Rabatt ist nur dann gut, wenn das Produkt dahinter stimmt. In dieser Folge erfährst du:Warum Förderung in der Ansparphase nur die halbe Wahrheit ist.Die zwei Faktoren, die das Gesamtergebnis bestimmen.Die eine Kontrollfrage: Welcher effektive Jahreszins steckt hinter dem Gesamtpaket?
Kaufst du den Rabatt oder das Produkt?
Bevor du das nächste Mal ein "Angebot" oder eine "geförderte" Vorsorgeform nutzt, stell dir die Frage: Würde ich das auch ohne Rabatt bzw. ohne Förderung wollen? Notiere dir diese Frage gerne als Erinnerung für deine nächste Kaufentscheidung!
Und wenn dir der Podcast gefällt, abonniere "Glücklich trotz Geld" und empfehle ihn gerne weiter.
Zwei Konten oder ein gemeinsames?
In dieser Folge geht es um die Frage, wie Paare ihre Finanzen so strukturieren, dass beide Autonomie und gemeinsame Sicherheit erleben – und ob es rechtlich einen Unterschied macht, ob man verheiratet ist oder nicht. Du erfährst:Warum Geld einer der häufigsten Streitpunkte in Beziehungen ist?Die drei klassischen Modelle.Warum verheiratete und unverheiratete Paare beim Alltagsgeld gleich, im Trennungs- und Erbfall aber unterschiedlich behandelt werden. Wenn dir diese Folge geholfen hat, dann sprich diese Woche mit deinem Partner oder deiner Partnerin ganz offen über euer Kontenmodell – auch wenn's ungewohnt ist. Und wenn dir der Podcast gefällt, abonniere Glücklich...
Wahlen und Börse
Kurz nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sprechen wir darüber, wie viel Einfluss politische Ereignisse tatsächlich auf ein wissenschaftlich fundiertes Depot haben:Warum eine einzelne Wahl den globalen Aktienmarkt so gut wie nie nachhaltig bewegt.Wieso politische Nachrichten besonders starke emotionale Kurzschlussreaktionen auslösen.Was Jahrzehnte voller Krisen, Kriege und Wahlen über die Widerstandsfähigkeit breit gestreuter Märkte zeigen.Warum Angst vor politischen Ereignissen in der klassischen Finanzindustrie oft gezielt zum Verkauf teurer Produkte genutzt wird.Wie du politisches Interesse als Bürgerin oder Bürger ganz bewusst von deiner Anlagestrategie trennst.
Wie oft solltest du an deinem Depot herumschrauben?
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie oft wissenschaftlich fundiertes Investieren tatsächlich Eingriffe ins Depot erfordert:Warum häufiges Handeln der Rendite meistens schadet.Was Rebalancing genau bedeutet und wozu es dient.Die zwei bewährten Rebalancing-Strategien: kalenderbasiert vs. schwellenwertbasiert,Ein praktisches Rechenbeispiel mit einem 70/30-Portfolio.Wie du Steuern und Kosten beim Rebalancing sparen kannst.Falls dir diese Folge geholfen hat, dann nimm dir heute fünf Minuten Zeit und schau dir dein eigenes Depot an: Passt die Verteilung noch zu deinem Plan? Leg dir jetzt eine feste Regel fest, wann du das nächste Mal reinschaust – und trag dir...
Fragen an den Finanzberater VI
Finanzplanung besteht nicht nur aus Produkten. Sie besteht auch aus Zahlen, Annahmen und Zusammenhängen. Ein geeigneter Finanzberater sollte finanzmathematische Fragestellungen selbst nachvollziehen, Ergebnisse überschlagen und die Berechnungen seiner Software auf Plausibilität prüfen können. Excel, Finanzplanungssoftware und KI sind hilfreiche Werkzeuge – sie ersetzen aber nicht das Verständnis des Beraters.
Unter dem folgenden Link findest du drei einfache finanzmathematische Aufgaben für einen angehenden Finanzberater. Kann der Berater den Lösungsweg erklären? Kann er die Größenordnung abschätzen? Und versteht er die finanzplanerische Bedeutung seines Ergebnisses?
