Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity
Irgendwo zwischen Blende und Zeit sind sie verborgen, die eigentlichen Besonderheiten, diese kleinen Feinheiten auf den zweiten Blick, die die Fotografie so besonders machen. Und genau das ist unser Thema hier im Fotografie-Podcast der fotocommunity. Wir möchten Dich einladen, gemeinsam mit uns auf die Reise durch die spannende Welt der Fotografie zu gehen! Wir freuen uns auf Dich! Falk & Lars
492 - Wir sprechen über das Foto "getrennt verbunden" von eric mörschel
Bildersonntag
Was macht ein Foto eigentlich stark? Ist es die perfekte Komposition, das Licht oder vielleicht doch die Geschichte, die zwischen den Zeilen erzählt wird? An diesem Bilder-Sonntag spreche ich über das Schwarzweißfoto „Getrennt verbunden“ von Erik Mörschel – ein Bild, das mich sofort beschäftigt hat. Zunächst faszinieren mich die grafische Gestaltung, die harten Kontraste und das Spiel aus Licht und Schatten. Doch je länger ich das Foto betrachte, desto mehr rückt für mich etwas anderes in den Mittelpunkt.
Ich spreche über Wahrnehmung und Nichtwahrnehmung, über Menschen, die sich räumlich nah und doc...
491 - Kann man Fotografie messen? - Testberichte, Technik und die Frage nach dem besseren Bild
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Braucht es wirklich die neueste Kamera für bessere Fotos? Oder geben Testberichte am Ende vor allem Orientierung, wenn eine Kaufentscheidung ansteht? Lars spricht mit Ben Lorenz, Chefredakteur mehrerer Fotomagazine und verantwortlich für die Testredaktionen der Five Monkeys Group, über die Welt hinter den Kamera- und Objektivtests. Wie entstehen Testberichte eigentlich? Was wird dort gemessen – und was lässt sich überhaupt messen?
Im Laufe des Gesprächs geht es aber um weit mehr als Linienpaare, Rauschverhalten oder Autofokus. Gemeinsam sprechen die beiden darüber, warum sich viele Fotografen heute bewusst für ältere Kamer...
490 - KI oder Foto – Sehen wir das Bild oder seine Herkunft?
fotografischer Sonntagsmonolog
Diese Frage beschäftigt Lars gerade ziemlich intensiv. Auslöser ist die Trennung von Fotografie und KI innerhalb der fotocommunity – und die vielen Reaktionen, die diese Entscheidung ausgelöst hat.
Dabei geht es schnell um mehr als nur Kategorien oder Plattformregeln. Was macht ein Bild eigentlich zu einem Foto? Ist ein per KI bearbeitetes Foto noch Fotografie? Und warum bewerten wir Bilder oft schon, bevor wir sie überhaupt richtig angesehen haben – einfach nur, weil wir wissen, wie sie entstanden sind?
In dieser Solofolge nimmt Lars Euch mit in seine Gedanken zu einem Thema, das die...
489 – Mehr als ein Urlaubsalbum
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Nach dem Urlaub beginnt oft die schwierigste Frage: Was mache ich eigentlich mit all den Fotos? Welche Bilder schaffen es ins Fotobuch – und warum genau diese? Reicht es, die schönsten Aufnahmen auszuwählen, oder kann ein Fotobuch mehr sein als eine chronologische Erinnerung an eine Reise?
Genau darüber spricht Lars mit Thomas Bregulla. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie aus einer Sammlung von Bildern eine Geschichte wird. Sie sprechen über Bildauswahl, Erzählstrukturen, den Mut, Lieblingsfotos auch einmal wegzulassen, und darüber, warum manche Bilder erst im Zusammenspiel mit anderen ihre eig...
488 - Wir sprechen über das Foto "o.T." von naked eyes
Bildersonntag
Was erzählt uns ein Gesicht, ohne dass ein einziges Wort gesprochen wird? In dieser Bilder-Sonntag-Ausgabe sprechen wir über eine Schwarz-Weiß-Aufnahme eines älteren Mannes, der am Fenster steht. Auf den ersten Blick scheint der Ausdruck eindeutig – doch je länger die beiden hinschauen, desto mehr Fragen entstehen.
