Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity
Irgendwo zwischen Blende und Zeit sind sie verborgen, die eigentlichen Besonderheiten, diese kleinen Feinheiten auf den zweiten Blick, die die Fotografie so besonders machen. Und genau das ist unser Thema hier im Fotografie-Podcast der fotocommunity. Wir möchten Dich einladen, gemeinsam mit uns auf die Reise durch die spannende Welt der Fotografie zu gehen! Wir freuen uns auf Dich! Falk & Lars
475 – Vom Scrollen und Sehen – Die Entdeckung der Langsamkeit
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Ein Mittwochmorgen, der Kaffee dampft und die Müdigkeit weicht einer spannenden Frage, die im Wohnzimmer fiel: „Ich schaue mir die Welt an.“ Doch schauen wir uns wirklich die Welt an, wenn wir abends auf dem Sofa durch endlose Feeds scrollen? Wir sprechen über den Unterschied zwischen „Doomscrolling“, bei dem Algorithmen unsere Sicht diktieren, und dem bewussten Entdecken – ob im Urlaub oder bei Profilen, die uns wirklich inspirieren. Es geht um die Sehnsucht nach Entschleunigung, Falks neue Großformatkamera als „Endstufe der Langsamkeit“ und den Mut, an Orten wie dem Hamburger Michel mal fünf Minuten gar nicht...
474 - Wir sprechen ĂĽber die AGORA-Einreichung #10/2026 von GL photo
Bildbesprechung am Sonntag
Ein entspannter Sonntag, ein Kaffee in der Hand und ein Gespräch, das irgendwo zwischen Balkonpflanzen und Ostsee landet. Lars und Falk schauen gemeinsam auf ein Schwarz-Weiß-Foto von GL-Foto vom bekannten „UFO“ in Binz auf Rügen – und merken schnell, dass dieses Motiv mehr Fragen stellt, als es auf den ersten Blick beantwortet. Es geht um die Wirkung von Schwarz-Weiß, um Formen, Linien und den Himmel über dem Meer, aber auch darum, warum dieses Gebäude so schwer zu fotografieren ist. Zwischen Architektur, Strand und kleinen Details entsteht ein ruhiges Gespräch über Wahrnehmung, Perspektive und die Lust...
473 - Lars ist zurĂĽck und wir sprechen gemeinsam ĂĽber Mallorca, Fotografie und das Leben dazwischen
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Manchmal ist Urlaub genau das: unterwegs sein, ohne etwas beweisen zu müssen. Die Kamera ist dabei, aber sie drängt sich nicht nach vorne. Zwischen Familienzeit, Strand, kleinen Ausflügen und dem ganz normalen Trubel entstehen Bilder eher nebenbei – aus dem Moment heraus. Lars erzählt von Mallorca, von einer bewusst einfachen fotografischen Herangehensweise und von Augenblicken, die erst im Nachhinein ihre Bedeutung bekommen. Eine Folge über das Mitnehmen statt Inszenieren, über kleine Entdeckungen am Wegesrand und darüber, wie sich Fotografie anfühlt, wenn sie einfach Teil des Tages ist.
Liebe GrĂĽĂźe Lars...
472 - Zwischen Fotografie und Selbstsuche – unser Gespräch über "Palermo Shooting"
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Lars und Falk haben gemeinsam Palermo Shooting geschaut – und kommen bei diesem Film auf sehr unterschiedliche Weise ins Nachdenken. Zwischen Campino als Fotograf, überdrehten Szenen, Kunstfigur, Erfolgsdruck und der Suche nach dem echten Blick sprechen die beiden nicht nur über den Film selbst, sondern auch über das, was darin für sie mitschwingt: Fotografie als Inszenierung, Fotografie als Rückweg zu sich selbst und die Frage, wann man eigentlich wirklich anwesend ist.
Dabei wird schnell klar, dass es hier nicht um eine klassische Filmkritik geht. Lars ringt mit der Machart, Falk liebt genau die Bil...
