Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
Handelsblatt Today ist der börsentägliche Podcast aus dem Newsroom des Handelsblatts. Wir analysieren die relevantesten Themen des Tages und beschreiben deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Dafür sprechen wir mit Analysten, Branchenexperten, Politikern und Handelsblatt-Korrespondenten aus aller Welt. Wir schauen auf die spannendsten Entwicklungen an den Leitbörsen und sprechen mit unseren Experten über verschiedene Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. Außerdem ordnen wir die wichtigsten geldpolitischen Entscheidungen und Nachrichten aus der Unternehmenswelt für Anlegerinnen und Anleger ein. Handelsblatt Today finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen – und natürlich auf der Handelsblatt-Website. Jetzt reinhören: Von Montag bis...
Spritpreise: Überweist die Regierung Autofahrern bald Geld? / Iran-Krieg: Wann setzen Gold und Silber die Rally fort?
Die Bundesregierung arbeitet an einer direkten Entlastung wegen der hohen Spritpreise. Dabei könnte sie zum ersten Mal die Möglichkeit nutzen, jeder Bürgerin und jedem Bürger eine Zahlung direkt auf das persönliche Konto zu überweisen. Das erfuhr das Handelsblatt aus Regierungskreisen.
Konkret prüft die Regierung derzeit, ob für Autofahrer aufgrund der hohen Preise für Benzin und Diesel die Kfz-Steuer sinken kann. Damit die Entlastung kurzfristig und nicht erst bei der Steuererklärung im Nachhinein wirkt, wird die Möglichkeit einer direkten Überweisung auf die Konten von Autofahrern erwogen. Technisch seien die Vorausse...
Shorten wie Michael Burry? So geht Wetten auf fallende Kurse / Euro-Inflation steigt – Zinserhöhung wahrscheinlicher
Der starke Anstieg der Energiepreise treibt die Inflation in der Euro-Zone in Richtung drei Prozent. Waren und Dienstleistungen in der Währungsgemeinschaft verteuerten sich im März um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das zeigten Zahlen des europäischen Statistikamts Eurostat am Dienstag.
Verbraucher und Notenbanker müssen sich aber darauf einstellen, dass die Preise in diesem Frühjahr noch weiter steigen. Was das für die Zinspolitik der Notenbank EZB bedeutet und wie wahrscheinlich nun Zinserhöhungen werden, ordnet Handelsblatt-Finanzredakteur Leonidas Exuzidis ein.
Zum Artikel: Preise im Euro-Raum steigen im März um 2,5 Prozent
Zu...
Autos könnten durch den Chipmangel teurer werden / 50 Prozent Kursverlust: Was ist los bei SAP?
Viele Autofahrer ärgern sich aktuell über die hohen Spritpreise an der Tankstelle. Künftig könnten auch noch die Preise für Autos steigen. Denn Speicherchips, die auch in Automobilen viele Funktionen erfüllen, sind deutlich teurer geworden und könnten sich auf den Gesamtpreis auswirken. Die Kosten für große Autokonzerne könnten in diesem Jahr um mehr als eine Milliarde Dollar steigen.
Was das heruntergebrochen auf den Preis eines Autos genau bedeutet, wie sich die Chippreise künftig entwickeln könnten und welche Lösungen den Autokonzernen bleiben, um dem Chipmangel zu begegnen, erklärt Handelsblat...
Prognose: Wie wirkt der Irankrieg auf die deutsche Wirtschaft? / Dax-Gewinne 2025 auf schwächstem Niveau seit Corona
Wie geht es der deutschen Wirtschaft angesichts von Kriegen, Zöllen und einer schwächelnden Exportwirtschaft? Eine aktuelle Antwort auf diese Frage liefert die Konjunkturprognose vom Handelsblatt Research Institute (HRI). HRI-Senior Economist Dennis Huchzermeier hat die Prognose mitgeschrieben und erklärt im Podcast, welche Faktoren sich aktuell auf Wachstum, Inflation, Industrieproduktion, Investitionen und den Arbeitsmarkt auswirken. Und besonders gut sieht es nicht aus.
Die aktuelle Konjunkturprognose des Handelsblatt Research Institutes
Und im Schwerpunkt der Folge geht es heute um die Bilanzen der Dax-Konzerne für 2025. Inzwischen liegen alle Bilanzen der 40 Dax-Konzerne vor und Handelsblatt-Börsenexperte Ulf S...
Vonovia, LEG, Aroundtown: Iran-Krieg setzt Immobilienaktien unter Druck und treibt Kreditkosten in die Höhe
Immobilienaktien gelten eigentlich als defensive Werte, doch seit Beginn des Iran-Kriegs sind die Kurse teils stark eingebrochen. Hintergrund ist die Angst vor höheren Zinsen, die vom Energiepreisschock und wachsenden Inflationssorgen befeuert wird. Wie groß der Druck auf Vonovia, LEG und andere Immobilienunternehmen aktuell ist, erklärt der stellvertretende Finanzressortleiter Carsten Herz im Gespräch mit Handelsblatt-Volontärin Emma Möllenbrock.
