Der Springer Medizin Podcast
Der Springer Medizin Podcast – Medizin für Gesundheitsprofis – das sind interessante, relevante und unterhaltenden Beiträge aus der ganzen Welt der Medizin. Wir sprechen in unseren Episoden mit Fachpersonen aus Klinik und Praxis über Gesundheit, Krankheit, Diagnostik, Therapie, Prävention – über neue Studien, neue Erkenntnisse und praxisrelevantes Wissen. Der Springer Medizin Podcast ist eine Produktion von SpringerMedizin.de, der Fortbildungs- und Wissensplattform für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland. Mehr Infos gibt es hier: www.springermedizin.de
Therapieadhärenz als beeinflussbarer Prognosefaktor bei CML (gesponsert von Novartis Pharma GmbH)
mit Dr. Susanne Isfort, Geschäftsführerin des Comprehensive Cancer Center (CCC) und Leiterin des onkologischen Zentrums an der medizinischen Hochschule Hannover und Andreas B. Thiele, niedergelassener Internist, Radiologe und Sportmediziner in Köln
Tyrosinkinasehemmer haben die Prognose bei chronischer myeloischer Leukämie (CML) deutlich verbessert und die Lebenserwartung der Betroffenen nahezu normalisiert. Die meist erforderliche Dauertherapie stellt jedoch hohe Anforderungen an die Adhärenz. Neben Wirksamkeit sind daher Verträglichkeit, Lebensqualität und patientenbezogene Faktoren von großer Bedeutung. Hören Sie im Podcast, wie eine sorgfältige Betreuung der Betroffenen eine Nonadhärenz verhindern und den Therapieerfolg unterstütze...
Das Lebensende im Pflegeheim begleiten
mit Christian Seifert, Hausarzt und Palliativmediziner
Medizinische Entscheidungen am Lebensende sind oft komplex, besonders im Pflegeheim. Wann ist eine Krankenhauseinweisung sinnvoll? Wie können Patientenwünsche rechtzeitig dokumentiert werden? Und welche Rolle spielen Hausärztinnen und Hausärzte in diesen Situationen? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit dem Palliativmediziner und Hausarzt Christian Seifert.
Krankenhauseinweisung, Reanimation oder palliative Versorgung: Am Lebensende müssen bei Pflegeheimbewohnerinnen und Pflegeheimbewohnern oft schwierige Entscheidungen getroffen werden. Dabei geht es nicht nur um medizinische Möglichkeiten, sondern auch um die Frage, was die Betroffenen selbst möchten. Wie lassen sich Patientenwille und medi...
Wenn ständiger Harndrang den Alltag bestimmt: die überaktive Blase im Fokus (gesponsert von APOGEPHA Arzneimittel GmbH)
mit Dr. Irmgard Landgraf, Berlin, Dr. Claudia Mörgeli, Berlin, und Dr. Sebastian Nestler, Bad Vilbel
Die überaktive Blase (OAB) ist ein häufiges urologisches und urogynäkologisches Beschwerdebild, das die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränken kann. Im Podcast diskutieren Experten aus Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Urologie, wie die Diagnostik gelingt, welche Therapieoptionen heute verfügbar sind und warum eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit entscheidend für den Behandlungserfolg ist.
Die OAB ist ein Thema, das für die hausärztliche Versorgung, die Gynäkologie und die Urologie gleichermaßen relevant ist. Zu Gast im Podcast sind d...
Schmerzmittel in der Schwangerschaft: Was, wann, wieviel?
mit Dr. med. Wolfgang Paulus, Gynäkologe
Schmerzen in der Schwangerschaft stellen Behandelnde vor ein Dilemma: Einerseits bestehen Sorgen vor Risiken für das Ungeborene, andererseits kann auch unbehandelter Schmerz Folgen für Mutter und Kind haben. Welche Analgetika kommen infrage, wie sind Paracetamol und Ibuprofen zu bewerten? Und was gilt bei Migräne oder chronischen Schmerzen? Darüber sprechen wir mit dem Reproduktionstoxikologen Dr. med. Wolfgang Paulus.
Was tun bei Schmerzen in der Schwangerschaft? Schmerzmittel verordnen? Und wenn ja, welche? Auf der einen Seite steht da die Sorge vor unerwünschten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen für da unge...
