Blick in die Bibel
"Mehr Liebe geht nicht" - Gespräch mit Martin Kürble
Im Podcast „Blick in die Bibel“ spricht Host Mathias Peter mit dem Theologen Martin Kürble über seine Woche im DOMRADIO. Von Montag bis Samstag hat der Düsseldorfer Pastoralreferent das Evangelium vom Tag ausgelegt. Kürble erzählt in seiner letzten Folge, wie er Arbeit, Familie, Fußball im Borussia-Park und Konzerte verbindet – und wie ihm sein Glaube Kraft gibt. Dann geht es um das Evangelium nach Matthäus. Darin fordert Jesus: "Liebt eure Feinde.“ Für Kürble ist das die größte Herausforderung überhaupt. Doch nur so könne echter Frieden wachsen. Ein ehrliches, lebensnahes Gespräch, das Mut macht – unbeding...
"Versöhnung verändert alles“ - Gespräch mit Martin Kürble
Im Podcast "Blick in die Bibel“ erzählt Pastoralrefent und Experte für die Woche, Martin Kürble, zuerst von seinem Theologiestudium in Bonn und Münster. Er sagt, sein persönlicher Glaube sei durch das wissenschaftliche Arbeiten herausgefordert worden, sei aber insgesamt gewachsen. Theologie sei breit gefächert – mit Geschichte, Psychologie und Pädagogik – und helfe, Glauben besser zu verstehen.Im Matthäusevangelium fordert Jesus mehr als nur äußere Regeln: Schon Zorn und Beleidigungen vergiften Beziehungen. Kürble erklärt, Jesus überzeichne bewusst, um zu zeigen: Auch kleine Worte können großen Schaden anrichten. Seine Gerechtigkeit sei nicht exklusiv, sonde...
"Was brauche ich wirklich?“ - Gespräch mit Martin Kürble
Im Podcast "Blick in die Bibel“ erzählt Pastoralreferent Martin Kürble von seiner Arbeit als Krankenhausseelsorger in Düsseldorf. Er trifft Menschen in schwierigen Momenten und schenkt ihnen vor allem Zeit, Zuhören und Nähe – manchmal entstehen Gespräche ganz spontan auf dem Flur oder am Fahrradständer. Danach geht es um einen Abschnitt aus dem Matthäusevangelium: "Bittet, dann wird euch gegeben“ und die Goldene Regel. Martin Kürble macht klar: Es geht nicht um Luxus oder große Wünsche, sondern um das Wesentliche im Leben – und darum, anderen so zu begegnen, wie man selbst behandelt werden möchte.Eine F...
"Mehr als ein Zeichen“ - Gespräch mit Martin Kürble
Im Podcast "Blick in die Bibel“ mit DOMRADIO-Redakteur Mathias Peter spricht Theologe Martin Kürble über die Fusion mehrerer Düsseldorfer Pfarreien zur neuen Gemeinde St. Nikolaus. Eine 1000 Jahre alte Geschichte der ältesten Gemeinde sei dadurch zu Ende gegangen – aber zugleich habe etwas Neues begonnen. Für den Düsseldorfer Pastoralreferenten ist klar: Kirche lebt weiter, mit Kindern, Familien und kreativen Ideen wie besonderen Gottesdiensten.Im Evangelium kritisiert Jesus eine Generation, die ständig Zeichen fordert. Martin Kürble sagt: Jesus sei enttäuscht über so viel Misstrauen. Er sei mehr als der Prophet Jona oder der legendäre König Salomon – ni...
"Bleibt in meiner Liebe" - Gespräch mit Martin Kürble
Im Podcast „Blick in die Bibel“ spricht DOMRADIO-Redakteur Mathias Peter mit dem Düsseldorfer Pastoralreferenten Martin Kürble. Zuerst erzählt Kürble, warum er Seelsorger wurde: Schon als Kind wollte er für andere da sein. Der Glaube an Jesus habe ihm gezeigt, dass genau das sein Weg ist. Heute versuche er, „Spuren zu legen“, Menschen zu segnen und Gottes Liebe weiterzugeben.Im Evangelium vom Tage gehe es um Freundschaft und Liebe. Kürble erklärt: Jesu Liebe sei bedingungslos und mache das Leben leicht. „Liebt einander“ heiße ganz konkret, im Alltag den anderen vorzulassen und sich selbst zurückzunehmen.Eine...
