Wiener Börse Podcast
In diesen Podcasts hören Sie Interviews rund um die Wiener Börse und den österreichischen Kapitalmarkt. CEOs und CFOs geben Einblicke in börsennotierte Unternehmen. Analysten und Fondsmanager teilen Einschätzungen zur Marktlage, attraktiven Branchen und Favoriten unter österreichischen & internationalen Aktien. Außerdem erfahren Anleger: Tipps zur steuerlichen Behandlung von Dividenden und Wertpapier-Gewinne und Updates zum Umfeld für Börsengänge. Rund um die Uhr bestens informiert. Hören Sie rein! In Kooperation mit www.boersenradio.de Mehr zur Wiener Börse: wienerboerse.at
SBO CEO Klaus Mader "Je tiefer die Bohrung, desto heißer und wirtschaftlicher das Projekt"
Börsenradio on Tour zu Gast bei der SBO
Einsatz unter extremen Bedingungen: Die SBO AG ist ein österreichisches Industrieunternehmen aus Ternitz, das unter anderem amagnetische Bohrstrangkomponenten und Präzisionsteile für die Ölindustrie herstellt. Die 3D-Metallkomponenten kommen zum Beispiel in der Raum- oder Luftfahrt (darunter SpaceX) und in der Halbleiterindustrie zum Einsatz. "Mittlerweile sind wir in der vollen, serienfertigen Produktion. Unser Anspruch ist es, uns von einem reinen Ölfeldausrüster hin zu einem Hochpräzisionstechnologiekonzern zu entwickeln", erklärt CEO Klaus Mader. Vor allem die Geothermie ist ein wachsender Markt, in den sich SBO erfolgreich hineingebohrt hat. "Je tiefer di...
Erste Group Research-Chef Mostböck: "ATX trotz Kursrallye günstig"
KI bietet Chancen, keine Angst vor Euro-Schuldenkrise
Fritz Mostböck, Head of Research der Erste Group, sieht weiterhin Chancen an der Wiener Börse. Der ATX liegt rund 18% im Plus und hat viele Märkte übertroffen. Trotzdem bleiben österreichische Aktien günstig bewertet. Das KGV liegt bei etwa 11, für 2027 sogar bei 10. Dazu erwartet Mostböck 16% Gewinnwachstum und 4,5% Dividendenrendite. Auch die KI hält er für einen nachhaltigen Wachstumstreiber. "Wir meinen das nicht", entgegnet er den Warnungen vor einer KI-Blase. KI werde erhebliche Umsätze und Gewinne erwirtschaften. Allerdings warnt er vor unkontrollierten KI-Systemen. "Die KI darf sich nicht verse...
Die Kiste hat Köpfchen: Polytecs neue Geschäfte mit intelligenter Logistik
Börsenradio on Tour: Metall raus, Kunststoff rein - Polytec tüftelt am Batteriegehäuse der Zukunft
Eine Gemüsekiste mit RFID-Chip, vernetzte Logistikboxen und künftig vielleicht Batteriegehäuse aus Kunststoff: Bei Polytec geht es längst um mehr als Autoteile. CEO Markus Huemer will den Umsatzanteil außerhalb der Autobranche mittelfristig auf 30 % steigern. Wachstumstreiber sind neue Mehrwegsysteme, die durch EU-Vorgaben Rückenwind erhalten. Das Geschäft braucht allerdings Vorlaufzeit: Polytec entwickelt Produkte, für die es oft noch keinen Markt gibt. Gleichzeitig zwingt die Krise der europäischen Autoindustrie zum Umbau. Von einst über 4.500 Beschäftigten sind rund 2.800 geb...
Licht aus, Spritz an! Dr. Thomas Pfatschbacher (RICO): "Unsere Geisterschicht ist ein Alleinstellungsmerkmal"
Hightech aus Silikon: Wie RICO mit Präzision und Automatisierung Maßstäbe setzt
Die 2023 vom Polymer- und Gummiprodukthersteller Semperit übernommene RICO Group fertigt Spritzgusswerkzeuge und Silikonteile in Österreich, darunter Dichtungen, Steckverbinder, kleine Präzisionsteile für Medizin, Hörgeräte, Schnuller, Sauger, Duschkopfnoppen sowie Komponenten in Kaffeeautomaten. "Die Fertigung erfordert extremste Genauigkeiten im Werkzeugbau und ist mehrere Klassen anspruchsvoller als Wald- und Wiesenteile, die aus Kunststoff gespritzt werden. Dank eines hohen Automatisierungsgrads sind wir führend auf diesem Gebiet", erklärt der Managing Director Dr. Thomas Pfatschbacher im mobilen Podcaststudio des Börsenradios. Ein Großteil des Spritzgussverfahrens geschieht in...
