Kontrafunk: Schweizerstunde
«Schweizerstunde» ist unser wöchentliches Magazin für eidgenössische Aktualität. Der Kontrafunk ist nicht nur in der Schweiz domiziliert, sondern kümmert sich intensiv um Fragen schweizerischer Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – und zwar aus betont bürgerlicher Perspektive. Die Themen werden so verhandelt, dass sie auch für Hörer in Deutschland und Österreich nachvollziehbar sind.
Schweizerstunde: Bundesrichterin Julia Hänni unter Plagiatsverdacht
Der Plagiatsjäger Stefan Weber erhebt schwere Vorwürfe an Bundesrichterin Julia Hänni. Diese habe in ihrer Dissertation wissenschaftliche Grundregeln verletzt. Für eine Höchstrichterin sei das besonders bedenklich, umso mehr, da Hänni für einen Sitz im Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte kandidiere. Nationalrat Rémy Wyssmann berichtet über Selbstbedienungsmentalität und Fehlanreize im Gesundheitswesen. Und Gewerbeverbandsdirektor Urs Furrer über den Kampf ums Schweizer Kreuz und das Qualitätssiegel „Swiss Made“.
Schweizerstunde: Migration unter Druck – und die Grenzen des Jugendstrafrechts
Die Ereignisse in Ceuta haben die europäische Migrationsdebatte erneut verschärft. Pascal Schmid, Thurgauer SVP-Nationalrat und Asylchef der SVP Schweiz, sieht darin ein Symptom einer grundsätzlichen Migrationskrise. Im Gespräch geht es um Grenzschutz, Schengen, Rückführungen und die Frage, welche Folgen eine anhaltend hohe Migration für Gemeinden, Schulen, Wohnraum, Sozialwerke und den gesellschaftlichen Zusammenhalt hat. Im zweiten Teil der Sendung steht das Jugendstrafrecht im Mittelpunkt. Die Zürcher SVP-Nationalrätin Nina Fehr Düsel fordert strengere Regeln bei schweren Gewaltdelikten Minderjähriger. Ihre Motion wurde vom Nationalrat knapp angenommen. Im Gespräch erklärt sie, wo das heutig...
Schweizerstunde: Zuwanderung lokal begrenzen?
Eine Mehrheit der Stimmbürger hat die Initiative für eine 10-Millionen-Schweiz abgelehnt. Kantone und Gemeinden haben aber Möglichkeiten, die Zuwanderung lokal zu begrenzen. SVP-Nationalrat Franz Grüter erklärt die Idee, die seine Partei vertiefen will. Die Kundgebung „Marsch fürs Läbe“ von Abtreibungsgegnern wird von den Zürcher Behörden Jahr für Jahr aus dem Zentrum verbannt. Die Organisatoren kämpfen darum, gleiche Rechte zu erhalten wie andere politische Veranstalter. Beatrice Gall, Präsidentin von „Marsch fürs Läbe“, schildert die Lage und die weiteren Schritte.
Schweizerstunde: Ja zur Neutralitätsinitiative
Daniel Jositsch ist ein Schwergewicht der Schweizer Politik – und kürzlich mit einem Knall aus der Sozialdemokratischen Partei ausgetreten. Er spricht über die Gründe und Hintergründe des Zerwürfnisses und erklärt, warum er die Neutralitätsinitiative von Christoph Blocher unterstützt. Außerdem in der Sendung: Der Komiker und Influencer Mirco Casorelli, auch bekannt als Bireweich, der sich im Kanton Schaffhausen wegen einer Parodie über die Schweizer Fußballnationalmannschaft vor Gericht verantworten muss.
Schweizerstunde: Plagiatsvorwürfe und Corona-Widerstand – zwei Fälle mit langen Folgen
An der Universität St. Gallen führte ein angeblich schwerer Plagiatsfall zu jahrelangen Untersuchungen und zum Rauswurf zweier Professoren. Am Ende lösten sich die Plagiatsvorwürfe gegen einen Titularprofessor in Luft auf. Der frühere HSG-Professor Dr. Wolfgang Stölzle sieht den eigentlichen Grund für das Vorgehen in der kritischen Haltung beider Wissenschaftler während der Corona-Zeit. Auch der Muotathaler Gastwirt Bruno Suter widersetzte sich damals staatlichen Vorgaben. Weil er die Covid-Zertifikate seiner Gäste im Restaurant Hölloch nicht kontrollierte, wurde sein Betrieb geschlossen, und es folgten mehrere Gerichtsverfahren. Im Strafverfahren wurde er freigesprochen, muss aber dennoch ei...