Es geht um Licht und Bildaufbau, um unsere Neigung, Menschen vorschnell einzuordnen, und um die Geschichten, die wir unbewusst in ein Foto hineinlesen. Warum wirkt der Mann so grimmig? Tut er das überhaupt? Und wie viel von dem, was wir in einem Bild erkennen, stammt eigentlich aus uns selbst...
487 – Schöne Bilder, leere Bilder?
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Wir leben in einer Zeit voller perfekter Bilder. Noch nie war es so einfach, Fotos zu machen, die technisch beeindrucken, ästhetisch wirken und sofort Aufmerksamkeit erzeugen. Doch was bleibt eigentlich hängen, wenn der erste Eindruck vorbei ist?
Wir sprechen über Bildstile, Trends, Filter und die Verlockung, dem hinterherzulaufen, was gerade gut ankommt. Es geht um die Frage, warum manche Bilder tausende Likes bekommen und trotzdem schnell vergessen sind, während andere lange nachwirken. Dabei landen die beiden bei Themen wie Authentizität, Erinnerung, persönlicher Entwicklung und der Suche nach dem eigenen fotogr...
486 – Die beste Fototasche ist vielleicht gar keine Fototasche
fotografisches Sonntagsgespräch
Manchmal beginnt ein interessantes Gespräch mit einer ganz alltäglichen Frage: Wohin eigentlich mit all dem Zeug, das man ständig dabeihat? Kamera, Notizbuch, Handy, Schlüssel, Sonnenbrille – und vielleicht auch ein paar Gedanken, die man nicht verlieren möchte.
Lars und Falk sprechen über Fototaschen, Rucksäcke und die Suche nach einer Lösung, die nicht nur zur Kamera, sondern zum eigenen Leben passt. Dabei geht es um weit mehr als Ausrüstung. Es geht um die kleinen Entscheidungen im Alltag, um Gewohnheiten, die man lange nicht hinterfragt hat, und um die Erkenntnis...
485 - Wenn nichts passiert – Warum Langeweile der Moment ist, in dem Fotografie beginnt
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Manchmal ist es nicht die Begeisterung, die über unseren fotografischen Weg entscheidet, sondern der Moment danach. Der Moment, in dem die Kamera vertraut geworden ist, die Technik funktioniert und die ersten Fortschritte nicht mehr jeden Tag sichtbar sind. Genau dort setzen Lars und Falk in dieser Folge an.
Ausgehend von einer scheinbar einfachen Frage sprechen die beiden über Langeweile in der Fotografie, über die Sehnsucht nach Neuem und darüber, warum viele Fotografen genau an diesem Punkt die Richtung wechseln, neue Ausrüstung kaufen oder nach dem nächsten Kick suchen. Gleichzeitig geht es um...
484 – Warum mich Zingst an den Strukturwandel erinnert hat
fotografisches Sonntagsgespräch
Ausgehend von Lars' Rückblick auf das Fotofestival in Zingst entwickelt sich eine sehr persönliche Gedankenreise über Veränderung. Über Veränderungen in der Fotografie, in der Gesellschaft, in der Art, wie wir unsere Hobbys leben – und darüber, wie wir mit all dem umgehen können.
Falk spricht über verschwindende Fotomagazine, das Ende großer Fotomessen, Social Media, KI und die Frage, warum so viele Fotografen das Gefühl haben, ständig auf etwas reagieren zu müssen. Gleichzeitig geht es um Küsten, die sich verändern, um den Strukturwandel im Ruhrgebiet und um...
483 - Fotografie trifft Gemeinschaft – Gedanken aus Zingst
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Manchmal geht es bei einem Fotofestival um Kameras, Objektive und neue Technik. Und manchmal geht es um etwas ganz anderes. In dieser Folge nimmt uns Lars mit nach Zingst und erzählt von Begegnungen, Gesprächen und einem Festival, das in diesem Jahr den Menschen in den Mittelpunkt gestellt hat.
Es geht um Ausstellungen, die berühren und zum Nachdenken anregen, um die besondere Atmosphäre zwischen Strand, Dünen und Fotografie – und vor allem um die vielen Gespräche mit Mitgliedern der fotocommunity. Dabei wird deutlich, wie groß die Sehnsucht nach echten Begegnung...
