Schwarz hören - Petra Schwarz im Gespräch mit Prominenten über Leben und Tod
"Schwarz hören" - Gespräche über Leben und Tod mit (mehr oder weniger) Prominenten. Warum? Der Podcast gibt Anregungen, über das eigene Leben nachzudenken und für den eigenen Abschied "vorzubauen". Vielleicht ja sogar die eigene Abschieds-/Trauerrede selbst zu schreiben und aufzunehmen. So kann man bei der eigenen Feier noch lebendig dabei sein. Wichtig: Lebendig schreiben und lebendig reden ist keine Zauberei. Siehe auch: https:/lebendig-reden.de/rede-meines-lebens/
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Tatjana Meissner über Leben und Tod
Sie wird als „die Erika Berger des Ostens“ oder „d i e Frau mit Sex“ oder „die Femme fatale der Midlife-Crises“ beschrieben. „Das ist vorbei. Lange schon.“ sagt sie dazu in dieser Podcast-Episode und betont: „Jetzt geht’s quasi erst los.“ Auch „Schmutzige Lieder“, das aktuelle Programm zusammen mit André Kunze, hat irgendwie mit Sex zu tun. „Zwei Stunden Musikcomedy. Ein bisschen zu ehrlich. Ein bisschen zu nah dran. Und genau deshalb so gut…“ beschreibt es Tatjana Meißner auf ihrer website.
Tatjana Meissner, die studierte Diplom-Ökonomin, hat zu DDR-Zeiten nebenbei in einer Tanzgruppe getanzt, später ihre „Einstufung“ zum „Berufsaus...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Guntbert Warns über Leben und Tod
„Ewig jung“, das mittlerweile kultige Songdrama „voller bissigem Witz und mitreißenden Songs“, ist ein „Dauerbrenner“ am Renaissance-Theater in Berlin, wo der 1959 geborene Warns seit 2020 Intendant ist. „Das ist meine Art von Alterskarriere.“ sagt der 27 Jahre lang freiberuflich als Schauspieler agierende Guntbert Warns mit Augenzwinkern in dieser Podcast-Episode.
Neben diversen Kino- und Fernsehrollen spielte Guntbert Warns häufig an Theatern in Deutschland und Europa, unter anderem am GRIPS Teater, Schillertheater und an der Komischen Oper in Berlin und an Theatern in Hamburg, Wien, Paris und Basel, nachdem der Pastorensohn seine Ausbildung als Schauspieler an der Hochschule für Musik und Theater...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Michael Niekammer über Leben und Tod
„Lieber Fischkopp als Holzkopp.“ sagt der 1961 in Warnemünde geborene Text-Autor, Sänger, Schauspieler und Radio-Kollege Michael Niekammer. Er ist ein „wandelndes Lexikon“ in Sachen Schlager und so haben wir uns auch vor mehr als 20 Jahren kennengelernt. „Klatsch und Tratsch und goldene Hits“ hieß die Sendung auf Antenne Brandenburg beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). „Der Chef liebte so markante Stimmen, wie deine.“ betont Michael Niekammer in dieser Podcast-Episode und erzählt die Geschichte, wie schmerzlich es war, dass eine gewisse Petra Schwarz nun seine Sendung moderierte …
Auf Anraten seines Lebenspartners und Schlagersängers Ekkehard „Ekki“ Göpelt schmiss Micha aber doch nicht hin, w...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Harald Hauswald über Leben und Tod
Der bekannte und hochdekorierte Fotograf wollte eigentlich Koch werden. Da sein Vater aber Fotografenmeister mit eigenem Laden war, wurde ihm das Fotografieren quasi „in die Wiege gelegt“. Nachdem es dann doch – trotz Fotografenlehre mit Gesellenbrief in der Tasche – nicht wie vom Vater geplant gelaufen war, kam der 1954 in Radebeul (Sachsen) geborene Harald Hauswald 1978 nach Ostberlin. Dort arbeitete er u.a. im Prenzlauer Berg als Telegrammbote und hatte stets eine Kamera dabei.