Schweizerstunde: Drogenparadies Schweiz und subventionierter Israel-Hass
Pro Woche werden in der Schweiz rund eine halbe Million Kokainlinien gezogen. Und obwohl die Folgen des Drogenkonsums gut dokumentiert sind, will der Kanton St. Gallen den Cannabiskonsum weiter liberalisieren. Was passiert mit einer Gesellschaft, die sich zunehmend in Drogen verliert? Der Psychiater Thierry de Meuron berichtet aus seiner Praxiserfahrung. Ein Onlineportal, das sich dem Kampf gegen „Hass und Hetze“ verschrieben hat, verbreitet ausgerechnet selbst Hass und Hetze – wenn es um Israel geht. Dass dieses Portal, „Baba News“, dafür auch noch staatliche Gelder erhalten hat, bezeichnet der Zürcher Kantonsrat Tobias Infortuna als Skandal.
Sommerfestival – Schweizerstunde: Ein Altlinker rechnet mit der SP ab
Der Politologe Prof. Wolf Linder ist seit Jahrzehnten Mitglied der SP, bekundet aber immer mehr Mühe mit seiner Partei. Bei der Neutralitätsinitiative steht er auf der anderen Seite und erklärt, warum. Der Bund musste Beschaffungsverträge für Covid-Impfstoffe offenlegen. Was darin steht und was nun für Aufregung sorgt, hat der Rechtsanwalt Philipp Kruse analysiert. (Wiederholung vom 11. Mai 2026)
Sommerfestival Schweizerstunde: Souveränitätsmüde Elite in Bundesbern und Clankriminalität in der Schweiz
Unternehmer Giorgio Behr zerlegt die Argumente der Befürworter der EU-Unterwerfungsverträge in ihre Einzelteile: Die Schweiz fahre besser, wenn sie an ihrer vergleichsweise liberalen Wirtschaftsordnung festhalte und sich nicht dem Bürokratie-Moloch Brüssel ausliefere. Deutliche Worte findet Behr auch für die politischen Unterwerfungsfantasien der Politelite: Wer freiwillig nichts mehr zu sagen haben wolle, sei ein „Fall für den Psychiater“. Unser zweiter Gast, Valentin Landmann, bekannt als „Milieuanwalt“, gewährt exklusive Einblicke in die Welt krimineller Clans, die sich auch in der Schweiz ausbreiten. (Wiederholung vom 9. April 2026)
Schweizerstunde: Der ewige Streit um das Frühfranzösisch
Der langjährige Lehrer und Lehrplankritiker Alain Pichard beurteilt den Versuch des Bundesrats, den Föderalismus auszuhebeln und eine zweite Fremdsprache in der Primarschule schweizweit zu verankern. Der Rechtsanwalt Emrah Erken spricht über eine Forderung der Jungsozialisten nach einer „Einstaatenlösung“ für Palästina und damit das Verschwinden von Israel.
Schweizerstunde: GLP-Präsident Jürg Grossen will Staatsbetriebe eindämmen
Der Nationalrat und Präsident der Grünliberalen Partei der Schweiz, Jürg Grossen, kritisiert, dass Staatsbetriebe immer frecher unter dem Zaun durchfressen und private Unternehmen unfair konkurrieren. Er fordert klare Leistungsaufträge, Transparenz und einen Stopp der Shoppingtouren von Post und Co. Außerdem in der Sendung: Andreas Thiel über den Witz des Jahres – die Eidgenossenschaft warnt allen Ernstes vor der Gefahr des Witzemachens.
Schweizerstunde: Kernenergie und Impfpflicht – zwei Debatten um Versorgung und Freiheit
Die Kernenergie ist in der Schweiz politisch zurück auf dem Tisch. Nach dem Ständerat hat auch der Nationalrat entschieden: Das Verbot neuer Atomkraftwerke soll fallen. Physikerin Dr. Irene Aegerter erläutert, was das für die Versorgungssicherheit bedeutet — und welche Rolle große Speicher wie der Redox-Flow-Speicher in Laufenburg spielen können. Im Kanton St. Gallen sorgte ein geplanter Impfartikel für Widerstand. Die Regierung wollte sich die Möglichkeit offenhalten, Impfungen bei erheblicher Gefahr für obligatorisch zu erklären. Nach breiter Kritik wurde die Bestimmung gestrichen. Dr. Esther Granitzer erklärt, was hinter der Debatte steht.