482 – Fotografische Zitate: Fluch oder Segen?
fotografisches Sonntagsgespräch
Ausgelöst durch eine Rückmeldung aus der Community sprechen Lars und Falk diesmal über Fotografiezitate. Nicht über ein bestimmtes Zitat, sondern über die Frage, was solche Sätze eigentlich mit uns machen. Warum bleiben manche Aussagen über Jahre im Kopf? Warum richten wir unsere Fotografie manchmal an ihnen aus? Und wie schnell wird aus einer Inspiration eine Regel?
Zwischen Cartier-Bresson, eigenen Erfahrungen und den kleinen Wahrheiten des fotografischen Alltags geht es um Vorbilder, Orientierung und die Freiheit, Dinge immer wieder neu zu hinterfragen. Eine Folge über kluge Sätze, ihre Fallstricke – und darüber, warum de...
481 - Ein Ort ist keine To-do-Liste
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Manchmal fahren wir an einen Ort, um etwas zu sehen – und merken erst später, dass es eigentlich darum ging, etwas zu fühlen. In dieser Folge sprechen Lars und Falk über das Fotografieren von Orten, Museen, Städten und Reisen. Über die Frage, warum wir oft glauben, alles festhalten zu müssen, und weshalb dabei manchmal genau das verloren geht, was einen Ort wirklich besonders macht.
Ausgehend von einem Besuch auf dem Segelschiff Passat in Travemünde entsteht ein Gespräch über Erinnerungen, Dokumentation und die Freiheit, die Kamera auch einmal nicht nach dem Of...
480 - Wir sprechen über das Foto "Fotobuch" von Markus Kampes
Bildbesprechung am Sonntag
In dieser Bildersonntag-Folge schauen wir gemeinsam auf ein Foto von Markus aus Düsseldorf. Zu sehen ist eigentlich nicht viel: ein Fotobuch, ein Lichtstreifen, eine Wand. Und doch merken wir schnell, wie uns dieses Bild in Gedanken an ganz unterschiedliche Orte führt. Plötzlich sprechen wir über alte Wohnungen, knarrende Treppen, Erinnerungen, die in Räumen hängen bleiben, und über die Geschichten, die wir unbewusst in ein Foto hineinlesen.
Gemeinsam entdecken wir, wie stark unsere eigenen Erfahrungen beeinflussen, was wir in Bildern sehen. Aus einem scheinbar einfachen Motiv wird ein Gespräch über Erinn...
479 - Woran merkst du, dass die Fotografie dir noch etwas bedeutet? – Extremismus ist halt immer scheiße.
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Es fängt mit Gurken an. Lars zweifelt gerade – aber nicht an Fotos, sondern daran, ob er seine Tomaten- und Gurkenpflanzen auf dem Balkon richtig beschneidet. Abknipsen oder nicht? Und wann sieht man das Ergebnis überhaupt? Falk schmunzelt – und sagt, das ist eigentlich gar nicht so anders als der Zweifel an den eigenen Fotos. Du tust etwas, weißt nicht, ob es richtig ist, und das Ergebnis zeigt sich erst viel später. Vielleicht nie. In dieser Folge nehmen sich die beiden das Thema vor, das letzte Woche zwischen den Zeilen aufgetaucht ist – und das so viele k...
478 - Was ich erzähle, wenn ich über mein Foto spreche – und was ich lieber für mich behalte
fotografisches Sonntagsgespräch
Ein Kokoswasser, ein Leuchtturm auf Texel und die Frage, was eigentlich passiert, wenn man anfängt, über ein eigenes Foto zu reden. Lars und Falk merken schnell, dass sie das sehr verschieden erleben. Falk erzählt vom Ort, vom Moment, von dem Restaurant weiter unten – aber nie von der Linie, die er bewusst ins Bild gebaut hat. Die gehört ihm. Lars kennt das Auseinanderfalten von Bildern aus einer anderen Zeit, aus Workshops, aus der Phase, in der man stolz auf die Technik war. Heute denkt er anders darüber. Irgendwo dazwischen entsteht ein ehrliches Gespräch darübe...