Ab Anfang der 80er arbeitete Hauswald als Fotograf in der Stephanus-Stiftung Berlin, der größten diakonische Einrichtung in der DDR. „Zuerst hatte ich große Manschetten, Menschen mit...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Thomas Rühmann über Leben und Tod
Seine Leidenschaft ist das „Theater am Rand“ im Oderbruch, das er als „Gesamtkunstwerk“ bezeichnet. Einem Millionenpublikum deutschlandweit bekannt aber ist er als Dr. Roland Heilmann, den er seit der ersten Folge der populären ARD-Krankenhausserie „In aller Freundschaft“ im Jahr 1998 spielt. Auch deshalb, so sagt Thomas Rühmann, lebt er heute – abgesehen von seiner Theater-Arbeit – zurückgezogen. „Ich bin zufrieden, wenn nach einem harten Drehtag das Tor zuklappt.“ Es gilt aber eben auch: „Zufrieden erschöpft sein. Das ist das Schönste.“
Der 1955 in der Altmark (Sachsen-Anhalt) geborene und in Magdeburg aufgewachsene Schauspieler und Musiker, der nicht mit Heinz Rühmann verwandt is...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Uwe Madel über Leben und Tod
„Täter – Opfer – Polizei“ heißt „Der rbb Kriminalreport“, den der „Ehrenkommissar“ und „Krimifuchs“ Uwe Madel allsonntäglich präsentiert. Nach einer kurzen Zeit als Nachrichten-Mann – noch im DDR-Fernsehen – gings für den studierten Journalisten im Jahr 1992 als Moderator der beliebten TV-Sendung (damals im Ostdeutschen Rundfunk ORB) los. „Das ist keine True Crime-Unterhaltung“ betont er. „Wir wollen aufklären und nehmen das sehr ernst.“ Denn – so Madel – „… nach dem Mauerfall ist im Osten eine neue Verbrechensfurcht entstanden.“
Geplant war diese Karriere nicht wirklich, sagt der 1965 in Frankfurt/Oder geborene und aufgewachsene Uwe Madel, der aber früher schon gern Krimis gelesen und „Polizeiruf 110“ ge...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Julia Rath über Leben und Tod
Sie ist – umgangssprachlich – „Knigge-Expertin“ und ganz offiziell „zertifizierte Trainerin für Business-Etikette“. Die studierte Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin kommt aus der Personal- und Führungskräfteentwicklung und räumt gleich zu Beginn des Gesprächs mit dem verbreiteten Irrtum auf, dass der „Knigge“ ein „Benimm-Ratgeber“ ist. Vielmehr hat der deutsche Schriftsteller und Aufklärer Adolph Knigge 1788 eine eher soziologisch ausgerichtete Schrift „Über den Umgang mit Menschen“ geschrieben.
„Knigge ging es um die soziale Interaktion.“ betont Julia Rath und ergänzt, dass es auch heutzutage darum geht, wertschätzend(er) und rücksichtsvoll(er) miteinander umzugehen. „Die angeblich verstaubten Themen Manieren und Etikette sind wieder...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Alexander g. Schäfer über Leben und Tod
Tatsächlich wird sein Name so außergewöhnlich geschrieben, was mit Alexander g. Schäfers Verehrung für Bertolt Brecht und seiner Affinität zum Theater zu tun hat. Und diese wiederum ist auch von seinem Vater, dem Schauspieler Gerd E. Schäfer, und seinem „Lehrer“, dem genialen Opernregisseur Prof. Erhard Fischer (Staatsoper Unter den Linden) geprägt.
Alexander g. Schäfer wurde 1965 in Ost-Berlin geboren und wuchs dort auch auf. Erste Theaterengagements als Bühnendarsteller hatte Schäfer am Hebbel-Theater Berlin, an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und an der Comödie Dresden. Seit der Wiederv...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Jörg Wagner über Leben und Tod
Zwei Radio-Journalisten sitzen zusammen, kommen sofort ins Fachsimpeln und wenn der eine der Beiden der Medien-Journalist Jörg Wagner (radioeins-Medienmagazin bis Ende 2025 - Foto: Abschied in der Dach-Lounge des rbb) ist, dann gibt es gleich mal einen kurzweiligen Abriss der Rundfunkgeschichte nach dem Ende des 2. Weltkriegs in Berlin …
Erstmals begegnet sind wir uns im DDR-Rundfunk: Ich war ab September 1981 festangestellt beim „Berliner Rundfunk“, einer der damaligen Wellen des DDR-Rundfunks, und später bei Jugendradio DT64 und Jörg Wagner fing im selben Jahr in der „Musikpolitik“ der Redaktion von DT64 als freier Mitarbeiter an. Dort war er dann – mit ei...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Jürgen Karney über Leben und Tod
Irgendwie scheint er immer „Auf Sendung!“ (Autobiografie im Bild und Heimat Verlag) zu sein – der 1954 in Berlin geborene gelernte Nachrichtentechniker. Als solcher war er aber nie tätig, da sich schnell herausstellte, dass er beim Fernsehen nicht in der Technik, sondern vor der Kamera brillieren wollte.