Schweizerstunde: Klassenkampf bei der Zuwanderungsfrage
Wer in die Schweiz immigriert, soll eine sogenannte Zuwanderungsabgabe zahlen. Der Bundesrat lehnt solche Modelle ab, doch Befürworter sehen darin ein wirksames Instrument gegen die hohe Migration. Wie sinnvoll ist eine «Kurtaxe» zur Drosselung der starken Zuwanderung in die Schweiz? Darüber spricht der Fribourger Wirtschaftsprofessor Reiner Eichenberger. Ein Instrument ganz anderer Art hat der Informatiker und Buchautor David Schläpfer geschaffen: Er misst die Berichterstattung des Schweizer Fernsehens mithilfe Künstlicher Intelligenz. Die Resultate überraschen nicht: «eindeutige Schieflage».
Schweizerstunde: Weshalb die Zuwanderung begrenzt werden muss
Anders als viele seiner Kollegen spricht sich der Ökonom Mathias Binswanger für die Nachhaltigkeitsinitiative aus. Die laufende Zuwanderung sieht er als Schneeballsystem, das die Probleme nicht löst. Der NZZ-Redaktor Daniel Rickenbacher warnt vor einer Allianz von linken Parteien und Islamisten, die dem Antisemitismus die Türen öffnet.
Schweizerstunde: Prominente Mitte-Ständerätin ruft zum Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative auf
Die Urner Mitte-Ständerätin Heidi Z’graggen befeuert den Abstimmungskampf zur Zuwanderungsbegrenzung. Die Infrastruktur komme mit dem rasanten Zustrom nicht mit. Es brauche eine Verschnaufpause. Auch die neuen EU-Verträge sieht sie kritisch. Die Schweiz würde damit ihre Souveränität aufgeben. Außerdem in der Sendung: SVP-Asylchef Pascal Schmid stellt die Pläne seiner Partei zur Wegweisung krimineller Ausländer und abgewiesener Asylbewerber vor.
Schweizerstunde: Die muslimische Präsenz verändert die religiöse Landschaft sichtbar
Künstliche Intelligenz hält rasant Einzug in den Journalismus – doch mit ihr wächst auch die Unsicherheit: Wie viel Mensch steckt noch im Beitrag, und wo übernimmt die Maschine? Der neue KI-Kodex der Schweizer Medienbranche will Vertrauen schaffen, bleibt aber nicht unumstritten. Der IT-Sicherheitsexperte Volker Birk sieht darin problematische Aussagen, die weit über KI hinausgehen. Die Zuwanderung verändert die religiöse Landschaft der Schweiz sichtbar. Die wachsende muslimische Bevölkerung stellt traditionelle Selbstbilder infrage. Pfarrer Peter Ruch ordnet diese Entwicklung ein und spricht offen über ihre gesellschaftlichen und kirchlichen Folgen.
Schweizerstunde: Die Fischer-Story und die Frage nach journalistischer Ethik
Hat die Berichterstattung über den ehemaligen Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer Missstände aufgedeckt oder einen Menschen medial exekutiert? Die Fischer-Story ist ein Fall mit Sprengkraft, den Medienkritiker Kurt Zimmermann einordnet. Ausserdem gewährt die „Schweizerstunde“ einen Blick auf die Großbaustelle Bildungssystem Schweiz und warum immer mehr Jugendliche die Schule mit massiven Wissenslücken verlassen. Der amtsälteste Bildungsdirektor der Schweiz, Res Schmid, spricht über Ideologie an den Pädagogischen Hochschulen und darüber, wie er Gegensteuer gegeben hat.
Schweizerstunde: Ein Altlinker rechnet mit der SP ab
Der Politologe Professor Wolf Linder ist seit Jahrzehnten Mitglied der SP, bekundet aber immer mehr Mühe mit seiner Partei. Bei der Neutralitätsinitiative steht er auf der anderen Seite und erklärt, warum. Der Bund musste Beschaffungsverträge für Covid-Impfstoffe offenlegen. Was darin steht und was nun für Aufregung sorgt, hat der Rechtsanwalt Philipp Kruse analysiert.
Schweizerstunde: Wie korrupt ist das öffentliche Beschaffungswesen?