477 - Warum wir viel zu selten Fotos verschenken
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Was schenkt man eigentlich einem Menschen, der schon alles hat? Vielleicht genau das, was sich nicht einfach kaufen lässt: einen Moment, eine Erinnerung, einen Blick. In dieser Folge sprechen Lars und Falk darüber, warum Fotografien als Geschenk oft viel persönlicher sind als viele materielle Dinge – und weshalb es gleichzeitig gar nicht so leicht ist, ein eigenes Bild zu verschenken.
Es geht um Fotos mit emotionaler Verbindung, um gemeinsame Erlebnisse, um Zweifel an der eigenen Arbeit und um die Frage, wann ein Bild wirklich Bedeutung bekommt. Eine ruhige, sehr persönliche Folge...
476 - Deine Fragen an uns: Traumprojekte und Bildbearbeitung im 365-Tage Projekt
fotografisches Sonntagsgespräch
In dieser Folge beginnt alles mit einer kaputten Uhr und einer kleinen Sonntagmorgen-Irritation – und landet überraschend schnell bei großen Fragen rund um fotografische Träume. Lars und Falk sprechen über Projekte, die schon lange im Kopf wohnen, aber bisher nie richtig begonnen haben. Über Streetfotografie zwischen Alltag, Familie und Selbstzweifeln. Über die Sehnsucht, Menschen wirklich zu sehen. Und über die Frage, warum manche Ideen erst dann lebendig werden, wenn man ihnen einen festen Platz im Leben gibt.
Dabei entsteht fast nebenbei ein sehr persönliches Gespräch über Begegnungen, Aufmerksamkeit und die Art von Fotografi...
475 – Vom Scrollen und Sehen – Die Entdeckung der Langsamkeit
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Ein Mittwochmorgen, der Kaffee dampft und die Müdigkeit weicht einer spannenden Frage, die im Wohnzimmer fiel: „Ich schaue mir die Welt an.“ Doch schauen wir uns wirklich die Welt an, wenn wir abends auf dem Sofa durch endlose Feeds scrollen? Wir sprechen über den Unterschied zwischen „Doomscrolling“, bei dem Algorithmen unsere Sicht diktieren, und dem bewussten Entdecken – ob im Urlaub oder bei Profilen, die uns wirklich inspirieren. Es geht um die Sehnsucht nach Entschleunigung, Falks neue Großformatkamera als „Endstufe der Langsamkeit“ und den Mut, an Orten wie dem Hamburger Michel mal fünf Minuten gar nicht...
474 - Wir sprechen über die AGORA-Einreichung #10/2026 von GL photo
Bildbesprechung am Sonntag
Ein entspannter Sonntag, ein Kaffee in der Hand und ein Gespräch, das irgendwo zwischen Balkonpflanzen und Ostsee landet. Lars und Falk schauen gemeinsam auf ein Schwarz-Weiß-Foto von GL-Foto vom bekannten „UFO“ in Binz auf Rügen – und merken schnell, dass dieses Motiv mehr Fragen stellt, als es auf den ersten Blick beantwortet. Es geht um die Wirkung von Schwarz-Weiß, um Formen, Linien und den Himmel über dem Meer, aber auch darum, warum dieses Gebäude so schwer zu fotografieren ist. Zwischen Architektur, Strand und kleinen Details entsteht ein ruhiges Gespräch über Wahrnehmung, Perspektive und die Lust...
473 - Lars ist zurück und wir sprechen gemeinsam über Mallorca, Fotografie und das Leben dazwischen
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Manchmal ist Urlaub genau das: unterwegs sein, ohne etwas beweisen zu müssen. Die Kamera ist dabei, aber sie drängt sich nicht nach vorne. Zwischen Familienzeit, Strand, kleinen Ausflügen und dem ganz normalen Trubel entstehen Bilder eher nebenbei – aus dem Moment heraus. Lars erzählt von Mallorca, von einer bewusst einfachen fotografischen Herangehensweise und von Augenblicken, die erst im Nachhinein ihre Bedeutung bekommen. Eine Folge über das Mitnehmen statt Inszenieren, über kleine Entdeckungen am Wegesrand und darüber, wie sich Fotografie anfühlt, wenn sie einfach Teil des Tages ist.