"Glaube trifft Alltag" - Gespräch mit Martin Kürble
Im Podcast „Blick in die Bibel“ spricht DOMRADIO-Redakteur Mathias Peter mit dem Düsseldorfer Theologen und Pastoralreferenten Martin Kürble. Zuerst erzählt Kürble, warum ihn die Bibel bis heute fasziniert: Sie überrasche ihn immer wieder und spreche direkt in sein Leben hinein. Er liest mittlerweile oft das Tagesevangelium ohne große Vorarbeit und hört darauf, was ihn innerlich berührt. Danach geht es um das Evangelium vom Weltgericht aus dem Matthäus-Evangelium. Kürble, der auch als Krankenhausseelsorger arbeitet, erklärt, dass Jesu harte Worte keine Drohung seien, sondern ein starkes Zeichen für Gerechtigkeit. Gott stehe besonders auf der...
"Gott beginnt bei den Ausgegrenzten" - Gespräch mit Thomas Steinke
Zum Abschluss der Woche spricht Domradio-Redakteur Jan Hendrik Stens mit Thomas Steinke im Podcast "Blick in die Bibel" über persönliche Wünsche und den heutigen Evangeliumstext. Steinke erzählt, dass er gern einmal Barack Obama begegnen würde, den er für seinen Einsatz für Würde, Gerechtigkeit, Klimaschutz und Dialog bewundert. Außerdem träumt er von einer Reise nach Kanada, von der ihn die Weite des Landes, die multikulturelle Gesellschaft und die Begegnung mit indigenen Kulturen faszinieren.Im Bibeltext aus dem Lukasevangelium begegnet Jesus dem Zöllner Levi und isst mit Zöllnern und Sündern. Steinke sieht...
"Fasten braucht innere Freiheit" - Gespräch mit Thomas Steinke
Im Podcast "Blick in die Bibel" spricht Domradio-Redakteur Jan Hendrik Stens mit dem evangelischen Theologen Thomas Steinke am Freitag über geistlichen Missbrauch. Steinke ist Ansprechpartner für Betroffene in der Landeskirche Hannovers und erklärt, wie schwer dieses Thema zu greifen ist, weil Macht, Autorität und Gottesrede missbraucht werden können, um Menschen zu manipulieren und ihre innere Freiheit einzuschränken. Er ermutigt Betroffene und Beobachtende, darüber zu sprechen und sich Hilfe zu holen.Im Bibeltext aus dem Matthäusevangelium erklärt Jesus, warum seine Jünger nicht fasten, solange der Bräutigam da ist. Steinke deutet das so: Fasten...
"Nachfolge kostet, befreit aber" - Gespräch mit Thomas Steinke
Der evangelische Theologe Thomas Steinke spricht heute im Podcast "Blick in die Bibel" über Kirche im Wandel und über das heutige Evangelium. Er erzählt von seiner Arbeit in der hannoverschen Landeskirche, die er als "Riesentanker im Umbau" beschreibt: weniger Personal, kleinere Gemeinden, große Veränderungen. Seine Aufgabe sieht er darin, in all diesen Prozessen die spirituelle Tiefe wachzuhalten.Im Lukasevangelium ruft Jesus zur Nachfolge auf und spricht davon, das eigene Kreuz auf sich zu nehmen. Steinke deutet das nicht als Weltflucht oder Selbstverachtung, sondern als bewussten Verzicht auf Egoismus, Machtdenken und moralische Überlegenheit. Nachfolge heißt für ihn heut...
"Glauben ohne Berechnung" - Gespräch mit Thomas Steinke
Im Podcast "Blick in die Bibel" spricht Domradio-Redakteur Jan Hendrik Stens mit dem evangelischen Pastor Thomas Steinke über den Aschermittwoch und den Start der Fastenzeit. Steinke erzählt, dass die Passionszeit in der evangelischen Kirche weniger fest geregelt ist, aber bewusst gestaltet wird – etwa durch Aktionen wie "Sieben Wochen ohne" oder Klimafasten. Für ihn bedeutet Fasten nicht nur Verzicht, sondern neue Freiheit: weniger Konsum, weniger Medien, mehr Raum für Gebet, Meditation und Aufmerksamkeit.Im Bibeltext  aus dem Matthäusevangelium macht Jesus klar: Beten, Fasten und Helfen sollen nicht zur Selbstdarstellung werden. Thomas Steinke deutet das als Einladung zu Ehrlichk...