Stadler Rail zieht einen Rekurs gegen die Vergabe eines Milliardenauftrags durch die SBB an die deutsche Siemens nicht weiter. Nationalrat Lukas Reimann kennt die Gründe, kritisiert die Korruptionsanfälligkeit bei öffentlichen Aufträgen und fordert, dass vermehrt nationale Hersteller zum Zug kommen. Ausserdem: Jung-SVP-Präsident Nils Fiechter über das Versagen der Medien im Fall Patrick Fischer und Kantonsrat Hans Egli über die Affäre um das Impfobligatorium im Kanton Zürich.
Schweizerstunde: Großmoschee in St. Gallen – Projekt mit gesellschaftlicher Sprengkraft
Ein Bauprojekt in St. Gallen sorgt für Diskussionen: Geplant ist eine Großmoschee einer albanisch geprägten Gemeinschaft für mehrere Hundert Besucher. Im Fokus stehen Finanzierung, Bedeutung im urbanen Raum und Fragen zum Zusammenleben. Zudem wird das Verbandsbeschwerderecht beleuchtet: Es schützt Umwelt und Landschaft, steht aber wegen Missbrauchs durch Umweltorganisationen und problematischer Machtbalance in der Kritik.
Schweizerstunde: Schlampige Recherchen um Schweizer Schlapphüte
Um eine Räuberpistole zu erzählen, stützen sich Journalisten gerne nur auf bruchstückhafte Informationen und verzichten auf Gegenrecherchen. Von drei Vorfällen kann Ralph Bosshard, früherer Operationsoffizier bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, berichten. Er wurde zu Unrecht des Landesverrats bezichtigt. Ein Sparwille im Bereich Kommunikation ist in der Bundesverwaltung nicht zu erkennen, sie gibt über hundert Millionen Franken pro Jahr aus. „Diese Informationsdominanz ist eine Gefahr für die Demokratie“, sagt Kommunikationswissenschaftler Stephan Russ-Mohl. Im dritten Thema geht der Kontrafunk den Gründen nach, weshalb im Käseland Schweiz auch Käsebetriebe vor d
Schweizerstunde: Was ist das Schweizerkreuz auf Produkten noch wert?
Die Regeln zur Verwendung des Schweizerkreuzes wurden gelockert. Neu muss ein Produkt für das Label nicht mehr im eigenen Land hergestellt werden. Der Schuhproduzent Claudio Minder kritisiert diesen Schritt, fertigt sein Unternehmen doch komplett in der Schweiz zu höheren Kosten. Philippe Schultheiss hat einst Wirtschaft studiert und wurde später als Quereinsteiger reformierter Pfarrer. Er spricht über diesen ungewöhnlichen Werdegang und die Vorteile einer unkonventionellen Kombination im Pfarrberuf.
Schweizerstunde: Souveränitätsmüde Elite in Bundesbern und Clankriminalität in der Schweiz
Unternehmer Giorgio Behr zerlegt die Argumente der Befürworter der EU-Unterwerfungsverträge in ihre Einzelteile: Die Schweiz fahre besser, wenn sie an ihrer vergleichsweise liberalen Wirtschaftsordnung festhalte und sich nicht dem Bürokratie-Moloch Brüssel ausliefere. Deutliche Worte findet Behr auch für die politischen Unterwerfungsfantasien der Politelite: Wer freiwillig nichts mehr zu sagen haben wolle, sei ein „Fall für den Psychiater“. Unser zweiter Gast, Valentin Landmann, bekannt als „Milieuanwalt“, gewährt exklusive Einblicke in die Welt krimineller Clans, die sich auch in der Schweiz ausbreiten.
Schweizerstunde: Rückkehr der Atomkraft? Ständerat ebnet Weg für neue Kraftwerke
Der Ständerat will das Verbot für den Bau neuer Atomkraftwerke aus dem Gesetz streichen – ein möglicher Kurswechsel in der Energiepolitik. Zugleich sorgen neue Badevorschriften im Kanton Genf, die faktisch ein Burkini-Verbot darstellen, sowie Debatten über Kopftücher an Zürcher Schulen für hitzige Diskussionen über Freiheit, Integration und die Grenzen staatlicher Regulierung.
Schweizerstunde: Weitere Annäherung an die EU durch die Hintertür?