Liebe Grüße Lars...
472 - Zwischen Fotografie und Selbstsuche – unser Gespräch über "Palermo Shooting"
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Lars und Falk haben gemeinsam Palermo Shooting geschaut – und kommen bei diesem Film auf sehr unterschiedliche Weise ins Nachdenken. Zwischen Campino als Fotograf, überdrehten Szenen, Kunstfigur, Erfolgsdruck und der Suche nach dem echten Blick sprechen die beiden nicht nur über den Film selbst, sondern auch über das, was darin für sie mitschwingt: Fotografie als Inszenierung, Fotografie als Rückweg zu sich selbst und die Frage, wann man eigentlich wirklich anwesend ist.
Dabei wird schnell klar, dass es hier nicht um eine klassische Filmkritik geht. Lars ringt mit der Machart, Falk liebt genau die Bil...
471 - Mallorca ruft: Weniger Ausrüstung, anderer Blick?
fotografisches Sonntagsgespräch
Ein vertrauter Ort, ein anderer Zugang: Lars reist nach Mallorca – aber diesmal ohne den alten fotografischen Anspruch. Kein Stativ, kein „Ich muss dieses Bild machen“, sondern nur eine kleine Kamera und die Offenheit für das, was passiert. Im Gespräch wird schnell klar: Es geht nicht nur um Urlaub, sondern um eine Veränderung im eigenen Sehen. Dabei streifen wir auch die Frage, wie viel Bearbeitung, KI und Perfektion es überhaupt braucht. Oder ob es nicht reicht, das festzuhalten, was man wirklich erlebt – egal ob das die große Landschaft oder nur eine kleine Szene zwischendurch...
470 - Warum uns Fotografieren im Urlaub manchmal im Weg steht
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Diesmal bringt uns eine Nachricht von Cindy ins Gespräch über ein Thema, das viele kennen: Warum fühlt sich Fotografieren im Urlaub manchmal plötzlich nach Druck an? Es geht um die Vorstellung, aus einer Reise gleich eine Serie oder Reportage machen zu müssen, um den Stress, nichts verpassen zu wollen, und um die Frage, was am Ende eigentlich von so einem Urlaub bleiben soll. Lars und Falk sprechen sehr persönlich darüber, wie sich ihr eigener Blick auf Reisefotografie verändert hat, warum Erinnerungsanker oft wichtiger sind als Vollständigkeit und weshalb e...
469 - Die nächste Kamera im Kopf – und die eine in der Hand
fotografisches Sonntagsgespräch
Manchmal beginnt die Zukunft nicht mit einem großen Plan, sondern mit einem leisen Gedanken: Was brauche ich eigentlich noch? In dieser Folge drehen sich Lars und Falk um genau diese Frage – und landen irgendwo zwischen Wunsch, Vernunft und der Sehnsucht nach einem anderen fotografischen Erleben. Es geht um Kameras, die vielleicht irgendwann kommen, und um die eine, die schon längst reicht. Um Technik, die inspiriert – und um den Moment, in dem sie plötzlich in den Hintergrund tritt. Zwischen digitalen Gewohnheiten und der Neugier auf analoge Wege entsteht ein Gespräch über Entscheidungen, Zweifel und die Fr...
468 - Zwischen Gefühl und Ergebnis – unsere prägendsten Fotomomente
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Manche fotografischen Momente sind nicht deshalb wichtig, weil dabei das beste Bild entsteht. Sondern weil sie etwas in uns auslösen. In dieser Folge sprechen wir über genau diese Augenblicke: über technische Entdeckungen, über erste Shootings, über Erwartungen, die nicht erfüllt wurden, und über Erfahrungen, die weit über Fotografie hinausgehen. Es geht um das, was hängen bleibt, wenn man auf die eigene fotografische Reise zurückschaut – und um die Frage, warum uns manche Bilder und Begegnungen noch Jahre später begleiten. Eine Folge über Entwicklung, Erinnerung und die leisen Spuren, die Fotografie in uns hinterläss...
