Kontrafunk: Schweizerstunde
«Schweizerstunde» ist unser wöchentliches Magazin für eidgenössische Aktualität. Der Kontrafunk ist nicht nur in der Schweiz domiziliert, sondern kümmert sich intensiv um Fragen schweizerischer Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – und zwar aus betont bürgerlicher Perspektive. Die Themen werden so verhandelt, dass sie auch für Hörer in Deutschland und Österreich nachvollziehbar sind.
Schweizerstunde: Prominente Mitte-Ständerätin ruft zum Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative auf
Die Urner Mitte-Ständerätin Heidi Z’graggen befeuert den Abstimmungskampf zur Zuwanderungsbegrenzung. Die Infrastruktur komme mit dem rasanten Zustrom nicht mit. Es brauche eine Verschnaufpause. Auch die neuen EU-Verträge sieht sie kritisch. Die Schweiz würde damit ihre Souveränität aufgeben. Außerdem in der Sendung: SVP-Asylchef Pascal Schmid stellt die Pläne seiner Partei zur Wegweisung krimineller Ausländer und abgewiesener Asylbewerber vor.
Schweizerstunde: Die muslimische Präsenz verändert die religiöse Landschaft sichtbar
Künstliche Intelligenz hält rasant Einzug in den Journalismus – doch mit ihr wächst auch die Unsicherheit: Wie viel Mensch steckt noch im Beitrag, und wo übernimmt die Maschine? Der neue KI-Kodex der Schweizer Medienbranche will Vertrauen schaffen, bleibt aber nicht unumstritten. Der IT-Sicherheitsexperte Volker Birk sieht darin problematische Aussagen, die weit über KI hinausgehen. Die Zuwanderung verändert die religiöse Landschaft der Schweiz sichtbar. Die wachsende muslimische Bevölkerung stellt traditionelle Selbstbilder infrage. Pfarrer Peter Ruch ordnet diese Entwicklung ein und spricht offen über ihre gesellschaftlichen und kirchlichen Folgen.
Schweizerstunde: Die Fischer-Story und die Frage nach journalistischer Ethik
Hat die Berichterstattung über den ehemaligen Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer Missstände aufgedeckt oder einen Menschen medial exekutiert? Die Fischer-Story ist ein Fall mit Sprengkraft, den Medienkritiker Kurt Zimmermann einordnet. Ausserdem gewährt die „Schweizerstunde“ einen Blick auf die Großbaustelle Bildungssystem Schweiz und warum immer mehr Jugendliche die Schule mit massiven Wissenslücken verlassen. Der amtsälteste Bildungsdirektor der Schweiz, Res Schmid, spricht über Ideologie an den Pädagogischen Hochschulen und darüber, wie er Gegensteuer gegeben hat.
Schweizerstunde: Ein Altlinker rechnet mit der SP ab
Der Politologe Professor Wolf Linder ist seit Jahrzehnten Mitglied der SP, bekundet aber immer mehr Mühe mit seiner Partei. Bei der Neutralitätsinitiative steht er auf der anderen Seite und erklärt, warum. Der Bund musste Beschaffungsverträge für Covid-Impfstoffe offenlegen. Was darin steht und was nun für Aufregung sorgt, hat der Rechtsanwalt Philipp Kruse analysiert.
Schweizerstunde: Wie korrupt ist das öffentliche Beschaffungswesen?
Stadler Rail zieht einen Rekurs gegen die Vergabe eines Milliardenauftrags durch die SBB an die deutsche Siemens nicht weiter. Nationalrat Lukas Reimann kennt die Gründe, kritisiert die Korruptionsanfälligkeit bei öffentlichen Aufträgen und fordert, dass vermehrt nationale Hersteller zum Zug kommen. Ausserdem: Jung-SVP-Präsident Nils Fiechter über das Versagen der Medien im Fall Patrick Fischer und Kantonsrat Hans Egli über die Affäre um das Impfobligatorium im Kanton Zürich.
