Wissen
Aktuelle Themen aus Gesellschaft, Wissenschaft, Kunst, Geschichte und anderen Bereichen.
Welche ökologischen Folgen hätte eine Rhein-Vertiefung?
Ausbleibende Regenfälle und hohe Temperaturen haben in vielen Teilen Deutschlands zu niedrigen Flusspegeln geführt. Besonders dramatisch ist die Lage am Rhein, wo am Wochenende historisch niedrige Werte gemessen wurden. Schiffe können weniger laden, was die Wirtschaft in Bedrängnis bringt. Der neue Bundesverkehrsminister Stefan Bilger hat deshalb über eine Vertiefung der Fahrrinnen von Rhein und Donau nachgedacht. Am Donnerstag soll es eine Fachkonferenz in Bonn geben, bei der Experten auch über dieses Thema sprechen. Welche ökologischen Folgen hätte eine Vertiefung der Fahrrinne des Rheins? Darüber sprechen wir mit Monika Raschke vom Landesarbeitskreis Wasser des Bundes für Umwel...
Das radio3 Klimagespräch: Killt Künstliche Intelligenz das Klima?
Künstliche Intelligenz ist eines der großen Themen unserer Gegenwart. Jeden Tag scheint es neue Möglichkeiten der KI zu geben, im Alltag, Beruf, in der Kultur, in der Wissenschaft und vor allem in der Wirtschaft. Jede und jeder kann KI mit Alltagsfragen füttern oder sich E-Mails formulieren lassen. Doch um all das leisten zu können, benötigt die Künstliche Intelligenz Rechenzentren, die wiederum sehr viel Energie verbrauchen und Auswirkungen auf ihre jeweiligen Standorte haben. Im radio3 Klimagespräch spricht Susanne Papawassiliu mit Jens Gröger vom Öko-Institut über die Folgen für Klima, Umwelt und die Bevö...
Das radio3 Klimagespräch: Was bringt das EU-Vernichtungsverbot für Kleidung?
Die Zahl ist fast unvorstellbar: Im Schnitt werden in Deutschland jedes Jahr ca. 20 Millionen Kleidungsstücke vernichtet. Die meisten, weil sie nicht verkauft oder retourniert worden sind. Retouren gehen oft nicht in den Wiederverkauf, weil der Aufwand zu groß wäre. Der Schaden für Umwelt und Klima ist immens. Am Sonntag (19.07.2026) ist das EU-Vernichtungsverbot für Kleidung in Kraft getreten, das diese Praxis einschränken soll. Die Kleidung soll stattdessen u.a. recycelt oder gespendet werden. Ulrike Jährling spricht im radio3 Klimagespräch mit Patrick Bastian vom Umweltbundesamt über das neue Vernichtungsverbot und seine Auswirkungen auf den Klimaschu
Das radio3 Klimagespräch: 5. Jahrestag der Hochwasser-katastrophe im Ahrtal
Es waren furchtbare Nachrichten, als am 14. und 15. Juli vor fünf Jahren die Flut und ihre Folgen im Ahrtal bekannt wurden: 180 Menschen verloren allein in Deutschland ihr Leben, zahllose Häuser wurden zerstört, Tausende verloren ihr Hab und Gut. Die Schäden beliefen sich auf 40 Milliarden Euro. Starkregen und Extremwetterereignisse häufen sich und werden sich laut Prognosen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten vervielfachen. Frank Schmid spricht im radio3 Klimagespräch mit Christian Wolter vom Berliner Leibniz Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei darüber, welche Gefahren durch Hochwasser in Berlin und Brandenburg bestehen und wie uns...
Gehören Fossilien in Privatsammlungen oder ins Museum?
Ein 67 Millionen Jahre altes Tyrannosaurus-Rex-Skelett soll heute in New York für bis zu 30 Millionen Dollar versteigert werden. Solche Auktionen erzielen seit Jahren Rekordpreise, doch Paläontologen sehen diese Entwicklung kritisch. Denn wenn Fossilien in Privatsammlungen verschwinden, könnten sie der Wissenschaft dauerhaft verloren gehen. Ist das ein Problem oder gibt es auch Vorteile privater Verkäufe? Darüber sprechen wir mit Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin.
Das radio3 Klimagespräch: Welche Zukunft hat die Landwirtschaft in Brandenburg?