"Fürsorge statt Sich-Sorgen" - Gespräch mit Thomas Steinke
Am Karnevalsdienstag spricht Thomas Steinke zunächst über seinen Weg zum Pfarrer. Schon als Kind wollte er diesen Beruf ergreifen, hatte nach dem Abitur aber Zweifel. Der Zivildienst in einer Kirchengemeinde bestärkte ihn schließlich. Nach vielen Jahren in der Gemeindearbeit wechselte er in die Evangelische Agentur der Landeskirche Hannovers, um Kirche weiterzudenken und neue Wege zu Menschen zu finden.Im Bibeltext aus dem Markusevangelium tadelt Jesus die Jünger wegen ihrer Begriffsstutzigkeit. Thomas Steinke erklärt: Jesus meint nicht das fehlende Brot, sondern warnt vor innerer Verhärtung und falscher Frömmigkeit. Entscheidend ist der Unterschied zwischen sinnvoller Fürsorge...
"Gott wirkt nicht mit Zaubertricks" - Gespräch mit Thomas Steinke
Am Rosenmontag erzählt Thomas Steinke im Podcast "Blick in die Bibel" im Gespräch mit Jan Hendrik Stens, dass es auch in Norddeutschland lange Karnevalstraditionen gibt, nur kleiner und familiärer als im Rheinland. Danach berichtet er über seine Arbeit bei der Evangelischen Agentur der Landeskirche Hannovers, die Gemeinden berät, stärkt und sich in gesellschaftliche Debatten einmischt.Im Bibeltext aus dem Markusevangelium fordern die Pharisäer von Jesus ein Zeichen vom Himmel. Jesus lehnt das ab. Für Steinke zeigt sich Gott nicht durch spektakuläre Wunder, sondern dadurch, dass er den Menschen nahe ist und ihr Leid teil...
"Frieden, Demut und Einladung statt Macht und Druck" - Gespräch mit Georg Hinz
Im Podcast "Blick in die Bibel" erklärt Georg Hinz, weshalb er sich trotz seiner Begeisterung für den Karneval auf Aschermittwoch freut. Die Fastenzeit bedeutet für ihn Reduktion, Normalität und Konzentration auf das Wesentliche – nach intensiven, emotionalen Tagen voller Verantwortung.Im Bibeltext von der Aussendung der 72 Jünger nach dem Evangelisten Lukas erklärt Hinz, dass es nicht um Macht oder Druck geht, sondern um Frieden, Demut und Einladung. Christlicher Glaube soll den Menschen auf Augenhöhe begegnen und der Gesellschaft dienen. Eine ruhige, klare Botschaft zum Ende der Woche – und ein starker Übergang vom Feiern zum Innehalten...
"Karneval kann heilen – wenn man hinhört und sich öffnet" - Gespräch mit Georg Hinz
Mitten im Karneval schaut der Podcast "Blick in die Bibel" an diesem Freitag tiefer hinter Schunkelrhythmen und Frohsinn. Georg Hinz erklärt, dass viele Karnevalslieder mehr sind als bloßer Spaß: Sie erinnern daran, das Leben jetzt zu leben, Gemeinschaft zu pflegen und auch Platz für Melancholie zu lassen.Im heutigen Bibeltext aus dem Markusevangelium heilt Jesus einen taubstummen Mann und führt ihn wieder in die Gemeinschaft. Georg Hinz deutet diese Heilung als Einladung, sich zu öffnen – für Gott, für andere Menschen und für das Leben selbst. Jesu Nähe und Zuwendung zeigen: Es geht nicht um Sho...
"Die Botschaft ist für alle da" - Gespräch mit Georg Hinz
Im Donnerstags-Podcast von "Blick in die Bibel", pünktlich zum Start des Straßenkarnevals, erzählt Georg Hinz von seiner engen Verbindung zum Kölschen Karneval. Für ihn ist Musik der Schlüssel: gemeinsames Singen schafft Gemeinschaft, tut der Seele gut und bringt Menschen von innen heraus in Bewegung. Mit dem Projekt "Loss mer singe" hilft er vielen, Karneval intensiver zu erleben – nicht perfekt, sondern mit Herz.Beim Text aus dem Markusevangelium zeigt Georg Hinz, wie die Geschichte, bei der Jesus die Tochter einer syrophönizischen Frau heilt, Mut macht: Gottes Botschaft ist nicht exklusiv, sondern für alle da. Sie fo...