Risikobewertung statt Reflex: Neue S3-Leitlinie zur Thromboseprophylaxe
mit Dr. med. Ruth Peter, Allgemeinmedizinerin
Die 2026 aktualisierte S3-Leitlinie zur Thromboseprophylaxe markiert einen deutlichen Kurswechsel: weg vom "reflexartigen Griff zur Heparinspritze", hin zum risikoadaptierten Vorgehen. Dr. med. Ruth Peter hat die Überarbeitung begleitet. Im Podcast erklärt sie: Wann ist eine Prophylaxe gerechtfertigt? Welche Risikofaktoren spielen eine Rolle? Und welche Hochrisiko-Konstellationen dürfen nicht übersehen werden?
Die Indikation zur Thromboseprophylaxe wurde lange Zeit großzügig gestellt, etwa nach einer Unterschenkelfraktur, einer Kniearthroskopie oder vor einem Langstreckenflug. Die überarbeitete Fassung der S3-Leitlinie „Prophylaxe der venösen Thromboembolie“ empfiehlt nun in vielen Situationen ein risikoadaptiertes Vorgehen mit einer in...
Typ-1-Diabetes bei Kindern: Früher erkennen, besser behandeln
mit Prof. Dr. Olga Kordonouri, Pädiaterin und Diabetologin
Typ-1-Diabetes lässt sich bislang nicht verhindern, aber früher erkennen. Prof. Dr. Olga Kordonouri spricht im Springer Medizin Podcast über die Chancen des Screenings, die Vermeidung von Ketoazidosen und neue Ansätze, den Krankheitsausbruch zu verzögern.
Die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes steigt seit Jahren. Die Erkrankung ist zwar gut behandelbar, kann aber gefährliche Folgen haben. Besonders gefürchtet ist die diabetische Ketoazidose, eine lebensbedrohliche Stoffwechselentgleisung. Im Springer Medizin Podcast spricht Prof. Dr. Olga Kordonouri, Diabetologin und Pädiaterin, darüber, wie sich d...
Viele Erreger, ein Test: Wann lohnt sich die Multiplex-PCR? (gesponsert von Roche Diagnostics Deutschland)
mit Prof. Dr. Marcus Panning, Institut für Virologie, und PD Dr. Roland Elling, Klinik für Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin, beide vom Universitätsklinikum Freiburg
Die PCR-Diagnostik bei infektiologischen Erkrankungen hat in den letzten Jahren einen Aufschwung erlebt. Ein Trend sind dabei so genannte Multiplex-PCR, also PCR-Untersuchungen, bei denen nicht – wie in der Covid-Pandemie – gezielt nach einem Erreger, sondern gleich nach einem ganzen Panel möglicher Erreger gefahndet wird.
Wann macht der Einsatz einer Multiplex-PCR Sinn – und wann vielleicht auch nicht? Darüber sprechen Prof. Dr. Marcus Panning, Department für Diagnostik am Institut für Virologie, Un...
Medikamente im Alter: Was absetzen, was weitergeben?
Prof. Markus M. Lerch, München, im Gespräch mit Prof. M. Cristina Polidori, Köln
Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)
Viele ältere Patientinnen und Patienten nehmen zehn oder mehr Medikamente ein. Doch je länger eine Medikation besteht, desto wichtiger wird die Frage, ob sie noch zum aktuellen Gesundheitszustand, zur Funktionalität und zu den Therapiezielen passt. „Man kann in der Altersmedizin keine One-size-fits-all-Empfehlungen geben“, sagt Prof. M. Cristina Polidori.
Im Gespräch mit Moderator Prof. Markus M. Lerch erklärt die Geriaterin Prof. Dr. M. Cristina Polidori, warum die lei...
Anorexia nervosa: Was kommt nach der Klinik?
mit Dr. Kathrin Peters, Psychologin
Auch wenn eine stationäre Therapie bei eine Anorexia Nervosa zunächst den erhofften Erfolg gebracht hat, kommt es in der Zeit danach oft zu Rückschlägen mit erneuten Essstörungsgedanken und Gewichtsverlust. Die Psychologin Dr. Kathrin Peters erklärt, welche Bewältigungsstrategien auch außerhalb der Klinik gut umgesetzt werden können und wie Sie Betroffene dabei unterstützen, ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.
Trotz erfolgreicher stationärer Therapie bleibt die Rückfallrate bei Anorexia nervosa hoch – nachhaltige Strategien für den Alltag sind daher essenziell. In dieser Folge er...