Mit der TV-Show „Bong“, einer „Hitparade der Popmusik“, durch die auch die heutige „Bauer sucht Frau“-Moderatorin Inka Bause als Sängerin bekannt wurde, erlangte er in der ersten Hälfte der 80er Jahre höchste Popularität.
Schon in seiner Schulzeit hatte er – wie man heute sagt – aufgelegt und war später, wie das zu...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Tobias Künzel über Leben und Tod
„Die Prinzen“ sowie – zuvor und jetzt wieder – „Amor & Die Kids“: Das sind d i e beruflichen Stationen des studierten Sängers und Schlagzeugers, der außerdem in anderen Bands – u.a. bei „Final Stap“ mit dem Frontmann Mike Kilian – hinten sitzt und es genießt, wenn Andere vorn singen.
Als Sohn eines Swing- Klarinettisten und Bandleaders, der auch Dozent an den Musikhochschulen Leipzig und Weimar in der Abteilung „Tanz- und Unterhaltungsmusik“ war, hat Tobias Künzel das Singen im weltberühmten Thomanerchor Leipzig gelernt – im stündlich durchgetakteten Internatsleben eines Chorknaben mit gerademal einer Stunde Freizeit pro Tag Aber: „Ich hatte ‚Das fliege...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Holger Saarmann über Leben und Tod
„Ich habe in der Liedermacherei meine beiden kreativen Interessen zusammengeführt: Geschichten schreiben und Musik machen.“ sagt der 1971 in Hagen geborene und seit 2001 in Berlin lebende Holger Saarmann. Stilistisch ist der sich vornehmlich selbst auf der Konzertgitarre begleitende Musiker zu verorten in der Nachbarschaft von Gerhard Schöne, Angelo Branduardi und Christof Stählin, um dessen Nachlass er sich im Rahmen der Christof-Stählin-Gesellschaft, die er 2017 mitbegründet hat, intensiv kümmert.
Saarmann ist studierter Musik- und Deutsch-Lehrer, hat allerdings nie wirklich als solcher an einer Regelschule gearbeitet. Pädagogisch ist er aber lange am „Klingenden Museum“ in Berlin tätig...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Sven van Thom über Leben und Tod
„Ins Gras“ heißt sein 5. Album und gleich kam die Assoziation: beißen? Was dann für mich der Anlass war, den – wie WIKIPEDIA schreibt – „… Gitarrenpop-Musiker, Unterhaltungskünstler und Musikproduzent“ in meinen Podcast „Schwarz hören – Gespräch über Leben und Tod“ zu holen; zumal er gerade mit großen Chancen für den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ nominiert ist …
„Jeder beißt einmal ins Gras.“ singt Sven van Thom im Titelsong und ergänzt – gleich zu Beginn unseres Gesprächs – „Auch Trump.“ Womit wir bei einem der beiden großen Themen von „Schwarz hören“ sind: dem Tod.
Ganz persönlich hatte der – 1977 in Bern...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Wolfgang Thierse über Leben und Tod
Von der „Alterserscheinung“, sich immerfort „klugscheißernd einzumischen“ hält er nichts. Aber irgendwie mischt sich Wolfgang Thierse fast sein ganzes Leben lang ein: bis hin zum höchsten Amt des 1943 in Breslau geborenen und in Thüringen aufgewachsenen SPD-Politikers als Präsident des Deutschen Bundestages von 1998 bis 2005.
Bis heute gilt Thierse als eine der – wenn nicht d i e – prägende(n) Stimme(n) Ostdeutschlands in der Bundespolitik. „Mir fiel die Rolle des ostdeutschen Mundwerks zu, als ich mich ins Parlament habe wählen lassen.“; er war so etwas, wie ein „gesamtdeutscher Ossi, dem man im Westen zuhörte.“
V...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Bernd Wefelmeyer über Leben und Tod
„Berlin, Berliner, am Berlinsten“ steht für den Komponisten, Arrangeur und Dirigenten Bernd Wefelmeyer. Es ist auch ein satirisches Theaterstück im „Stadttheater Köpenick“ (seinem Heimatbezirk) mit Musik von ihm (und Texten von Peter Ensikat) und in seiner Regie.