Schweizerstunde: Großmoschee in St. Gallen – Projekt mit gesellschaftlicher Sprengkraft
Ein Bauprojekt in St. Gallen sorgt für Diskussionen: Geplant ist eine Großmoschee einer albanisch geprägten Gemeinschaft für mehrere Hundert Besucher. Im Fokus stehen Finanzierung, Bedeutung im urbanen Raum und Fragen zum Zusammenleben. Zudem wird das Verbandsbeschwerderecht beleuchtet: Es schützt Umwelt und Landschaft, steht aber wegen Missbrauchs durch Umweltorganisationen und problematischer Machtbalance in der Kritik.
Schweizerstunde: Schlampige Recherchen um Schweizer Schlapphüte
Um eine Räuberpistole zu erzählen, stützen sich Journalisten gerne nur auf bruchstückhafte Informationen und verzichten auf Gegenrecherchen. Von drei Vorfällen kann Ralph Bosshard, früherer Operationsoffizier bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, berichten. Er wurde zu Unrecht des Landesverrats bezichtigt. Ein Sparwille im Bereich Kommunikation ist in der Bundesverwaltung nicht zu erkennen, sie gibt über hundert Millionen Franken pro Jahr aus. „Diese Informationsdominanz ist eine Gefahr für die Demokratie“, sagt Kommunikationswissenschaftler Stephan Russ-Mohl. Im dritten Thema geht der Kontrafunk den Gründen nach, weshalb im Käseland Schweiz auch Käsebetriebe vor d
Schweizerstunde: Was ist das Schweizerkreuz auf Produkten noch wert?
Die Regeln zur Verwendung des Schweizerkreuzes wurden gelockert. Neu muss ein Produkt für das Label nicht mehr im eigenen Land hergestellt werden. Der Schuhproduzent Claudio Minder kritisiert diesen Schritt, fertigt sein Unternehmen doch komplett in der Schweiz zu höheren Kosten. Philippe Schultheiss hat einst Wirtschaft studiert und wurde später als Quereinsteiger reformierter Pfarrer. Er spricht über diesen ungewöhnlichen Werdegang und die Vorteile einer unkonventionellen Kombination im Pfarrberuf.
Schweizerstunde: Souveränitätsmüde Elite in Bundesbern und Clankriminalität in der Schweiz
Unternehmer Giorgio Behr zerlegt die Argumente der Befürworter der EU-Unterwerfungsverträge in ihre Einzelteile: Die Schweiz fahre besser, wenn sie an ihrer vergleichsweise liberalen Wirtschaftsordnung festhalte und sich nicht dem Bürokratie-Moloch Brüssel ausliefere. Deutliche Worte findet Behr auch für die politischen Unterwerfungsfantasien der Politelite: Wer freiwillig nichts mehr zu sagen haben wolle, sei ein „Fall für den Psychiater“. Unser zweiter Gast, Valentin Landmann, bekannt als „Milieuanwalt“, gewährt exklusive Einblicke in die Welt krimineller Clans, die sich auch in der Schweiz ausbreiten.
Schweizerstunde: Rückkehr der Atomkraft? Ständerat ebnet Weg für neue Kraftwerke
Der Ständerat will das Verbot für den Bau neuer Atomkraftwerke aus dem Gesetz streichen – ein möglicher Kurswechsel in der Energiepolitik. Zugleich sorgen neue Badevorschriften im Kanton Genf, die faktisch ein Burkini-Verbot darstellen, sowie Debatten über Kopftücher an Zürcher Schulen für hitzige Diskussionen über Freiheit, Integration und die Grenzen staatlicher Regulierung.
Schweizerstunde: Weitere Annäherung an die EU durch die Hintertür?
Die Schweiz hat ein Abkommen mit der EU über die Teilnahme an zivilen und militärischen Friedensmissionen unterzeichnet. SVP-Nationalrat Mike Egger sieht darin einen neuen Schritt zu Annäherung an die EU und eine weitere Aushöhlung der Neutralität. Die Migros Zürich hat ihr Auslandabenteuer mit der Lebensmittelkette Tegut in Deutschland beendet. Der Ökonom Beat Kappeler analysiert den teuren Rückzug und die Folgen für die Expansionspolitik des Einzelhändlers.