471 - Mallorca ruft: Weniger AusrĂĽstung, anderer Blick?
fotografisches Sonntagsgespräch
Ein vertrauter Ort, ein anderer Zugang: Lars reist nach Mallorca – aber diesmal ohne den alten fotografischen Anspruch. Kein Stativ, kein „Ich muss dieses Bild machen“, sondern nur eine kleine Kamera und die Offenheit für das, was passiert. Im Gespräch wird schnell klar: Es geht nicht nur um Urlaub, sondern um eine Veränderung im eigenen Sehen. Dabei streifen wir auch die Frage, wie viel Bearbeitung, KI und Perfektion es überhaupt braucht. Oder ob es nicht reicht, das festzuhalten, was man wirklich erlebt – egal ob das die große Landschaft oder nur eine kleine Szene zwischendurch...
470 - Warum uns Fotografieren im Urlaub manchmal im Weg steht
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Diesmal bringt uns eine Nachricht von Cindy ins Gespräch über ein Thema, das viele kennen: Warum fühlt sich Fotografieren im Urlaub manchmal plötzlich nach Druck an? Es geht um die Vorstellung, aus einer Reise gleich eine Serie oder Reportage machen zu müssen, um den Stress, nichts verpassen zu wollen, und um die Frage, was am Ende eigentlich von so einem Urlaub bleiben soll. Lars und Falk sprechen sehr persönlich darüber, wie sich ihr eigener Blick auf Reisefotografie verändert hat, warum Erinnerungsanker oft wichtiger sind als Vollständigkeit und weshalb e...
469 - Die nächste Kamera im Kopf – und die eine in der Hand
fotografisches Sonntagsgespräch
Manchmal beginnt die Zukunft nicht mit einem großen Plan, sondern mit einem leisen Gedanken: Was brauche ich eigentlich noch? In dieser Folge drehen sich Lars und Falk um genau diese Frage – und landen irgendwo zwischen Wunsch, Vernunft und der Sehnsucht nach einem anderen fotografischen Erleben. Es geht um Kameras, die vielleicht irgendwann kommen, und um die eine, die schon längst reicht. Um Technik, die inspiriert – und um den Moment, in dem sie plötzlich in den Hintergrund tritt. Zwischen digitalen Gewohnheiten und der Neugier auf analoge Wege entsteht ein Gespräch über Entscheidungen, Zweifel und die Fr...
468 - Zwischen Gefühl und Ergebnis – unsere prägendsten Fotomomente
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Manche fotografischen Momente sind nicht deshalb wichtig, weil dabei das beste Bild entsteht. Sondern weil sie etwas in uns auslösen. In dieser Folge sprechen wir über genau diese Augenblicke: über technische Entdeckungen, über erste Shootings, über Erwartungen, die nicht erfüllt wurden, und über Erfahrungen, die weit über Fotografie hinausgehen. Es geht um das, was hängen bleibt, wenn man auf die eigene fotografische Reise zurückschaut – und um die Frage, warum uns manche Bilder und Begegnungen noch Jahre später begleiten. Eine Folge über Entwicklung, Erinnerung und die leisen Spuren, die Fotografie in uns hinterläss...
467 - Dusche oder Klo – wo unsere besten Fotoideen entstehen
fotografisches Sonntagsgespräch
Alles beginnt mit einer neuen Brille – und der Irritation, dass Sehen plötzlich anders funktioniert. Daraus entsteht eine größere Frage: Wo kommen eigentlich unsere Ideen her? Aus dem Alltag, aus Momenten der Ruhe – oder genau dann, wenn wir nicht aktiv danach suchen?
Lars und Falk sprechen über Inspiration, frühe fotografische Vorbilder und die Zeit in der fotocommunity. Besonders wird es, als Micha sich mit einem YouTube-Video meldet und erzählt, wie sehr ihn Lars damals geprägt hat – und wie er ihn heute wiedergefunden hat. Ein leiser Beweis dafür, wie sehr wir andere beei...
466 - Warum wir uns fotografisch einordnen wollen und dabei manchmal vergessen, wie frei Fotografie sein kann
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Mit dem Start des April-Themas im 25-Jahre-fotocommunity-Wettbewerb rückt Schwarz-Weiß zunächst ganz praktisch in den Blick – und dann wird es schnell grundsätzlicher. Lars und Falk sprechen über Schubladen in der Fotografie, über das Bedürfnis, sich einzuordnen, und über die Gefahr, sich dabei selbst zu eng zu machen. Es geht um Stil, Identität, Selbstbild und die Frage, ob wir wirklich ein Genre sind oder ob Fotografie viel eher ein Weg ist, das eigene Leben, die eigenen Interessen und das eigene Innenleben sichtbar zu machen. Eine Folge über Orientierung, über das Loslassen fester Etiketten und...