„Ich wollte immer Musik machen. Aber als Pianist war ich nicht gut genug und als Komponist hatte ich noch keine Erfahrungen. Etwas Technisches sollte auch dabei sein und so kam mir der Tonmeister-Studiengang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin gerade recht.“ beschreibt Wefelmeyer seine Anfänge in den 60er Jahren, in denen er außerdem ein Komp...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Hans-Jürgen Schatz über Leben und Tod
„Mein planloses Leben“ – so hieße seine Autobiografie, würde er eine solche schreiben. Warum er es nicht tut und warum das Ganze genau so hieße, erzählt er in dieser Episode. „Mein Leben beruht auf den großen Überraschungen, die mir passiert sind.“ oder: In seinem Leben hat sich immer eins aus dem anderen entwickelt – übrigens wie bei der Frau, die diesen Podcast hostet.
Beide sind vom Sternzeichen Waage, was bei ihm – so Hans-Jürgen Schatz – „irgendwie hinhaut“. Was beide unterscheidet: Schwarz kommt aus Thüringen, also aus dem Osten, und Schatz ist in West-Berlin geboren und aufgewachsen. Das...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Andrea Grundmann über Leben und Tod
Sie ist „waschechte“ Berlinerin, 1970 geboren und war früher Punk. Möglicherweise rührt es daher und aus ihrer Leistungssportkarriere, dass Andrea Grundmann bis heute immer wieder – am besten weit – aus ihrer Komfortzone rauskommt.
Die ausgebildete Designerin „mit Leidenschaft für Ästhetik und Wertigkeit“ hat gerade ihr erstes Buch „Digitales Charisma – So überzeugst du mit Persönlichkeit und Haltung in der digitalen Welt“ (VERLAG FRANZ VAHLEN MÜNCHEN) vorgelegt.
Charisma ist d e r Begriff, der uns zusammengeführt hat: Sie digital und ich – mehr oder weniger – analog. Das sind zwei Welten; aber in beiden geht es um Wirkung, um Ausstrah...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Prof. Dr. Dietrich Mühlberg über Leben und Tod
Am 29. Februar 2026 feiert er seinen 90. Geburtstag. Geht gar nicht, denn in diesem Jahr gibt es keinen 29. Februar.
Und dieser „Kuddelmuddel“ – um für den gebürtigen Berliner einen typischen Berliner Begriff herzunehmen – ging genau genommen schon vor seiner Geburt los: Denn seine Mutter wollte eigentlich ein Sonntagskind und dann wäre er am 1. März 1936 geboren worden. Aber, so Dietrich Mühlberg: „Mein Vater hat sich durchgesetzt.“ Inwiefern sein außergewöhnliches Geburtsdatum dann also der 29. Februar wurde, erklärt er in dieser Episode von „Schwarz hören“.
Und noch etwas macht diese „Schwarz hören“-Episode außergewöhnlich...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Pierre Sanoussi-Bliss über Leben und Tod
„Vizekönig“ im „Dschungelcamp“ (RTL) 2025 und im selben Jahr „Den Rest habe ich verdrängt – Unordentliche Erinnerungen“ (Querverlag) – das sind zwei „Anlässe“ für ihn, immer wieder – wie auch in dieser Episode von „Schwarz hören“ – zu betonen: „Ich bin Ossi und schwarz.“
Einer großen Öffentlichkeit bekannt ist er aber schon, seitdem er 1997 in der ZDF-Fernsehserie „Der Alte“ für 18 Jahre die Hauptrolle des Kommissars Axel Richter übernommen hatte, bevor er – wie er hier erzählt – auf menschenunwürdige Art und Weise „rausgeschmissen“ wurde. Er beklagt, dass Schwarze in der Medien-Öffentlichkeit nicht vorkommen. „Ich wäre immer gern mal Traumschiff-Kapitän gewesen. Aber: All...
Schwarz hören: Dr. Wolf Siegert im Gespräch mit Petra Schwarz über Leben und Tod
https://lebendig-reden.de/petra-schwarz-im-gespraech-mit-dr-wolf-siegert/
„Wir müssen ein bisschen mehr kuscheln.“ ist der ungewöhnliche Einstieg in diese – ungewöhnliche – Folge meines Podcasts „Schwarz hören“. Ja, ich bin in die 150. Episode meines eigenen Podcasts eingeladen. Eine Idee von Dr. Wolf Siegert, der vor einer Woche zu Gast in meinem „Schwarz hören“ war.