Schweizerstunde: Die Covid-Impfverträge müssen offengelegt werden
Die Verträge der Schweiz mit den Herstellern der Covid-Impfstoffe müssen endlich offengelegt werden. Das hat das Bundesverwaltungsgericht angeordnet. Nationalrat und Rechtsanwalt Rémy Wyssmann leuchtet in der „Schweizerstunde“ die Hintergründe aus und sagt, wovor sich die Behörden am meisten fürchten. Im militanten Feminismus zeigen sich offen antisemitische Tendenzen, zuletzt etwa an gewalttätigen Demonstrationen am Weltfrauentag in Zürich oder Lausanne. Die Journalistin Joyce Lopes analysiert die Lage.
Schweizerstunde: Einschränkung der Meinungsfreiheit – der Digital Services Act als Vorlage für ein neues Bundesgesetz
Ein Sexualkundeunterricht mit einer fünften Primarklasse im toggenburgischen Bütschwil hat eine heftige Debatte ausgelöst. Eltern protestieren, im St. Galler Kantonsrat wurde eine Interpellation eingereicht, und es wurde Strafanzeige gemäß Artikel 187 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs erstattet. Der Bundesrat will die Meinungs- und Redefreiheit in der Schweiz massiv einschränken. Angelehnt an den Digital Services Act der Europäische Union, soll das Bundesgesetz über Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen (KomPG) geschaffen werden. Dagegen formiert sich Widerstand.
Schweizerstunde: Irrsinn in der Schweizer Entwicklungshilfe und Folgen der Integration des Islam
Die Schweiz unterstützt Funktionäre in Simbabwe bei der Gleichstellung der Geschlechter mit mehreren Millionen Franken. Der Thurgauer SVP-Kantonsrat und Rechtsanwalt Hermann Lei hat den Fall aufgedeckt und geht davon aus, dass es nicht der einzige dieser Art ist. Seine Kritik an der Entwicklungszusammenarbeit erläutert er im Gespräch. Der Islamwissenschaftler Mounir Hikmat ist vom Islam zum Christentum konvertiert und gehört zu den lautesten Kritikern seiner früheren Religion. Er sieht den Islam in erster Linie als Ideologie. Im Interview warnt er vor den gesellschaftlichen Folgen, wenn man dieser zu viel Raum gibt.
Schweizerstunde: Nachteile der Individualbesteuerung, Bargeld ist Freiheit
Die Volksabstimmung vom 8. März über die Individualbesteuerung schlägt hohe Wellen. Das Anliegen ist unbestritten: die sogenannte Heiratsstrafe abzuschaffen. Doch diese Vorlage sei völlig verfehlt, sagt SVP-Nationalrätin Monika Rüegger. Sie benachteilige nicht nur Familien, sondern auch Alleinerziehende und unverheiratete Paare. Außerdem würde sie ein Bürokratiemonster schaffen – mit 1,7 Millionen zusätzlich auszufüllenden Steuererklärungen und 1600 neuen Steuervögten. Warum der Schweizer Franken in der Verfassung verankert werden soll und warum Bargeld Freiheit bedeutet, erklärt SVP-Nationalrat Roland Rino Büchel im zweiten Teil der Sendung.
Schweizerstunde: Die Silvester-Brandkatastrophe von Crans-Montana – hätte sie verhindert werden können?
In der Bar Le Constellation im Walliser Top-Skiort Crans verloren in der Silvesternacht über vierzig junge Menschen ihr Leben, mehr als hundert wurden teilweise schwer verletzt. Kommunikationsberater und Publizist Lukas Joos sagt: „Die Katastrophe hätte verhindert werden können, wenn die Bar jedes Jahr feuerpolizeilich kontrolliert worden wäre.“ Dass es jahrelang keine Kontrollen gab, ist fehlendem Arbeitsethos geschuldet, und leider ist dies nicht das einzige Beispiel für mangelnde Fürsorgepflicht. Welches sind die Folgen des starken Frankens? Das erklärt Finanzexperte Prof. Martin Janssen in der Sendung. Wohl ist es eine gute Zeit für Investitionen, doch wie schützen...