465 - Wir sprechen ĂĽber das Foto "Stille" von Falk
Bildbesprechung am Sonntag
Im „Bildersonntag“ nehmen Lars und Falk diesmal das Portrait „Stille“ unter die Lupe – entstanden im Nordpark Düsseldorf, in einem Moment zwischen Nähe und bewusster Distanz. Während Lars das Bild beschreibt und in Licht, Linien und Details eintaucht, hinterfragt Falk genau diese Elemente und erzählt, wie das Foto ohne klassische Anweisungen entstanden ist: eher beobachtend als inszenierend, mit Raum für das, was sich zeigt, wenn ein Mensch ganz bei sich ankommt.
Zwischen beiden entsteht ein spannendes Spannungsfeld aus Wahrnehmung und Entstehung – und die Frage, was ein Bild eigentlich „wahr“ macht. Eine Folge über ein k...
464 - Wie aus Kategorien wieder Räume werden – aus „Youth“ wird „Mittendrin“ und "Analog" bekommt eine eigene Heimat
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Die fotocommunity ist im Wandel – leise, aber spürbar. In dieser Folge sprechen wir über die Neuausrichtung der Plattform und was sie für die Art bedeutet, wie wir heute fotografieren. Im Mittelpunkt steht die ehemalige Kategorie „Youth“, die als „Mittendrin“ neu gedacht wird: weg von starren Motiven, hin zu Momenten, Emotionen und persönlichem Ausdruck. Gleichzeitig blicken wir auf die kommenden Veränderungen, wie die neue Kategorie „Analoge Fotografie“, die bewusst entschleunigt und Generationen verbindet. Eine Folge über Veränderung, über den Mut, Strukturen loszulassen – und darüber, wie Fotografie wieder näher an unser eigenes Leben rückt...
463 - Wenn Zahlen plötzlich wichtig werden – über Likes, Klicks und echte Menschen
fotografisches Sonntagsgespräch
In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das viele Fotografen kennen, aber selten bewusst hinterfragen: die Bedeutung von Likes, Views und Zahlen unter unseren Bildern. Ausgangspunkt ist eine kleine technische Störung, bei der plötzlich alle Klickzahlen verschwunden waren – und die überraschend deutlich zeigte, wie sehr wir uns an diesen Kennzahlen orientieren. Doch was sagen sie eigentlich wirklich aus? Und wie verändert sich unser Blick auf Fotografie, wenn wir hinter den Zahlen wieder die Menschen sehen?
Es geht um das GefĂĽhl, Bilder wie in ein Schaufenster zu stellen, um die Freude da...
462 - Von der Angst, nichts zu wissen – und warum genau darin manchmal der ehrlichste Anfang liegt
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
In dieser Folge geht es um das Gefühl, keine Ahnung zu haben – und darum, warum genau das oft viel menschlicher, ehrlicher und produktiver ist, als wir denken. Wir sprechen über Situationen, in denen wir Wissen vorspielen, obwohl wir uns unsicher fühlen, über den Wunsch, nicht dumm dazustehen, und über die Frage, was es mit uns macht, wenn wir einfach sagen: „Ich weiß es nicht.“ Dabei geht es um Alltag, Lernen, Selbstvertrauen und um die Erkenntnis, dass in uns oft schon viel mehr steckt, als wir uns selbst zutrauen. Auch fotografisch öffnet die Folge einen spannen...
461 - Einmal um den Block mit offenen Augen – über Fotospaziergänge ohne Druck und ohne große Motive
fotografisches Sonntagsgespräch
Manchmal denken wir, Fotografie brauche Zeit: einen freien Tag, ein besonderes Ziel oder wenigstens einen guten Plan. In dieser Folge sprechen wir über eine viel einfachere Möglichkeit: den kleinen Spaziergang mit der Kamera. Über Runden um den Block, kurze Wege zwischen Alltag und Arbeit, über Hundewege, Balkonpausen und diese zehn Minuten draußen, die plötzlich zu einem fotografischen Moment werden können. Es geht um Fotografie ohne Druck, ohne großes Motiv – dafür mit offenen Augen für Kabelbinder am Zaun, Löwenzahn im Rinnstein oder die Spuren einer Anhängerkupplung. Eine Folge darüber, wie Fo...