Testosteronmangel: Worauf es in der Hausarztpraxis ankommt (gesponsert von Besins Healthcare Germany GmbH)
mit Dr. Alexander Sahi, Androloge und Urologe in einer Privatpraxis in Köln
Ein Testosteronmangel kann neben sexuellen Symptomen zahlreiche körperliche und psychische Beschwerden verursachen, darunter zum Beispiel Erschöpfung, Stimmungstiefs, Gewichtszunahme und metabolische Auffälligkeiten. Ein erhöhtes Risiko tragen besonders Männer mit Adipositas, Typ-2-Diabetes oder metabolischem Syndrom. Da die Symptome häufig unspezifisch sind, bleibt die Erkrankung oft lange unerkannt. Hausärztinnen und Hausärzte sollten daher einen geschärften Blick für Risikofaktoren sowie für typische und untypische Beschwerden haben. Auch die Behandlung kann in vielen Fällen in der Hausarztpraxis erfolgen und dazu beit...
Die Frühgeburt ist eine lebenslange Hypothek
mit Prof. Dr. Dominique Singer, Neonatologe
Dank moderner Neonatologie erreichen heute immer mehr Frühgeborene das Erwachsenenalter. "Eine Frühgeburt ist keine Anekdote aus der Vergangenheit, sondern ein anamnestischer Hinweis", sagt der Neonatologe Prof. Dr. Dominique Singer. In dieser Folge der ZFA TALKS erklärt er, welche Risiken für Lunge, Herz-Kreislauf-System und Stoffwechsel bekannt sind.
Die Surfactant-Substitutionstherapie als kausale Behandlung des Atemnotsyndroms (RDS) bei Frühgeborenen hat in den 1980er und 1990er Jahren zum entscheidenden Durchbruch in der Neonatologie geführt. Seither führt die stetige Weiterentwicklung der frühen intensivmedizinischen Betreuung dazu, dass immer mehr und imme...
Lichen sclerosus: Abwarten ist der falsche Weg
mit Dr. Gudula Kirtschig, Dermatologin
Selbst für erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte stellt der Lichen sclerosus oft eine diagnostische Herausforderung dar. Die Betroffenen leiden unter Juckreiz, Schmerzen und Hautveränderungen im Genitalbereich. Dennoch bleibt die Erkrankung oft lange unerkannt. Im Podcast erklärt Dr. Gudula Kirtschig, warum das so ist, worauf es bei der Diagnose ankommt und welche Therapien helfen.
Der Lichen sclerosus begleitet Betroffene häufig das gesamte Leben. Im Gegensatz zu anderen chronisch-entzündlichen Erkrankungen gibt es bislang weder zugelassene Biologika noch umfangreiche Forschung. Woran liegt das und was empfiehlt die neue Leitlinie für die...
Präzisionsonkologie beim Mammakarzinom: Was die neue Leitlinie verändert (gesponsert von Roche Diagnostics Deutschland)
mit Prof. Dr. Annette Lebeau, Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, und Prof. Dr. Nicolai Maass, Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel
Im aktualisierten Leitlinienprogramm wurden neue Deeskalationsstrategien mit lokalen Therapien empfohlen und zahlreiche neue medikamentöse Therapien aufgenommen. Doch auch der Bereich der Diagnostik wurde aktualisiert und in Bezug auf das Mammakarzinom neue Marker zur Klassifikation identifiziert, die eine individuellere Therapie ermöglichen.
In dieser Folge sprechen Prof. Dr. Annette Lebeau, Oberärztin am Institut für Pathologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, und Prof. Dr. Nicolai Maass, Direktor der Klinik für Gynäko...
Behandlungsfehler, Aufklärung, Dokumentation: Was vor Gericht zählt
mit Dr. Katrin Frank, Rechtsanwältin und Strafverteidigerin mit Schwerpunkt auf Medizinstrafrecht
Rechtliche Konsequenzen können für Medizinerinnen und Mediziner schneller zur Realität werden, als viele denken. Besonders anfällig sind die Bereiche Dokumentation und Aufklärung. Im Podcast erklärt Rechtsanwältin Dr. Katrin Frank, worauf Ärztinnen und Ärzte achten sollten – und ab wann rechtlicher Beistand sinnvoll ist.
Dokumentation und Aufklärung gehören zum medizinischen Alltag dazu. So routiniert diese Aufgaben erscheinen, sind sie zugleich zentrale Instrumente zur rechtlichen Absicherung. Wird etwa eine Aufklärung nicht ordnungsgemäß durchgeführt oder eine Maßnahme nicht dokumentiert...
Antibiotika: Wie lange und wann oral?