Schweizerstunde: Der Fall Jacques Baud und das Versagen der Schweiz
Jacques Baud, ehemaliger Mitarbeiter des Schweizer Nachrichtendienstes, wurde von der EU wegen angeblicher prorussischer Propaganda mit harten Sanktionen belegt. Die offizielle Schweiz hat darauf spät und zögerlich reagiert. SVP-Nationalrat Franz Grüter will diese Vorgänge politisch aufarbeiten und erklärt die Gründe. Das Mercosur-Abkommen setzt die Schweizer Landwirtschaft unter Druck. Wie die Bauern damit und mit weiteren Herausforderungen umgehen, schildert Hans Bieri von der Schweizerischen Vereinigung Industrie und Landwirtschaft.
Schweizerstunde: Showdown zur SRG-Initiative und neue Ideen zur Steuerung der Zuwanderung
Vor der Volkabstimmung am 8. März erklärt SVP-Schweiz-Präsident Marcel Dettling, warum 200 Franken Gebühren für die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) mehr als genug sind. Die SRG sende vieles, was die Privaten genauso gut könnten und was nicht zu ihrem Grundauftrag gehöre. Stoßend sei weiter, dass auch Unternehmen Gebühren bezahlen müssten – und dies nicht zu knapp: bis zu 49.000 Franken. Der Ökonom Reiner Eichenberger fordert „Kurtaxe“ für Zuwanderer. Die Schweiz weist ein Vielfaches an Zuwanderung auf im Vergleich etwa zu Deutschland. Eichenberger stellt in unserer Sendung innovative Ideen vor, wie der Zustrom intelligent bewält...
Schweizerstunde: Buße für Impfunwillige
In der Vorlage des aktuellen Gesundheitsgesetzes des Kantons St. Gallen gibt es einen neuen Artikel. Diejenigen, die sich einer angeordneten Impfpflicht widersetzen, sollen mit einer Buße von 20.000 Franken bestraft werden. Zur Gesetzesvorlage sind zahlreiche Vernehmlassungsantworten bei der Regierung eingegangen, unter anderem von der St. Galler SVP. Kantonsrat Bruno Dudli spricht über die Details. Und in den Schweizer Alpen trafen sich diesen Monat rund 3000 Führungskräfte zum 56. World Economic Forum. Wie sich die Welteliten unsere Zukunft vorstellen, berichtet der Ökonom Dr. Markus Krall.
Schweizerstunde: Buße für Impfunwillige
In der Vorlage des aktuellen Gesundheitsgesetzes des Kantons St. Gallen gibt es einen neuen Artikel. Diejenigen, die sich einer angeordneten Impfpflicht widersetzen, sollen mit einer Buße von 20.000 Franken bestraft werden. Zur Gesetzesvorlage sind zahlreiche Vernehmlassungsantworten bei der Regierung eingegangen, unter anderem von der St. Galler SVP. Kantonsrat Bruno Dudli spricht über die Details. Und in den Schweizer Alpen trafen sich diesen Monat rund 3000 Führungskräfte zum 56. World Economic Forum. Wie sich die Welteliten unsere Zukunft vorstellen, berichtet der Ökonom Dr. Markus Krall.
Schweizerstunde: Stromabkommen mit der EU – Schluss mit der Souveränität?
Mit dem geplanten Stromabkommen mit der Europäischen Union droht die Schweiz ihre Selbständigkeit im Energiebereich aufzugeben. Das ist der Vorwurf von Kritikern wie dem Walliser Mitte-Ständerat Beat Rieder. Er führt aus, was dem Land dann bevorsteht und wie die Alternative aussieht. Juden in der Schweiz berichten von einem Aufflammen des offenen Antisemitismus. Woher dieser kommt, wie er sich äussert und welche Gegenstrategien es gibt, sagt der Zürcher Gemeinderat Ronny Siev.