Fast die Hälfte der Fläche Brandenburgs wird landwirtschaftlich genutzt. Zugleich ist Brandenburg eines der trockensten Bundesländer Deutschlands. In Zeiten des Klimawandels und immer heißer werdender Sommer stehen die Landwirtinnen und Landwirte vor großen Herausforderungen. In einer neuen Studie sind nun konkrete Strategien erforscht worden, wie die Landwirtschaft sowohl auch künftig profitabel sein als auch zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen kann. Shelly Kupferberg spricht im radio3 Klimagespräch mit der Agrarwissenschaftlerin Hannah Jona von Czettritz vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg über die Erkenntnisse aus ihrer Studie.
Das radio3 Klimagespräch: Wie wichtig ist die Einlagerung von CO₂?
CO₂ ist das wichtigste menschengemachte Treibhausgas - und einer der Hauptgründe dafür, dass sich die Erde weiter erwärmt. Deshalb wird weltweit nach Wegen gesucht, Kohlendioxid nicht nur zu vermeiden, sondern auch dauerhaft zu speichern. Vor der dänischen Nordseeküste ist jetzt mit "Greensand" eines der bislang größten europäischen Projekte zur CO₂-Einlagerung unter dem Meeresboden gestartet. Aber wie sinnvoll ist diese Technologie wirklich? Welche Chancen bietet sie im Kampf gegen die Klimakrise - und welche Risiken gibt es? Darüber sprechen wir auf radio3 mit der Klimaforscherin Prof. Sabine Fuss vom Potsdam-Institut für Klimafolgenf
radio3 Klimagespräch: Lebensmittel aus Abfall?
Lebensmittel aus Abfall - klingt erst einmal nicht besonders appetitlich. Doch angesichts von Klimawandel, Wasserknappheit und einer wachsenden Weltbevölkerung suchen Forschende nach neuen Wegen, Nahrung herzustellen. Am Thünen-Institut wird deshalb mit Mikroalgen und Pilzen experimentiert, die mit Nährstoffen aus Abfallströmen wachsen können. Darüber sprechen wir im radio3 Klimagespräch mit der Biotechnologin und stellvertretenden Institutsleiterin des Thünen-Instituts für Agrartechnologie in Braunschweig, Anja Kuenz.
Drohnen für das Gemeinwohl in Stadt und Land?
Drohnen können bedrohlich wirken, wenn sie wie übergroße Insekten über den Himmel surren, sie werden in Kriegen als Waffen eingesetzt oder zur Überwachung. Doch sie können auch in der zivilen Nutzung zum technischen Fortschritt und zum Gemeinwohl beitragen. Um die Möglichkeiten von Drohnen für die Stadt- und Landbevölkerung zu erforschen, gibt es mehrere Forschungsprojekte an der Technischen Universität Berlin. Wir sprechen mit Tobias Biehle von der TU über Drohnen als möglichen Teil unseres künftigen Alltags.
Das radio3 Klimagespräch: Korallenriffe – warum geraten sogar widerstandsfähige Korallenarten unter Druck?
Selbst besonders widerstandsfähige Korallenarten geraten inzwischen an ihre Belastungsgrenze. Warum sterben die "Regenwälder der Meere" und was bedeutet das für Klima, Küstenschutz und Artenvielfalt? Wir sprechen mit dem Korallenriffforscher Georg Heiß in unserem radio3 Klimagespräch unter anderem darüber, warum Korallenriffe als "Gedächtnis der Ozeane" gelten und welche Warnsignale sie uns heute senden.
Peter Wohlleben: "Bakterien - Die heimlichen Helden"
Mit dem Buch "Das geheime Leben der Bäume" ist Peter Wohlleben berühmt geworden, wird sogar als "Naturerklärer der Nation" bezeichnet. Es folgten Bücher über das "Seelenleben der Tiere" und "Das geheime Netzwerk der Natur". Mit seinen Büchern und Vorträgen hat er den Blick vieler Menschen auf die Natur erweitert und unbekannte Zusammenhänge ganz neu erklärt. In seinem neuen Buch hat er sich die Bakterien vorgenommen: "Bakterien - Die heimlichen Helden. Wie sie uns Menschen prägen und die Natur". Am 11. Juni wird Peter Wohlleben sein Buch bei der Schönen Lesung im Großen Send...
Steht die AMOC-Meeresströmung vor einem möglichen Zusammenbruch?
Die AMOC-Meeresströmung, ein zentraler Klimafaktor, könnte vor einem möglichen Zusammenbruch stehen. Neue Modelle zeigen, dass die Situation wohl ernster ist als gedacht. Was heißt das genau? Und wie funktioniert eigentlich die AMOC-Meeresströmung? Darüber sprechen wir mit der AMOC-Expertin Levke Caesar vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.
Was sagt die Forschung zu alternativen Flugtreibstoffen?