467 - Dusche oder Klo – wo unsere besten Fotoideen entstehen
fotografisches Sonntagsgespräch
Alles beginnt mit einer neuen Brille – und der Irritation, dass Sehen plötzlich anders funktioniert. Daraus entsteht eine größere Frage: Wo kommen eigentlich unsere Ideen her? Aus dem Alltag, aus Momenten der Ruhe – oder genau dann, wenn wir nicht aktiv danach suchen?
Lars und Falk sprechen über Inspiration, frühe fotografische Vorbilder und die Zeit in der fotocommunity. Besonders wird es, als Micha sich mit einem YouTube-Video meldet und erzählt, wie sehr ihn Lars damals geprägt hat – und wie er ihn heute wiedergefunden hat. Ein leiser Beweis dafür, wie sehr wir andere beei...
466 - Warum wir uns fotografisch einordnen wollen und dabei manchmal vergessen, wie frei Fotografie sein kann
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Mit dem Start des April-Themas im 25-Jahre-fotocommunity-Wettbewerb rückt Schwarz-Weiß zunächst ganz praktisch in den Blick – und dann wird es schnell grundsätzlicher. Lars und Falk sprechen über Schubladen in der Fotografie, über das Bedürfnis, sich einzuordnen, und über die Gefahr, sich dabei selbst zu eng zu machen. Es geht um Stil, Identität, Selbstbild und die Frage, ob wir wirklich ein Genre sind oder ob Fotografie viel eher ein Weg ist, das eigene Leben, die eigenen Interessen und das eigene Innenleben sichtbar zu machen. Eine Folge über Orientierung, über das Loslassen fester Etiketten und...
465 - Wir sprechen über das Foto "Stille" von Falk
Bildbesprechung am Sonntag
Im „Bildersonntag“ nehmen Lars und Falk diesmal das Portrait „Stille“ unter die Lupe – entstanden im Nordpark Düsseldorf, in einem Moment zwischen Nähe und bewusster Distanz. Während Lars das Bild beschreibt und in Licht, Linien und Details eintaucht, hinterfragt Falk genau diese Elemente und erzählt, wie das Foto ohne klassische Anweisungen entstanden ist: eher beobachtend als inszenierend, mit Raum für das, was sich zeigt, wenn ein Mensch ganz bei sich ankommt.
Zwischen beiden entsteht ein spannendes Spannungsfeld aus Wahrnehmung und Entstehung – und die Frage, was ein Bild eigentlich „wahr“ macht. Eine Folge über ein k...
464 - Wie aus Kategorien wieder Räume werden – aus „Youth“ wird „Mittendrin“ und "Analog" bekommt eine eigene Heimat
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Die fotocommunity ist im Wandel – leise, aber spürbar. In dieser Folge sprechen wir über die Neuausrichtung der Plattform und was sie für die Art bedeutet, wie wir heute fotografieren. Im Mittelpunkt steht die ehemalige Kategorie „Youth“, die als „Mittendrin“ neu gedacht wird: weg von starren Motiven, hin zu Momenten, Emotionen und persönlichem Ausdruck. Gleichzeitig blicken wir auf die kommenden Veränderungen, wie die neue Kategorie „Analoge Fotografie“, die bewusst entschleunigt und Generationen verbindet. Eine Folge über Veränderung, über den Mut, Strukturen loszulassen – und darüber, wie Fotografie wieder näher an unser eigenes Leben rückt...
463 - Wenn Zahlen plötzlich wichtig werden – über Likes, Klicks und echte Menschen
fotografisches Sonntagsgespräch
In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das viele Fotografen kennen, aber selten bewusst hinterfragen: die Bedeutung von Likes, Views und Zahlen unter unseren Bildern. Ausgangspunkt ist eine kleine technische Störung, bei der plötzlich alle Klickzahlen verschwunden waren – und die überraschend deutlich zeigte, wie sehr wir uns an diesen Kennzahlen orientieren. Doch was sagen sie eigentlich wirklich aus? Und wie verändert sich unser Blick auf Fotografie, wenn wir hinter den Zahlen wieder die Menschen sehen?
Es geht um das Gefühl, Bilder wie in ein Schaufenster zu stellen, um die Freude da...