Börsenradio on Tour. FACC-CEO Robert Machtlinger: "Unsere Strategie ist kabinenfertig"
350 Millionen Euro für Wachstum, Hightech und die Luftfahrt von morgen
"Ohne uns fliegt kein Flugzeug." Die FACC AG produziert im österreichischen Reichersberg komplexe Schubumkehrgehäuse und -module für Airbus A350 XWB und Boeing 787 Dreamliner. Kunde und Systempartner ist Collins Aerospace. FACC bezeichnete sich 2019 als Alleinlieferant dieser Gehäuse für beide Flugzeugfamilien. Der Produktionsstandort im Innviertel ist ein spezialisiertes Kompetenzzentrum mit getakteter, teils hochautomatisierter Fertigung und Reinraumprozessen. Für große Bauteile werden Autoklaven genutzt: Druckbehälter, in denen das Laminat mit Wärme und Druck aushärtet. "Wir haben uns ein sehr globales Fertigungsnetzwerk überlegt. Die Strategie is...
Börsenradio OnTour vor Ort: Aus Schrott wird Marge: Warum AMAG die Prognose anhebt
95 % weniger Energie: AMAGs Trumpf beim Aluminiumrecycling
Aus Aluminiumschrott wird bei AMAG in Ranshofen hochwertiges Material für Autos und Flugzeuge. Das Geschäft lebt weniger vom Rohstoffpreis als von der Verarbeitung: Sortieren, Legieren, Walzen und Veredeln schaffen die Marge. Finanzvorständin Claudia Trampitsch erklärt, warum AMAG trotz der Schwäche in der Autoindustrie zusätzliche Aufträge gewinnt und die EBITDA-Prognose für 2026 auf 200 bis 220 Mio. Euro angehoben hat. Der höhere Aluminiumpreis in Kanada hilft, doch auch die Wertschöpfung in Österreich trägt zum Ergebnis bei. Eine Besonderheit: Vom Rohmaterial bis zum fertigen Blech vergehen drei bis sechs Mo...
UKO-CEO Moritz Unterkofler: "Wir sind ein klarer Wachstumscase"
Expansion braucht Kapital
"Wir sind ein klarer Wachstumscase", sagt Moritz Unterkofler, CEO der UKO Microshops AG. Der Automatenentwickler investiert in Software, Infrastruktur und Expansion in neue Märkte. "Die wiederkehrenden Einnahmen sind heute schon bei etwa 80 Prozent." Kunden mieten digitale Automaten inklusive Service und Versicherung für fünf Jahre. Danach erhalten sie neue Geräte. Alte Automaten bereitet UKO in Rumänien auf und vermietet sie erneut. "Die Geräte amortisieren sich nach zwei Jahren." Der Finanzierungsbedarf ist entsprechend hoch. Werbung und Produktplatzierungen auf den Automaten generieren zusätzliche Umsätze. UKO bedient Hotels, Nahversorger und perspektivisch auch Apotheke...
Agrana mit strategischem "Foodprint". CEO Stephan Büttner: "Wir arbeiten an einer Reduktion unserer Verschuldung"
Agrana mit strategischem "Foodprint". CEO Stephan Büttner: "Wir arbeiten permanent an einer Reduktion unserer Verschuldung"
"Zucker ist mittlerweile unser deutlich kleinstes Geschäftssegment. Wir reduzieren unser Engagement in Bereichen, wo wir wenig bis gar keine Profitabilität haben und reinvestieren das in unsere Wachstumsfelder", so Agrana-CEO Stephan Büttner. Ein strategischer Wachstumsbereich ist Food & Beverage Solutions. Bei AGRANA wird die Rechnung wieder süßer: Das Halbjahres-EBIT hat sich mehr als verdoppelt, im Zucker ist das zweite Quartal wieder positiv. Aber Dürre drückt auf die Rübenernte, Food & Beverage verdient weniger und die Verschuldung steigt. Das Nahrungsmittel- und Indus...
Vom Feldhasen zum Elefanten: Wie REPLOID mit Larven und Industrieaufträgen skaliert
108 Mio. Euro Auftragsbestand: REPLOID setzt auf Wachstum, M&A und neue Märkte
Aus organischen Reststoffen werden Proteine, Fette und Dünger - und REPLOID will daraus ein internationales Kreislaufgeschäft bauen. CEO und Gründer Philip Pauer erklärt, warum sich der Fokus von Landwirten hin zur Lebensmittelindustrie verschiebt: Dort fallen große Reststoffmengen an, Entscheidungen fallen schneller und Aufträge werden teils mit 40 bis 50 % angezahlt. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz nur leicht auf 10,6 Mio. Euro, das EBIT sank auf 3,9 Mio. Euro und der Periodenüberschuss auf 1,8 Mio. Euro. Gleichzeitig steht ein Auftragsbestand von 108 Mio. Euro zu Buche. D...