Die Schweiz hat ein Abkommen mit der EU über die Teilnahme an zivilen und militärischen Friedensmissionen unterzeichnet. SVP-Nationalrat Mike Egger sieht darin einen neuen Schritt zu Annäherung an die EU und eine weitere Aushöhlung der Neutralität. Die Migros Zürich hat ihr Auslandabenteuer mit der Lebensmittelkette Tegut in Deutschland beendet. Der Ökonom Beat Kappeler analysiert den teuren Rückzug und die Folgen für die Expansionspolitik des Einzelhändlers.
Schweizerstunde: Die Covid-Impfverträge müssen offengelegt werden
Die Verträge der Schweiz mit den Herstellern der Covid-Impfstoffe müssen endlich offengelegt werden. Das hat das Bundesverwaltungsgericht angeordnet. Nationalrat und Rechtsanwalt Rémy Wyssmann leuchtet in der „Schweizerstunde“ die Hintergründe aus und sagt, wovor sich die Behörden am meisten fürchten. Im militanten Feminismus zeigen sich offen antisemitische Tendenzen, zuletzt etwa an gewalttätigen Demonstrationen am Weltfrauentag in Zürich oder Lausanne. Die Journalistin Joyce Lopes analysiert die Lage.
Schweizerstunde: Einschränkung der Meinungsfreiheit – der Digital Services Act als Vorlage für ein neues Bundesgesetz
Ein Sexualkundeunterricht mit einer fünften Primarklasse im toggenburgischen Bütschwil hat eine heftige Debatte ausgelöst. Eltern protestieren, im St. Galler Kantonsrat wurde eine Interpellation eingereicht, und es wurde Strafanzeige gemäß Artikel 187 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs erstattet. Der Bundesrat will die Meinungs- und Redefreiheit in der Schweiz massiv einschränken. Angelehnt an den Digital Services Act der Europäische Union, soll das Bundesgesetz über Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen (KomPG) geschaffen werden. Dagegen formiert sich Widerstand.
Schweizerstunde: Irrsinn in der Schweizer Entwicklungshilfe und Folgen der Integration des Islam
Die Schweiz unterstützt Funktionäre in Simbabwe bei der Gleichstellung der Geschlechter mit mehreren Millionen Franken. Der Thurgauer SVP-Kantonsrat und Rechtsanwalt Hermann Lei hat den Fall aufgedeckt und geht davon aus, dass es nicht der einzige dieser Art ist. Seine Kritik an der Entwicklungszusammenarbeit erläutert er im Gespräch. Der Islamwissenschaftler Mounir Hikmat ist vom Islam zum Christentum konvertiert und gehört zu den lautesten Kritikern seiner früheren Religion. Er sieht den Islam in erster Linie als Ideologie. Im Interview warnt er vor den gesellschaftlichen Folgen, wenn man dieser zu viel Raum gibt.
Schweizerstunde: Nachteile der Individualbesteuerung, Bargeld ist Freiheit
Die Volksabstimmung vom 8. März über die Individualbesteuerung schlägt hohe Wellen. Das Anliegen ist unbestritten: die sogenannte Heiratsstrafe abzuschaffen. Doch diese Vorlage sei völlig verfehlt, sagt SVP-Nationalrätin Monika Rüegger. Sie benachteilige nicht nur Familien, sondern auch Alleinerziehende und unverheiratete Paare. Außerdem würde sie ein Bürokratiemonster schaffen – mit 1,7 Millionen zusätzlich auszufüllenden Steuererklärungen und 1600 neuen Steuervögten. Warum der Schweizer Franken in der Verfassung verankert werden soll und warum Bargeld Freiheit bedeutet, erklärt SVP-Nationalrat Roland Rino Büchel im zweiten Teil der Sendung.
Schweizerstunde: Die Silvester-Brandkatastrophe von Crans-Montana – hätte sie verhindert werden können?
In der Bar Le Constellation im Walliser Top-Skiort Crans verloren in der Silvesternacht über vierzig junge Menschen ihr Leben, mehr als hundert wurden teilweise schwer verletzt. Kommunikationsberater und Publizist Lukas Joos sagt: „Die Katastrophe hätte verhindert werden können, wenn die Bar jedes Jahr feuerpolizeilich kontrolliert worden wäre.“ Dass es jahrelang keine Kontrollen gab, ist fehlendem Arbeitsethos geschuldet, und leider ist dies nicht das einzige Beispiel für mangelnde Fürsorgepflicht. Welches sind die Folgen des starken Frankens? Das erklärt Finanzexperte Prof. Martin Janssen in der Sendung. Wohl ist es eine gute Zeit für Investitionen, doch wie schützen...