"Was von innen kommt, entscheidet – über Musik, Glauben und unser Leben" - Gespräch mit Georg Hinz
Im Mittwoch-Podcast von "Blick in die Bibel" erzählt Georg Hinz von seiner großen Leidenschaft für Musik. Schon früh hat er gemerkt, wie stark Musik Menschen verbinden kann – als DJ in der Jugendarbeit, im Karneval oder heute als Musikredakteur. Musik, sagt er, tut der Seele gut, weil sie Gemeinschaft schafft, Hoffnung ausdrückt und von innen heraus berührt.Diese Brücke führt direkt zum Text aus dem Markusevangelium. Jesus erklärt dort, dass nicht äußere Dinge den Menschen "unrein" machen, sondern das, was aus seinem Inneren kommt. Georg Hinz deutet das als starkes, freiheitliches Menschenbild...
"Regeln helfen nur dann, wenn sie dem Menschen wirklich guttun" - Gespräch mit Georg Hinz
Im Dienstags-Podcast von "Blick in die Bibel" lernt man Georg Hinz etwas persönlicher kennen. Er erzählt, warum er gleich drei Studienabschlüsse gemacht hat: Religionspädagogik, Sozialarbeit und Pädagogik. Nicht aus Ehrgeiz, sondern aus der Suche nach dem richtigen Weg – und aus Freude an der Arbeit mit Menschen. Ein roter Faden zieht sich durch alles: aufmerksam hinschauen, wer einem gegenübersteht.Im Markusevangelium kritisiert Jesus die Pharisäer, die sich darüber aufregen, dass sich die Jünger vor dem Essen nicht die Hände waschen. Georg Hinz erklärt: Jesus ist nicht gegen Regeln, sondern dagegen, dass sie wich...
"Es reicht eine Berührung – und etwas kommt in Bewegung" - Gespräch mit Georg Hinz
Im Podcast "Blick in die Bibel" spricht Domradio-Redakteur Jan Hendrik Stens mit Georg Hinz, Kulturreferent im Kölner Domforum und Musikredakteur im Domradio. Seit vielen Jahren gestaltet Georg Hinz mit seinem Team einen offenen Ort der Begegnung, mit Kultur, Musik und Momenten zum Auftanken.Im Bibeltext aus dem Markusevangelium geht es um Menschen, die allein durch die Berührung von Jesu Gewand geheilt werden. Georg Hinz erklärt, dass es dabei nicht um Magie geht, sondern um Vertrauen, Nähe und innere Bewegung. Heilung beginnt dort, wo Menschen sich berühren lassen – innerlich wie äußerlich.Ein Gespräch, das Bibel und...
"Du musst nicht alles schaffen" - Gespräch mit Marion Heider
Im Podcast "Blick in die Bibel“ spricht DOMRADIO-Journalist Matthias Peter am Samstag mit der Theologin Marion Heider über das Evangelium des Tages. Ausgangspunkt ist eine Stelle aus dem Markusevangelium, in der Jesus seine Jünger auffordert, sich auszuruhen. Marion Heider erklärt, warum Pausen wichtig sind – nicht nur für die Jünger damals, sondern auch für Menschen heute. Wer immer nur macht und funktioniert, brennt aus. Ruhe hilft, wieder Kraft zu finden und im Kontakt mit Gott und sich selbst zu bleiben. Gerade in Kirche, Jugendarbeit und Seelsorge müsse man nicht alles alleine schaffen, sondern auch vertrauen lernen. Wenig...
"Was kostet es, bei der Wahrheit zu bleiben?" - Gespräch mit Marion Heider
Im Podcast "Blick in die Bibel“ spricht DOMRADIO-Redakteur Mathias Peter am Freitag mit der Theologin Marion Heider. Zu Beginn erzählt sie Persönliches: In ihrer Freizeit geht sie gern wandern, fährt Rennrad und entspannt beim Nähen – "nähen ist mein Yoga“. Danach geht es um den Bibeltext aus dem Markusevangelium, der von Johannes dem Täufer erzählt. Die Geschichte ist hart: Johannes sagt offen die Wahrheit, kritisiert Herodes – und wird dafür getötet. Marion Heider erklärt, wie Macht, Angst und falsche Versprechen Menschen in schlimme Verstrickungen bringen können. Johannes steht für Mut und Wahrheit, auch we...