Fondsmanager Wögerbauer: "Brauchen tun wir die Jahresendrallye nicht"
Aktienjahr stark, Anleihen wieder attraktiv
Alois Wögerbauer sieht die Märkte robuster als viele Schlagzeilen vermuten lassen. "Die Unternehmen kommen gut klar mit dem Ölpreis", sagt der Geschäftsführer von 3 Banken-Generali. Entscheidend sei nicht, ob Öl 85, 95 oder 102 Dollar kostet. Eine neue Eskalation muss allerdings ausbleiben. Auch steigende Zinsen bedeuten für ihn nicht automatisch fallende Aktienkurse. "Wir haben global betrachtet ein sehr gutes Aktienjahr." Der Weltindex liegt rund 14 bis 15 % im Plus. Das entspricht ziemlich genau dem Gewinnwachstum der Unternehmen. Deshalb sind Aktien heute nicht teurer als zum Jahresbeginn. Bei Anleihen verändert sich seine Einschätzung deutlich. Gemischte...
EVN CFO Wittmann: "Energy Orchestration" - Milliarden für Netze, Speicher, KI - "EVN is Ready"
EVN bündelt Netze Speicher KI und neue Rechenzentren
Alexandra Wittmann bündelt die neue EVN-Strategie: "Energy Orchestration bringt alle Prioritäten der Energietransformation zusammen." EVN investiert bis 2030 rund eine Milliarde Euro jährlich. Im Fokus stehen Netze, Windkraft, Photovoltaik, Batteriespeicher und Digitalisierung. Rund die Hälfte der Investitionen fließt in die Netze. Wittmann erwartet trotz höherer Verschuldung stabile Kennzahlen. Beim Return on Capital Employed (ROCE) peilt EVN mehr als 6% an. Der WACC (Weighted Average Cost of Capital) liegt bei 5%. Für Projekte gilt dabei: "The more the merrier." Wachstum verspricht auch das Speichergeschäft. Batterien sollen Arbitrage...
HJ/2026 bei der Re:Guest AG. CEO Michael Mitterhofer:
"Die richtigen Gäste im richtigen Moment ansprechen"
Die Ergebnisse der ReGuest AG zum Halbjahr etwas unter Druck. Umsatz plus 4%, EBT fast halbiert. CEO Michael Mitterhofer ist trotzdem zufrieden mit dem Wachstumskurs: "Ich gehe davon aus, dass wir heuer ein freiwilliges Konsolidierungsergebnis publizieren können." ReGuest treibt die ComOP-Plattform weiter voran. Die Buy&Build-Strategie läuft, Zeppelin soll integriert werden. Und bei Servecloud wurde die Beteiligung deutlich reduziert. Vor allem im Bereich des Buy-and-Build haben unerwartete Kosten das Geschäft gebremst. Mit ihrem Plattformmodell möchte das Unternehmen "die richtigen Gäste im richtigen Moment ansprechen". ReGuest wird voraussichtlich bis zu...
IPO Spotlight: oekostrom AG: "Wir sind in der Vorstufe zur Börse"
Ulrich Streibl, CEO der oekostrom AG
IPO Spotlight - gemeinsam mit Trending Topics sprechen wir mit einigen der besten Expertinnen und Experten über den Weg von Unternehmen und Scale-ups an die Börse.
Ein Unternehmen, dessen Aktie man bisher nur auf der firmeneigenen Plattform kaufen kann, und ein CEO, der sich selbst als großen Börsenfan bezeichnet: Die oekostrom AG, 1999 aus der Anti-Atom-Bewegung entstanden, gehört heute rund 3.100 Aktionär:innen und legt soeben die vierte Kapitalerhöhung in zehn Jahren auf. Technisch fehlt zum Listing kaum noch etwas: Ein von der FMA gebilligter Kapitalmarktprospekt liegt vor, Ad...
Wolfgang Matejka: "Europa? A good place to be again!"
"Staffellauf der Angst" in den USA und "leiser Crash" bei KI-Werten
Assetmanager Wolfgang Matejka sieht China und die USA unter Handlungsdruck. China finanziert Wachstum über Staatskredite. Zugleich treibt das Land seine Energieversorgung voran. Günstige Industrieprodukte tragen diesen Vorteil auf globale Märkte. "Vor denen hätte ich wahrscheinlich die meiste Angst", sagt Matejka. In den USA belasten Schulden, hohe Zinsen und gewaltige KI-Investitionen. Schwächere Schuldner zahlen bereits höhere Renditen. Matejka erkennt einen "Staffellauf der Angst" am Anleihemarkt. Besonders gefährdet sieht er Banken, Private Credit und KI-nahe Branchen. Er erwartet jedoch keinen plötzlichen Einbruch. Aber zumindes...
5 % Rendite? Warum Schleifer nicht nervös wird. Midterms im Blick: Erst Nervosität, dann Rückenwind?