„Alles, was ich tue, hat seit 45 Jahren mit – im besten Fall wirkungsvollem – Kommunizieren zu tun: Moderatorin auf Bühnen sowie im Radio und Fernsehen, Coach, Öffentlichkeitsarbeiterin, Journalistin, Autorin, Podcasterin …“ …und also geht es im Gespräch über „Leben und Tod“ in dieser Episode – das Leben betreffend – vor allem um mein Th...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Dr. Wolf Siegert über Leben und Tod
„Doyen der Digitalisierung“ und „Changineer“: Diese außergewöhnlichen Charakterisierungen sind treffend für Wolf Siegert, der sich selbst auf seiner website, die übrigen deutsch, englisch, französisch und chinesisch daherkommt, als „… Kronzeuge und Konzept-Entwickler, als Moderator und strategischer Denker … zwischen analog und digital, real und virtuell, in Wirtschaft und Verwaltung wie in Kunst und Wissenschaft …“ bezeichnet.
Es ist wirklich herausfordernd, zu begreifen, was er alles getan hat und tut: Der 1949 in Bremen geborene und – nach diversen längeren Auslandsaufenthalten – nun lange schon in Berlin lebende Siegert hat in jungen Jahren Theater mit George Tabori und Rainer Werner Fassbinder gemacht, i...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Prof. Dr. Wolf Siegert über Leben und Tod
„Doyen der Digitalisierung“ und „Changineer“: Diese außergewöhnlichen Charakterisierungen sind treffend für Wolf Siegert, der sich selbst auf seiner website, die übrigen deutsch, englisch, französisch und chinesisch daherkommt, als „… Kronzeuge und Konzept-Entwickler, als Moderator und strategischer Denker … zwischen analog und digital, real und virtuell, in Wirtschaft und Verwaltung wie in Kunst und Wissenschaft …“ bezeichnet.
Es ist wirklich herausfordernd, zu begreifen, was er alles getan hat und tut: Der 1949 in Bremen geborene und – nach diversen längeren Auslandsaufenthalten – nun lange schon in Berlin lebende Siegert hat in jungen Jahren Theater mit George Tabori und Rainer Werner Fassbinder gemacht, i...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Bürger Lars Dietrich über Leben und Tod
„Es gibt nichts, was ich nicht mache.“ antwortet er auf meine Frage, ob es etwas gibt, was er in seinem Beruf nicht kann. Diese Formulierung charakterisiert den vielfältigen Entertainer, vor dem offenbar kein Genre „sicher“ ist, unmissverständlich 😊.
Mit 11 hat der in Potsdam Geborene mit Breakdance angefangen und schon mit 14 hatte er eine – so hieß das in der DDR – „Einstufung“ – auch „Pappe“ genannt – als „akrobatischer Show-Tänzer“. Schon damals hat er gerappt und dann riet ihm Jemand aus der Familie, sich an der berühmten Palucca-Schule in Dresden zu bewerben. Denn schon als Kind konnte er „en-dehors. Dieser französische Begriff...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Bert Beel über Leben und Tod
Er war – wie er selbst sagt – für die „ganz große Karriere nie zur richtigen Zeit am richtigen Ort“. Aber: Bis heute steht der – wie seine Kollegin Dagmar Gelbke in ihrem Buch „Ostsüppchen bleibt Ostsüppchen 3.0“ schreibt – „charmante, stilvolle, aber auch bissige Entertainer der alten Schule“ auf der Bühne und lebt von dem, was er liebt: das Unterhalten.
Seit mehr als 50 Jahren macht das der mittlerweile 81jährige Schlagersänger, Moderator und Parodist für sein Publikum. Die Leute lieben es, wenn er in Kostüm und Maske Andrea Berg oder Udo Lindenberg gibt. Nicht immer kommt das bei den...
VORSICHT SchwarzWild - Episode 44
Jahresrückblicke – was bringen diese?
„In dieser schnelllebigen Zeit ist ein Blick aufs zurückliegende Jahr gut.“ sagt Petra und Willy schlägt für 2026 sogar einen Halbjahresrückblick vor. „Machen wir.“ nimmt Petra die Idee auf.
Petras Jahr 2025 war – gelinde gesagt – durchwachsen. Genannt seien hier nur die Stichworte: Auto wurde zweimal demoliert, sie ist mitten in der Nacht auf der Straße in Berlin überfallen worden und sie musste mit gehackten Daten umgehen.