"Außer Vertrauen braucht man nicht viel" - Gespräch mit Marion Heider
Im Podcast "Blick in die Bibel“ spricht DOMRADIO-Host Mathias Peter mit der Theologin Marion Heider. Zuerst erzählt sie persönlich von ihrer Freizeit: Musik und vor allem Singen sind für sie wichtig, weil sie Gefühle ausdrücken, trösten und sogar Gebet sein können. Danach folgt der Bibeltext aus dem Markusevangelium, in dem Jesus seine Jünger aussendet – mit wenig Gepäck, aber viel Vertrauen. Marion Heider erklärt, dass die Jünger lernen sollen, auf Gott zu bauen und gemeinsam unterwegs zu sein. Wichtig ist auch, den Glauben zu zeigen, ohne andere zu bedrängen. Christsein heißt h...
"Manchmal scheitert nicht die Botschaft – sondern der Glaube der Zuhörer" - Gespräch mit Marion Heider
Im Podcast "Blick in die Bibel“ spricht DOMRADIO-Host Mathias Peter mit der Theologin Marion Heider darüber, wie man mit der Bibel im Alltag umgehen kann, ohne sich von ihrer Fülle erschlagen zu fühlen. Marion Heider erzählt, dass sie Bibeltexte oft bewusst auswählt, sich manchmal aber auch von einzelnen Versen "finden lässt". Ein Vers aus dem Römerbrief gibt ihr dabei besonders Halt. Danach geht es um das Evangelium aus dem Markus-Evangelium: Jesus kehrt in seine Heimat zurück – doch ausgerechnet dort glaubt man ihm nicht. Marion erklärt, warum Nähe und Vorurteile Glauben blockieren könne...
"Manchmal heilt nicht das eigentliche Wunder" - Gespräch mit Marion Heider
Im Podcast "Blick in die Bibel" sprechen DOMRADIO-Redakteur Mathias Peter und die Theologin Marion Heider über den Bibeltext des Tages. Zuerst erzählt Marion Heider von ihrem Theologiestudium: warum sie sich dafür entschieden hat, wie herausfordernd Zweifel, alte Sprachen und kritisches Denken sein können – und warum sie daran trotzdem gewachsen ist. Dann geht es ins Markusevangelium: Jesus heilt eine seit Jahren ausgegrenzte Frau und erweckt ein gerade verstorbenes Mädchen wieder zum Leben. Marion Heider erklärt, dass es dabei nicht nur um Wunder geht, sondern darum, Menschen wirklich zu sehen, ihnen Nähe zu schenken und Grenzen zu überwin...
"Wenn langes Warten plötzlich Sinn bekommt" - Gespräch mit Marion Heider
Im Podcast "Blick in die Bibel“ spricht DOMRADIO-Redakteur Mathias Peter mit der Theologin Marion Heider aus dem Erzbistum Köln über den Evangeliums-Text des Tages. An diesem zweiten Februar feiert die Kirche das Fest "Darstellung des Herrn". Marion Heider erklärt, warum die Erzählung aus der Bibel so deutlich zeigt, wie jüdisch geprägt das Leben Jesu war.Zu Beginn des Gespräches erzählt sie von ihrem Beruf als Pastoralreferentin: Sie begleitet junge Studierende an der Uni Bonn dabei, ihren Platz im Leben und ihren Weg mit Gott zu finden. Danach geht es um den Text aus dem Lukasev...
Mk 4,35-41 - Gespräch mit Peter Johanning
An jenem Tag, als es Abend geworden war, sagte Jesus zu seinen Jüngern: Wir wollen ans andere Ufer hinüberfahren.Sie schickten die Leute fort und fuhren mit ihm in dem Boot, in dem er saß, weg; und andere Boote begleiteten ihn. Plötzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm und die Wellen schlugen in das Boot, sodass es sich mit Wasser zu füllen begann. Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief.Sie weckten ihn und riefen: Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen? Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte...