Prof. Markus M. Lerch, München, im Gespräch mit Prof. Norma Jung, Köln
Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)
Schwerwiegendere Infektionen rational zu therapieren, ist eine Herausforderung. Wie kann die Dauer von Antibiotika gesteuert und deren Gabe patientenfreundlich gestaltet werden? Wann ist intravenös besser, wann ist eine Oralisierung vertretbar? Prof. Norma Jung fasst die aktuelle Evidenz an Beispielen zusammen und erklärt, wo sich das Vorgehen in der Klinik geändert hat.
Lange Zeit galt: Antibiotika müssen eingenommen werden, bis das Blister leer ist. Diese Annahme gilt heut...
Historische Traumata wirken bis heute nach
mit Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker, Psychiater und Psychotherapeut
Kriege, Genozide und schwere Repressionen hinterlassen kollektive Traumata, die bis heute Gesellschaft und Individuen beeinflussen. Im Springer Medizin Podcast erläutert Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker, wie wir diesen Traumata begegnen und was aus psychotherapeutischer Sicht nötig ist, damit nachfolgende Generationen aus ihrem Schatten treten.
Historische Traumata beinhalten kollektive Gewalterfahrungen wie Kriege, Genozide oder massive Repressionen, die nicht nur die direkt Betroffenen, sondern ganze Bevölkerungsgruppen über Generationen hinweg prägen.
Kennzeichnend ist die anhaltende Nachwirkung bis in die Gegenwart, verbunden mit kollektiver Trauer. Im Unter...
Akuter Husten – wann harmlos, wann nicht?
mit PD Dr. med. Felix Holzinger, Facharzt für Allgemeinmedizin
Oft ist die Ursache für Husten in der allgemeinmedizinischen Sprechstunde ein selbstlimitierender Atemwegsinfekt. Aber welche Warnzeichen deuten doch auf eine akute Erkrankung hin? Wie mit einfachen Fragen, Untersuchungen und Scores die Einordnung gelingt, erklärt Hausarzt Dr. med. Felix Holzinger in dieser Podcast-Folge.
Akuter Husten gehört zu den häufigsten Beratungsanlässen in der hausärztlichen Praxis. In den meisten Fällen handelt es sich um selbstlimitierende Atemwegsinfekte, die ohne spezifische Therapie ausheilen. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, aus der großen Zahl harmloser Verläufe jene P...
Stiller Reflux in der HNO-Praxis (gesponsert von G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG)
mit Dr. Lars Reichstein, HNO-Facharztzentrum Mundsburg, Hamburg
Heiserkeit, Räusperzwang, nächtlicher Reizhusten oder ein hartnäckiges Globusgefühl – Symptome, mit denen viele Patientinnen und Patienten zuerst den Weg in die HNO-Praxis finden. Dahinter steckt nicht selten ein laryngopharyngealer Reflux, der oft ganz ohne klassisches Sodbrennen auftritt und deshalb als „stiller Reflux“ häufig lange unentdeckt bleibt.
In dieser Folge spricht Dr. Lars Reichstein vom HNO-Facharztzentrum Mundsburg in Hamburg darüber welche Patientengruppen typischerweise betroffen sind, welche Maßnahmen den Betroffenen helfen können und erklärt, wie wichtig eine umfassende Aufklärung durch behandelnde Ärztinnen und Ärzte ist.
H...
Moderne Rheumatologie: zwischen Detektivarbeit und hochspezialisierten Therapien – Videopodcast
Prof. Markus M. Lerch, München, im Gespräch mit Prof. Elisabeth Märker-Hermann, Wiesbaden
Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)
Die Videofolge ist noch nicht auf allen Podcast-Plattformen verfügbar. Im YouTube-Kanal von Springer Medizin können Sie das Video anschauen.
Von Cortison über Biologika zu CAR‑T‑Zellen: Was ändert sich aktuell in der Rheumatologie? Prof. Elisabeth Märker-Hermann wirft gemeinsam mit Moderator Prof. Markus M. Lerch einen Blick auf die Behandlung von Polymyalgia rheumatica, rheumatoider Arthritis oder Lupus erythematodes. Einige Paradigmenwechsel sind hier im Gange. Die Rheumatologin betont außerd...
Warum wir mehr Peritonealdialysen durchführen sollten
mit Dr. med. Grit Esser, Ärztin in Weiterbildung Nephrologie
Die Peritonealdialyse wird in Deutschland noch selten genutzt, bietet aber unterschätzte Vorteile: mehr Selbstbestimmung, mehr Lebensqualität, schonender für den Kreislauf. Warum wird sie trotzdem so wenig eingesetzt? Expertin Dr. Grit Esser erklärt, was hinter der Bauchfelldialyse steckt, wie Betroffene informierte Entscheidungen treffen können und worauf Hausärztinnen und Hausärzte achten sollten.