462 - Von der Angst, nichts zu wissen – und warum genau darin manchmal der ehrlichste Anfang liegt
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
In dieser Folge geht es um das Gefühl, keine Ahnung zu haben – und darum, warum genau das oft viel menschlicher, ehrlicher und produktiver ist, als wir denken. Wir sprechen über Situationen, in denen wir Wissen vorspielen, obwohl wir uns unsicher fühlen, über den Wunsch, nicht dumm dazustehen, und über die Frage, was es mit uns macht, wenn wir einfach sagen: „Ich weiß es nicht.“ Dabei geht es um Alltag, Lernen, Selbstvertrauen und um die Erkenntnis, dass in uns oft schon viel mehr steckt, als wir uns selbst zutrauen. Auch fotografisch öffnet die Folge einen spannen...
461 - Einmal um den Block mit offenen Augen – über Fotospaziergänge ohne Druck und ohne große Motive
fotografisches Sonntagsgespräch
Manchmal denken wir, Fotografie brauche Zeit: einen freien Tag, ein besonderes Ziel oder wenigstens einen guten Plan. In dieser Folge sprechen wir über eine viel einfachere Möglichkeit: den kleinen Spaziergang mit der Kamera. Über Runden um den Block, kurze Wege zwischen Alltag und Arbeit, über Hundewege, Balkonpausen und diese zehn Minuten draußen, die plötzlich zu einem fotografischen Moment werden können. Es geht um Fotografie ohne Druck, ohne großes Motiv – dafür mit offenen Augen für Kabelbinder am Zaun, Löwenzahn im Rinnstein oder die Spuren einer Anhängerkupplung. Eine Folge darüber, wie Fo...
460 - Warum wir in der Fotografie manchmal mehr wollen, als uns eigentlich guttut
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie schnell man in der Fotografie das Gefühl bekommen kann, ständig noch etwas machen zu müssen: eine Serie, ein Projekt, ein neues Konzept. Dabei geht es auch um Inspiration, um Trends und um die Frage, wie sehr wir uns von dem beeinflussen lassen, was andere tun – und wann wir dabei aus dem Blick verlieren, was eigentlich zu uns selbst passt. Im Mittelpunkt steht die Überlegung, wie Fotografie wieder entspannter werden kann: näher am eigenen Alltag, näher an dem, was uns wirklich interessiert und bewegt. E...
459 - Rausgehen, hinschauen, fotografieren – warum der Frühling unsere Wahrnehmung wieder öffnet
fotografisches Sonntagsgespräch
Der Winter lässt langsam los. Die Tage werden länger, die Luft milder, und plötzlich sind sie wieder da – die kleinen Zeichen des Aufbruchs: erste Krokusse am Wegesrand, Schneeglöckchen neben der Mülltonne, warmes Sonnenlicht im Gesicht. In dieser Folge sprechen Lars und Falk darüber, wie sehr uns dieser Übergang berührt – körperlich, emotional und fotografisch. Über das Wiederentdecken der Welt nach den dunklen Monaten, über Spaziergänge, bei denen man plötzlich wieder genauer hinschaut, und über die Frage, warum wir so vieles übersehen, obwohl es direkt vor uns liegt. Eine Folge über Früh...
458 - Durch welche Brille fotografierst Du?
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Irgendwo zwischen Blende und Zeit steckt manchmal schon im Sucher die eigentliche Frage: Wie schauen wir eigentlich auf die Welt? In dieser Episode sprechen wir darüber, was es verändert, ob wir durch einen elektronischen Sucher mit fertigem Bild schauen, durch den klassischen Spiegelreflex-Sucher oder von oben in einen Lichtschacht. Es geht um Unterschiede im Gefühl beim Fotografieren, um bewussteres oder intuitiveres Arbeiten, um kleine Verschiebungen im Prozess – und darum, warum ein anderes „Guckloch“ plötzlich auch andere Bilder entstehen lässt. Eine entspannte Unterhaltung über Sucher, Wahrnehmung und die Lust, Fotografie einfach mal anders a...