460 - Warum wir in der Fotografie manchmal mehr wollen, als uns eigentlich guttut
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie schnell man in der Fotografie das Gefühl bekommen kann, ständig noch etwas machen zu müssen: eine Serie, ein Projekt, ein neues Konzept. Dabei geht es auch um Inspiration, um Trends und um die Frage, wie sehr wir uns von dem beeinflussen lassen, was andere tun – und wann wir dabei aus dem Blick verlieren, was eigentlich zu uns selbst passt. Im Mittelpunkt steht die Überlegung, wie Fotografie wieder entspannter werden kann: näher am eigenen Alltag, näher an dem, was uns wirklich interessiert und bewegt. E...
459 - Rausgehen, hinschauen, fotografieren – warum der Frühling unsere Wahrnehmung wieder öffnet
fotografisches Sonntagsgespräch
Der Winter lässt langsam los. Die Tage werden länger, die Luft milder, und plötzlich sind sie wieder da – die kleinen Zeichen des Aufbruchs: erste Krokusse am Wegesrand, Schneeglöckchen neben der Mülltonne, warmes Sonnenlicht im Gesicht. In dieser Folge sprechen Lars und Falk darüber, wie sehr uns dieser Übergang berührt – körperlich, emotional und fotografisch. Über das Wiederentdecken der Welt nach den dunklen Monaten, über Spaziergänge, bei denen man plötzlich wieder genauer hinschaut, und über die Frage, warum wir so vieles übersehen, obwohl es direkt vor uns liegt. Eine Folge über Früh...
458 - Durch welche Brille fotografierst Du?
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Irgendwo zwischen Blende und Zeit steckt manchmal schon im Sucher die eigentliche Frage: Wie schauen wir eigentlich auf die Welt? In dieser Episode sprechen wir darüber, was es verändert, ob wir durch einen elektronischen Sucher mit fertigem Bild schauen, durch den klassischen Spiegelreflex-Sucher oder von oben in einen Lichtschacht. Es geht um Unterschiede im Gefühl beim Fotografieren, um bewussteres oder intuitiveres Arbeiten, um kleine Verschiebungen im Prozess – und darum, warum ein anderes „Guckloch“ plötzlich auch andere Bilder entstehen lässt. Eine entspannte Unterhaltung über Sucher, Wahrnehmung und die Lust, Fotografie einfach mal anders a...
457 - Zurück zu dem, was uns neugierig machte – eine Einladung, den eigenen Anfang neu zu besuchen.
fotografisches Sonntagsgespräch
Eine kleine Zeitreise führt uns diesmal nicht an ferne Orte, sondern in ein 17-Quadratmeter-WG-Zimmer in Leipzig – Wohn-, Arbeits-, Schlaf-, Fotografie- und Lebensraum zugleich. Zwischen Hochbett, Baustrahlern und schwarzem Hintergrund sprechen wir über Anfänge, über improvisierte Lichtsetzung mit einfachsten Mitteln und darüber, wie viel es eigentlich wirklich braucht, um kreativ zu sein. Es geht um alte Kameraträume, die heute für kleines Geld wieder greifbar sind, um die Magie des Experimentierens und um die Frage, warum wir früher oft mutiger ausprobiert haben als heute. Eine Folge über Nostalgie und Neuanfang, über Reduktion, Möglichkeiten...
456 - Manchmal trifft es den eigenen Standpunkt – Vom Hinterfragen der eigenen Bildhaltung
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Manchmal verändern sich nicht nur die Bilder, die wir machen – sondern auch der Blick, mit dem wir sie betrachten. In dieser Folge stellen wir uns eine leise, aber unbequeme Frage: Wann hast Du das letzte Mal Deine eigene Bildhaltung hinterfragt? Nicht die Technik, nicht den Stil, nicht die Kamera – sondern das Warum hinter dem Auslöser. Wir sprechen über Gewohnheit und Überzeugung, über Komfortzonen und Entwicklung, über das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Verantwortung. Und darüber, was passiert, wenn wir den Mut haben, uns selbst nicht zu verteidigen, sondern neu zu betrachten. Eine Einladung, den eigenen...