Kann die Nierenfunktion medikamentös nicht mehr ausreichend aufrechterhalten werden, stehen zwei Verfahren zur Auswahl: Die deutlich bekanntere ist die “klassische” Hämodialyse, also Blutwäsche. Dem gegenüber steht die Peritonealdialyse, bei d...
Krebsselbsthilfe: Wie Betroffene und Behandelnde gemeinsam profitieren
mit Hedy Kerek-Bodden und Bernd Crusius vom Haus der Krebsselbsthilfe
Selbsthilfe ist weit mehr als der klischeebehaftete Stuhlkreis. Sie schließt Versorgungslücken, stabilisiert Patientinnen und Patienten emotional und adressiert soziale, ökonomische und versorgungsrelevante Herausforderungen. In dieser Folge beleuchten wir die Aufgaben, Defizite und Potenziale der Krebsselbsthilfe – mit Fokus auf den Nutzen in der onkologischen Versorgung.
Die Selbsthilfe in der Onkologie wird in der öffentlichen Wahrnehmung noch immer unterschätzt. Das Gespräch mit Hedy Kerek‑Bodden und Bernd Crusius vom Haus der Krebs-Selbsthilfe Bundesverband e.V. verdeutlicht jedoch, wie essenziell ihre Rolle in einem komplexen Versorgungssystem ist. Selbsth...
Multiple Sklerose: Aktuelle Änderungen der Living Guideline
mit Prof. Bernhard Hemmer, Neurologe
Die letzte Überarbeitung der Living Guideline zur Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose 2025 hat einige Neuerungen mit sich gebracht. Was sich bei den Empfehlungen zu Diagnosestellung und Therapie geändert hat und welche neuen Kapitel in die S2k-Leitlinie aufgenommen wurden, besprechen wir mit Leitlinienkoordinator Prof. Bernhard Hemmer, TUM München, in dieser Folge.
Multiple Sklerose, auch Krankheit der tausend Gesichter genannt, ist die häufigste Form autoimmunvermittelter Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Das bedeutet, dass eigene Immunsystem greift die Nervenfasern an und es kommt zu neurologischen Ausfallerscheinungen. Da es an unterschiedlichen Stellen im G...
Die Gender-Data-Gap bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (gesponsert von Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co. KG)
mit PD Dr. Alica Kubesch-Grün, Fachärztin für Innere Medizin und Oberärztin an der Medizinischen Klinik 1, Universitätsklinikum Frankfurt am Main
Nicht nur in der Forschungsförderung, sondern auch im medizinischen Alltag sollen die multidimensionalen Unterschiede der Geschlechter stärker in den Fokus rücken. Besonders im Bereich der Kardiologie erhielt das Thema zuletzt viel Aufmerksamkeit. Aber auch in der Gastroenterologie spielt die Gendermedizin eine wesentliche Rolle: So erkranken Frauen nach der Pubertät über das gesamte Erwachsenenleben hinweg häufiger an Morbus Crohn als Männer. Gleichzeitig zeigen Studienergebnisse, dass chronisch-entzündliche Darmerkrankungen bei Frauen oft später di...
"Die eGFR allein macht noch keine Nierenkrankheit"
mit Prof. Dr. med. Jean-François Chenot, Allgemeinmediziner
Wann sollte man in der Hausarztpraxis an eine chronische Nierenkrankheit (CKD) denken – und warum sagt die eGFR allein wenig über den Nierenzustand aus? Mit Prof. Dr. med. Jean-François Chenot sprechen wir über die wichtigsten Parameter zur Risikoeinschätzung, aktuelle Studien und ein pragmatisches Vorgehen im Praxisalltag. Eine Podcast-Folge für alle, die CKD schnell und sicher einordnen möchten.
Die chronische Nierenkrankheit (CKD) präsentiert sich in den meisten Fällen als stille Begleiterin einer bestehenden Grunderkrankung: Besonders Menschen mit Diabetes mellitus, Hypertonie oder unter nephrotoxischer Therapie sind gefährdet...
Orale Tumortherapie steuern – eine komplexe Mission
mit Prof. Rachel Würstlein, Gynäkologin
Krebstherapien können immer häufiger oral eingenommen werden. Doch das ist für onkologische Teams keine einfache Aufgabe. Auch schwerwiegende Nebenwirkungen und Wechselwirkungen können auftreten und die Medikamente müssen teilweise über Jahre eingenommen werden. Professorin Rachel Würstlein, München, hat bereits viel Erfahrung gesammelt, wie die Adhärenz unterstützt werden kann, und teilt ihre Best-Practices in dieser Folge..