→ Drei Finanzmathe-Aufgaben für Finanzberater: BERATERSCAN
Die Aufgaben erse...
Fragen an den Finanzberater V
Wer einen Finanzberater mit der Betreuung seines Vermögens beauftragt, sollte genau verstehen, wo das Geld und die Wertpapiere tatsächlich verwahrt werden und welche Befugnisse der Berater erhält.
In dieser Folge geht es um die Trennung zwischen Beratung und Verwahrung: Dein Vermögen sollte bei einer vom Berater getrennten Depotstelle auf deinen Namen verwahrt werden. Lass dir außerdem genau erklären, welche Vollmachten dein Berater erhält und was er damit tun kann – und was nicht.
Doch Sicherheit hat auch eine menschliche Seite. Ein guter Berater möchte verstehen, was du mit deinem Geld erreichen willst, wa...
Fragen an den Finanzberater IV
Finanzberatung kann weit mehr sein als Depot, ETF und Rendite. In dieser Folge geht es um drei Bereiche, die du bei der Auswahl eines Finanzberaters genauer betrachten kannst:Finanzplanung: Werden deine Ziele, Rücklagen, Altersvorsorge, Versicherungen, Immobilien und größeren Lebensentscheidungen gemeinsam betrachtet.Verhaltenscoaching: Hilft dir dein Berater auch dabei, typische Denk- und Verhaltensfallen zu erkennen und deine langfristige Strategie gerade in turbulenten Zeiten durchzuhalten?Stressbegleitung: Gibt es Unterstützung, wenn Geld durch Börsencrash, Jobverlust, Trennung, Erbschaft oder andere Veränderungen plötzlich emotional und belastend wird?
Fragen an den Finanzberater III
In dieser Folge erfährst du, warum die Frage “Arbeiten Sie bereits mit Menschen in meiner Lebenslage?” so wichtig ist und wie sie dir hilft, den passenden Berater zu finden.
Fragen an den Finanzberater II
In dieser Folge erfährst du,
* warum diese Frage nichts mit Misstrauen, sondern mit Transparenz zu tun hat,
* welche Vergütungsmodelle es in der Finanzberatung gibt,
* weshalb Anreize unser Verhalten beeinflussen,
* und warum gute Beratung immer auch von Offenheit lebt.
Denn wer versteht, wie Beratung bezahlt wird, kann Empfehlungen besser einordnen und selbstbewusster entscheiden.
Fragen an den Finanzberater I
Jeder Mensch trifft Entscheidungen nach bestimmten Überzeugungen. Warum sollte das bei Geld anders sein? In dieser Folge erfährst du, warum eine klare Anlagephilosophie Orientierung gibt, warum viele Berater darauf keine wirklich überzeugende Antwort haben und worauf du bei der Antwort achten solltest.
Die Renten-Wette
Die zwei Rentensysteme einfach erklärt:* Umlageverfahren: Die Beiträge der heutigen Arbeitnehmer finanzieren direkt die Renten der heutigen Rentner.* Kapitaldeckungsverfahren: Beiträge werden angespart und langfristig am Kapitalmarkt investiert.
Historischer Hintergrund* Mit der Rentenreform von 1957 wurde das dynamische Umlageverfahren eingeführt. Ziel war es, Rentner unmittelbar am steigenden Wohlstand des Wirtschaftswunders teilhaben zu lassen.* Damals kamen auf einen Rentner deutlich mehr Erwerbstätige als heute und die durchschnittliche Rentenbezugsdauer war wesentlich kürzer.
Warum heute Reformbedarf besteht* Sinkende Geburtenraten.* Steigende Lebenserwartung.* Immer weniger Beitragszahler finanzieren immer mehr Rentner.* Höhere Bundeszuschüsse aus Steuermitteln stabilisieren das System b...
Staatliche Förderung oder persönliche Freiheit?
Jeder freut sich über staatliche Förderungen. Ob Vermögenswirksame Leistungen, Riester-Rente, ein geförderter Bausparvertrag oder künftig vielleicht das neue Altersvorsorgedepot – zusätzliches Geld klingt erst einmal nach einer guten Sache.