Einstiegschance? Dieses Potenzial bieten Immobilienaktien jetzt
Außerdem: Handelsblatt-Bankenreporterin Yasmin Osman spricht darüber, wie der Iran-Krieg die Kreditkosten für deutsche Unternehmen in die Höhe treibt und welche Folgen das hat.
Irankrie...
Mehrwertsteuer, Ehegatten-Splitting, GKV – Ifo-Chef Fuest bewertet Reformpläne / Das neue Altersvorsorgedepot im Check
Der Iran-Krieg hat die Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland vorerst beendet. Das lässt sich auch am neuen Ifo-Geschäftsklimaindex ablesen: Er ist im März deutlich gesunken – und zwar von 88,4 auf 86,4 Punkte.
Gleichzeitig werden in Berlin aktuell einige Reformen diskutiert, die positive Effekte auf den Arbeitsmarkt haben könnten – darunter eine Abschaffung der Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenversicherung, ein Ende des Ehegatten-Splittings und eine Erhöhung der Mehrwertsteuer, um im Gegenzug die Einkommensteuer oder die Sozialbeiträge zu senken.
„Solche Umfinanzierungen, bei denen die Steuerlast insgesamt gleich bleibt, sind in ihren Wirkun...
Regierungspläne: Mitversicherung von Ehepartnern weg, Mehrwertsteuer rauf? / Staatsanleihen gelten nicht mehr als sicher
Rund drei Millionen Erwachsene sind derzeit über ihren Ehepartner kostenlos in der gesetzlichen Krankenversicherung mitversichert. Die Bundesregierung will dies abschaffen und vielen einen Mindestsatz von 200 Euro pro Monat vorschreiben. Hinzu kämen 25 Euro monatlich für die Pflegeversicherung. Ausnahmen soll es für Personen mit Kindern unter sechs Jahren oder pflegebedürftigen Angehörigen geben.
Der Schritt soll das Milliardendefizit der gesetzlichen Krankenkassen senken und Arbeitsanreize erhöhen. Außerdem erwägt die Regierung, den Mehrwertsteuersatz von 19 auf 21 Prozent zu erhöhen. Martin Greive, Chefreporter Politik beim Handelsblatt, erläutert die Details.
Zum Artikel: Regierung prüft höher...
Trumps Iran-Ultimaten mischen Märkte auf – Finanzmarktexperte Halver ordnet ein / Steuererklärung für 2025: Was ist neu?
Neue Hoffnungen auf ein schnelles Ende des Irankriegs haben am Montagmittag für einen Kurssprung am Aktienmarkt gesorgt: Anleger reagieren positiv auf ein Posting von US-Präsident Donald Trump. Dieser kündigte darin an, seine Angriffe auf iranische Kraftwerke zu verschieben, da er am Wochenende „produktive Gespräche“ mit dem Iran geführt habe.
Damit hatte US-Präsident Donald Trump gedroht, wenn der Iran die Straße von Hormus nicht innerhalb von 48 Stunden wieder freigebe. Der Dax gewann rund 800 Punkte auf 22.782 Punkte, ein Plus von 1,8 Prozent. Wie die Lage einzuschätzen ist, erläutert Robert Halver, Leiter der Kapitalma...
Rüstungs-IPOs: Vincorion legt starkes Debüt hin – KNDS könnte bald folgen / Airlines fürchten Kerosin-Engpässe
Der Boom bei Rüstungsaktien macht auch Börsengänge von Rüstungsunternehmen besonders interessant für Anleger. Aktuell sind vor allem zwei Firmen im Fokus: Vincorion und KNDS. Der norddeutsche Rüstungszulieferer Vincorion hat am Freitag ein starkes Börsendebüt hingelegt. Die Aktien legten kräftig zu. Der erste Kurs der Papiere an der Frankfurter Börse lag bei 19,30 Euro. Die knapp 20,3 Millionen Papiere waren zum Festpreis von 17 Euro ausgegeben worden.
Gleichzeitig wirft der für Juni geplante Börsengang des deutsch-französischen Panzerbauers KNDS viele Fragen auf: Denn hier geht es nicht nur um Geschäftszahl...
Inflationsdruck steigt, Zinsen bleiben vorerst stabil – Fed und EZB stehen vor der nächsten Mammutaufgabe
Die Europäische Zentralbank hat ihre Leitzinsen unverändert gelassen – trotz steigender Inflationsrisiken durch den Irankrieg. In dieser „Woche der Notenbanken“ halten viele Zentralbanken still, doch neue EZB-Projektionen zeigen höhere Preise – und Anleger wetten bereits auf eine Zinswende. Handelsblatt-Finanzredakteur Stefan Reccius ordnet die Entscheidung ein.