Schweizerstunde: Der Fall Jacques Baud und das Versagen der Schweiz
Jacques Baud, ehemaliger Mitarbeiter des Schweizer Nachrichtendienstes, wurde von der EU wegen angeblicher prorussischer Propaganda mit harten Sanktionen belegt. Die offizielle Schweiz hat darauf spät und zögerlich reagiert. SVP-Nationalrat Franz Grüter will diese Vorgänge politisch aufarbeiten und erklärt die Gründe. Das Mercosur-Abkommen setzt die Schweizer Landwirtschaft unter Druck. Wie die Bauern damit und mit weiteren Herausforderungen umgehen, schildert Hans Bieri von der Schweizerischen Vereinigung Industrie und Landwirtschaft.
Schweizerstunde: Showdown zur SRG-Initiative und neue Ideen zur Steuerung der Zuwanderung
Vor der Volkabstimmung am 8. März erklärt SVP-Schweiz-Präsident Marcel Dettling, warum 200 Franken Gebühren für die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) mehr als genug sind. Die SRG sende vieles, was die Privaten genauso gut könnten und was nicht zu ihrem Grundauftrag gehöre. Stoßend sei weiter, dass auch Unternehmen Gebühren bezahlen müssten – und dies nicht zu knapp: bis zu 49.000 Franken. Der Ökonom Reiner Eichenberger fordert „Kurtaxe“ für Zuwanderer. Die Schweiz weist ein Vielfaches an Zuwanderung auf im Vergleich etwa zu Deutschland. Eichenberger stellt in unserer Sendung innovative Ideen vor, wie der Zustrom intelligent bewält...
Schweizerstunde: Buße für Impfunwillige
In der Vorlage des aktuellen Gesundheitsgesetzes des Kantons St. Gallen gibt es einen neuen Artikel. Diejenigen, die sich einer angeordneten Impfpflicht widersetzen, sollen mit einer Buße von 20.000 Franken bestraft werden. Zur Gesetzesvorlage sind zahlreiche Vernehmlassungsantworten bei der Regierung eingegangen, unter anderem von der St. Galler SVP. Kantonsrat Bruno Dudli spricht über die Details. Und in den Schweizer Alpen trafen sich diesen Monat rund 3000 Führungskräfte zum 56. World Economic Forum. Wie sich die Welteliten unsere Zukunft vorstellen, berichtet der Ökonom Dr. Markus Krall.
Schweizerstunde: Buße für Impfunwillige
In der Vorlage des aktuellen Gesundheitsgesetzes des Kantons St. Gallen gibt es einen neuen Artikel. Diejenigen, die sich einer angeordneten Impfpflicht widersetzen, sollen mit einer Buße von 20.000 Franken bestraft werden. Zur Gesetzesvorlage sind zahlreiche Vernehmlassungsantworten bei der Regierung eingegangen, unter anderem von der St. Galler SVP. Kantonsrat Bruno Dudli spricht über die Details. Und in den Schweizer Alpen trafen sich diesen Monat rund 3000 Führungskräfte zum 56. World Economic Forum. Wie sich die Welteliten unsere Zukunft vorstellen, berichtet der Ökonom Dr. Markus Krall.
Schweizerstunde: Stromabkommen mit der EU – Schluss mit der Souveränität?
Mit dem geplanten Stromabkommen mit der Europäischen Union droht die Schweiz ihre Selbständigkeit im Energiebereich aufzugeben. Das ist der Vorwurf von Kritikern wie dem Walliser Mitte-Ständerat Beat Rieder. Er führt aus, was dem Land dann bevorsteht und wie die Alternative aussieht. Juden in der Schweiz berichten von einem Aufflammen des offenen Antisemitismus. Woher dieser kommt, wie er sich äussert und welche Gegenstrategien es gibt, sagt der Zürcher Gemeinderat Ronny Siev.
Schweizerstunde: Die Eidgenossenschaft im Sturm – und wie sie heil wieder herauskommt
Das Politjahr 2026 wird spektakulär. Im Juni stimmt die Schweizer Bevölkerung über die Initiative „Keine 10-Millionen-Schweiz“ ab, die die Zuwanderung begrenzen will. SVP-Nationalrat Andreas Glarner erklärt, was in diesem Bereich alles schiefläuft, wer dafür verantwortlich ist und wie die Missstände beseitigt werden können. Brandkatastrophe von Crans-Montana, US-Zolldeal, Anbindung an die EU, Druck auf die Neutralität: Die Schweiz ist in Turbulenzen. Was ist da los? Welche Entwicklungen und Trends zeichnen sich ab? Und was muss die Schweiz tun, um erfolgreich zu sein und zu bleiben? Entspannte Auskünfte von Wirtschaftshistoriker Prof. Tobias Straumann.