Willy war gerade wieder auf einer Reise mit dem Kreuzfahrtschiff „MS Europa“. Dort hat er die Gäste mit höchst erfolgreichen Lesun...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Pigor & Eichhorn über Leben und Tod
„Es muss auf der Bühne Überraschungen geben.“ betonen Thomas Pigor und Benedikt Eichhorn, die seit 30 Jahren das Berliner Kabarett- und Chanson-Duo „Pigor & Eichhorn“ sind. Ohne Konflikte, Spannung und Missverständnisse funktioniert es nicht – ein „uraltes Bühnengesetz“, wie Pigor aus vollstem Herzen sagt.
Pigor & Eichhorn sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz bekannt geworden durch ihren „Salon-HipHop“, wie WIKIPEDIA schreibt „eine moderne Spielart des kabarettistischen Liedes, ein deutsches Chanson à texte, das moderne Musik mit satirischen Inhalten zusammenbringt.“
„Pigor singt. Benedikt Eichhorn muss begleiten.“ steht über all ihren Programmen, eine – so Pigor wieder aus vollstem Herzen – treffende Beschreibung: „M...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Britta Steffen über Leben und Tod
Die 1983 in Schwedt Geborene und laut BILD-Zeitung „Schwimm-Oma“ fiel als Zweit-Kleinste in ihrer Klasse bei der „Sichtung“, wie das zu DDR-Zeiten hieß, raus. Aber: Sie hat ihre Eltern so lange genervt, bis diese sie zum Schwimmen gebracht haben. Los gings beim SSV PCK 90 in Schwedt, allerdings galt Britta zunächst weiterhin – bis zur 5./6. Klasse –als „zu klein“ für eine große Schwimm-Karriere. Warum ihr das Schwimmen aber, als sie im Verein trainierte, trotzdem s o viel Spaß gemacht hat, verrät sie in dieser Episode von „Schwarz hören“. „Kachelnzählen“ ist das Synonym fürs Trainieren bei professionellen Schwimmern – was...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Jürgen Pan Balitzki über Leben und Tod
„Lustmaler“ – als solchen bezeichnete der Laudator bei der Eröffnung der Ausstellung „Vermalte Songs“ am 9. November 2025 in Berlin den Künstler Jürgen Pan Balitzki.
Bali – wie ihn langjährige Freunde und Kollegen auch nennen – und Petra Schwarz, Host des Podcasts „Schwarz hören“, waren in den 80er Jahren eng zusammenarbeitende Kollegen im DDR-Rundfunk und schwelgen in dieser Episode launig in Erinnerungen. Sie erzählen Geschichten aus ihrem Leben als Musik- und Kulturjournalisten und Buch-Autoren: „Liederleute“ über LiedermacherInnen in der DDR von Petra Schwarz (und Wilfried Bergholz) erschien in der – Achtung! – zweiten November-Hälfte 1989 und Pan Balitzki kann da noch einen draufsetzen: Er...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Sebastian Krumbiegel über Leben und Tod
„Zwischen Haltung und Unterhaltung“ ist der Untertitel seines aktuellen Buches „Meine Stimme“, das auf dem 2017 erschienenen Werk „Courage zeigen“ basiert. Und das trifft es genau: Sebastian Krumbiegel ist als Sänger, Musiker, Komponist und Textautor zwischen Haltung und Unterhaltung unterwegs. Er agiert „in gewissem Sinne“ politisch, will darauf aber nicht reduziert werden und sich selbst auch nicht darauf reduzieren. „Ich bin erst einmal angetreten, die Leute zu unterhalten und auch selbst Spaß zu haben.“ sagt er in dieser Episode von „Schwarz hören“.
Von 1976 bis 1985 war Sebastian Krumbiegel, der aus einer bekannten Leipziger Musiker-Familie stammt, „Thomaner“, also Mitglied des weltberühmten Thom...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Inka Bause über Leben und Tod
„Bauer sucht Frau“ und Inka – das sind längst „Synonyme“, denn seit 20 Jahren schon verkuppelt sie als Moderatorin dieses RTL-Erfolgsformats Bauern und mittlerweile auch Bäuerinnen. Schon doppelt so lange – also seit nunmehr 40 Jahren – steht die studierte Sängerin auf Bühnen. Das sind gleich zwei große Jubiläen in einem Jahr!