Angesichts der derzeitigen Kerosin-Knappheit wird nach Alternativen gefragt. Am Helmholtz-Zentrum Berlin wird gemeinsam mit Partnern auch aus Südafrika an synthetischen Flugtreibstoffen geforscht. Kann klimafreundliches Fliegen wirklich funktionieren? Oder bleibt die entscheidende Frage am Ende doch: Wie viel Flugverkehr können wir uns überhaupt noch leisten? Darüber sprechen wir im Radio3-Klimagespräch mit Tobias Sontheimer vom Helmholtz-Zentrum Berlin.
Kann die Container-Schifffahrt klimaneutral werden?
Der Anblick eines riesigen Containerschiffes ist immer wieder beeindruckend. Die größten von ihnen können bis zu 24.000 Container auf einmal über die Weltmeere transportieren. Doch die maritime Industrie hat große Auswirkungen auf das Klima, über die schon seit vielen Jahren diskutiert wird. Als erste Industrie überhaupt hat sich die Schifffahrt nun im letzten Jahr auf einen Plan zur Klimaneutralität bis 2050 geeinigt. Was erst als ein großer Erfolg auf dem Weg zum Klimaschutz gewertet werden konnte, steht nun wieder in Frage, weil sich einige Länder gegen die Beschlüsse gestellt haben. Frank Schmid spricht im radio3 Klim...
radio3 Klimagespräch: Was Forschende den Entscheidern vorschlagen
In Santa Marta in Kolumbien treffen sich in diesen Tagen mehr als 40 Länder zur ersten internationalen Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Energien. Die Klimawissenschaft wird nicht müde zu betonen, wie dringend es ist, die Ursache für die klimaschädlichen Emissionen aus fossilen Energien zu stoppen. In einem Papier haben die Forschenden nun Forderungen dafür zusammengetragen. Janina Schreiber aus der ARD-Klimaredaktion hat mit einem von ihnen gesprochen.
40 Jahre Tschernobyl: Tschernobyl und seine Legenden
40 Jahre ist es her, dass die Angst vor einem Atomunglück Wirklichkeit wurde: Am 26. April 1986 in Tschernobyl, damals Sowjetunion, heute Ukraine. Große Mengen radioaktiver Stoffe wurden mit Wind und Regen über weite Teile Europas und der Sowejtunion getragen. Bis heute ist nicht klar, wie viele Menschen an den Folgen gestorben sind. Das Unglück von Tschernobyl wird als wichtiger Einschnitt auf dem Weg zur Abkehr von der Atomenergie angesehen. Der Technik- und Umwelthistoriker Frank Uekötter von der Ruhr-Universität Bochum stellt diese und viele andere Annahmen rund um Tschernobyl in Frage. Wir sprechen mit ihm auf radio3.
radio3 Klimagespräch: Welche Folgen hätte eine Rückkehr zur Atomenergie für den Klimaschutz?
Seit 2023 ist kein Kernkraftwerk in Deutschland mehr in Betrieb. Der Atomausstieg wurde mit dem Abschalten der Kraftwerke "Isar 2", "Emsland" und "Neckarwestheim 2" beendet. Er wurde nach dem Atom-Unglück von Fukushima im Jahr 2011 von der damaligen Bundesregierung beschlossen. Die Debatte um einen Atomausstieg ist allerdings deutlich älter und hatte auch schon vor der Atom-Katastrophe von Tschernobyl begonnen, die sich in dieser Woche zum 40. Mal jährt. Jetzt wird in Europa und auch in Deutschland von einzelnen Politiker*innen eine Rückkehr zur Atomkraft thematisiert. Im radio3 Klimagespräch spricht Frank Schmid mit der Energieökonomin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wi...
Das radio3 Klimagspräch: Der One-Health-Ansatz
Wir Menschen wollen gesund sein und gesund bleiben. Möglichst lange. Doch das ist nicht möglich, wenn wir nicht gleichzeitig auf die Gesundheit von Tieren und Pflanzen und die Gesundheit unseres Planeten Erde achten. Menschliche Gesundheit, Tiergesundheit und Umwelt und Klima sind so eng miteinander verknüpft, dass 2022 in Greifswald ein neues Helmholtz-Institut gegründet wurde: das Helmholtz-Institut für One Health (HIOH). Am Mittwoch diskutieren bei einer Veranstaltung des DLR Projektträger in Berlin Forscher und Politikerinnen über den One-Health-Ansatz - unter dem Titel "One World, One Health". Mit dabei sind u.a. der Virologe Christian Drosten und der...
radio3 Klimagespräch: Kinderkriegen in der Klimakrise?