Schweizerstunde: Die Eidgenossenschaft im Sturm – und wie sie heil wieder herauskommt
Das Politjahr 2026 wird spektakulär. Im Juni stimmt die Schweizer Bevölkerung über die Initiative „Keine 10-Millionen-Schweiz“ ab, die die Zuwanderung begrenzen will. SVP-Nationalrat Andreas Glarner erklärt, was in diesem Bereich alles schiefläuft, wer dafür verantwortlich ist und wie die Missstände beseitigt werden können. Brandkatastrophe von Crans-Montana, US-Zolldeal, Anbindung an die EU, Druck auf die Neutralität: Die Schweiz ist in Turbulenzen. Was ist da los? Welche Entwicklungen und Trends zeichnen sich ab? Und was muss die Schweiz tun, um erfolgreich zu sein und zu bleiben? Entspannte Auskünfte von Wirtschaftshistoriker Prof. Tobias Straumann.
Schweizerstunde: Was bedeuten die EU-Verträge für die Bauern?
Die Schweiz debattiert die neuen Rahmenverträge mit der EU in erhitzter Stimmung. Die Landwirtschaft spielt im Dossier offiziell eine untergeordnete Rolle, ist aber in vielen Teilbereichen dennoch direkt betroffen. Der Präsident des Schweizer Bauernverbands und Nationalrat der Mitte-Partei, Markus Ritter, hat klare Forderungen für Nachbesserungen der Verträge. Organisationen können in vielen Schweizer Kantonen Steuerbefreiung beantragen und erhalten diese auch oft, wenn sie gemeinnützig tätig sind. Warum Spenden für Greenpeace und Co. aber oftmals in Wahrheit politische Kampagnen finanzieren, erläutert uns Dominik Feusi vom „Nebelspalter“. (WDHL vom 20. November 2025)
Schweizerstunde: Der Ausblick auf das Jahr 2026
Was wartet auf die Schweiz im angebrochenen neuen Jahr politisch und wirtschaftlich? Die Beziehungen zur EU standen in den letzten Monaten im Fokus und werden auch 2026 prägen. Gleichzeitig ringt das Land um seine Position zwischen den Blöcken und um den richtigen Umgang mit der Neutralität. Der Journalist Dominik Feusi vom „Nebelspalter“ und der Finanzökonom Martin Janssen schauen voraus auf das neue Jahr.
Schweizerstunde: „Gott kommt zu uns“ – die Botschaft von Weihnachten und die weltgeschichtliche Leistung des Christentums
Dass Gott Mensch werde und zu uns komme, sei die Kernbotschaft von Weihnachten, sagte der pensionierte Pfarrer Peter Ruch, der auch als Autor und Bibelkolumnist der „Weltwoche“ in Erscheinung tritt. In dieser „Schweizerstunde“ zum Weihnachtstag erzählt er, wie sich die Weihnachtsbräuche über die Jahrhunderte entwickelt haben, was wir über Jesus von Nazareth wissen und worin er die zivilisatorische und menschheitsgeschichtliche Bedeutung des Christentums sieht. Ruch, politisch freiheitlich denkend und dem klassischen Liberalismus verpflichtet, hat auch eine dezidierte Meinung zum grassierenden Linksdrall der Kirchen. Er erklärt, warum Sozialabbau sozial ist und legt den Zuhörern ein Best-of der unterhaltsamst...
Schweizerstunde: Steht die FDP vor der Zerreißprobe nach ihrem EU-Entscheid?
Die Freisinnigen unterstützen die geplanten Rahmenverträge der Schweiz mit der EU bereits in einer frühen Phase grundsätzlich. Das gefällt nicht allen Liberalen. An der Basis brodelt es, einige FDP-Mitglieder drohen mit dem Austritt oder haben diesen bereits vollzogen. Der Zürcher Stadtrat Filippo Leutenegger, Präsident der kantonalen FDP, gehört zu den Kritikern der Verträge und spricht über die aktuelle Verfassung der Partei. Weiter in der Sendung: In Zürich sollen neben den christlichen Landeskirchen künftig auch andere Glaubensgemeinschaften wie Muslime mit Staatsgeldern unterstützt werden. Der Pfarrer und Kirchenrechtler Martin Grichting warnt vor die...