Bei Brustkrebs, aber auch zunehmend anderen Krebserkrankungen können Therapien auch oral und dementsprechend von den Betroffenen zuhause eingenommen werden. Das verändert den Alltag in onkologischen Teams und stel...
Chronisches Handekzem effektiv behandeln (gesponsert von LEO Pharma GmbH)
mit Dr. Florian Schenck, niedergelassener Hautarzt aus Hannover
Die Anwendung topischer Kortikosteroide beim chronischen Handekzem führt bei Patientinnen und Patienten nach einiger Zeit oft zu Hautatrophie und damit höherer Verletzlichkeit [1]. Nun gibt es für die Betroffenen eine alternative Therapieoption mit einem Pan-Jak-Inhibitor, wenn topische Kortikosteroide nicht ausreichen oder nicht geeignet sind [1, 2]. Dr. Florian Schenck, niedergelassener Hautarzt aus Hannover, nimmt uns in dieser Podcast-Folge mit in die Welt der Therapie des chronischen Handekzems. Er führt uns durch die aktuelle Studienlage und erklärt, welche Möglichkeiten es gibt, wenn die Therapie mit topischen Kortikosteroiden versagt.
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Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Darmkrebsvorsorge
Prof. Markus M. Lerch, München, im Gespräch mit Prof. Ulrike Denzer, Marburg
Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)
Deutschland ist ein Koloskopieland. Doch ist das eine gute Idee? Oder würde der Stuhltest ausreichen, um Darmkrebs im frühen Stadium zu erkennen? Prof. Markus M. Lerch und Prof. Ulrike Denzer diskutieren die Vor- und Nachteile der Screening-Verfahren. Außerdem gibt die Endoskopie-Expertin Prof. Denzer Tipps, wie suspekte Darmpolypen effektiv erkannt und abgetragen werden können.
Rettet Darmkrebsvorsorge tatsächlich Leben? Aktuelle Studien wie die NORDIC*-Studie haben Wind in die D...
Chronisches Handekzem: wenn Belastung zum Alltag wird (gesponsert von LEO Pharma GmbH)
mit Prof. Dr. Sonja Molin, Leiterin der Inflammations- und Immundermatologie, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité-Universitätsmedizin Berlin
Die gute Nachricht ist: Wir wissen heute mehr über die Pathophysiologie als noch vor einigen Jahren und auch die Therapieoptionen haben sich erweitert [1]. Vor die Therapie haben „die Götter“ die Diagnostik gestellt. Diese ist im Einzelfall ebenfalls nicht immer trivial, gerade was die Klassifizierung und Subtypisierung des Handekzems angeht [1].
Prof. Dr. Sonja Molin gibt in dieser Podcast-Folge einen Einblick in die Welt des chronischen Handekzems, vor allem in die Diagnosestellung. Sie erklärt, welche Belastung diese Erkr...
Die vier Säulen der Migräne-Therapie
mit Dr. med. Lukas Becker, Migräneforscher und Hausarzt
Trotz effektiver Therapieoptionen bei Migräne werden viele Patientinnen und Patienten nicht leitliniengerecht behandelt. In dieser Folge der ZFA TALKS erklärt Migräneforscher Dr. med. Lukas Becker, wie Betroffene bestmöglich beraten und betreut werden können. Die Aufklärung spielt dabei für ihn eine zentrale Rolle und auch eine Erstlinien-Prophylaxe kann bereits in der Hausarztpraxis gestartet werden.
Migräne ist eine der häufigsten Erkrankungen, die den Alltag, die Lebensqualität und auch die Leistungsfähigkeit von Betroffenen extrem einschränken kann. Doch obwohl Migräne so häufig is...
Wenn Kinder nicht trocken werden – wann und wie handeln?
mit Prof. Dr. Daniela Schultz-Lampel, Urologin
Viele Kinder werden in den ersten Lebensjahren von selbst trocken – doch was, wenn nicht? In dieser Folge erklärt Urologin Prof. Daniela Schultz-Lampel, wann eine Untersuchung sinnvoll ist, welche Ursachen hinter kindlicher Harninkontinenz stecken und wie Therapien helfen können. Die Expertin erzählt von kreativer Diagnostik, neuen Behandlungsansätzen und gibt praxisnahe Tipps.