Außerdem geht es um die US-Notenbank Fed: Sie hält den Leitzins stabil bei 3,5 bis 3,75 Prozent – und signalisiert sogar mögliche Zinssenkungen. Ökonom Gabriel Felbermayr erklärt im Gespräch mit Host Nicole Bastian, warum das kein Widerspruch ist – und sagt: „Die Unsicherheit ist enorm – und entscheidend ist das Timing.“
Wer einen Deep-Dive z...
Iran-Krieg: Werden Lebensmittel bald teurer? / Milliarden zweckentfremdet? Die Schwachstellen des Sondervermögens
Die meisten erinnern sich noch gut an die gewaltigen Preissteigerungen bei Lebensmitteln im Zuge der Coronapandemie und des Ukrainekriegs. Seit 2020 sind die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke laut dem Statistischen Bundesamt um mehr als 37 Prozent gestiegen.
Nun befürchten Experten, dass auch der Irankrieg die Lebensmittelpreise nach oben treiben könnte. Der Hauptgrund sind die steigenden Kosten für Energie, Dünger und Transport. „Experten meinen, dass Nahrungsmittel ab Sommer teurer werden könnten“, sagt Katrin Terpitz, Handelsblatt-Redakteurin im Unternehmensressort. Für die Hersteller dürfte es allerdings sehr schwer werden, im Handel höhere Preise du...
Fossile Falle – Iran-Krieg offenbart Deutschlands Energieproblem / Dominiert Big Tech bald auch den Bondmarkt?
Der Iran-Krieg offenbart Deutschlands immense Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen. Der Anteil von Öl und Gas am Energieverbrauch liegt bei 78 Prozent und hat sich seit zehn Jahren kaum verändert. Das wird angesichts der rasant steigenden Preise zum großen Problem für die deutsche Wirtschaft. Eine neue Analyse des Handelsblatt Research Institutes sieht den Grund für diese Abhängigkeit in der stockenden Elektrifizierung der Industrie und anderer Sektoren. Kathrin Witsch, Teamleiterin für Energie und Industrie beim Handelsblatt, erklärt im Podcast die Hintergründe dieser Entwicklung.
Der Iran-Krieg offenbart Deutschlands gefährliche Abhängigkeit
Außerd...
Unicredit macht der Commerbank ein Übernahmeangebot / Trump droht: Zieht er die Nato mit in den Irankrieg?
Heute morgen hat die italienische Unicredit ein milliardenschweres Übernahmeangebot für die zweitgrößte deutsche Privatbank gemacht: die Commerzbank. Unicredit-Chef Andrea Orcel will die Commerzbank offenbar an den Verhandlungstisch zwingen. Die wiederum hat das Angebot am Montag abgelehnt. Doch kann sie eine Übernahme langfristig überhaupt verhindern? Wie gut das aktuelle Übernahmeangebot der Unicredit tatsächlich ist und was die Hintergründe sind, erklärt Jakob Blume, der stellvertretende Ressortleiter Finanzen beim Handelsblatt, im Podcast-Gespräch.
Unicredit legt Übernahmeangebot in Milliardenhöhe vor
Unicredit-Chef Andrea Orcel hält Druck auf Commerzbank hoch
Außerdem geht es um den...
Gas seit Beginn des Iran-Kriegs zwei Drittel teurer – Europa im LNG-Bieterkampf mit Asien / Was taugen Promi-ETFs?
Der Iran-Krieg hat nicht nur massive Folgen für den Ölmarkt – auch der Gasmarkt gerät nun zunehmend unter Druck. Denn der Krieg trifft den Gasmarkt in Europa zu einem kritischen Zeitpunkt.
Europa hat seine Energieversorgung seit dem Ukrainekrieg stark umgebaut und setzt stärker auf Flüssigerdgas (LNG). Und nach dem Winter sind die Füllstände der europäischen Speicher derzeit deutlich niedriger als im Durchschnitt der vergangenen Jahre – in Deutschland sind die Gasspeicher am 10. März zu 21,6 Prozent gefüllt, weit unterhalb des fünfjährigen Mittelwerts von 43 Prozent.
Zusätzlich drohen Kunden in Asien d...
Preisschock: Iran-Krieg macht Halbleiter teurer / Deutsche Bank: Ex-Manager fordern 695 Millionen Euro Schadenersatz
Die Auswirkungen des Iran-Kriegs sind auch an diesem Donnerstag das alles bestimmende Thema an den globalen Finanzmärkten. Modschtaba Chamenei, der neue religiöse Führer des Irans und Sohn des getöteten Vorgängers Ali Chamenei, hat am Donnerstag erstmals ein offizielles Statement abgegeben: Die Straße von Hormus bleibe weiterhin geschlossen. Das berichteten iranische Staatsmedien. Demnach kündigte er an, dass die Angriffe auf Nachbarstaaten am Persischen Golf weitergehen sollen.