455 – Warum wir Angst haben, banal zu fotografieren – und weshalb wir es trotzdem tun sollten
fotografisches Sonntagsgespräch
Wir starten ausgeschlafen in diesen Sonntag – irgendwo zwischen Hundestupser um acht und der zweiten Tasse Kaffee – und landen bei einer Frage, die uns schon länger begleitet: Warum haben wir eigentlich Angst, banal zu fotografieren?
Wir sprechen über Kaffeetassen, staubige Gitarren, Spielzeug in der Ecke und über Orte, die für uns Alltag sind – für andere aber eine völlig fremde Welt. Über das Gefühl, immer etwas „Spektakuläres“ liefern zu müssen, und darüber, wie viel Wahrheit oft genau im Unspektakulären steckt. Was passiert, wenn wir aufhören, Highlights zu jagen, und stattdesse...
454 – Wir reden über Blumen, landen bei Gefühlen – und fragen: Wie kommt das ins Bild?
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Wir starten mit Frühling im Kopf, Hyazinthen auf dem Balkon und der Frage, warum bei uns eigentlich immer alles Grün irgendwann „Rasen im Blumenkasten“ werden will – und landen dann bei etwas, das viel tiefer sitzt: Wie fotografieren wir das, was wir wirklich fühlen? Falk erzählt von seiner Reise weg vom „kühlen Bericht“ hin zu Bildern, die die Stimmung mittragen dürfen – auch wenn sie unperfekt sind, körnig, leicht daneben, mit Störern, Spiegelungen und Diffusion. Lars zieht die Parallele zum Tanzen: Erst kommt die Technik, dann die Freiheit – und plötzlich zählt nicht...
453 – Deine 30 Sekunden zwischen Blende und Zeit
fotografisches Sonntagsgespräch
Manchmal reicht eine kleine Idee, um einen Raum zu öffnen. Diese Folge ist genau so ein Moment. Wir laden euch ein, nicht nur dabei zu sein, sondern wirklich Teil von „Zwischen Blende und Zeit“ zu werden. Mit der neuen WhatsApp-Nummer - 0176 162 555 05 - entsteht ein direkter Draht zwischen euch und uns – für Gedanken, Fragen, Begegnungen aus der Fotoszene oder einfach ein paar Worte aus eurem Alltag.
Es geht nicht nur ums Zuhören. Es geht darum, dass wir ins Gespräch kommen. Dass viele einzelne Stimmen zusammen etwas Größeres ergeben. Wenn du spürst, da ist ei...
452 - Spiegelwelten: Ein Blick zurĂĽck, der uns nach vorn bringt
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
In dieser Folge landen wir über Wintermüdigkeit, Mischlicht-Morgende und die kurzen Zwischenzeiten der Jahreszeiten bei einem Bild, das hängen bleibt: der Rückspiegel. Klein genug, um sich zu erinnern – groß genug, um sich zu orientieren – und doch nie dafür gemacht, dass wir die ganze Fahrt über nach hinten starren. Aus „Spiegelwelten“ wird ein Gespräch über Nostalgie, Sicherheit, Routinen und den Mut, die eigene Safe Zone zu verlassen, ohne daraus einen Entwicklungszwang zu machen. Es geht um Ziele, die manchmal eher frustrieren, und um Wegrichtungen, die tragen – und um die Frage, was unsere Fotos über u...
451 – Ein Foto am Tag: Wie Ruhe entsteht, wenn man einfach weitermacht
fotografisches Sonntagsgespräch
In dieser Sonntagsfolge sitzen wir zusammen und sprechen über das 365-Tage-Projekt – nicht als Vorsatz, sondern als Teil des Alltags. Wir reden darüber, wie sich das tägliche Fotografieren anfühlt, wenn aus Druck eine ruhige Routine wird, wie Motive plötzlich von selbst auftauchen und warum es oft genau die stressigsten Tage sind, an denen ein Foto am meisten hilft.
Es geht um Gelassenheit, um das Annehmen von „nicht perfekten“ Bildern, um kleine Pausen mit Kamera statt noch mehr To-dos. Wir teilen Erfahrungen aus vollen Tagen, sprechen über Rituale, die tragen, und darüber, warum man...