Schweizerstunde: Beziehungsstress zwischen Regierung und Volk
Traut das Schweizer Volk der Regierung noch über den Weg? Welchen Schaden richtet es an, wenn Volksentscheide einfach nicht umgesetzt werden und die politische Elite allmählich den Bezug zum einfachen Bürger verliert? Wie kann die Schweiz sich ihren Status als vorbildliche Demokratie wieder zurückerkämpfen? Das sind Themen, mit denen sich der Historiker Prof. Oliver Zimmer und der Ökonom Bruno S. Frey seit vielen Jahren beschäftigen und zu denen sie im Gespräch mit Stefan Millius Stellung nehmen.
Schweizerstunde: Bernardas göttliche Stimme der Vernunft und ein SBB-Auftrag an Siemens
Die Nichtberücksichtigung von Stadler Rail bei einem über zwei Milliarden Franken schweren SBB-Auftrag bewegt weiter. Rund zwei Drittel der Bevölkerung lehnen die Vergabe an Siemens ab. Im Kontrafunk übt Jürg Streuli, Autor der „Schweizer Eisenbahn-Revue“, scharfe Kritik am SBB-Management unter CEO Vincent Ducrot. Er bezweifelt die Nachhaltigkeit des Siemens-Angebots und betont die Zuverlässigkeit der Stadler-Züge. Die blinde Sängerin Bernarda Brunović steht im Halbfinale von „The Voice of Germany“. In der „Schweizerstunde“ spricht sie über ihren schwierigen Weg und ihren Glauben und singt ein kleines Ständchen.
Schweizerstunde: In Polizeimeldungen soll neu die Nationalität von Tätern in allen Kantonen angegeben werden
Der Nationalrat hat eine parlamentarische Initiative von SVP-Nationalrat Benjamin Fischer angenommen. Die Initiative will, dass die Polizei in Medienmitteilungen in allen Kantonen die Nationalität der Täter benennen muss. Die Fachstelle für Diversität, Integration und Antirassismus der Stadt Zürich beschäftigt fast zwanzig Mitarbeiter. Was machen sie alle den ganzen Tag? Journalist und Autor René Zeyer wollte es genau wissen. Und der Verein Freie Landschaft Schweiz hat zwei Initiativen eingereicht. Eine zum Schutz des Waldes beim Bau von Windkraftanlagen und eine zum Schutz des Mitbestimmungsrechts der Bevölkerung, wenn es darum geht, ob solche Anlagen auf dem Bode...
Schweizerstunde: Was bedeuten die EU-Verträge für die Bauern?
Die Schweiz debattiert die neuen Rahmenverträge mit der EU in erhitzter Stimmung. Die Landwirtschaft spielt im Dossier offiziell eine untergeordnete Rolle, ist aber in vielen Teilbereichen dennoch direkt betroffen. Der Präsident des Schweizer Bauernverbands und Nationalrat der Mitte-Partei, Markus Ritter, hat klare Forderungen für Nachbesserungen der Verträge. Organisationen können in vielen Schweizer Kantonen Steuerbefreiung beantragen und erhalten diese auch oft, wenn sie gemeinnützig tätig sind. Warum Spenden für Greenpeace und Co. aber oftmals in Wahrheit politische Kampagnen finanzieren, erläutert uns Dominik Feusi vom Nebelspalter.
Schweizerstunde: Verrät die FDP ihr freisinniges Erbe, Frau Vincenz-Stauffacher?