Doch jede Förderung hat ihren Preis!
Vermögensriese - aber chronisch klamm!
Großes Vermögen bedeutet nicht automatisch finanzielle Freiheit. Gerade Immobilien können viel Wert darstellen und gleichzeitig wenig Beweglichkeit bieten. Wer ausschließlich auf Sachwerte setzt, riskiert, in wichtigen Momenten nicht schnell genug handeln zu können. Gleiches gilt für alles staatlich geförderten Finanzprodukte mit irgendwelchen Beschränkungsregeln.
Anlageklassen: Anleihen
In dieser Folge schauen wir uns an, was Anleihen eigentlich sind, warum Staaten und Unternehmen sie ausgeben und welche Rolle sie in einem gut aufgestellten Vermögen spielen können. Du erfährst:Warum du mit einer Anleihe Geld verleihst statt Unternehmensanteile zu kaufen.Wie Zinsen und Rückzahlung funktionieren.Weshalb Anleihen Kursschwankungen haben können.Und weshalb Anleihen ein Depot stabilisieren können.Am Ende wird klar: Es geht nicht darum, ob Anleihen besser oder schlechter sind als Aktien. Es geht darum, welche Aufgabe sie in deinem Vermögensaufbau erfüllen.
Anlageklassen: Aktien
Heute geht es um Aktien.* Warum Aktien Unternehmensanteile sind.* Wie Investieren sich von Spekulieren unterscheidet.* Warum Aktien langfristig stark wachsen können.* Weshalb Emotionen oft das größte Risiko sind.
Die wichtigste Erkenntnis:Aktien sind keine Gefahr – wenn man versteht, was man eigentlich kauft.
Anlageklassen: Edelmetalle und Rohstoffe
Heute geht es um Rohstoffe und Edelmetalle.* Warum Gold emotional so stark wirkt.* Weshalb Rohstoffe oft spekulativer sind.* Welche Rolle Gold in Krisen spielen kann.* Warum Gold keine „arbeitende“ Anlage ist.
Die wichtigste Erkenntnis:Nicht alles, was Sicherheit ausstrahlt, erzeugt langfristig Wachstum.
Anlageklassen: Immobilien
Heute geht es um Immobilienfonds.* Wie Immobilienfonds funktionieren.* Warum Streuung wichtig ist.* Wo Risiken liegen.* W.eshalb Immobilien nicht automatisch sicher sind.
Die wichtigste Erkenntnis:Nicht die Anlageklasse macht dich sicher. Sondern die Mischung.
Anlageklassen: Der Geldmarkt
Heute geht es um den Geldmarkt – die ruhigste Anlageklasse überhaupt.* Warum Sicherheit eine echte Stärke ist.* Weshalb Geldmarkt kein Vermögensmotor ist.* Wann Tagesgeld und Geldmarktfonds sinnvoll sind.* Warum Ruhe beim Investieren oft wichtiger ist als Renditejagd.
Die wichtigste Erkenntnis:Nicht jede Geldanlage muss maximal wachsen. Manche darf einfach Stabilität geben.
FOMO
In dieser Folge geht es um die „Fear of Missing Out“ – die Angst, finanzielle Chancen zu verpassen. Warum unser Gehirn so stark auf soziale Vergleiche reagiert. Weshalb alle Finanzblasen der Geschichte oft ähnlich ablaufen. Und warum gerade neue Themen wie das "Altersvorsorgedepot" emotionalen Druck erzeugen werden.
"Dabei ist alles!"
"Welche Aktien sind heute für die künftige Marktentwicklung entscheidend?" Kann man das überhaupt sagen?
„Do Stocks Outperform Treasury Bills?“ von Hendrik Bessembinder:
SSRN-Studie von Hendrik Bessembinder bzw. ASU PDF zur Studie
Sparen gelernt. Genießen vergessen.
Warum fällt Geldausgeben manchmal schwer — obwohl genug da ist? In dieser Folge geht es um Verlustaversion, die Psychologie hinter Schuldgefühlen beim Ausgeben und darum, wie Du Geld bewusst gegen Lebensqualität tauschen kannst.