Die wichtige Straße von Hormus gilt aktuell als unpassierbar, nicht zuletzt wegen Berichten, wonach der Iran die Meerenge angeblich vermint haben soll. In der Nacht au...
Rheinmetall legt Rekord-Jahresbilanz vor – Aktie sackt dennoch ab / Chinas Fünfjahresplan: Abkehr von Überproduktion?
Deutschlands größter Rüstungskonzern Rheinmetall hat im vergangenen Jahr die Profitabilität weiter erhöht. Laut der am Mittwoch veröffentlichten Jahresbilanz ist die operative Gewinnmarge von 18 auf einen Rekordwert von 18,5 Prozent gestiegen. Ergebnistreiber war erneut die Munitionssparte mit einer Gewinnmarge von mehr als 29 Prozent.
Der Konzernumsatz soll in diesem Jahr um 40 bis 45 Prozent auf 14,0 bis 14,5 Milliarden Euro zulegen, teilte Rheinmetall mit. Die operative Ergebnismarge im Konzern soll auf 19 Prozent steigen – nach 18,5 Prozent im Jahr 2025. Warum die Aktie trotz der guten Zahlen enttäuschte und wie die Zukunftsaussichten für Rheinmetall aussehen – auch mit Blick auf die Golfstaa...
VW-Gewinn halbiert: Marge fällt auf Niveau der Dieselkrise / Fünf Dinge, die der Staat gegen hohe Spritpreise tun könnte
Bei Volkswagen häufen sich derzeit die Probleme. Europas größter Autobauer musste für das vergangene Geschäftsjahr einen massiven Gewinneinbruch melden. Das operative Ergebnis hat sich auf 8,9 Milliarden Euro in etwa halbiert. Besonders deutlich wird die Krise mit Blick auf die Profitabilität: Die operative Marge liegt nur noch bei 2,8 Prozent. Ein ähnlich niedriger Wert wurde zuletzt 2016 während der Krise um manipulierte Dieselabgaswerte erreicht.
„VW verkauft weiterhin viele Autos, verdient daran aber deutlich weniger Geld“, sagt Lazar Backovic, Teamleiter Mobilität beim Handelsblatt. Die Gründe dafür seien vielfältig. Vor allem belasten die Milliardenab...
Öl-Preis über 100 Dollar: Fallende Aktienkurse, Flucht in Devisen? / Ehegattensplitting-Aus könnte 175.000 Jobs bringen
Auch nach mehr als einer Woche geht der Iran-Krieg weiter. Und neben den menschlichen Folgen, wie den vielen Todesopfern, Verletzten und Vertriebenen hat der Krieg auch Auswirkungen auf die Wirtschaft. Denn der Iran, nun angeführt vom neuen obersten Führer Modschtaba Chamenei, attackiert weiterhin Nachbarländer in der Region, unter anderem eine Ölraffinerie in Bahrain.
Außerdem ist die Straße von Hormus wegen dem Krieg weiterhin geschlossen. In der Nacht zu Montag ist der Ölpreis deshalb inzwischen auf deutlich mehr als 100 Dollar pro Barrel gestiegen. Welche Auswirkungen der hohe Ölpreis auf die Weltwirtschaft und die Inflatio...
„Der Iran versucht, eine Weltwirtschaftskrise auszulösen“ – Sicherheitsexperte Peter Neumann im Interview
Fast eine Woche ist seit Beginn des Iran-Kriegs vergangen. Peter Neumann, Professor für Sicherheitsstudien am King’s College London, hält es für möglich, dass sich der Krieg ausweiten und erhebliche wirtschaftliche und militärische Folgen für Europa haben könnte. „Der Iran hat militärisch nicht die Mittel, einen Krieg gegen die USA und Israel zu gewinnen“, sagte Neumann im Podcast Handelsblatt Today.
Stattdessen versuche das Land durch eine De-Facto-Sperrung der Straße von Hormus eine Weltwirtschaftskrise auszulösen und die Kosten für die US-Verbündeten in der Region und darüber hinaus in die H...
Energiepreisschock stärkt US-Dollar – und belastet Schwellenländer / So trifft der Iran-Krieg die Reisebranche
Monatelang zeigte der US-Dollar sich schwach. Anfang Februar hatte er sogar noch die psychologisch wichtige Marke von 1,20 Dollar pro Euro unterschritten. Mit dem Krieg im Iran hat sich die Lage aber gewandelt. Steigende Öl- und Gaspreise treiben die Nachfrage nach der Weltleitwährung – und so hat der Dollar in kurzer Zeit deutlich zugelegt. Für Anleger hat das Folgen: Besonders Schwellenländer geraten unter Druck, ihre Aktienmärkte haben zu Wochenbeginn spürbar verloren. Der Index MSCI Emerging Markets, der etwa Aktien aus China, Taiwan, Südkorea, Indien und Brasilien enthält, ist in den ersten drei Tagen der Woche um m...