Die Delegierten der Freisinnigen haben sich in einem Grundsatzentscheid für die Rahmenverträge der Schweiz mit der EU und gegen das Ständemehr bei der Volksabstimmung ausgesprochen. Verrät die Staatsgründerpartei FDP ihr freisinniges Erbe? Die neue Co-Parteipräsidentin Susanne Vincenz-Stauffacher stellt sich den Fragen von Philipp Gut. In Genf wurde ein friedlicher Schweigemarsch im Gedenken an die Opfer des Hamas-Terrors von den Behörden abgesagt, aus Angst vor pro-palästinensischen „Aktivisten“. Selbst Bundesräte werden an solchen Auftritten gehindert und attackiert. Walter L. Blum, Zentralsekretär der Gesellschaft Schweiz-Israel, beleuchtet die Hintergründe.
Schweizerstunde: Erleben wir eine schleichende Islamisierung der Schweiz?
Von den knapp 500.000 Muslimen in der Schweiz leben bisher die wenigsten ihren Glauben aktiv. Doch nun scheint die Bedeutung des Glaubens wieder wichtiger zu werden. In Presseberichten zeigen Fotos aus Schweizer Moscheen praktisch nur noch verschleierte Frauen und Mädchen. Die tunesisch-schweizerische Islamismus-Expertin Saida Keller-Messahli schildert ihre Eindrücke. Die Juso-Erbschaftssteuer-Initiative ist aus der Sicht eines breit abgestützten Nein-Komitees eine Bedrohung für Schweizer Unternehmen. Sie strebt eine Steuer von fünfzig Prozent auf Schenkungen und Erbschaften über fünfzig Millionen Franken an. Dazu spricht der Unternehmer und SVP-Nationalrat Franz Grüter.
Schweizerstunde: Steht die FDP vor der Zerreissprobe nach ihrem EU-Entscheid?
Die Freisinnigen unterstützen die geplanten Rahmenverträge der Schweiz mit der EU bereits in einer frühen Phase grundsätzlich. Das gefällt nicht allen Liberalen. An der Basis brodelt es, einige FDP-Mitglieder drohen mit dem Austritt oder haben diesen bereits vollzogen. Der Zürcher Stadtrat Filippo Leutenegger, Präsident der kantonalen FDP, gehört zu den Kritikern der Verträge und spricht über die aktuelle Verfassung der Partei. Weiter in der Sendung: In Zürich sollen neben den christlichen Landeskirchen künftig auch andere Glaubensgemeinschaften wie Muslime mit Staatsgeldern unterstützt werden. Der Pfarrer und Kirchenrechtler Martin Grichting warnt vor die...
Schweizerstunde: Eine parteiübergreifender Vorstoß will verhindern, dass Lehrerinnen mit Kopftuch unterrichten
Im Kanton St. Gallen soll es Lehrerinnen untersagt werden, mit Kopftuch vor die Klasse zu treten. Dies, nachdem ein Fall in der Gemeinde Eschenbach landesweit für Schlagzeilen gesorgt hat. Die entsprechende Motion im Kantonsrat fand überraschend breite Unterstützung. Philipp Gut unterhält sich mit Erstunterzeichner Sascha Schmid, Fraktionschef der SVP, über die Hintergründe und die Erfolgsaussichten des Vorstoßes. Weiter in der Sendung: Claudio Zanetti stellt den neuen Leonhard-Kreis vor, ein Verein nach Schweizer Recht, der sich für Freiheit, Demokratie und die Rechte des Bürgers stark macht. Mit von der Partie sind prominente Aushängeschilder des freihe...
Schweizerstunde: Warum verlieren die Landeskirchen so viele Mitglieder?
Der Gesundheitsökonom Prof. Konstantin Beck berichtet über die Teilrevision des Schweizer Epidemiengesetzes. Dabei sollen die Gesundheitsvorschriften der WHO und Teile des Covid-19-Gesetzes in das Regelwerk eingebracht werden. Das stößt auf Widerstand zahlreicher Organisationen. Weiter geht es um den Mitgliederschwund bei den Landeskirchen. Allein die römisch-katholische Kirche hat seit 2016 eine Million Mitglieder verloren. Bischof Marian Eleganti aus Zürich teilt seine Einschätzung, woran das liegen könnte.