Schweizerstunde: Was bedeuten die EU-Verträge für die Bauern?
Die Schweiz debattiert die neuen Rahmenverträge mit der EU in erhitzter Stimmung. Die Landwirtschaft spielt im Dossier offiziell eine untergeordnete Rolle, ist aber in vielen Teilbereichen dennoch direkt betroffen. Der Präsident des Schweizer Bauernverbands und Nationalrat der Mitte-Partei, Markus Ritter, hat klare Forderungen für Nachbesserungen der Verträge. Organisationen können in vielen Schweizer Kantonen Steuerbefreiung beantragen und erhalten diese auch oft, wenn sie gemeinnützig tätig sind. Warum Spenden für Greenpeace und Co. aber oftmals in Wahrheit politische Kampagnen finanzieren, erläutert uns Dominik Feusi vom „Nebelspalter“. (WDHL vom 20. November 2025)
Schweizerstunde: Der Ausblick auf das Jahr 2026
Was wartet auf die Schweiz im angebrochenen neuen Jahr politisch und wirtschaftlich? Die Beziehungen zur EU standen in den letzten Monaten im Fokus und werden auch 2026 prägen. Gleichzeitig ringt das Land um seine Position zwischen den Blöcken und um den richtigen Umgang mit der Neutralität. Der Journalist Dominik Feusi vom „Nebelspalter“ und der Finanzökonom Martin Janssen schauen voraus auf das neue Jahr.
Schweizerstunde: „Gott kommt zu uns“ – die Botschaft von Weihnachten und die weltgeschichtliche Leistung des Christentums
Dass Gott Mensch werde und zu uns komme, sei die Kernbotschaft von Weihnachten, sagte der pensionierte Pfarrer Peter Ruch, der auch als Autor und Bibelkolumnist der „Weltwoche“ in Erscheinung tritt. In dieser „Schweizerstunde“ zum Weihnachtstag erzählt er, wie sich die Weihnachtsbräuche über die Jahrhunderte entwickelt haben, was wir über Jesus von Nazareth wissen und worin er die zivilisatorische und menschheitsgeschichtliche Bedeutung des Christentums sieht. Ruch, politisch freiheitlich denkend und dem klassischen Liberalismus verpflichtet, hat auch eine dezidierte Meinung zum grassierenden Linksdrall der Kirchen. Er erklärt, warum Sozialabbau sozial ist und legt den Zuhörern ein Best-of der unterhaltsamst...
Schweizerstunde: Steht die FDP vor der Zerreißprobe nach ihrem EU-Entscheid?
Die Freisinnigen unterstützen die geplanten Rahmenverträge der Schweiz mit der EU bereits in einer frühen Phase grundsätzlich. Das gefällt nicht allen Liberalen. An der Basis brodelt es, einige FDP-Mitglieder drohen mit dem Austritt oder haben diesen bereits vollzogen. Der Zürcher Stadtrat Filippo Leutenegger, Präsident der kantonalen FDP, gehört zu den Kritikern der Verträge und spricht über die aktuelle Verfassung der Partei. Weiter in der Sendung: In Zürich sollen neben den christlichen Landeskirchen künftig auch andere Glaubensgemeinschaften wie Muslime mit Staatsgeldern unterstützt werden. Der Pfarrer und Kirchenrechtler Martin Grichting warnt vor die...
Schweizerstunde: Beziehungsstress zwischen Regierung und Volk
Traut das Schweizer Volk der Regierung noch über den Weg? Welchen Schaden richtet es an, wenn Volksentscheide einfach nicht umgesetzt werden und die politische Elite allmählich den Bezug zum einfachen Bürger verliert? Wie kann die Schweiz sich ihren Status als vorbildliche Demokratie wieder zurückerkämpfen? Das sind Themen, mit denen sich der Historiker Prof. Oliver Zimmer und der Ökonom Bruno S. Frey seit vielen Jahren beschäftigen und zu denen sie im Gespräch mit Stefan Millius Stellung nehmen.