Menschen sind von Geburt an inkontinent, doch in den ersten Lebensjahren entwickeln sie durch die körperliche Reifung die Kontinenz. Bleibt diese Entwicklung aus und ein Kind wird nicht trocken, muss man handeln. Ab wann eine ärztliche Untersuc...
Schwierige Differenzialdiagnose: Akute myeloische Leukämie
mit PD Dr. med. Maximilian Christopeit, Hämatologe und Onkologe
In dieser Folge begleitet uns ein realer Fall: Ein 48-jähriger Patient leidet über Wochen unter vielfältigen Entzündungszeichen. Doch die endgültige Diagnose einer akuten myeloischen Leukämie (AML) war nicht einfach zu stellen. PD Dr. Maximilian Christopeit erklärt, warum es so schwierig sein kann, eine AML frühzeitig zu diagnostizieren, wie sich eine AML pathophysiologisch entwickelt und wie die Überlebenschancen heutzutage sind.
Husten, Halsschmerzen, Fieber, Mundschleimhaut- und Gelenkentzündungen – wann können hinter unspezifischen Symptomen auch schwerwiegende Erkrankungen stecken? Ein Fallbeispiel aus dem Vorbereitungsk...
„Gesunde“ Bildschirmzeit für Kinder – zwischen Leitlinie und Realität
mit Dr. Iren Schulz, Medienpädagogin und Mediencoach
Medien sind überall – und Kinder kommen oft schon früh mit Smartphone & Co. in Berührung. Eine deutsche Leitlinie versucht dem Wunsch nach Orientierung gerecht zu werden. Doch welche Empfehlungen sind überhaupt realistisch? Medienexpertin Frau Dr. Iren Schulz ordnet im Podcast die Kritikpunkte ein und erklärt den aktuellen Wissensstand zur „gesunden“ Bildschirmzeit.
„Bildschirmfrei bis 3“ – so lautet eine zentrale Empfehlung der aktuellen S2k-Leitlinie „Prävention dysregulierten Bildschirmmediengebrauchs in Kindheit und Jugend“. Darin werden auch die möglichen Auswirkungen auf die Gesundheit und Entwicklung von Kindern klar benannt. Zwei Gründe, warum die Leitlin...
Diabetes mit Komorbiditäten: Leitliniengerechte Versorgung (gesponsert von Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG)
mit Dr. Tobias Wiesner, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologe und Diabetologe, MVZ Stoffwechselmedizin Leipzig
Dr. Tobias Wiesner stellt im Podcast einen Patientenfall vor und gibt einen Einblick in die Diagnosestellung. Er erklärt, wie eine effektive leitliniengerechte Therapie des kardiorenal-metabolischen Syndroms aussehen kann. Der Fall beleuchtet die Notwendigkeit, bei Diabetespatientinnen und -patienten nicht nur den HbA1c-Wert zu betrachten, sondern auch die Komorbiditäten umfassend zu adressieren.
Herr Dr. Tobias Wiesner ist Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologe und Diabetologe und als Hausarzt tätig im MVZ Stoffwechselmedizin Leipzig und Vizepräsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft DDG.<...
"Schlaf ist mehr als ein Leerlauf im Körper"
Prof. Markus M. Lerch, München, im Gespräch mit Dr. Sarah Dietz-Terjung, Essen
Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)
Wie viel Schlaf wir brauchen und wann wir besonders leistungsfähig sind, das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eines ist jedoch klar: Guter Schlaf ist wichtig für die Gesundheit. Schlafmangel kann sich zum Beispiel endokrinologisch auswirken und unser Essverhalten beeinflussen, so die Schlafexpertin Dr. Sarah Dietz-Terjung in dieser Podcast-Episode.
In Episode Nr. 10 unserer Podcast-Reihe zur Inneren Medizin geht es um ein Thema, das alle betriff: den Schlaf. Was darübe...
Depression: Die Zeit bis zum Therapieplatz sinnvoll nutzen
mit Prof. Dr. Anne Simmenroth, Allgemeinmedizinerin und Maike Krauthausen, Psychotherapeutin
Die Zahl der diagnostizierten Depressionen steigt – gleichzeitig fehlen flächendeckend Therapieplätze. Für Betroffene ist die Hausarztpraxis eine erste Anlaufstelle. Doch wie kann dort der passende Raum entstehen? Allgemeinmedizinerin Prof. Dr. med. Anne Simmenroth und Psychologin Maike Krauthausen berichten, wie niederschwellig Hilfe angeboten werden kann.