Du denkst, Du weißt ganz viel: Ist der Gedanke richtig?
Tausende Bundestrainer können es besser. Tausende Regierungschefs wissen, was zu tun ist. Und fast alle halten sich für bessere Autofahrer und -fahrerinnen. Wenn Wissen fehlt, ist die Gefahr der Selbstüberschätzung besonders groß. Der Dunning-Kruger-Effekt ist eine skurrile kognitive Verzerrung - und eine verbreitete Fehlerquelle beim Investieren.
Laden aus Panik!
Der Iran-Konflikt treibt manche Menschen dazu, spontan über ein E-Auto nachzudenken. Sogar die Politik schwenkt auf breiterer Front um. Kraftstoff ist halt just relativ teuer. Denselben Impuls – Angst, Kontrollverlust, Aktionismus – kennen Anleger und Anlegerinnen von der Börse.
Folge 240 zeigt, warum Panik ein mieser Finanzberater ist, was die Geschichte uns über Krisen und Märkte lehrt, und wie du in turbulenten Zeiten einen kühlen Kopf bewahrst bzw. wiederfindest.
Sind Nachrichten eine Gefahr für Deinen Erfolg?
Hast du auch manchmal das Gefühl, die Börse ist vor allem eins: nervös, unsicher und irgendwie immer kurz vor dem Absturz? Eine aktuelle Studie der Universität Mannheim zeigt: Dieses Gefühl kommt nicht von ungefähr – aber es ist trotzdem oft falsch.
Die Forscher haben untersucht, wie über den DAX berichtet wird – und das mit der tatsächlichen Entwicklung verglichen - mit verblüffenden Erkenntnissen!
Ein verzerrtes Bild der Realität – und oft schlechtere Entscheidungen bei der Geldanlage.
Was lehren uns die klugen Wissenschaftler?
In dieser Folge fassen wir die wichtigsten Erkenntnisse bedeutender Finanzforscher zusammen – von Markteffizienz über Portfoliotheorie bis hin zur Verhaltensökonomie.
• Warum Emotionen deine Anlageentscheidungen stärker beeinflussen, als du denkst. • Dass es nicht möglich ist, den Markt dauerhaft zu schlagen. • Wie Risiko und Rendite wirklich zusammenhängen. • Warum Zeit dein stärkster Verbündeter ist. • Dass Dein Verhalten wichtiger ist als der Lärm an der Börse.
Die Menschen hinter unserem Geldwissen XI
Mental Accounting: • Warum sich Geld je nach Herkunft anders anfühlt. • Welche typischen Denkfehler dabei entstehen. • Wie einfache Regeln dein Finanzverhalten verbessern.
👉 Gute Finanzentscheidungen brauchen einfache Strukturen!
Die Menschen hinter unserem Geldwissen X
• Warum Schlagzeilen oft stärker wirken als Fakten. • Wie Hypes, Blasen und Crashs entstehen. • Warum Angst und Euphorie ansteckend sind. • Drei praktische Tipps für mehr Gelassenheitserfolg beim Investieren.
Die Menschen hinter unserem Geldwissen IX
Diese Folge ergänzt die Episode zu Daniel Kahneman:Kahneman hat Denkfehler bekannt gemacht. Amos Tversky: hat sie strukturiert, getestet und erklärbar gemacht.
Zentrale ErkenntnisseUnser Gehirn nutzt Heuristiken (mentale Abkürzungen).Diese führen systematisch zu Fehlern.Fehler sind vorhersagbar – und damit vermeidbar.Wissen schützt nicht vor Fehlentscheidungen.
Die Menschen hinter unserem Geldwissen VIII
In dieser Folge ging es um den Psychologen Daniel Kahneman, der 2002 den Nobel Memorial Prize in Economic Sciences erhielt. Gemeinsam mit Amos Tversky entwickelte er die Prospect Theory, die zeigt, wie Menschen Gewinne und Verluste psychologisch unterschiedlich bewerten.
Diese Erkenntnisse legten den Grundstein für die Behavioral Economics.