450 - Vom Abbild zur Erinnerung: Eine Zeitreise am KĂĽchentisch
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Wir blättern mit Kaffee in der Hand durch 200 Jahre Fotografie – vom ersten „Ich habe das Licht erfasst“ bis zur Frage, was davon heute in unseren Bildern weiterlebt. Statt Technik-Referat erzählen wir am Küchentisch: Wie wurde aus der Sensation des Abbilds Erinnerung? Warum kippt der Blick zwischen Dokument und Deutung? Was haben Brownie und Leica mit unseren Familienfotos zu tun – und warum fühlt sich „echtes“ Fotografieren in Zeiten von KI plötzlich wieder so kostbar an? Wir sprechen über Wellen und Umbrüche, über das Unspektakuläre als Schatz (Wohnhaus, Eltern, Alltag), über Spürbarkeit statt...
449 – 25 Jahre fotocommunity – Ein Gespräch mit Andreas Meyer über Anfänge, Wachstum und heutige Relevanz
fotografisches Sonntagsgespräch
Manchmal entstehen die Dinge, die bleiben, nicht aus einem großen Plan. Sie entstehen aus einem Gefühl des Vermissens – nach einem Ort, nach Austausch, nach der Möglichkeit, Fotos nicht nur zu zeigen, sondern miteinander darüber zu sprechen. In dieser Folge sitzen wir mit Andreas Meyer zusammen und lassen uns treiben durch Erinnerungen, Entscheidungen und Umwege, die vor 25 Jahren mit einer einfachen Idee ihren Anfang nahmen.
Wir tauchen ein in eine Zeit, in der das Internet noch leiser war und Fotografie mehr Gespräch als Bühne bedeutete. Es geht um Verantwortung, die man n...
448 - Wenn’s zu perfekt ist, um echt zu sein - zwischen "müheloser Exzellenz" (KI) und echter Erfahrung (Fotografie)
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Wir starten im Schnee, reden kurz über kalten Kaffee und Tanzschritte – und landen mitten in der Frage, was ein Bild wirklich trägt. Ausgehend von „müheloser Exzellenz“ schauen wir uns an, wie schnell Prompts heute Gefühle simulieren, und setzen dem den fotografischen Prozess gegenüber: Begegnung, Licht, Zeit. Ein ikonisches Porträt (Queen & Gummistiefel) wird zum Maßstab für Echtheit; eine KI-generierte Szene zur Probe aufs Exempel – beeindruckend, aber ohne erlebte Spur. Wir sprechen über Applaus vs. Haltung, Ergebnis vs. Erleben, über Medienkompetenz im Alltag und darüber, wie leicht sich Maßstäbe verschieben. A...
447 - Wir sprechen ĂĽber "looking for the exit" von Laura Daddabbo
Bildbesprechung am Sonntag
Zwischen Spiegel und Treppe kippt die Wahrnehmung: Erst schauen wir einer Frau nach – dann merken wir, dass wir uns selbst im Spiegel sehen. Wir sprechen über dieses Foto von Laura Daddabbo: über erste Eindrücke und den Moment der Erkenntnis, über matte Rottöne, gedämpftes Türkis und diese leichte „Parallelwelt-Patina“, die aus einer einfachen Szene eine Geschichte macht. Wir fragen uns, warum die Texturen so viel erzählen, wie Spiegelungen Bildräume öffnen und wie Du mit genauerem Hinsehen (statt schneller Bearbeitung) mehr Ruhe und Klarheit ins Bild bringst. Zum Schluss gibt’s noch kurze News aus der...
446 - Die KI war’s nicht – Du warst es: Ein Rathaus, zwei Geschichten
Fotografischer Mittwochs-Monolog der fotocommunity
Inspiriert von emotionalen KI-Bildern verschiedener Künstler stelle ich mir die Frage: „Wie haben sie das gemacht?“ und gelange über JSON-Profile, Gedanken über Agora und praktische Selbstversuche zu spannenden Fragen: Wo endet das Veredeln eines Fotos – und wo beginnt das Umschreiben einer Geschichte? Was bleibt von meinem Blick, wenn KI auf meine Worte reagiert – führt dann Gefühl, Sprache oder Technik? Was darf verschwinden, was muss bleiben, und welche Verantwortung steckt in jeder kleinen Änderung? Komm mit an die Kante zwischen Fotografie und KI, wir schauen langsamer hin, benennen genauer – und fragen uns: Woran merke ich, dass...