Wobei „der Bauer“ – wie Inka sagt – es ihr ermöglicht, ihre künstlerischen Projekte selbstbestimmt zu realisieren. Sie ist froh, dass sie keine Plattenfirma mehr braucht, die bestimmt, was geht und was nicht. Inka hat ihr eigenes Plattenlabel gegründet, auf dem gerade die Jubiläums-Doppel-CD „INKA“ mit...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Sebastian Czaja über Leben und Tod
„Die Gefahr, dass wir in eine politische NGO abrutschen, treibt uns um.“ sagt der FDP-Politiker, dessen Partei mittlerweile weder im Berliner Abgeordnetenhaus noch im Deutschen Bundestag vertreten ist. Trotzdem singt er das „Hohelied“ auf die Freien Demokraten, dessen Mitglied der 1983 in Mahlsdorf in Ostberlin, dem – wie er sagt – „Dahlem des Ostens“ geborene Sebastian Czaja seit 2006 ist.
Im September 2026 wird in Berlin gewählt und also stehen derzeit die Fragen, wie sich die FDP aufstellt und wer die Spitzenkandidatur antreten wird. „Es ist an der Zeit, dass wir viel stärker die Diversitäten einbinden.“ betont Czaja und hat in dieser Podcast-E...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Georgi "Joro" Gogow über Leben und Tod
In seinem Leben – so sagt der 77jährige Rock-Musiker, den alle nur Joro nennen – muss es so etwas wie einen „Schutzengel“ geben, sonst hätte ihn der Tod schon längst geholt. Er hat diverse Autounfälle überlebt – in seiner Zeit bei City und vorher mit Anfang 20 bei der bulgarischen Armee im Strafbataillon. „Seitdem habe ich keine Angst vor dem Tod.“
Schon in dieser Zeit – also in ganz jungen Jahren – hat Joro auch seinen Vater verloren, der für ihn, wie er sagt: „… ein Leuchtturm war, was Bildung und Kultur angeht.“ Im Alter von 5 Jahren hat der Vater ihn zur Violine gebracht...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Daniela Ziegler über Leben und Tod
Seit mehr als 50 Jahren steht die 77Jährige auf den berühmten Brettern, die die Welt bedeuten und vor TV- und Filmkameras. Dabei wollte sie als Kind Pilotin, Ärztin oder Tierärztin werden – allerdings nur im Dschungel, wie sie in diesem Podcast erzählt.
Einflussreicher für die Berufswahl waren aber offenbar unzählige Theaterbesuche in Frankfurt am Main, wenn sie bei ihren Großeltern war. Und, dass ihre Mutter Sängerin war, die es zunächst gar nicht gut fand, dass Daniela auf die Bühne wollte. Nicht zuletzt war mit dem Literaturunterricht in der Schule klar: „Ich we...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Lukas Natschinski über Leben und Tod
Er ist mein bisher jüngster Gast in „Schwarz hören“: 1995 in Berlin geboren, lautet sein Credo: „Funk, Pop und Jazz“. Eigentlich kommt Lukas Natschinski vom Jazz, hat aber darüber hinaus schon viele andere musikalische Richtungen erprobt. Das Spektrum reicht bis hin zu eigenen Pop-Songs und demnächst übernimmt er die musikalische Leitung einer Aufführung von „Mein Freund Bunbury“, dem erfolgreichsten Werk seines Vaters Gerd Natschinski, am Theater in Annaberg-Buchholz.
An seinen Vater, der 2015 im Alter von 86 Jahren starb, erinnert Lukas Natschinski auch mit seinem Solo-Programm „Rote Rosen“, mit dem der seit einiger Zeit höchst erfolgreich in gan...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Rüdiger Joswig über Leben und Tod
Er „ist“ Kapitän Holger Ehlers in der ZDF-Fernseh-Serie „Die Küstenwache“. Genau genommen hat er diese Rolle gespielt – von 1997 bis 2014 in mehr als 270 Folgen. Der Schauspieler Rüdiger Joswig, 1949 in Anklam geboren, war schon zu DDR-Zeiten ein höchst erfolgreicher Schauspieler: Er hat – nach seinem Studium an der Theaterhochschule Leipzig – Theater gespielt und in ca. 30 Spielfilm- und TV-Produktionen mitgewirkt. Bis zu seiner Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland 1986 – nach 36 Ausreiseanträge und viereinhalb Jahren Wartezeit.