Mk 4,26-34 - Gespräch mit Peter Johanning
Mann Samen auf seinen Acker sät; dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst und der Mann weiß nicht, wie. Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst den Halm, dann die Ähre, dann das volle Korn in der Ähre. Sobald aber die Frucht reif ist, legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist da. Er sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, mit welchem Gleichnis sollen wir es beschreiben? Es gleicht einem Senfkorn. Dieses ist das kleinste von allen Samenkörnern, die man in...
Mk 4,26-34 - Gespräch mit Peter Johanning
Mann Samen auf seinen Acker sät; dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst und der Mann weiß nicht, wie. Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst den Halm, dann die Ähre, dann das volle Korn in der Ähre. Sobald aber die Frucht reif ist, legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist da. Er sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, mit welchem Gleichnis sollen wir es beschreiben? Es gleicht einem Senfkorn. Dieses ist das kleinste von allen Samenkörnern, die man in...
Mk 3,31-35 - Gespräch mit Peter Johanning
In jener Zeit kamen die Mutter Jesu und seine Brüder; sie blieben vor dem Haus stehen und ließen Jesus herausrufen. Es saßen viele Leute um ihn herum und man sagte zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich. Er erwiderte: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? Und er blickte auf die Menschen, die im Kreis um ihn herumsaßen, und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Brüder. Wer den Willen Gottes tut, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter. (© Ständige Kommis...
Mk 3,22-30 - Gespräch mit Peter Johanning
In jener Zeit sagten die Schriftgelehrten, die von Jerusalem herabgekommen waren: Er ist von Beélzebul besessen; mit Hilfe des Herrschers der Dämonen treibt er die Dämonen aus. Da rief er sie zu sich und belehrte sie in Gleichnissen: Wie kann der Satan den Satan austreiben? Wenn ein Reich in sich gespalten ist, kann es keinen Bestand haben. Wenn eine Familie in sich gespalten ist, kann sie keinen Bestand haben. Und wenn sich der Satan gegen sich selbst erhebt und gespalten ist, kann er keinen Bestand haben, sondern es ist um ihn geschehen. Es kann aber auch keiner in...
Mk 3, 13-19 - Gespräch mit Pastor Dr. Jochen Wagner
In jener Zeit stieg Jesus auf einen Berg und rief die zu sich, die er selbst wollte, und sie kamen zu ihm. Und er setzte zwölf ein, damit sie mit ihm seien und damit er sie aussende, zu verkĂĽnden und mit Vollmacht Dämonen auszutreiben. Die Zwölf, die er einsetzte, waren: Petrus – diesen Beinamen gab er dem Simon –, Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und Johannes, der Bruder des Jakobus – ihnen gab er den Beinamen BoanĂ©rges, das heiĂźt Donnersöhne –, dazu AndrĂ©as, PhilĂppus, Bartholomäus, Matthäus, Thomas, Jakobus, der Sohn des Alphäus, Thaddäus, Simon K...
Mk 3,20-21 - Gespräch mit Jochen Wagner
In jener Zeit ging Jesus in ein Haus und wieder kamen so viele Menschen zusammen, dass er und die Jünger nicht einmal mehr essen konnten. Als seine Angehörigen davon hörten, machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zurückzuholen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen.(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Mk 3, 13-19 - Gespräch mit Pastor Dr. Jochen Wagner
In jener Zeit stieg Jesus auf einen Berg und rief die zu sich, die er selbst wollte, und sie kamen zu ihm. Und er setzte zwölf ein, damit sie mit ihm seien und damit er sie aussende, zu verkĂĽnden und mit Vollmacht Dämonen auszutreiben. Die Zwölf, die er einsetzte, waren: Petrus – diesen Beinamen gab er dem Simon –, Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und Johannes, der Bruder des Jakobus – ihnen gab er den Beinamen BoanĂ©rges, das heiĂźt Donnersöhne –, dazu AndrĂ©as, PhilĂppus, Bartholomäus, Matthäus, Thomas, Jakobus, der Sohn des Alphäus, Thaddäus, Simon K...