Erholung an Europas Börsen, Absturz in Asien / Iran-Krieg: Bericht aus Tel Aviv / Insider-Wetten? Kritik an Polymarket
Die US-israelischen Angriffe auf den Iran haben einen Flächenbrand im Nahen Osten entfacht. Bislang zeichnet sich keine Entspannung ab. Im Marktbericht erfahren Anleger, was an diesem fünften Tag des Iran-Krieges an den Börsen passiert ist.
Danach berichtet Handelsblatt-Korrespondent Léonardo Kahn aus Tel Aviv über die Lage im Nahen Osten. Inzwischen mehren sich Berichte, wonach sich die Arsenale der USA und Israel schneller leeren als gedacht. Unterdessen brechen dem Iran im Zuge der Luftangriffe immer mehr Raketenabschussrampen weg. Zudem gibt es im Norden Israels Hinweise darauf, dass eine Bodenoffensive im Libanon bevorstehen könnte.
...
Iran-Krieg: Dax verliert bis zu 1000 Punkte / Angebotsschock am Gasmarkt / Wie Sie Ihr Depot krisenfest machen
Der deutsche Leitindex baut seine Verluste wegen des Iran-Kriegs aus und fällt auf den tiefsten Stand seit Anfang Dezember. Das Tagestief notiert an der Marke von 23.600 Zählern. Das entspricht einem Verlust von rund 1000 Punkten. Bereits am Vortag hatte der Dax 2,6 Prozent eingebüßt. Die massiven Einschränkungen in der Straße von Hormus und der Flüssiggas-Produktionsstopp von Qatar Energy haben den Gaspreis an der niederländischen Börse TTF zeitweise auf 62 Euro pro Megawattstunde steigen lassen. Das sind 94 Prozent mehr als am Freitag. Rohstoffexpertin Judith Henke erklärt im Podcast, warum vor allem US-amerikanische Unternehmen davon profitiere...
Iran-Krieg: Fällt das Regime in Teheran nach den Bombardierungen? / Wie sich der Krieg auf die Weltwirtschaft auswirkt
Es herrscht ein neuer Krieg, seit am Wochenende die USA und Israel den Iran bombardieren. Der wiederum reagiert mit Gegenschlägen und attackiert mehrere Länder in der Region. Das erklärte Ziel von US-Präsident Donald Trump: ein Regimewechsel im Iran. Wir besprechen in dieser Folge, wie lange der Krieg andauern könnte und wie stark das Regime im Iran noch ist, nachdem der oberste Führer Ali Chamenei und weitere führende Politiker getötet wurden. Außerdem geht es um die Lage der Zivilbevölkerung im Iran. Zu Gast ist dafür der Direktor beim Deutschen Orient-Inst...
Paramount sticht Netflix im Kampf um Warner Bros. aus – Politikexpertin Clüver Ashbrook warnt vor Folgen für US-Medien
Netflix ist aus dem Bieterstreit um Warner Bros Discovery (WBD) ausgestiegen. Damit dürfte der Weg für eine Übernahme durch Paramount Skydance frei sein. Dabei hatte sich Warner Bros Discovery eigentlich bereits für das Angebot von Netflix mit knapp 83 Milliarden Dollar für das Film- und Streaminggeschäft entschieden. Doch Paramount verbesserte das Angebot nach wiederholten WBD-Absagen mehrfach – und bot schließlich knapp 31 Dollar je Aktie. Insgesamt beläuft sich das Angebot auf etwa 111 Milliarden Dollar.
Paramount Skydance plant, den gesamten Warner-Konzern zu übernehmen – inklusive der Kabelnetzwerke CNN, TNT und HBO. Deshalb steht mit dem Deal auch die...
Wieder ein Nvidia-Rekord – aber droht bald harte Konkurrenz? / Aktiendepot oder Eigenheim – was sich mehr rechnet
Der anhaltend hohe Bedarf an Hochleistungsprozessoren für Künstliche Intelligenz (KI) hat Nvidia erneut zu einem überraschend starken Quartalsergebnis verholfen. Der Umsatz sei im Vorjahresvergleich um 73 Prozent auf ein Rekordhoch von 68,1 Milliarden Dollar gestiegen, der Nettogewinn habe sich auf Jahressicht auf 43 Milliarden nahezu verdoppelt, teilte das Unternehmen mit. Nvidia übertraf damit auf breiter Front die Erwartungen der Analysten, obwohl diese aufgrund des rasanten Firmenwachstums in den vergangenen Monaten ohnehin hoch gewesen waren.