457 - Zurück zu dem, was uns neugierig machte – eine Einladung, den eigenen Anfang neu zu besuchen.
fotografisches Sonntagsgespräch
Eine kleine Zeitreise führt uns diesmal nicht an ferne Orte, sondern in ein 17-Quadratmeter-WG-Zimmer in Leipzig – Wohn-, Arbeits-, Schlaf-, Fotografie- und Lebensraum zugleich. Zwischen Hochbett, Baustrahlern und schwarzem Hintergrund sprechen wir über Anfänge, über improvisierte Lichtsetzung mit einfachsten Mitteln und darüber, wie viel es eigentlich wirklich braucht, um kreativ zu sein. Es geht um alte Kameraträume, die heute für kleines Geld wieder greifbar sind, um die Magie des Experimentierens und um die Frage, warum wir früher oft mutiger ausprobiert haben als heute. Eine Folge über Nostalgie und Neuanfang, über Reduktion, Möglichkeiten...
456 - Manchmal trifft es den eigenen Standpunkt – Vom Hinterfragen der eigenen Bildhaltung
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Manchmal verändern sich nicht nur die Bilder, die wir machen – sondern auch der Blick, mit dem wir sie betrachten. In dieser Folge stellen wir uns eine leise, aber unbequeme Frage: Wann hast Du das letzte Mal Deine eigene Bildhaltung hinterfragt? Nicht die Technik, nicht den Stil, nicht die Kamera – sondern das Warum hinter dem Auslöser. Wir sprechen über Gewohnheit und Überzeugung, über Komfortzonen und Entwicklung, über das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Verantwortung. Und darüber, was passiert, wenn wir den Mut haben, uns selbst nicht zu verteidigen, sondern neu zu betrachten. Eine Einladung, den eigenen...
455 – Warum wir Angst haben, banal zu fotografieren – und weshalb wir es trotzdem tun sollten
fotografisches Sonntagsgespräch
Wir starten ausgeschlafen in diesen Sonntag – irgendwo zwischen Hundestupser um acht und der zweiten Tasse Kaffee – und landen bei einer Frage, die uns schon länger begleitet: Warum haben wir eigentlich Angst, banal zu fotografieren?
Wir sprechen über Kaffeetassen, staubige Gitarren, Spielzeug in der Ecke und über Orte, die für uns Alltag sind – für andere aber eine völlig fremde Welt. Über das Gefühl, immer etwas „Spektakuläres“ liefern zu müssen, und darüber, wie viel Wahrheit oft genau im Unspektakulären steckt. Was passiert, wenn wir aufhören, Highlights zu jagen, und stattdesse...
454 – Wir reden über Blumen, landen bei Gefühlen – und fragen: Wie kommt das ins Bild?
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Wir starten mit Frühling im Kopf, Hyazinthen auf dem Balkon und der Frage, warum bei uns eigentlich immer alles Grün irgendwann „Rasen im Blumenkasten“ werden will – und landen dann bei etwas, das viel tiefer sitzt: Wie fotografieren wir das, was wir wirklich fühlen? Falk erzählt von seiner Reise weg vom „kühlen Bericht“ hin zu Bildern, die die Stimmung mittragen dürfen – auch wenn sie unperfekt sind, körnig, leicht daneben, mit Störern, Spiegelungen und Diffusion. Lars zieht die Parallele zum Tanzen: Erst kommt die Technik, dann die Freiheit – und plötzlich zählt nicht...
453 – Deine 30 Sekunden zwischen Blende und Zeit
fotografisches Sonntagsgespräch
Manchmal reicht eine kleine Idee, um einen Raum zu öffnen. Diese Folge ist genau so ein Moment. Wir laden euch ein, nicht nur dabei zu sein, sondern wirklich Teil von „Zwischen Blende und Zeit“ zu werden. Mit der neuen WhatsApp-Nummer - 0176 162 555 05 - entsteht ein direkter Draht zwischen euch und uns – für Gedanken, Fragen, Begegnungen aus der Fotoszene oder einfach ein paar Worte aus eurem Alltag.
Es geht nicht nur ums Zuhören. Es geht darum, dass wir ins Gespräch kommen. Dass viele einzelne Stimmen zusammen etwas Größeres ergeben. Wenn du spürst, da ist ei...