Öl, Zinsen, KI: Schleifer bleibt im Bullenmodus
Öl über 100 Dollar, US-Renditen bei 5 % und Nervosität bei KI-Aktien: Manuel Schleifer, Senior Equity Market Strategist bei Raiffeisen Research, bleibt gelassen. Entscheidend sei beim Öl weniger die magische 100-Dollar-Marke als Dauer und Geschwindigkeit des Anstiegs. Europas Industrie sei verwundbar, aber deutlich besser auf Energieschocks vorbereitet als 2022. Auch eine Rendite von 5 % bei US-Staatsanleihen ist für Schleifer kein automatisches Verkaufssignal: Historisch lasse sich daraus kein verlässlicher Zusammenhang mit schwachen Aktienmärkten ableiten. Beim ATX sieht er gerade wegen der steilen Zinskurve Rückenwind für den stark gewichteten Finanzsektor. Den jüngsten KI-Rücksetz...
Börsengang Biogena - CEO Schmidbauer: "500 Mio. Euro Umsatz ohne Produktionsinvestitionen"
Börsendebüt bringt bis zu 25 Mio. Euro und 2.500 Aktionäre
Biogena hat den Börsengang im Segment direct market plus vollzogen. Die Kapitalerhöhung bringt etwa 25 Mio. Euro. Rund 2.500 neue Aktionäre kamen hinzu. "Wir haben jetzt schon einen Streubesitz von etwa 18 %", sagt Gründer und CEO Albert Schmidbauer. Die Familienmehrheit soll dauerhaft bestehen bleiben. Biogena vereint Mikronährstoffe, Diagnostik, Biohacking und Wissensvermittlung. Rund eine Million Kunden nutzen Angebote in über 70 Ländern. Der Umsatz liegt aktuell bei etwa 125 Mio. Euro. Bis 2030 sollen es 500 Mio. Euro werden. Die nötige Produktionskapazität steht schon bereit. "Wir müssen dazu keinen e...
Aktien sind alternativlos: Mit dem Zukunftsdepot durch drei oder vier Börsencrashs
Zukunftsdepot für Österreich: Warum Aktien alternativlos bleiben
"Aktien sind alternativlos", so Fritz Mostböck, Head of Group Research der Erste Group. Das Umfeld sei zwar fragil: Geopolitische Krisen, ein hoher Ölpreis und steigende Inflationsraten belasten, während steigende Renditen bei US-Staatsanleihen mit fallenden Anleihekursen einhergehen. Aktien böten dagegen langfristig Inflationsschutz, weil Unternehmen höhere Preise weitergeben können. Zentral- und Osteuropa bleibt für Mostböck der Wachstumsmotor der EU. Nach seiner Faustregel erzielt die Region mehr als doppelt so hohe Wachstumsraten. Davon profitiert auch Wien: Mit einem 2026er-KGV von 12, einem 2027er-KGV von 11, einem erwarteten Gewinnwachstum von 10 beziehungs...
Beton, Bits und Brenner: PORR baut am nächsten Bauboom
Bauboom statt Baukrise: PORR sieht zwölf starke Jahre
Vom Reinraum bis zum Brenner: PORR baut aus einer Hand! PORR-Chef Karl-Heinz Strauss widerspricht im Gespräch mit Peter Heinrich vom Börsenradio dem Krisengerede: Nicht die Bauwirtschaft stecke in der Krise, sondern vor allem der Immobilien- und Wohnbau. Für Infrastruktur, Energiewende, Rechenzentren und intelligente Verkehrssysteme erwartet er für die kommenden acht bis zwölf Jahre einen Bauboom. Wie technisch PORR inzwischen arbeitet, zeigen zwei Großbaustellen: In Erfurt entsteht für X-FAB die Chipfabrik Fab4Micro samt Reinräumen. Am Brenner-Basistunnel bohren Maschinen wie "Wilma", 200 bis 250 Meter lang und...
IPO Spotlight: niceshops: „Das Thema IPO treibt uns schon seit Jahren um“
IPO Spotlight: niceshops: „Das Thema IPO treibt uns schon seit Jahren um“
IPO Spotlight - gemeinsam mit Trending Topics sprechen wir mit einigen der besten Expertinnen und Experten über den Weg von Unternehmen und Scale-ups an die Börse. Sie haben sich vom Keller der Schwiegereltern zu einem der dynamischsten E-Commerce-Unternehmen Europas entwickelt: niceshops aus der Steiermark ist seit der Gründung 2006 zu einem Player mit 45 Shop-Marken und einem Umsatz von fast 170 Millionen Euro aufgestiegen. Da wird irgendwann auch einmal ein Börsengang ein Thema. Genau darüber sprechen wir heute mit Christoph Schreiner und Carina Hödl aus der Geschä...
Some like it hot. RHI Magnesita, CFO Ian Botha: "Our resilience comes from the diversification"
Some like it hot. RHI Magnesita, CFO Ian Botha: "Our resilience comes from the diversification"
RHI Magnesita ist der weltweit führende Weltmarktführer für Feuerfestprodukte, -systeme und -dienstleistungen. CFO Ian Botha erläutert im Rahmen der Hamburger Investorentage von Montega den Umsatzmix mit rund 65 % aus dem Stahlsektor und 35 % aus industriellen Anwendungen sowie die breite geographische und segmentbezogene Diversifikation des Geschäfts. "Our resilience comes from the diversification." Außerdem geht er auf die Kostenstruktur ein, bei der Rohstoffe mehr als 70 % der Gesamtkosten ausmachen, und hebt die rückwärts integrierte Produktion in mehreren Ländern hervor. Übernahmen sind zwar...