Schweizerstunde: Wie weiter bei der E-ID?
Eine knappe Mehrheit hat bei der Abstimmung Ende September Ja gesagt zur elektronischen Identitätskarte E-ID. Doch die Gegner akzeptieren das Resultat nicht. Denn im Vorfeld des Urnengangs war es zu Ungereimtheiten gekommen. Nils Fiechter, Präsident der Jungen SVP, nimmt im Gespräch mit Stefan Millius Stellung zu den Stimmrechtsbeschwerden und dem weiteren Vorgehen. Die Schuldenbremse, in der Schweiz 2003 eingeführt, hat sich zum Exportartikel entwickelt. Doch selbst im Erfinderland ist der Druck groß. Kritiker wollen das Instrument aufweichen. Was das für Folgen hätte, erläutert Mark Schelker, Professor für Volkswirtschaftslehre.
Schweizerstunde: Die neuen Schweiz-EU-Verträge
In diesem neuen Kontrafunk-Format informieren wir Sie jede Woche über die interessantesten Aktualitäten und Persönlichkeiten aus der Schweiz. Erfahren Sie von unseren Gästen, was das Land bewegt. Als ersten Gesprächspartner begrüsst Philipp Gut den ehemaligen Bundesrichter Hansjörg Seiler. Er sagt, die neuen Schweiz-EU-Verträge müssten zwingend auch das sogenannte Ständemehr erreichen. Weitere Themen: Zieht die UBS aus Zürich nach New York? Finanzexperte Hans Kaufmann erläutert, was dieses Szenario für den Schweizer Finanzplatz bedeuten würde. Und der Berner Emanuel Brünisholz berichtet von seiner Verurteilung zu einer zehntägigen Gefängnisstrafe...
Schweizerzeit: Die Aufarbeitung der Corona-Krise wird in der Schweiz weitergehen
Die Aufarbeitung der Corona-Krise ist auch in der Schweiz ein großes Anliegen vieler Akteure, die unermüdlich recherchieren, Informationen zusammentragen und kommunizieren. Immer häufiger finden auch große Symposien mit namhaften Referenten, auch aus Deutschland, statt, die eine hohe Anzahl von Interessierten anziehen, wie zum Beispiel das Corona-Symposium in Bern, das dieses Jahr zum zweiten Mal sehr erfolgreich über die Bühne gegangen ist. Organisiert wurden diese Veranstaltungen von Dr. Daniel Beutler, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, praktizierend als Hausarzt in Thun.
Für das nächste Jahr plant er eine noch größere, länderübergreifende...
Schweizerzeit: E-ID-Gesetz unter der Lupe – ein Sicherheitsfachmann warnt
Am 28. September 2025 entscheidet die Schweiz über das neue E-ID-Gesetz. Regierung, Parteien und Medien feiern die Vorlage als Fortschritt – doch kritische Fachleute warnen vor Überwachung, Datenmissbrauch und schleichender Pflicht. In der „Schweizerzeit“ diskutiert Anian Liebrand mit Sicherheitsinformatiker Christian Huber, warum die E-ID weniger harmlos sein könnte, als viele glauben.
Schweizerzeit: Die Schweizer Bevölkerung muss ein zweites Mal über die E-ID abstimmen
Der elektronische Identitätsnachweis (E-ID) wurde 2021 von über 64 Prozent der Schweizer Stimmberechtigten abgelehnt. Hauptkritik war, dass private Unternehmen die E-ID ausstellen sollten, was zu einem erheblichen Vertrauensverlust führte. Daraufhin entwickelte die Regierung eine neue Variante unter staatlicher Kontrolle, doch die Bedenken hinsichtlich Datenschutz, Missbrauch der Passdaten und Massenüberwachung bestehen weiterhin. Deshalb wurde auch gegen diese neue Version das Referendum ergriffen, über das Ende dieses Monats abgestimmt wird. In der „Schweizerzeit“ erläutert Nils Fiechter, Präsident der Jungen SVP, die Risiken einer digitalen Identität.