Grund dafür ist die technologische Führung auf dem Markt für spezialisierte Grafikchips (GPUs), die für KI-Berechnungen gebraucht werden. Sie werden sowohl f...
Neues Heizungsgesetz: Lohnen sich Öl und Gas wieder? / Warum Stablecoin-Anbieter Tether die Goldrally befeuert
Die schwarz-rote Koalition hat sich auf Eckpunkte für eine Reform des sogenannten Heizungsgesetzes geeinigt. Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz soll noch vor Jahresmitte in Kraft treten. Die Vorgabe, dass eine neu eingebaute Heizung zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden muss, entfällt. Konkret heißt das, dass Öl- und Gasheizungen künftig weiterhin in Wohnhäusern eingebaut werden können. Ob sich das aber auch aus wirtschaftlicher Sicht lohnt, erklärt Klaus Stratmann, Chefreporter für Klima und Energie beim Handelsblatt.
Öl- und Gasheizungen bleiben, die Förderung auch – ein Überblick
Im Schwerpunkt geht es um Teth...
KI-Angst 2.0 trifft Wall Street hart – Anlagestratege ordnet ein / Rückschlag für Novo Nordisk – Aktie sackt ab
Eigentlich ist es nur ein Gedankenexperiment, das Alap Shah für das bislang wenig prominente US-Researchhaus Citrini aufgeschrieben hat. Aber als der Autor seine Analyse mit dem Titel „The 2028 Global Intelligence Crisis“ am Montagabend über den Kurznachrichtendienst X verbreitete, reichte das, um an der Börse einen zweistelligen Milliardenbetrag an Marktwert zu vernichten.
Die Folge: Die US-Technologiebörse Nasdaq verlor zum Wochenbeginn 1,1 Prozent und der breiter gefasste Index S&P 500 sackte um etwa ein Prozent ab. Ein Korb aus KI-gefährdeten Aktien brach um sechs Prozent ein und liegt nun im laufenden Jahr bereits 22 Prozent im Minus. „Der Markt d...
US-Zollchaos: Wie sollte die EU jetzt reagieren, Herr Fuest? / Wie Anleger vom steigenden Uranpreis profitieren können
Donald Trump hat mit seiner Zollpolitik eine herbe Niederlage vor dem US Supreme Court erlitten. Ein Teil der amerikanischen Importzölle wurde für rechtswidrig erklärt. Doch ein Ende des Zollchaos' ist nicht in Sicht, denn der US-Präsident kündigte nach dem Urteil neue Zölle in Höhe von 15 Prozent auf alle US-Importe an.
Kommt Trump damit durch? Wie könnte Europa darauf reagieren? Und welche Chancen haben Unternehmen, die gezahlte Zölle jetzt zurückfordern wollen? Über all diese Fragen sprechen wir mit Clemens Fuest, dem Präsidenten des Ifo Instituts. Außerdem geht es um di...
Nvidia, Microsoft, OpenAI: Tech-Investor Philipp Klöckner spricht über die Risiken des KI-Wettlaufs
Alphabet, Amazon, Microsoft, Meta und Oracle wollen dieses Jahr insgesamt 700 Milliarden Dollar für KI und Rechenzentren ausgeben. Unklar ist, ob sich diese gigantischen Investitionen am Ende auch auszahlen werden. Investoren blicken zunehmend skeptisch auf diese Entwicklung: Seit Jahresbeginn haben die Aktienkurse einiger Big-Tech-Konzerne teils deutlich nachgegeben.
Auch die wachsenden finanziellen Verflechtungen innerhalb des KI-Sektors, bei denen Milliarden-Investitionen an die Abnahme von KI-Chips oder Cloud-Kapazitäten gekoppelt werden, machen vielen Anlegern Sorgen.
Tech-Investor und -Analyst Philipp Klöckner blickt weiterhin optimistisch auf die Branche, vor allem auf die sogenannten Hyperscaler mit großen Cloud-Sparten. Allerdings sagt...
Rückenwind für Bayer: Trump erteilt Glyphosat Schutzstatus / Dividenden-ETFs, die besser performen als der MSCI World
Die US-Regierung verleiht dem vom Chemiekonzern Bayer vertriebenen Unkrautvernichter Glyphosat einen Sonderstatus. Präsident Donald Trump hat die Produktion und den dafür notwendigen Abbau des Minerals Phosphat in den „Defense Production Act“ (DPA) aufgenommen. Herbizide auf Glyphosatbasis würden eine „entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung des landwirtschaftlichen Vorsprungs der USA spielen“ und seien ein „Eckpfeiler der landwirtschaftlichen Produktivität“, so Trump.