Semperit-CFO Helmut Sorger: "200 Jahre Fokus auf Innovation, Technologie und Verbesserung in den Elastomeren"
Semperit-CFO Helmut Sorger: "200 Jahre Fokus auf Innovation, Technologie und Verbesserung in den Elastomeren"
Helmut Sorger, CFO der Semperit AG Holding, freut sich bei den Hamburger Investorentagen von Montega auf eine "Investment-Community von Format nach hanseatischem Spirit". Semperit fertigt Industrieschläuche, Fördergurte, Rolltreppenhandläufe und Silikonteile. Das erste Halbjahr 2026 läuft stark: Der Umsatz steigt um 11 %. Das EBITDA hat sich mehr als verdoppelt. Gleichzeitig sorgt das Übernahmeangebot des Großaktionärs B&C weiter für Gesprächsstoff, wobei die Produktion derzeit nicht auf Hochtouren läuft. "Wir haben auf jeden Fall noch organische Wachstumskapazitäten. Wir wollen von jetzt ungef...
Österreichische Post. CFO Barbara Potisk-Eibensteiner: "Wir schreiben den Brief nie ab und geben ihn nicht auf"
Österreichische Post. CFO Barbara Potisk-Eibensteiner: "Wir schreiben den Brief nie ab und geben ihn nicht auf"
Die Österreichische Post gehört seit 20 Jahren zur Wiener Börse. Der Konzern liefert Briefe, Pakete und längst auch Bankgeschäfte. Neu hinzu kommen Mobilfunk und immer mehr internationale Logistikangebote. Im ersten Halbjahr wächst der Umsatz um 3,8 %. Das EBIT sinkt jedoch um 22 %. Gleichzeitig kauft die Post weiter zu. "Wir haben im ersten Halbjahr doch einige Einmaleffekte gehabt. So haben wir das Telekommunikationsgeschäft mit A1 beendet", erklärt CFO Barbara Potisk-Eibensteiner bei den Montega HIT Hamburger Investorentagen. Die Post ist seit 1. April 202...
Walzer- und Wachstumsversprechen 3D-Druck und Geothermie. SBO-CEO Klaus Mader:
"Wir stehen am Beginn eines neuen Zyklus"
H1 SBO AG: Weniger Umsatz, deutlich weniger Gewinn, aber auch deutlich mehr Auftragseingänge. "Das wirklich Coole bei der SBO ist, dass wir uns von einem reinen Ölfeldausrüster mehr und mehr zu einem Hochpräzisionstechnologiekonzern entwickeln. Wir kaufen gerade sehr viele 3D-Metalldrucker." Klaus Mader, CEO der SBO AG, spricht über die Auswirkungen der Lage in der Straße von Hormus auf den Ölmarkt und die Belastungen für Lieferungen in den Nahen Osten: "Das ist der Elefant im Raum." Für das Unternehmen aus der Ölfeld-Service-Industrie sei vor allem ein stabiler Ölpreis von...
CFO Heindl: FACC wächst, doch Lieferkette bremst - mit AVIC "im Auge eines geopolitischen Sturms"
CFO Heindl: FACC wächst, doch Lieferkette bremst Produktion, Auslieferung und Fakturierung
FACC steigert den Halbjahresumsatz 2026 um 8,6 %. CFO Florian Heindl sieht den Konzern im Plan. Doch fehlende Zulieferteile bremsen die Produktion. Rund 200 Mio. Euro stecken im Lager, darunter viele halbfertige Produkte. Erst vollständige Bauteile ermöglichen Auslieferung und Fakturierung. "Die Aufträge sind da, die Aufträge sind im Haus." Heindl verspricht: "Das zweite Halbjahr wird bei FACC ein stärkeres werden." Die Umsatzprognose liegt bei 10 bis 15 % Wachstum. Die EBIT-Marge soll 5,3 bis 6,3 % erreichen. CORE senkt Kosten und steigert die Produktivität. Ab 2027 strebt FACC mindestens 8 % EBIT-Marge an. Das neue We...