Viele Depressions-Diagnosen werden in der Hausarztpraxis gestellt. Denn das besondere Verhältnis zwischen Patientinnen und Patienten und ihren vertrauten medizinischen Ansprechpersonen hilft, sich zu öffnen. Gerade bei Patientinnen und Patienten mit depressiven Symptomen ist es wichtig, sich genug Zeit zu nehmen. Doch Ze...
Frailty: Funktionalität erhalten – aber wie?
Prof. Markus M. Lerch, München, im Gespräch mit Cornel Sieber, Winterthur
Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)
Ab 60 Jahren in die Muckibude? Häufiger ein Frühstücksei im Alter? Zurückhaltung bei der Blutdruckregulation? Persönlich wie auch fachlich besprechen Markus M. Lerch und Cornel Sieber die Besonderheiten bei Prävention und Therapien im Alter. Und was es eigentlich bedeutet, gebrechlich – also frail – zu sein.
Wer am Frailty-Syndrom leidet, der ist gegenüber internen und externen Stressoren vulnerabel. Verschiedene messbare Parameter, wie die Handkraft oder die Fähigkeit aus ein...
Endometriose: Was sich in Diagnostik und Therapie ändern muss
mit Dr. med. Stefanie Burghaus, Gynäkologin
In der Diagnostik und Therapie der Endometriose hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Die Aktualisierung der Leitlinie zeigt: moderne Endometriose-Versorgung muss mit überholten Vorstellungen aufräumen, Frauen in ihren Beschwerden ernst nehmen und individuell auf sie eingehen. PD Dr. med. Stefanie Burghaus, Gynäkologin und Leitlinien-Koordinatorin, erklärt im Podcast, was das für die Praxis bedeutet.
Endometriose ist eine der häufigsten benignen gynäkologischen Krankheitsbilder. Die Symptome sind breit gefächert und reichen von den "klassischen" starken Regelbeschwerden über Miktionsbeschwerden bis hin zur Infertilität. Gerade dieses brei...
Wechseljahre: „Ich will eine Frau behandeln und nicht die Umgebung“
mit Theresa Buuck, Allgemeinmedizinerin
Bis zu 10% ihrer Lebenszeit können Frauen in den Wechseljahren verbringen. Wie diese Phase erlebt wird und welche Symptome auftreten, ist ganz unterschiedlich. Doch wann ist eine Therapie sinnvoll? Wie gemeinsam mit den Frauen eine Antwort auf diese Frage gefunden werden kann, erklärt die Hausärztin Theresa Buuck.
Nachdem die Gynäkologin in der Kleinstadt aufgehört hat, musste sich Hausärztin Theresa Buuck mehr mit dem Thema Frauengesundheit und den Wechseljahren beschäftigen. Von ihrem Aha-Moment, wie sie gemeinsam mit den Frauen die Symptome einordnet und über mögliche Therapien berät, spricht...
Pneumologie im Klimawandel – worauf einstellen, was tun?
mit Dr. med. Christian Grah, Internist und Pneumologe
COPD, Asthma, Allergien – von pneumologischen Erkrankungen Betroffene wird es in Zukunft noch stärker treffen. Worauf wir uns durch die geänderten klimatischen Bedingungen in den nächsten Jahren einstellen müssen und wie sich die Beschwerden lindern lassen, darüber haben wir mit Dr. Christian Grah, einem der Autoren des Positionspapiers "Pneumologie im Klimawandel", gesprochen.
Der Klimawandel beeinflusst uns auf vielen Ebenen. Was die veränderten klimatischen Bedingungen für pneumologische Krankheitsbilder wie Asthma und COPD bedeuten, damit haben sich die Autoren des Positionspapiers "Pneumologie im Klimawandel", herausgegeben von der D...
Nicht jede Frage braucht eine Antwort – Demenz in der Hausarztpraxis
mit Prof. Dr. Thomas Lichte, Allgemeinmediziner
Die Diagnose Demenz bringt mitunter mehr Fragen als Antworten: Was kommt auf mich zu? Und wann? Neue diagnostische Möglichkeiten versprechen frühe Klärung. Sie sollten mit Bedacht eingesetzt werden, sagt der Allgemeinmediziner Prof. Dr. Thomas Lichte. Denn die therapeutischen Optionen bleiben begrenzt und nicht jede betroffene Person möchte wissen, was sie in der Zukunft erwartet.
Die aktuelle S3-Leitlinie Demenz ist eine living guideline. Damit trägt sie den vielen offenen Fragen Rechnung, die im Moment diskutiert und beforscht werden: Welche Aussagekraft haben Biomarker? Wird ein heilender Ansatz die v...