Elternschaft stand noch nie unter einem solchen Rechtfertigungsdruck wie heute. Sollten Menschen in diesen Zeiten noch Kinder in die Welt setzen? Unter welchen Bedingungen dürfen wir unseren Kindern eine Welt zumuten, in der ganze Länder im Meer versinken? Diese Fragen verhandelt Marisa Becker in ihrem Buch "Liebe Wilhelmine oder Plädoyer fürs Kinderkriegen in der Klimakrise". In unserem radio3 Klimagespräch sprechen wir heute mit der Autorin und Nachhaltigkeitsexpertin Marisa Becker.
radio3 Klimagespräch: Jahresbilanz und Ausblick des Deutschen Wetterdienstes
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist nicht nur dafür da, das Wetter für die Osterwoche vorherzusagen - er forscht und analysiert die Wetter- und Klimadaten für die Bedürfnisse aller wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereiche in Deutschland. Heute hat der DWD in einer Pressekonferenz sowohl seine Wetter- und Klimabilanz für 2025 vorgestellt, als auch seine Prognosen für die nächsten Jahrzehnte in Deutschland. Susanne Papawassiliu spricht im radio3-Klimagespräch mit dem DWD-Meteorologen Tobias Fuchs über die Ergebnisse.
radio3 Klimagespräch: Die weltweite Vergiftung mit PFAS-Chemikalien
PFAS - das steht für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen: Für die einen sind das Wunderchemikalien mit ganz besonderen Eigenschaften - PFAS-Chemikalien finden sich etwa in Putzschwämmen, Regenjacken, in Pfannenbeschichtung, Verpackungen, Zahnseide und Imprägnierspray. Für andere tragen PFAS den Beinamen "Ewigkeitschemikalien" oder gar "Jahrhundertgift". Ein Gift, das man nicht riechen und nicht schmecken kann, das verdächtigt wird, Krebs zu erregen, unfruchtbar zu machen und das Immunsystem zu schwächen. Gerade ist in deutscher Übersetzung die wie ein Krimi erzählte langjährige Investigativreportage "Die Vergiftung der Welt. Der globale PFAS-Skandal und wie er vertuscht wird" von...
radio3 Klimagespräch: CO2-Zertifikate für Brandenburgs Wälder
Ein Flugticket buchen und gegen das schlechte Umweltgewissen direkt CO2-Zertifikate kaufen - das ist heute problemlos möglich. Genauso können große Unternehmen ihre CO2-Bilanz durch Zertifikate verbessern, mit denen dann an anderen Orten der Welt Klimaschutzmaßnahmen erfolgen können. Die einen kritisieren diese Methode als "Greenwashing", andere sehen darin eine Möglichkeit, wirtschaftlich Klimaschutz zu betreiben. Inzwischen gibt es auch in Brandenburg erste Projekte, um hier den klimaresistenten Waldumbau mit Hilfe vom Verkauf von Zertifikaten zu finanzieren. Im radio3 Klimagespräch spricht Susanne Papawassiliu über die Vor- und Nachteile dieser Entwicklung mit Pierre L. Ibisch...
Das radio3 Klimagespräch Folge 221: 38. Deutscher Naturschutztag in Berlin
Der Deutsche Naturschutztag DNT ist der größte Naturschutzkongress im deutschsprachigen Raum. Hier trifft alle zwei Jahre Politik auf Praxis, Hauptamt auf Ehrenamt sowie junges Engagement und Vision auf Erfahrung und Fachwissen - im Naturschutz und in der Landschaftspflege. In diesem Jahr findet der Deutsche Naturschutztag in Berlin statt. Morgen startet der Kongress. Wir sprechen vorab mit Florian Schöne, Geschäftsführer Naturschutzring und Mitveranstalter des Deutschen Naturschutztages.
radio3 Klimagespräch: Welche Folgen hat das neue Gebäude-Modernisierungsgesetz für den Klimaschutz?
Das "Gebäudeenergiegesetz" sollte es regeln: Heizungen sollten langfristig klimaneutral mit erneuerbaren Energien funktionieren. Doch die umgangssprachlich "Heizungsgesetz" genannten Vorgaben sollen nun nach Plänen des Wirtschaftsministeriums unter Katherina Reiche (CDU) gekippt werden. Stattdessen soll in diesem Sommer ein neues "Gebäudemodernisierungsgesetz" in Kraft treten, das Öl- und Gasheizungen bei Neubauten wieder erlaubt und Solaranlagen nicht mehr im gleichen Ausmaß fördert. Wir sprechen im radio3 Klimagespräch mit der Energieökonomin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung über die Folgen des neuen Gesetzes für den Klimaschutz in Deutschland.