Frequentis auf Rekordfrequenz: Milliardenchance in den USA. Vom Tower bis zur Drohne: Frequentis funkt auf Wachstum
800 Mio. Euro Auftragsbestand: Frequentis hebt ab, bleibt beim Ausblick aber am Boden
Frequentis funkt auf Rekordfrequenz: Im ersten Halbjahr 2026 steigt der Umsatz um 45,8 %, der Auftragseingang um 17 %, der Auftragsbestand liegt erstmals über 800 Mio. Euro. CEO Norbert Haslacher bremst trotzdem die Euphorie, denn Großprojekte wurden aus dem zweiten Halbjahr vorgezogen. Besonders spannend bleibt die US-Flugsicherung: Von einem Modernisierungsprogramm über 12,5 Mrd. USD hält Frequentis in den kommenden 15 Jahren ein adressierbares Volumen von 1,5 bis 2 Mrd. USD für erreichbar. Beim Thema Drohnen setzt Frequentis auf die Datendrehscheibe zwischen Sensorik, Freund-Feind-Erkennung und Abwehr. Haslacher sagt klar: Ganz Europa gegen Drohnen abzuschirmen, sei weder...
Harald Hagenauer, IR Österreichische Post: "Ein Standbein alleine reicht nicht. Wir liefern ein Susi-Sorglos-Paket"
Oesterreich Post Wir liefern ein Susi-Sorglos-Paket
Vom Briefträger zum Logistik-, Bank- und inzwischen auch Mobilfunkkonzern: Die Österreichische Post sortiert ihr Geschäftsmodell rund um Yellow, Bank99 und E-Commerce kräftig um. "Wir wollen als Dienstleister für die Bürger da sein", so IR Harald Hagenauer. Das erste Halbjahr weist einen Umsatz von plus 3,8 % auf, aber eben auch ein EBIT-Minus von 22 %. Wachstumsjahr oder Ergebnisproblem? E-Commerce & Logistics wächst beim Umsatz um 11,5, das EBIT sinkt trotzdem um 14 %. "Wir haben eine Margen-Delle, gehen aber verstärkt ins E-Commerce-Fulfillment und bieten ein Susi-Sorglos-Paket für jede Firma. Denn ein Standbein alleine reicht ni...
Alois Wögerbauer (3 Banken Generali): "Man kann KI nicht ignorieren, darf aber nicht nur darauf setzen"
KI nicht ignorieren aber nicht nur darauf setzen
Alois Wögerbauer (3 Banken Generali) sieht noch immer keine Euphorie bei den Anlegern. Er schätzt diese Skepsis: "Die zunehmende Marktbreite stimmt uns zuversichtlich. Aus meiner Sicht haben die Börsen die Unternehmensergebnisse zu Recht höher gewichtet als die Risiken der Geopolitik." Künstliche Intelligenz ist, ganz klar, "ein wesentlicher Treiber und eine wesentliche Stütze der Konjunktur". Ob sich die voluminösen Investitionen auszahlen werden, wie jüngst bei Palantir mit eigenem Rechenzentrum, bleibt abzuwarten. "Man kann KI nicht ignorieren, darf aber nicht nur darauf setzen." So profitiert der ATX star...
Faser-Reset bei Lenzing: Mehr Hygiene, weniger Mode - Vlies statt Verlust
Konzernumbau mit Zugkraft: Lenzing strafft die Fasern
Lenzing zieht beim Konzernumbau die Fasern straffer: Unter der Strategie "Grow Nonwovens, Reset Textiles" verabschiedet sich der Spezialfaserhersteller von margenschwachen Standardtextilien und setzt stärker auf Vliesstoffe für Hygiene, Filter und technische Anwendungen. CEO Georg Kasperkovitz und CFO Mathias Breuer erklären, wie Werksschließungen und zusätzliche Einsparungen von 120 Mio. Euro die Profitabilität heben sollen. Im ersten Halbjahr 2026 sank der Umsatz auf 1,27 Mrd. Euro, das EBITDA lag bei 239,2 Mio. Euro und das EBIT bei 83,7 Mio. Euro. Der Gewinn nach Steuern hat sich auf 35,6 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Neues Eigenk...
AMAG HJ26 - Ergebnis steigt, negativer Cashflow - CFO Claudia Trampitsch: "Das ist ein temporärer Effekt"
AMAG-CFO Trampitsch: Ergebnis steigt – warum fällt der Cashflow ins Minus?
AMAG Halbjahr 2026: Der Absatz steigt leicht auf 221.000 Tonnen. Der Umsatz wächst um 8 %, das EBITDA um 25 % auf gut 101 Mio. Euro. Der Gewinn liegt bei fast 41 Mio. Euro. Vor allem der höhere Aluminiumpreis treibt Umsatz und Ergebnis. "Im EBITDA wirkt er nicht ganz so stark", erklärt CFO Claudia Trampitsch. Zugleich verteuert er Rohmaterialien und bindet Kapital. Die höhere Produktion lässt Vorräte und Forderungen wachsen. Daher fällt der operative Cashflow auf rund -57 Mio. Euro. Der Free Cashflow sinkt auf -76 Mio. Euro. "Das ist ein te...