445 - Aufmerksamkeit macht Bilder: Ein Sonntagsimpuls zwischen Kaffee, Kamera und Kunst
ein fotografischer Sonntagsmonolog
Ein kurzer Sonntagsimpuls – nur Du und ich. Ich komme direkt vom heutigen „Foto des Tages“ (Nr. 15), setze mich mit einem Kaffee hin und nehme Dich mit in einen Gedanken, der mich gerade nicht loslässt: „Jeder Moment, in dem man wirklich aufmerksam ist, ist eine Art von Kunst.“ (zugeschrieben Robin Williams). Was passiert, wenn wir Fotografie nicht nur als Technik sehen, sondern als wache Art, durch den Tag zu gehen? Wenn wir den Blick heben, freundlich sind, wirklich zuhören – und dann aus dieser Aufmerksamkeit heraus fotografieren? Ich erzähle, wie Achtsamkeit plötzlich zu Motiven führt, die sonst...
444 - Klarheit im Blick – Ist Minimalismus ein Weg, Ruhe zu finden und Motive zu entdecken?
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Wir kommen aus dem Schnee – Falk mit minus neun Grad und weiß gefrorenen Bäumen im Sauerland, Lars mit Eisregen, Blaustich und missmutigen JPEG-Rezepten. Zwischen Grauhimmel, Fehlversuchen und dem Wunsch nach „großer Weite“ merken wir: Minimalismus ist keine Abkürzung, sondern eine Suche – nach Negativraum, klaren Kanten und oft nach Schwarz-Weiß. Wir sprechen darüber, wie Erwartungen Bilder blockieren, warum „wenig“ trotzdem viel Gestaltung braucht, und wie man einfach weiterfotografiert, auch an Tag 11 im 365-Projekt. Am Ende landen wir bei Solitärbäumen, konkreten Suchwegen (fotocommunity-Sektion „Bäume“) und der Idee, erst Ruhe zu finden – dann Motive. Set...
443 - Bilder an der Wand! Erinnerung vs. Ego?
fotografisches Sonntagsgespräch
Wir nehmen einen Satz aus dem Podcast "Pixel und Punchlines“ mit an den Tisch: Darf man sich seine eigenen Bilder an die Wand hängen – oder ist das egozentrisch? Wir erzählen, warum unsere Wände voll mit Momenten sind, die wir selbst erlebt und fotografiert haben, sprechen über Erinnerung statt Eitelkeit, Wohnzimmer statt White Cube, und darüber, wie Drucken und Aufhängen der Fotografie neuen Wert gibt. Zwischen Familienfotos, Reisemotiven und Ausstellungs-Erfahrungen fragen wir: Warum fotografieren wir eigentlich – und wo sollen diese Bilder leben? Setz Dich zu uns, hör rein – und vielleicht misst Du danach schon...
442 - Zwischen Sucher und Tagtraum – warum uns „linsenlose“ KI-Bilder trotzdem berühren
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Wir stolpern über KI-Bilder, die wie analoge Erinnerungen wirken – nur ohne Kamera entstanden: „linsenlose Träume“, weiches Licht, Unschärfen, kleine Verwerfungen, die plötzlich Gefühl tragen. Wir fragen uns: Warum berühren uns diese KI-Bilder, was macht diesen Fehler-Charme aus, und was bedeutet das für unsere eigene Fotografie zwischen Sucher, Alltag und Ausdruck? Wir vergleichen Eindrücke, schauen auf Beispiele, sprechen über Drucke, Prozesse und darüber, wo KI inspiriert statt ersetzt. Setz Dich zu uns, hör rein und schau mit uns genauer hin.
Die Shownotes zur Sendung:
(enthält Werbun...
441 - Nur ein Schnappschuss. - Wir mĂĽssen reden!
fotografisches Sonntagsgespräch
Wir nehmen den „Schnappschuss“ vom Haken – und reden darüber, warum aus „nur“ oft ein Bild wird, das trägt. Wir fragen: Wirkung statt Entstehungsmythos? Was passiert, wenn der innere Perfektionsfilter leiser wird und spontane Momente wieder auf die Bühne dürfen – vom Handybild auf der Fähre bis zur kleinen Serie, die in Summe erzählt. Zwischen Street, Bauchgefühl und einem Hauch Jahresstart-Mut schauen wir auf Worte, die Bilder klein machen, und auf Wege, sie groß werden zu lassen. Komm mit – vielleicht wartest Du heute nicht auf „perfekt“, sondern auf den Klick, der sich richtig anfühlt.