Für Bayer kann die Aufnahme in den DPA ein weiterer entscheidender Schritt werden, um die Klagerisiken von Glyphosatnutzern in den USA in den Griff zu bekommen – und zwar in Kombination mit dem gerade erst vereinbarten Vergle...
Buffetts letztes Portfolio im Check / Bayers Milliarden-Vergleich zu Glyphosat-Klagen – hilft das der Aktie?
Bayer sucht den Befreiungsschlag im Rechtsstreit um seinen Unkrautvernichter Glyphosat in den USA. Dazu hat der Dax-Konzern mit den Anwälten der Kläger in den USA einen erneuten außergerichtlichen Vergleich geschlossen. Bayer ist bereit, bis zu 7,25 Milliarden Dollar über einen Zeitraum von 21 Jahren an bestehende und neue Kläger zu zahlen, teilte der Konzern am Dienstag mit. Das alles erinnert an den ersten großen Vergleich in der Causa aus dem Jahr 2020.
Der Sammelvergleich kommt parallel zu einer Klage von Bayer vor dem Obersten Gerichtshof der USA, dem Supreme Court. Das Unternehmen hat dort gute Aussic...
Spitzensteuersatz erst ab 80.000 Euro pro Jahr? Regierung ringt um Steuerreform / AI Scare Trade: Was Sie wissen sollten
Die Steuerpolitik war einer der großen Streitpunkte während der Koalitionsverhandlungen zwischen der Union und der SPD. Letztlich wurde das Problem vertagt – mit dem Ergebnis, dass es die Regierung in regelmäßigen Abständen wieder einholt. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat am vergangenen Wochenende die Debatte wieder angestoßen. Er fordert, den Spitzensteuersatz nicht schon bei einem zu versteuernden Einkommen von knapp 70.000 Euro pro Jahr greifen zu lassen, sondern erst bei 80.000 Euro. Die Reaktion aus der SPD folgte prompt: Das könne man machen – aber nur, wenn der Steuersatz für Besserverdiener erhöht werde. Jan Hildebrand, Handelsblatt-Chefreporter für Finanzpoli...
Pro und Contra von Euro-Bonds – ein Streitgespräch / Exporte: Deutsche Firmen fordern „Handels-Nato“ gegen Zölle
Am heutigen Montag treffen sich die Finanzminister der Eurozonen-Länder in Brüssel. Sie beraten neben anderen Themen über die Wirtschaftspolitik der Euro-Zone. Ein bereits im Vorfeld heiß diskutiertes Thema sind die Euro-Bonds: gemeinsame Staatsanleihen aller Euro-Länder. Oder kurz gesagt: gemeinsame EU-Schulden. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, EZB-Chefin Christine Lagarde und Bundesbank-Chef Joachim Nagel hatten sich zuletzt für Euro-Bonds ausgesprochen. Auch die SPD sind dafür, während die Union und Kanzler Friedrich Merz klar dagegen sind.
In dieser Podcast-Folge diskutieren Markus Ferber (CSU), seit 1994 Europa-Abgeordneter und vehementer Gegner von Euro-Bonds, und Florian Heider, der wissensch...
Münchner Sicherheitskonferenz: Hält das transatlantische Bündnis? / Eigenständiger KI-Agent Open Claw im Selbstversuch
Die 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) hat am Freitag im Hotel Bayerischer Hof begonnen. Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Konferenz eröffnet und für eine enge Zusammenarbeit zwischen Europa, den USA und der Nato geworben.
Today-Host Nicole Bastian berichtet direkt aus München. Sie spricht dort mit Jonathan Barth, Senior Fellow am Institut Jacques Delors in Paris und Vorsitzender des Projektvorstands der Geostrategic Europe Taskforce, über die zentrale Frage der MSC: Wie belastbar ist das transatlantische Bündnis noch – und welche strategische Eigenverantwortung muss Europa in der Verteidigung übernehmen?
Der Anti-Trump – Merz rechnet mit der US-Regierun...
Alphabet platziert 100-jährige Anleihe: Was Anleger wissen müssen / Mercedes-Gewinn halbiert: Wie der Konzern umsteuert
Mercedes-Benz steckt tief in der Krise: Der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern ist im vergangenen Jahr um 57 Prozent auf 5,82 Milliarden Euro eingebrochen, wie am Donnerstag bekannt wurde. Die Aktie des Stuttgarter Autobauers gehörte zu den Dax-Verlierern und notierte zeitweise mehr als fünf Prozent im Minus, erholte sich allerdings im Tagesverlauf. Wie das Management auf die schlechten Zahlen reagieren will, erklärt Handelsblatt-Reporter Michael Scheppe, der die Präsentation in Stuttgart mitverfolgt hat.
Mercedes-Gewinneinbruch – Autos bringen nur noch fünf Prozent Marge
Außerdem: Der Google-Mutterkonzern Alphabet hat diese Woche eine 100-jährige Anleihe a...