Tag des Eisbären | Das radio3 Klimagespräch
Am 27. Februar, Freitag diese Woche, ist der offizielle "Tag des Eisbären". Vor kurzem erst wurde vermeldet, dass es den Eisbären in Spitzbergen anscheinend wieder besser geht. In unserem Radio3-Klimagespräch machen wir die Eisbären heute zum Thema: Wie hat sich der Lebensraum der Eisbären in den letzten Jahrzehnten verändert? Und was sagt das über den Klimawandel und die Situation der Menschen aus? Das fragen wir Barbara Maas, Eisbärexpertin der Organisation "People for Nature and Peace.
radio3 Klimagespräch: Weideflächen weltweit in Gefahr
Das Jahr 2026 ist das "Internationale Jahr für Weidelandschaften und Hirtentum" der UNO. Weltweit wird auf die unterschiedlichen Aspekte der Weide- und Viehwirtschaft aufmerksam gemacht. Zugleich ist gerade eine Studie des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung erschienen, die ergeben hat, dass ein großer Teil der heutigen Weideflächen bis zum Jahr 2100 aufgrund der Erderwärmung nicht mehr nutzbar sein wird. Wir sprechen im radio3 Klimagespräch mit Daniel Müller vom Leibniz Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien über die Bedrohung der Weidelandschaften und welche Lösungsmöglichkeiten es gibt.
radio3 Klimagespräch: Nachhaltigkeit beim Film
Ende der Woche geht es los mit der Berlinale. Filmbegeisterte freuen sich bereits, internationale Stars werden erwartet. Und alle warten auf die großen und kleinen Produktionen auf riesiger Leinwand. Das Thema Nachhaltigkeit soll auch auf der Berlinale eine immer größere Rolle spielen. Aber wie genau ist das im Filmbusiness möglich? In unserem radio3 Klimagespräch sprechen wir heute mit Maike Reinerth, Filmwissenschaftlerin und Referentin für Nachhaltigkeit an der Filmuniversität Babelsberg.
Zwischen Frost und Frühling: Wetter oder Klima?
Minusgrade im Nordosten, frühlingshafte Temperaturen im Südwesten - und dazwischen Glatteis-Gefahr: Der Februar zeigt sich wettertechnisch widersprüchlich. Schuld ist eine sogenannte blockierende Wetterlage. Warum die Wetterprognosen derzeit so unsicher sind, wo Wetter endet und Klima beginnt, erklärt Thomas Endrulat, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst auf radio3.
Eine Welt ohne Krebs? Die Zukunft der Krebsforschung
Heute ist Weltkrebstag. Das heißt, ein Tag, an dem die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen im Fokus stehen. "Krebs" - das ist ja eine enorm lebensverändernde Diagnose, für die Betroffenen mit viel Angst verbunden. Wir sprechen mit dem Direktor des Krebszentrums an der Berliner Charité Dominik Paul Modest über den aktuellen Stand der Krebsforschung und die Behandlung.
Wintersport auf Kosten der Natur?
Zurzeit sind Winterferien in Berlin und Brandenburg und in den italienischen Alpen rund um Mailand und Cortina d'Ampezzo beginnen am Freitag die Olympischen Winterspiele. Ob wir Berliner und Brandenburger nun ins Allgäu, in den Harz oder nach Italien fahren oder ob die Olympioniken Skisprungschanzen runtersausen und sich in der Nordischen Kombination messen: Die Berge und ihre Natur bieten eine schöne weiße Kulisse für unser Bedürfnis nach Wintersport. Doch es ist schon lange bekannt, dass der Schaden an der Natur in Wintersportgebieten hoch ist. Wie hoch, darüber spricht Imke Griebsch im radio3-Klimagespräch mit der...
Zum Zeugnistag: Sind Schulnoten noch zeitgemäß?
Heute gibt es in Berlin und Brandenburg Zeugnisse. Für die einen ein Grund zu jubeln, andere werden enttäuscht nach Hause kommen. Schulnoten entscheiden über Bildungswege: Welche Schule kann ich besuchen? Welches Studium machen? Welchen Ausbildungsplatz bekomme ich? Dabei gibt es viel Kritik am Notensystem: Noten würden Schüler:innen oft nicht gerecht werden und nur wenig über ihr tatsächliches Können aussagen. Sind Noten überhaupt noch zeitgemäß? Darüber sprechen wir mit Malte Jansen, Professor für Pädagogische Psychologie an der Health and Medical University in Potsdam.