Die Menschen hinter unserem Geldwissen VII
In dieser Folge geht es um Robert C. Merton, Wirtschaftsnobelpreisträger von 1997.
Gemeinsam mit Myron Scholes entwickelte er das Black-Scholes-Merton-Modell, eine Methode zur Bewertung von Optionen und finanziellen Garantien. Seine Arbeit hat großen Einfluss auf moderne Finanzmärkte, Versicherungen und Risikomanagement.
• Warum Zukunft in der Finanzwelt einen Preis hat. • Wie Ökonomen versuchen, Risiko zu berechnen. • Warum Modelle helfen – aber nie perfekt sind. • Was du daraus für deinen eigenen Umgang mit Geld lernen kannst.
Eine Einladung, Risiko nicht als Feind zu sehen – sondern als etwas, das man verstehen und klug gestalten kann.
Die Menschen hinter unserem Geldwissen VI
Was bedeutet „Markteffizienz“ wirklich? Warum „Der Markt hat immer recht“ eine Fehlinterpretation ist. Das 3-Faktoren-Modell von Fama & Kenneth French.
Praktische Konsequenzen für Privatanleger: Warum langfristiges, diszipliniertes Investieren oft sinnvoller ist als ständiges Handeln.
Die Menschen hinter unserem Geldwissen V
In dieser Episode der Serie „Die Menschen hinter unserem Geldwissen“ geht es um William F. Sharpe, Nobelpreisträger und Entwickler der Sharpe Ratio. Du erfährst: • Warum Rendite allein keine gute Entscheidungsgrundlage ist. • Was die Sharpe Ratio misst – einfach erklärt. • Warum Risiko mehr ist als nur ein Bauchgefühl. • Welche Kritikpunkte es an der Sharpe Ratio gibt. • Wie du das Konzept für dein eigenes Finanzverhalten nutzen kannst.
Die Menschen hinter unserem Geldwissen IV
Harry Markowitz legte mit seiner Portfoliotheorie den Grundstein für die moderne Geldanlage:
• Was Diversifikation wirklich bedeutet (und warum sie mehr ist als ein Modewort). • Wie Markowitz gezeigt hat, dass Risiko dein Freund ist – wenn du es clever verteilst. • Was du aus seiner Theorie für dein eigenes Depot oder deinen ersten Sparplan ableiten kannst. • Und warum er für eine einzige Idee zu Recht den Wirtschaftsnobelpreis erhielt.
Die Menschen hinter unserem Geldwissen III
Was hat Milton Friedman, der berühmte Wirtschaftsnobelpreisträger, eigentlich wirklich gesagt – und was nicht?In dieser Folge schauen wir uns Friedmans zentrale Ideen genauer an: Warum er so konsequent auf Freiheit gesetzt hat, wie er über Inflation dachte, und wieso seine Gedanken bis heute Wirtschaft und Politik beeinflussen.
🔎 Du erfährst:Warum „der Markt“ für Friedman nie ein Freifahrtschein war.Was er wirklich über den Sozialstaat dachte.Und wie du seine Ideen für deinen eigenen Umgang mit Geld und Freiheit nutzen kannst – ohne Dogma, aber mit klarem Blick.
Die Menschen hinter unserem Geldwissen II
Warum fühlt sich Sicherheit beim Geld immer so teuer an? Risiko und Unsicherheit als Grundzustand des Lebens. Es gibt keine perfekte Absicherung. Was bedeutet das für Versicherungen, Rücklagen und Investieren?
Kernbotschaft:👉 Sicherheit heißt nicht: kein Risiko. Sondern: Risiken bewusst verteilen.
Die Menschen hinter unserem Geldwissen I
Muss ich wirklich ständig etwas mit meinem Geld machen?Samuelson als Vordenker moderner Ökonomie. Warum er früh für breite Streuung und langfristiges Investieren plädierte. Seine berühmte Erkenntnis: Profis schlagen den Markt selten dauerhaft!
Kernbotschaft:👉 Gute Geldanlage ist oft langweilig – und genau deshalb erfolgreich.