VW: Streit um Boni nach überraschendem Milliarden-Cashflow / Wird 2026 das Jahr der M&A-Megadeals?
Der Volkswagen-Konzern hat mehr Geld in der Kasse als angenommen. Das hat der Konzern Ende Januar in einer Ad-hoc-Mitteilung bekannt gegeben. Daraufhin stieg die Aktie leicht. Volkswagen war bislang von einem Netto-Cashflow „rund um die Nulllinie“ ausgegangen, tatsächlich sind es sechs Milliarden Euro.
Es ist unklar, wer in welcher Höhe von dem unerwarteten Geldsegen profitieren soll: Vorstand, Aktionäre, Belegschaft streiten sich. Volkswagens oberste Arbeitnehmervertreterin Daniela Cavallo forderte heute einen Bonus für Beschäftigte. Teamleiter Mobilität beim Handelsblatt, Lazar Backovic, erklärt, wie es zu dem unerwarteten Geldsegen kam und wie VW für 2026 wirts...
Sonderfolge: Der COO des ChatGPT-Entwicklers OpenAI im Interview
„Jeder Dollar für Rechenleistung bringt uns drei Dollar Umsatz“ – das sagt OpenAI-COO Brad Lightcap im Interview mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes. Die beiden haben am Rande des World Economic Forums in Davos miteinander gesprochen. Lightcap widerspricht dabei der KI-Blasen-Debatte, nennt Renditezahlen, erklärt, woran Kunden scheitern und warum die US-Tochter der Telekom ein Vorzeigepartner sei.
In dieser Sonderfolge von Handelsblatt Today hören Sie das Gespräch der beiden in der Originalversion in englischer Sprache.
Sozialabgaben auf Kapitaleinkünfte? SPD-Pläne aus Anlegersicht / Kredite ohne Banken: Wie riskant ist Private Credit?
Rund ein Jahr nach dem Vorschlag des damaligen Grünen-Kanzlerkandidaten Robert Habeck wird im politischen Berlin wieder über Sozialabgaben auf Kapitaleinkünfte diskutiert. Dieses Mal ist es die SPD, die eine solche Maßnahme vorschlägt, um die gesetzlichen Krankenkassen zu entlasten. Im Rahmen der sogenannten Gesundheitsabgabe will die SPD künftig neben Kapitalerträgen auch Mieteinnahmen heranziehen, um die Finanzlöcher im Gesundheitssystem zu stopfen. Der Koalitionspartner CDU fordert eine stärkere Steuerfinanzierung.
Aber hat das deutsche Gesundheitssystem, immerhin eines der teuersten weltweit, wirklich ein Einnahmeproblem – oder eher ein Ausgabenproblem? Handelsblatt-Politik-Chefreporter Martin Greive erklärt im Podcast die...
Japan: Börsen reagieren auf Sanae Takaichis Wahlsieg / „Big 6“ Tech-Aktien sind jetzt günstig – was ist ihr Potenzial?
Nach dem klaren Wahlsieg der Liberaldemokratischen Partei steht fest: Japans Premierministerin Sanae Takaichi bleibt im Amt. Die LDP errang bei der vorgezogenen Parlamentswahl mehr als zwei Drittel der Sitze – ein historischer Erfolg, der der Regierung deutlich mehr politischen Handlungsspielraum verschafft.
Takaichi hatte die Wahl zum Referendum über ihre politische Zukunft gemacht. Mit dem Ergebnis gilt zugleich ihr wirtschafts- und sicherheitspolitischer Kurs als bestätigt, der auf expansive Staats- und Verteidigungsausgaben setzt. Dieser Kurs sorgte zuletzt für neue Rekorde am japanischen Aktienmarkt, zugleich aber auch für politische Spannungen mit China. Was Takaichi wirtschaftspolitisch weiterhin plant und welche...
Bitcoin-Talfahrt: Ist der Kursboden erreicht? Experte ordnet ein / Warum sich Siemens zum Dax-Star entwickelt
In der Nacht zu Freitag ist der Bitcoin zeitweise auf 60.000 Dollar gefallen. Mittlerweile hat sich die älteste und wichtigste Kryptowährung wieder etwas erholt. Das Tief war der niedrigste Stand seit Ende Oktober 2024. Der aktuelle Kursrutsch hängt mit Aussagen des US-Finanzministers Scott Bessent zusammen. Dieser sagte bei einer Befragung im Repräsentantenhaus, dass weder sein Ministerium noch das von ihm geleitete Financial Stability Oversight Council Bitcoin kaufen werde.
Viele Marktteilnehmer hatten auf eine von US-Präsident Donald Trump angekündigte staatliche Krypto-Reserve gehofft. Die wurde im vergangenen März zwar faktisch auch geschaffen, allerdings werden hierfür keine...