Zumtobel-CFO Thomas Erath über die Jahreszahlen: "Wir hoffen, dass wir am unteren Ende des Zyklus angekommen sind"
Ein kleiner Rückgang beim Umsatz, ein großer Rückgang beim Gewinn
Ein kleiner Rückgang beim Umsatz, ein großer Rückgang beim Gewinn. So die Jahresbilanz der Zumtobel Gruppe. Eine Dividende "ist den Aufwand nicht wert", so der CFO Thomas Erath. Stattdessen schielt das Unternehmen auf eine bessere operative Performance im nächsten Jahr. "Alle Märkte sind eigentlich sehr verhalten. Auch unsere Konkurrenz ist dementsprechend schlecht. Wir hatten im DACH - Bereich einen Umsatzrückgang von 3 %, in Süd- und Osteuropa minus 5 % und Nord- und Westeuropa fast 9 %. Positive Impulse hatten wir aus der Region Amerika und MEE."...
Fondsmanager Wolfgang Matejka: "Ganz schwierig! ...
... Du kommst dir in diesem Geschäft regelmäßig ziemlich alt vor - stay cool!"
Die KI-Suppe ist äußerst heiß und nahrhaft, aber eben auch dickflüssig und trüb. Wolfgang Matejka sieht eine "gespaltene Investitionsgemengelage" sowie "ein wirklich komplexes Thema, das sich jetzt nicht mehr in einer Zyklizität befindet, sondern in einem globalen gemeinsamen Wettbewerb gegen China". Eine weitere Disruption erwartet er aus dem Bereich der Kryptos: "Die Blockchain wird über ein globales Netz, das fast jeden erreichen kann, Services anbieten, die derzeit über Bitcoin State of the Art sind. Und das wird ein paar Branchen ziemlich he...
Emerald Horizon - Energy as a service. CEO Florian Wagner: "Strom und Wärme speichern ganzheitlich denken"
Emerald Horizon: Speicher heute, Energie morgen.
Emerald Horizon: Speicher heute, Energie morgen. Emerald Horizon aus Graz entwickelt Technologien für Energiespeicherung und perspektivisch auch für CO2-freie Energieerzeugung. Im Zentrum stehen zwei Begriffe: DUALstore PLUS, ein hybrider Speicher für Strom und Wärme, und ADES, eine thoriumbasierte Energiequelle mit Teilchenbeschleuniger. CEO Florian Wagner: "Unser USP entsteht in der von einer AI gesteuerten Multicontroll-Unit. Die bestehende Energie gilt es zu optimieren." Der thermische Speicher (ADES-Container) arbeitet mit Flüssigsalz und Temperaturen bis über 500 Grad, Thorium als leicht radioaktives Schwermetall nutzt bei diesem Prozess der Kernenergieerzeugung - "unterkritisch, kilometerweit weg vo...
Alois Wögerbauer (3 Banken Generali): "Bullenmärkte sterben in der Euphorie...
...aber ich sehe keine euphorischen Anleger
Die Märkte in der ersten Jahreshälfte: robust und resilient. Alois Wögerbauer (3 Banken Generali) zeigt sich darüber gar nicht mal überrascht: "Die Märkte haben einfach nur rational gearbeitet." Die Geopolitik juckt die Börsen, anders als uns Menschen und die Medien, eben nur bedingt. "Wir sind weit von einer Weltrezession entfernt." Und von der "größten Energiekrise der Menschheit" kann auch keine Rede sein. Ähnliche Übertreibungen mit Chancen sowie Risiken begegnen uns in sämtlichen Geschichten rund um KI. "Sehr viel Zukunft ist da eingepreist. Die Wahrscheinlichkeit, dass das in einer Kor...
"Perma-Bulle" Manuel Schleifer - Der Markt macht sich zu Beginn in die Hose...
Neueinstieg nein - Gewinne laufen lassen
Aktienmarktstratege Manuel Schleifer (Raiffeisen Bank International) sieht nervöse, und dennoch unbekümmerte Märkte und meint, dass die Zeit für Käufe nicht günstig sei. "Aber irgendwie ist der Markt trotzdem von Allzeithoch zu Allzeithoch geeilt." Wer bereits investiert sei, solle eher halten. "Der Markt ist ja nicht dumm. Er folgt dem üblichen Drehbuch: Er macht sich zu Beginn massiv in die Hose und beginnt das Worst-Case-Szenario einzupreisen. Erst dann, wenn sich der Nebel des Krieges ein bisschen lichtet, haben wir mehr Klarheiten." Dem KI-Geschäft attestiert er "parabolische Anstiege, die nich...
Chefanalyst Fritz Mostböck (Erste Group): "Global relativ moderates wirtschaftliches Umfeld ohne brüllendes Wachstum"
ATX weiterhin sehr attraktiv
26 % Performance beim ATX TR in diesem Jahr - das ist beeindruckend. "Zentral- und Osteuropa scheinen wieder im Blickpunkt der Investoren zu sein." Von dieser Wachstumsregion profitiert auch die Wiener Börse. Im Osten erkennt Fritz Mostböck von der Erste Group Bank AG auch dank des Aufholpotenzials klare Vorteile gegenüber der westlicheren EU-Region, die sich weniger auf Fördermittel verlassen kann und vom Nahost-Konflikt und den damit einhergehenden Sondereffekten stärker betroffen ist. Weithin machtlos ist die EZB, "aber sie wird kurzfristig auf die Inflation reagieren können müssen". Die Weltwirtschaft wird nach Ansicht...