Warum er in seiner Heimat „nicht mehr atmen“ konnte, erzählt er in dieser Podcast-Episode. Und wie das Ganze mit der Schauspielerei überhaupt losging …
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Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Claudia Wenzel über Leben und Tod
„Mein Herz ließ sich nicht teilen. Eine Wendegeschichte“ heißt ihr (jüngst bei KNAUR veröffentlichtes) Buch, in dem sie Erlebnisse aus 30 Jahren Sozialismus in der DDR und aus 35 Jahren in „Gesamtdeutschland“ aufgeschrieben hat. „Ich bin dankbar, dass ich beide Systeme erlebt habe.“ betont Claudia Wenzel.
Jetzt – nach 35 Jahren deutscher Einheit – hat sie manchmal „… das Gefühl, dass wir schon wieder fast gespalten sind.“ Sie fordert – auch mit ihrem Buch – mehr Respekt der Wessis den Lebensleistungen der Ossis gegenüber ein. Eben vor dem Hintergrund, dass die Menschen im Osten mit dem Experiment des Sozialismus nach dem verbrecherischen Krieg der N...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Michael Müller über Leben und Tod
Mit 17 ist er in die SPD eingetreten, weil Mutter und Vater dort engagiert waren und was dann in seiner politischen Karriere kam, ist für einen gelernten Bürokaufmann durchaus außergewöhnlich: Vorsitzender der Berliner SPD, Fraktionsvorsitzender im Berliner Abgeordnetenhaus, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt in Berlin, Regierender Bürgermeister von Berlin und zuletzt Mitglied des Deutschen Bundestages.
„Dass die Leidenschaft für Politik zum Beruf wurde, dafür gab es – neben Chancen, die ich ergriffen habe – auch viele glückliche Umstände.“ resümiert der gebürtiger Berliner Michael Müller. Zuvor arbeitete er übrigens 15 Jahre lang...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Janina Hartwig über Leben und Tod
Sie ist unüberhörbar Berlinerin, wie gleich in den ersten Sekunden dieses Podcasts zu hören ist, lebt aber seit 35 Jahren in München. Denn: Nachdem Janina Hartwig – nach ihrem Studium an der Berliner Schauspielschule, die heute den Namen „Ernst Busch“ trägt – von 1980 bis 1990 am Staatsschauspiel Dresden fest engagiert war, hat sie gleich nach Mauerfall „im Westen“ Fuß gefasst. „Und das ist auch gut so.“ würde der ehemalige Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit wohl dazu sagen, denn: Janina ist Italien-Fan und da ist München natürlich ein guter Ausgangspunkt für Reisen in den Süden, wo es Berge und das Mee...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Tanja Schumann über Leben und Tod
„RTL Samstag Nacht“ hat – nach einem amerikanischen Vorbild – ab 1993 ein Stück weit das deutsche Fernsehen „revolutioniert“. Und damit wurde – zusammen mit Wigald Boning und Olli Dietrich – auch Tanja Schumann einem großen Publikum bekannt.
Bis zum Ende der 80er Jahre, da sie im „Schneewittchen“ im St. Pauli-Theater in Hamburg den „Elvis-Zwerg“ spielte, wusste sie nichts von ihrem komödiantischen Talent. Und betont: „Ich bin ja auch keine Ulk-Nudel, bin keine Cindy von Marzahn und habe kein Solo-Programm mit Witzen. Aber ich kann geschriebene Stücke ganz lustig rüberbringen.“ Längst schon sind Komödien im Theater für sie „die Königsdiszipli...
Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Quirin Graf Adelmann über Leben und Tod
„Working on the company and not in the company.“ betont Quirin Gabriel Nikolaus Siegfried Graf Adelmann von Adelmannsfelden – kurz: Herr Adelmann – und charakterisiert so sein Tun als Chef von 26 Unternehmen. Ja wirklich: 26 Unternehmen – womit er in der Lage ist, zu internationalisieren: „Man muss anfangen, international und global zu denken.“ Dass sich – auch wirtschaftlich – mit der neuen Regierung in Deutschland unter Friedrich Merz Wesentliches ändern wird, glaubt er nicht. „Unsere Gesellschaft hat zwei Sinnkrisen.“ sagt er im Podcast und erläutert das auch. Aber: „Man muss ja optimistisch sein.“
Quirin ist das Zweitälteste von 11 Kindern des alten schwäbischen Adelsgeschlechts...