<...440 – Das Jahr geht zu Ende, manches bleibt, vieles kommt :)
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
In unserer letzten Folge 2025 halten wir einen Faden fest und nehmen ihn mit ins neue Jahr: Was hat getragen, was braucht einen Knoten, wo können wir lockern? Wir blicken kurz zurück auf 2025, schauen neugierig nach vorn – mit Projekten, Routinen, kleinen Optimierungen und ein paar spannenden Infos im Gepäck. Setz Dich gern zu uns und begleite uns durch die letzten Stunden des Jahres. Wir freuen uns auf Dich – und wünschen Dir einen guten Rutsch und einen angenehmen Jahreswechsel!
Liebe GrĂĽĂźe Lars & Falk
Die Shownotes zur Sendung:
(enthält...
439 - Wir sprechen über “CHIPLEADER. V” von nils.holgersson.
Bildbesprechung am Sonntag
Zwischen den Jahren atmen wir durch – und schauen gemeinsam auf ein Foto, das wie ein Gemälde wirkt und auf den zweiten Blick grinst. Wir sprechen über stille Farben, weiches Licht, diesen kleinen Kniff, der aus Alltag plötzlich Erzählkino macht und darum, wie ein Detail in der Hand des Protagonisten das ganze Bild dreht. Wenn Du magst, dann setz Dich gern zu uns und öffne das Foto dazu. Wir nehmen Dich gern mit, auf unsere Reise in das Foto.
Liebe GrĂĽĂźe Lars & Falk
Die Shownotes zur Sendung:
(enthält W...
438 - Wir halten’s heute kurz – und wünschen Dir vor allem eins: frohe, entspannte Weihnachten.
Der Weihnachts-Shorty :)
Wir sind nur kurz reingeschneit, um Dir Zeit zu schenken: für Menschen statt Menüplanung, für Nähe statt Stress. Wenn die Kamera mit an den Baum darf – schön. Wenn nicht, noch schöner. Vielleicht schreibst Du Dir zwei, drei Dinge auf, die Du im neuen Jahr an Deiner Fotografie ändern möchtest, damit sie Dir noch mehr guttut. Wir klinken uns aus, Du klingelst an: bei Familie, Freunden, Nachbarn oder auf der Arbeit – da, wo Du heute gebraucht wirst. Hab einen warmen Tag, genieß die kleinen Momente und pass auf Dich und andere auf. Frohe We...
437 – Typisch Onkel Heinz – nur ohne Onkel Heinz: Der leise Moment
fotografisches Sonntagsgespräch
Wir nehmen Dich heute mit in die stillen Ecken zwischen Lichterkette und Keksduft und fragen: Wie erzählen wir von Menschen, ohne ihr Gesicht zu zeigen? Wir sprechen über Hände, Haltungen und Spuren und warum solche Stellvertreter oft ehrlicher sind als das „Bitte lächeln“. Wir teilen, wie wir an Weihnachten (und auch sonst) dezent fotografieren: Alternativen zu frontal, Kontext statt Close-up, vorhandenes Licht statt Blitz. Dazu reden wir offen über Grenzen und Werte: Fremde ansprechen, Intimität in der Porträtarbeit, warum Respekt wichtiger ist als jede Pose – und wieso ein gutes Bild manchmal nur ein gutes...
436 - Heiligabend in Ruhe: Erinnerungsanker statt Dauerfeuer
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Vorbei an Fitness-Studios und Werbeeinblendungen biegt Lars am Anfang falsch ab und wir landen schließlich zwischen Lichterkette und Keksduft und fragen uns: Wie hält man Weihnachten fest, ohne den Abend zu verpassen? Wir sprechen über intuitive Fotografie mit einer Kamera und einer Brennweite, hohe ISO statt Blitz, warme Rezepte und kleine Unschärfen, die Stimmung tragen. Es geht um Motive, die bleiben – Hände, Baumlicht, Papierknistern – und um die Idee der „Erinnerungsanker“: wenige Bilder, die den ganzen Abend wieder aufrufen. Kein Ablaufplan, kein Objektivzirkus – lieber ankommen, hinschauen und dann genau ein Bild machen, wenn es sich ri...