20 Jahre Börse, 20 Jahre Erfolg:
Walter Oblin über Transformation, Dividendenstärke und die Zukunft der Österreichischen Post
Walter Oblin blickt auf 20 Jahre Österreichische Post an der Börse zurück und zieht eine positive Bilanz. "Der Börsengang war der Katalysator für eine tiefgreifende Transformation des Unternehmens." Aus einem staatlich geprägten Betrieb entstand ein wirtschaftlich orientierter Konzern mit klarem Fokus auf Kunden, Wachstum und Investoren. "20 Jahre Post an der Börse ist eine Erfolgsgeschichte." Die Aktie entwickelte sich stark, dazu kamen hohe Dividendenausschüttungen. "Wir sind ganz klar positioniert als stabiler, defensiver Dividendenwert." Als größte Herausforderung nennt Oblin die Pandemie. Damals half er selbs...
25 Jahre Andritz an der Börse - CEO Schönbeck: "Der IPO war schon auf Kante genäht!"
ANDRITZ: Vom Börsenkater zum 6.000-%-Kraftwerk.
Der Börsengang von Andritz war kein Spaziergang, sondern ein Kraftakt: Erst platzte die Dotcom-Blase - dann wurde der erste Anlauf im Herbst 2000 abgebrochen. CEO Dr. Joachim Schönbeck: "Es war schon auf Kante genäht. Einen kleinen Maschinenbauer aus Graz wollte damals nicht jeder auf der Agenda haben!" Doch Andritz blieb dran und startete im Juni 2001 den zweiten Anlauf. Mit Erfolg. Und genau dieser Schritt wurde zum Startschuss einer neuen Andritz-Ära. Mit dem Kapital aus dem Börsengang finanzierte der Konzern den zweiten Teil der Ahlstrom-Akquisition und baute aus dem früher...
Mit der WM wächst die Reichweite - und die FIT GROUP AG startet an der Börse
Die Brüder Acar setzen auf Millionenpublikum
Die Fit Group AG entstand 2020 aus einer Idee während der Corona-Zeit. CEO Dili Acar startete zunächst mit der Fitgun, einer Massagepistole für Regeneration nach Sport und Alltag. Über E-Commerce, Social Media sowie Partner wie MediaMarkt und Saturn wuchs das Geschäft schnell. Heute erweitert die Gesellschaft ihr Sortiment gezielt um Supplements und Produkte aus den Bereichen Gesundheit, Performance und Longevity. "Unser USP ist es, dass wir Produkte auf den Markt bringen, die es in dieser Form so nicht gibt." Die Zielgruppe reicht von Sportlern bis zu Büroangestellten, die Konzent...
Simon Reckla, CEO Wolftank: "Wir entsorgen die Vergangenheit und versorgen die Zukunft"
Simon Reckla, CEO Wolftank: Kapitalmarkt-Story mit GreenLead neu beschichten
"Wolftank ist ein Green-Tech-Unternehmen mit Fokus auf Umwelt- und Infrastrukturtechnik. Wir entsorgen die Vergangenheit und versorgen die Zukunft." Das Unternehmen aus Innsbruck saniert Umweltschäden, modernisiert Infrastruktur, recycelt belastete Stoffe und baut Lösungen für Wasserstoff und erneuerbare Energien. Das Geschäftsjahr 2025 war ein Jahr der Transformation, "mit operativen Herausforderungen, verzögerten Projektabwicklungen sowie einem ungünstigen Margen- und Projektmix", erklärt CEO Simon Reckla. Das erste Quartal 2026, sieht mit mehr Umsatz, deutlich mehr Ergebnis und der bestätigten Prognose deutlich besser aus. Hinzu kommt die neue Strategie und der "Inn...
Vitamin B wie Börse: Biogena öffnet die Gesundheitsdose für Anleger
Von Mikronährstoffen zu Makrozielen: Biogena will an die Wiener Börse
Biogena Good Vibes Invest AG will an die Börse - und vorher frisches Kapital einsammeln. Im Interview spricht Gründer und CEO Dr. Albert Schmidbauer über den Weg vom Mikronährstoffanbieter für Ärzte und Therapeuten zur eigenen "Gesundheitsdestination" mit Präparaten, Diagnostik, Biohacking, Plazas, Academy und digitalen Angeboten. Die Zahlen sind ambitioniert: rund 125 Mio. Euro Konzernumsatz, etwa 500 Mitarbeiter, über 30.000 Partnerärzte und Therapeuten, rund 1 Mio. Kunden und das Ziel, bis 2030 auf rund 500 Mio. Euro Umsatz zu wachsen. Der Wachstumsmotor soll vor allem Deutschland sein. Dazu kommen E-Co...