Mk 3,7-12 - Gespräch mit Pastor Dr. Jochen Wagner
In jener Zeit zog sich Jesus mit seinen Jüngern an den See zurück. Viele Menschen aus Galiläa aber folgten ihm nach. Auch aus Judäa, aus Jerusalem und Idumäa, aus dem Gebiet jenseits des Jordan und aus der Gegend von Tyrus und Sidon kamen Scharen von Menschen zu ihm, als sie hörten, was er tat. Da sagte er zu seinen Jüngern, sie sollten ein Boot für ihn bereithalten, damit er von der Menge nicht erdrückt werde. Denn er heilte viele, sodass alle, die ein Leiden hatten, sich an ihn herandrängten, um ihn zu ber...
Mk 3,1-6 - Gespräch mit Jochen Wagner
In jener Zeit als Jesus wieder in die Synagoge ging, war dort ein Mann mit einer verdorrten Hand. Und sie gaben Acht, ob Jesus ihn am Sabbat heilen werde; sie suchten nämlich einen Grund zur Anklage gegen ihn. Da sagte er zu dem Mann mit der verdorrten Hand: Steh auf und stell dich in die Mitte! Und zu den anderen sagte er: Was ist am Sabbat erlaubt – Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder es zu vernichten? Sie aber schwiegen. Und er sah sie der Reihe nach an, voll Zorn und Trauer über ihr verstocktes Herz...
Lk 9,43b-45 - Gespräch mit Generalvikarin Anja Goller
In jener Zeit staunten alle Leute ĂĽber das, was Jesus tat; er aber sagte zu seinen JĂĽngern: Merkt euch genau, was ich jetzt sage: Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert werden. Doch die JĂĽnger verstanden den Sinn seiner Worte nicht; er blieb ihnen verborgen, so dass sie ihn nicht begriffen. Aber sie scheuten sich, Jesus zu fragen, was er damit sagen wollte.Â
Lk 9,18-22 - Gespräch mit Generalvikarin Anja Goller
In jener Zeit, als Jesus in der Einsamkeit betete und die Jünger bei ihm waren, fragte er sie: Für wen halten mich die Leute? Sie antworteten: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elija; wieder andere sagen: Einer der alten Propheten ist auferstanden. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Petrus antwortete: Für den Messias Gottes. Doch er verbot ihnen streng, es jemand weiterzusagen. Und er fügte hinzu: Der Menschensohn muss vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er wird getötet werden...
Lk 9,7-9 – Gespräch mit Generalvikarin Anja Goller
In jener Zeit hörte der Tetrarch Herodes von allem, was durch Jesus geschah, und wusste nicht, was er davon halten sollte. Denn manche sagten: Johannes ist von den Toten auferstanden. Andere meinten: Elija ist wiedererschienen. Wieder andere: Einer der alten Propheten ist auferstanden. Herodes aber sagte: Johannes habe ich selbst enthaupten lassen. Wer ist dann dieser Mann, von dem man mir solche Dinge erzählt? Und er hatte den Wunsch, ihn einmal zu sehen. (© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Mt 9,9-13 - Gespräch mit Generalvikarin Anja Goller
In jener Zeit sah Jesus einen Mann namens Matthäus am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Da stand Matthäus auf und folgte ihm. Und als Jesus in seinem Haus beim Essen war, kamen viele Zöllner und Sünder und aßen zusammen mit ihm und seinen Jüngern. Als die Pharisäer das sahen, sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann euer Meister zusammen mit Zöllnern und Sündern essen? Er hörte es und sagte: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Darum lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nic...
Lk 8,19-21 - Gespräch mit Generalvikarin Anja Goller
In jener Zeit kamen die Mutter Jesu und seine Brüder zu ihm; sie konnten aber wegen der vielen Leute nicht zu ihm gelangen. Da sagte man ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und möchten dich sehen. Er erwiderte: Meine Mutter und meine Brüder sind die, die das Wort Gottes hören und danach handeln. (© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Lk 8,16-18 - Gespräch mit Generalvikarin Anja Goller
In jener Zeit sprach Jesus: Niemand zündet ein Licht an und deckt es mit einem Gefäß zu oder stellt es unter das Bett, sondern man stellt das Licht auf den Leuchter, damit alle, die eintreten, es leuchten sehen. Es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und nichts Geheimes, das nicht bekannt wird und an den Tag kommt. Gebt also acht, dass ihr richtig zuhört! Denn wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er zu haben meint. (© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen...